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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 21. Mai 2013 

Psychopathologie


Psychologie | Psychopathologie | Druckansicht25.07.2012
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Frankfurt am Main
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Prof. Freitag
Prüfungsfach: Psychopathologie
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Nein.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Das Feedback aus den anderen Protokollen war ja recht gemischt. Bei mir war es eine sehr angenehme Prüfung. Frau Freitag stellt eine recht allgemeine Frage und lässt einen dann drauflosreden. Bei der Vorbereitung habe ich hauptsächlich den Steinhausen benutzt. Ab und zu ins ICD-10 geschaut und ansonsten war noch einiges aus klinischer Psychologie vorhanden.
Generell war es eher ein Gespräch, bei dem sie auch längere Zeit aus dem Klinikalltag erzählt hat. Nach meinen Antworten gab sie regelmäßig Feedback ("ja das haben Sie gut erklärt" etc.). Also insgesamt eine sehr angenehme Atmosphäre.
Ein 15 Jahre alter Jugendlicher hat Probleme in der Schule/Schwierigkeiten sich zu konzentrieren. Was fragen Sie?
->seit wann, wie oft, nur Schule Probleme oder auch zu Hause, andere Schwierigkeiten etc.
Es lief dann schnell auf Depression hinaus.

Was sollte man differentialdiagnostisch beachten? -> könnte Prodromalphase einer Schizophrenie sein oder Angststörung; ADHS wegen hohem Alter eher nicht.

Dann ganz allgemeine Fragen zur Depression. Wie kann man sie einteilen? Was sind die Kriterien (ausführlich)? Ätiologie? Wichtig waren ihr neben den biologischen Faktoren, dass die Beziehung zu den Eltern ein wichtiger Prädiktor ist. Also ob sie emotional für das Kind verfügbar sind. Hab aus klinischer die verschiedenen psychologischen Modelle erklärt, was sie richtig gut fand.
Behandlungsmöglichkeiten? -> sie hat erzählt, dass die IPT auch gut funktioniert.

Anschließend Themenwechsel zu Essstörungen. Welche gibt es? Dann speziell zu Bulimie. Risikofaktoren/Ätiologie (im Prinzip dasselbe wie bei Anorexie, aber noch schlechter erforscht). Behandlung. Verlauf. Interessant fand ich, dass es für sie bei Anorektikern keine Gewichtsuntergrenze gibt, ab der stationär behandelt werden muss. Das sei wegen begrenzter Plätze gar nicht möglich und nur im akuten Notfall bzw. ganz rapidem Gewichtsverlust und Elektrolytverschiebungen angebracht.

So das wars. Viel Erfolg.
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