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Persönlichkeitspsychologie


Psychologie | Persönlichkeitspsychologie | Druckansicht04.11.2016
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Dresden
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Zwischenprüfung
Prüfer: Frau Dr. Armbruster
Prüfungsfach: Persönlichkeitspsychologie
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Die Prüfung startet mit einem selbstgewählten Einsprechthema und je nachdem dann entweder erst mit dem Temperatments - oder Intelligenzteil Ich hatte als Einsprechthema die Sarrazin - Debatte vorbereitet.
Sie sagte dazu nur, dass Genetik ja nicht prüfungsrelevant sei (was mich sehr gewundert hat) und da sie mich darum nichts weiter dazu fragen dürfe, würden wir mit etwas ganz anderem weitermachen.

1. Frage: Wie kann man denn die Intelligenzleistung messen?
Antwort: IST 2000-R (zum IST kam dann noch die Nachfrage, wie schlussfolgerndes Denken und Wissen zueinander stehen und wie man so auf gf unf gc schließen kann), WIT II, WIE und BIS IV genannt und jeweils kurz die Inhalte und Besonderheiten beschrieben. Ich erwähnte die kleine Normstichprobe als Problem beim BIS IV - daraufhin dann
Frage 2: Was bedeutet denn Normstichprobe? Welche Rolle spielt diese beim IQ-Wert?
Frage 3: Von wann sind denn die Normwerte zum BIS IV. Also wann wurden diese erhoben? - Hier musste ich raten, habe glaube ich irgendwie sowas gesagt wie, naja die sind schon älter, so 20-30 Jahre
Frage 4: Und was könnte das Problem sein an älteren Normstichproben?
Anwort: Flynn-Effekt...
Frage 5: Nachfrage zum Flynn-Effekt, was besagt dieser? Was bedeuted das konkret wenn wir die Normwerte auf heutige 19-Jährige anwenden würden?
Frage 6: Kommen wir zur theoretischen Grundlage, welche Theorien gehen von einem allgemeinen "g-faktor" aus?
Antwort: Spearman, Jäger und dann habe ich noch Catell gesagt - woraufhin dann die Nachfrage kam - Hier also nicht Cattell erwähnen!! Cattells gf(historisch) hat nichts mit Spearmans g zu tun, sondern bezieht sich auf die angeboren Fähigkeiten, die in der Vergangenheit liegen (also historisch sind) und die sich nun durch Einflüsse der Umwelt nicht mehr unverfälscht messen lassen. Dann noch insgesamt vorstellen der Intelligenz-Theorie von Cattell

- jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, wie die Überleitung war -

Frage: Welche Test bieten sich an, wenn man nur wenig Zeit hat und sich einen schnellen Gesamtüberblick verschaffen will?
Antwort: Ravens Matritzen-Test
Frage: Was sind denn Matritzen? Wie sehen diese Test genau aus?
Antwort: ... bildungsunabhängig also abstrakt, nicht auf Schulkenntnissen bezogen

Frage: Alles bis jetzt gehörte zu einem bestimmten Teil der Intelligenz? Welche gibt es noch?
Antwort: alles von praktischer Intelligenz bis Kreativität aufgezählt und jeweils 1-2 Sätze dazu gesagt.
Frage: Mit welchen Tests lassen sich zwei verschieden Intelligenzarten gleichzeitig erheben?
Antwort: AI und Kreativität gemeinsam, z.B. Einfallsreichtum bis IV
- jetzt wollte sie es genauer wissen wo noch, also wie und wo das auch im WITII auftaucht, das wusste ich allerdings nicht -

Danach endlich der Wechsel zu Temperament (es waren mindestens schon 15 Minuten vergangen)

Frage: Cattells Verhaltensgleichung erklären?
- hier habe ich mir Zeit gelassen und alle Teile sehr ausführlich erklärt -
Frage: In welchen Theorien kommt noch die Situation vor?
Antwort: Interaktionisten - etwas etwas erklärt, Murray - presses als situative Faktoren, alpha/beta press
- dann kamen wir auch noch irgendwie auf Rogers und den phänomenologischen Ansatz, subjektive Komponente,...
Welches Messinstrumente hat Murray entwickelt?
Antwort: TAT, erklärt wie er funktioniert
Frage: Welche Probleme gibt es mit dem Test?
Antwort: Gütekriterien, Versuch eines obj. Auswertungsschlüssel
Frage: Wie genau sieht dieser Schlüssel genau aus?
...

Zum Schluss stelle sie noch eine Anwendungsfrage zur Berufsauswahl, an die ich mich nicht mehr erinnere.
Insgesamt dauerte die Prüfung bei mir eher 30 min, als 20 min.

Ich hatte den Eindruck, dass das wichtigste ist, dass man sich nicht verunsichern lässt. Ich wusste nicht alle antworten auf ihre Fragen perfekt, aber sie schätzt es sehr, wenn man gut gelernt hat und ist dann auch bei kleinen Ungenauigkeiten in der Bewertung sehr wohlwollend (zumindest war es bei mir so).

Ich wünsche euch viel Erfolg!
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