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Klinische Psychologie


Psychologie | Klinische Psychologie | Druckansicht29.06.2012
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Frankfurt am Main
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Prof. Stangier
Prüfungsfach: Klinische Psychologie
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 2;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Herr Stangier ist sehr nett und hilft weiter, gibt viel Feedback. Er hat sich 28 (!) Minuten auf meine beiden ausgewählten Studien bezogen. Ich fand das sehr schade, denn ich habe viel zu den Störungsbildern gelernt. Auch meine Studien hatte ich sehr gut vorbereitet, jedoch kamen dann ausschließlich Fragen zur Methode und dazu, wie man das hätte anders machen können. Auch wenn ich mich darauf vorbereitet hatte (dachte ich), war ich dann doch etwas überrumpelt. Tipp: Die kurzen (!) Einführungssätze auswendig können. Ich hatte eine Studie zu sozialer Wahrnehmung bei Borderline. Was ist randomisiert? Warum kontrolliert und wie? Dann wollte er hören, dass es ein Quasi-experimentelles Design war. Dann ging es um die Operationalisierung der AV und UV. Wie könnte ich die Studie noch aufbauen, damit das Ergebnis belegt wird? Kontrollgruppe aus einer anderen klinischen Stichprobe nehmen, keine gesunden Kontrollen.

Meine zweite Studie handelte von einer internetbasierten Intervention bei AN zur Rückfallprävention. Auch hier ging es nur darum, was man hätte anders machen können. Er wollte dann genau wissen, was bei einer CBT in vivo anders ist, als bei einem internet basierten Programm. Und da fing ich dann an zu stocken, sagte nicht das, was er hören wollte: Operantes Konditionieren, Kontrolltechniken etc..

Am Ende nur noch kurz die DSM-Kriterien zu sozialer Phobie.

Er scheint sehr unberechenbar zu sein, was den Prüfungsablauf anbelangt, denn er hat mich mit keinem Wort nach den Krankheitsbildern gefragt, um die es ging, was er wohl bei anderen sehr wohl tat. Hier war ihm Studienaufbau und Methode wichtiger. Ist ein bisschen schade, aber was soll es... :-)
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