Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 19. Juni 2013 

Psychopathologie


Psychologie | Psychopathologie | Druckansicht19.07.2012
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Mainz
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: PD Dr. Mobascher
Prüfungsfach: Psychopathologie
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Nein.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Die Prüfung war wirklich angenehm und entspannt.
Herr Mobascher fragt sehr praxisorientiert - Ätiologische Modelle z.B. muss man nicht kennen. Und Störungen, die in einer Psychiatrie nicht so relevant sind, kann man mit gutem Gewissen auch auslassen.
Dafür legt er großen Wert auf Differentialdiagnosen, den psychopathologischen Befund, die medizinische Diagnostik, Krankheitssymptome, Kriterien und die Behandlung (v.a. medikamentös). Hier macht es wirklich Sinn, sich alle Medikamente anzuschauen und auch von jedem ein Beispiel nennen zu können.
Ansonsten hilft er, wenn man die Frage nicht auf Anhieb versteht oder fragt nach, wenn man etwas vergessen hat. Alles gar kein Problem, er ist wirklich nett!
Ausgangspunkt:
"Es kommt ein 70-Jähriger Patient in die Klinik, der behauptet, seit Jahren von seinem Nachbarn vergiftet zu werden."

-Differentialdiagnostische Überlegungen - welche Störung könnte es sein?
-Was müsste man alles abfragen/klären, um zu einer Diagnose zu kommen?
-Anamnese, Symptome, psychopathol. Befund, Zeitkriterien, Onset zur Schizophrenie
-Arten von Demenz, Abgrenzung dieser voneinander und typ. Symptome, Zeitkriterien

-"Wenn es keine Demenz und keine Schizophrenie ist, was könnte es dann sein?"
--> chron. wahnhafte Störung
-Was müsste man noch alles abklären, damit man auch sicher gehen kann, dass man nichts übersehen hat?
--> Blutbild, CT/MRT, EEG/EKG, etc.

-"Gehen wir davon aus, es wäre eine Schizophrenie und der Pat. hat die Jahre über ein typisches Neuroleptica bekommen, es aber wegen der motor. Nebenwirkungen abgesetzt. Was würden Sie empfehlen?"
--> Weiterhin geben plus Begleitmedikation gegen EPMS, z.B. Biperiden oder notfalls auf atyp. Neuroleptica umsteigen
-Wie ist das mit Medikamenten bei der Wahnhaften Störung?
--> es gibt scheinbar wenig Studien dazu, ggf. wie bei paranoider Schizophrenie recht gutes Ansprechen

-"Gehen wir davon aus, es wäre eine Demenz. Was können sie dem Pat. und Angehörigen sagen bzgl. Heilung und Therapie?"

-Welche versch. Medikamente gibt es im psychiatrischen Setting überhaupt?

-"Eine Freundin von ihnen ist depressiv. Sie soll Medikamente bekommen. Was würden Sie ihr empfehlen?"
--> Vor- und Nachteile der einzelnen AD diskutiert
-Welche Psychotherapieverfahren/ Behandlungsansätze gibt es zu Depressionen?
-Wann Psychotherapie, wann Medikamente und warum?
-Kennen Sie eine PT-Verfahren bei chronischen Depressionen?
--> kannte ich nicht, war auch nicht schlimm. Ich glaube, er meinte dieses von Siebers/Siewers/...(oder wie auch immer die heißen??), das er schon in der Vorbesprechung erwähnt hat.
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/protokoll/4048">Psychopathologie </a>