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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 24. Juli 2014 

Zitate und Urheberrecht


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Das Urheberrecht wird durch die Möglichkeit aus fremden geschützten) Werken zu zitieren eingeschränkt (§ 51 Hintergrund ist die Einsicht dass Zitate der kulturellen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung einer Gesellschaft dienen und die Rechte der Gesellschaft durch Rechte einzelner blockiert werden dürfen ( Informationsfreiheit ).

Zitate sind mit Quellenvermerken zu versehen. Zitatrecht dürfen nur Werke beanspruchen die selbst Schutz genießen also eine eigene "Schaffenshöhe" aufweisen. benötigen Zitatsammlungen die ausschließlich Fremdleistungen wiedergeben theoretisch (ggf. kostenpflichtige) Einwilligung der zitierten Autoren .

Die (z. B. wirtschaftlichen) Interessen des dürfen durch ein Zitat nicht über Gebühr werden.

Der Tatsachengehalt eines Werkes ist unabhängig vom Rechercheaufwand nicht geschützt kann also jenseits des Zitatrechts verwertet werden. Nachrichten beispielsweise unterliegen also nicht Urheberrecht.

Unterschieden werden:

  • Großzitate - Zitate ganzer Werke
  • Kleinzitate - auszugsweise Zitate z. B. einzelne oder Gedankengänge
  • Bildzitate Musikzitate Filmzitate

Großzitate sind nur bei wissenschaftlichen Arbeiten zulässig. Belletristische Werke sind hiervon grundsätzlich ausgenommen. Diese wird von einigen Juristen kritisch gesehen da nach geltendem Recht auch kürzere Gedichte oder Aphorismen die sich praktisch nicht auszugsweise zitieren nicht zitatfähig sind. Voraussetzung für ein Großzitat die bereits erfolgte Veröffentlichung in Vervielfältigungsstücken (Buch Lehrfilm...). Mündliche Vorträge sind vollständig nicht zitierbar.

Kleinzitate dürfen weiter reichend verwendet werden. Sowohl Werke als auch mündliche Vorträge sind hier Der Zitierzweck muss erkennbar sein. Das Zitat also in irgendeiner Beziehung zu der eigenen stehen beispielsweise als Erörterungsgrundlage. Der Umfang des muss dem Zweck angemessen sein.

Bildzitate sind rechtlich am schwierigsten zu handhaben. von eventuell wirksamen Persönlichkeitsrechten (Recht am eigenen sind Bildzitate häufig als Großzitate anzusehen und zunächst nur für wissenschaftliche Arbeiten geregelt. Juristen versucht durch Behelfsformulierungen von "kleinen Großzitaten" (oder Kleinzitaten") den Sonderfall der Bildzitate in den zu kriegen. Ein allgemein anerkannter Konsens hat hieraus bis dato nicht gebildet. Auch ist Abbildungen insbesondere bei Fotos eher interpretationsbedürftig ob sich um ein Werk mit der notwendigen handelt. Eine ausreichende Rechtssicherheit für Bildzitate besteht nur im politischen Meinungskampf dessen besonderer Schutz das Grundgesetz ( Meinungsfreiheit ) nicht durch das Urheberrecht eingeschränkt werden

Filmzitate werden als Sonderform von Bildzitaten angesehen. ist es in der Filmbranche nicht unüblich auch rechtlich nicht abgesichert Parodien auf ganze Filme zu produzieren die eigenständige Kunstwerke angesehen und akzeptiert werden auch wenn parodierte Original (für diese Kunstform notwendigerweise) eindeutig ist.

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