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Kündigung Fitnessstudio?!
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Kündigung Fitnessstudio?!
 
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Charlett
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 280

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 12:36:52    Titel: Kündigung Fitnessstudio?!

Hi Leute!

Ich hab mir jetzt schon seit einem Monat den Kopf zerbrochen, was ich noch machen kann, aber mir fällt nix mehr ein Sad.

Folgender Sachverhalt:
Am 08.11.2006 ging ich in ein Fitnessstudio, weil ich gewillt war einen Kurs zu belegen. Ich bekam eine volle Beratung zu allem, was es da so gibt etc. Wir hatten ein Angebot für mich ausgerechnet, welches auf den ersten Blick sehr gut aussah. Sie bat mich auch sofort zu unterschreiben, weil ich sonst keinen Rabatt für das Startetpaket bekommen hätte. Ich überlegte kurz und unterschrieb dann.
Am nächsten Tag habe ich mir alles nochmal angeschaut. Da ist mir aufgefallen, dass ich einige Kosten übersehen hatte, die mir nicht genannt wurden. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich arm werde, wenn ich das mache. Bin dann auch sofort da hin und wollte vom Vertrag zurücktreten (habe ich schrftl. gemacht und innerhalb der ersten Woche). Dies haben sie mir auch bestätigt (dass sie meinen Rücktritt bekommen haben, meine ich).

Kurze Zeit später erhielt ich alles zurück mit der Begründung, dass es kein Haustürgeschäft war. Ich hab mich auch bei einem anderen Fitnessstudiobesitzer informiert, der mir sagte, dass ich immer im Recht bin, wenn ich raus will und noch keine Leistungen in Anspruch genommen habe.
Das dumme ist auch noch, dass es ein Vertrag über 2 JAHRE ist Sad! ich könnte heulen. Was soll ich denn jetzt machen?

Ich weiß, dass es sehr dumm von mir war und glaubt mir, ich werde NIE wieder etwas sofort unterschreiben!

Wenn ihr irgendeine Idee habt, wie ich da noch rauskommen kann... Das wäre wirklich eine große Hilfe.

Liebe Grüße!
Charlett
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 14:58:51    Titel:

Wir dürfen hier leider keine Rechtsberatung erteilen (vgl. Forenregeln). Soviel kann ich aber guten Gewissens sagen: Es ist nicht so einfach, von einem Vertrag zurückzutreten - unabhängig davon, ob schon Leistungen erbracht wurden... Ich würde dir raten, den Vertrag samt AGB des Studios einzuscannen, in Ruhe ein Gedächtnisprotokoll des Verhandlungsgespräches zu fertigen (welche Informationen wurden dir gegeben, welche Preise dabei verheimlicht, wie hat man dich zu einem schnellen Vertragsschluss verleitet?) und das ganze erstmal über www.frag-einen-anwalt.de anzugehen. Ich denke, man wird dir da schon für 20-25€ gute Ratschläge geben.

Viel Erfolg!
berlinerin25
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Anmeldungsdatum: 09.11.2005
Beiträge: 217
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 15:22:42    Titel: hi

wurde gelöscht

Zuletzt bearbeitet von berlinerin25 am 07 Dez 2006 - 17:08:49, insgesamt einmal bearbeitet
jabko83
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 15:41:01    Titel:

Zitat:
rücktrittsrecht hat man immer


Wer erzählt denn so einen Unsinn??
Grundsätzlich gilt, dass Verträge einzuhalten sind. Ausnahmen gibt es z.B. bei Fernabsatzverträgen und Haustürgeschäften, die man innerhalb von 2 Wochen widerrufen kann. Ansonsten muss ein Rücktrittsrecht vereinbart sein (und nicht umgekehrt).


Zuletzt bearbeitet von jabko83 am 07 Dez 2006 - 15:42:50, insgesamt einmal bearbeitet
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 15:42:17    Titel:

naja so einfach wie berlinerin25 das hier darstellt is da snicht mit einer kündigung..wenn das in den AGBs steht dann wars ja quasi ihre schuld das sie die nichtgenau gelesen hat..

deshalb..gucken wa sin den AGBs steht - und das was str-tobi gesagt würd ich auch empfehlen..
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 15:43:21    Titel:

@jakbo83

nimms ihr nicht übel..mit jura hat sie nix am hut..
jabko83
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 15:58:34    Titel:

Ach so Smile

noch mal zum Thema: Ein großes Problem in solchen Fällen ist vor allem die Beweislast. Wenn kann keine Zeugen für das Verhandlungsgespräch hat, sieht´s natürlich schlecht aus... Der Antragende wird im Zweifel wohl kaum zugeben, dem Vertragspartner etwas verheimlicht zu haben oder ihn zu einem Vertragsabschluss gedrängt zu haben, zumal der Gesetzgeber auch davon ausgeht, dass in den Geschäftsräumen des Anbieters keine für Haustürgeschäfte typische "Überrumpelungssituation" vorliegt.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 16:02:21    Titel:

ja fitnessstudioverträge sind sehr bindend..ich hab selbst einenam laufen und michgenu informiert..ich komme da auch nur raus wenn ich umziehen sollte und nicht mehr hingehen kann deshalb ode rich wegen krankheit ausfallen sollte..sonst is zahlen angesagt...bei mir steht das in den AGBs..wir wissne ja jetzt auch icht was bei ihren drin steht..mal abgesehen das wir eigentlich eh schon zu viel gesagt habenudn ich ich et wunder wenn pandur hier bald diht macht
jabko83
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 16:08:49    Titel:

naja, aber die Antworten beziehen sich ja bis jetzt auf die allgemeine Rechtslage und enthalten keine konkreten Ratschläge Wink
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2006 - 16:11:16    Titel:

alles eine sache der auslegung ncith wahr Wink
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