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netsurfer Newbie

Anmeldungsdatum: 14.01.2007 Beiträge: 8 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 14 Jan 2007 - 23:26:10 Titel: Bitte helfen. DRINGEND! |
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Ich benötige dringend die Antwort auf folgende Aufgabe:
An einem NF-Leistungsverstärker mit einer elektrischen Leistung von P=200W und einem Ausgangswiderstand Ra=8 Ohm wird eine Lautsprecherbox mit 3 in "Reihe" geschalteten Lautsprechern zu je Ze = 4 Ohm angeschlossen.
Frage 1: Wie verhält sich der Ausgangswiderstand Ra zu dem Gesamtbelastungswiderstand Z EGes?
Frage 2: Wie groß ist der zu erwartende Leistungsverlust?
Bitte, wer kennt die Lösung und kann mir den Lösungsweg nennen?
Gruß, Kai. |
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Ensiferum Senior Member

 Anmeldungsdatum: 01.11.2005 Beiträge: 667
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Verfasst am: 14 Jan 2007 - 23:41:47 Titel: |
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mal selber Überlegungen gemacht?
Wo hakts denn? Lösungswege postet hier keiner gerne. |
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netsurfer Newbie

Anmeldungsdatum: 14.01.2007 Beiträge: 8 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 14 Jan 2007 - 23:47:00 Titel: |
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Es hakt daran, dass ich unmengen Rechenwege auf Papier habe, aber keine Beispiele für 2 Ohm-Werte (unterschiedlich für Verstärker und Lautsprecher) und 1 Watt-Wert. Ich weiß also keine Formel.
Bitte, auch wenn man nicht gerne Lösungen postet, bitte diesmal. Ich bin müde und es hängt nir noch an der einen Aufgabe.
Vielen Dank dafür.
Gruß, Kai. |
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as_string Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.08.2006 Beiträge: 2622 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: 14 Jan 2007 - 23:57:44 Titel: |
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Hallo!
Hast Du schon mal den Gesamtwiderstand der 3 Lautsprecher berechnet? Wie ist dann der Gesamtwiderstand der 3 Lautsprecher inklusive des Innenwiderstandes des Verstärkers? Wie groß muss der Strom sein, wenn der Verstärker 200W leistet? Wie viel Spannung fällt bei diesem Strom dann am Innenwiderstand ab? Wie ist die (Verlust-)Leistung, die mit diesem Strom und dieser Spannung am Innenwiderstand verbraten wird?
Gruß
Marco |
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netsurfer Newbie

Anmeldungsdatum: 14.01.2007 Beiträge: 8 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 00:03:12 Titel: |
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Sorry, ich verstehe fast nur Bahnhof.
Der Gesamtwiderstand der Lautsprecher ist wohl 12 Ohm (3x4Ohm).
Der Ausgangswiderstand ist also kleiner.
Aber was nun? Ich könnte eine Formel gebrauchen... |
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as_string Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.08.2006 Beiträge: 2622 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 00:10:33 Titel: |
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Hallo!
Also, das ist doch schon was!
Gut, wir haben also insgesamt einen Widerstand von 20Ohm, wenn man noch den Innenwiderstand mit dazu nimmt. Die Leistung des Verstärkers ist P=U*I=200W. Die Spannung, die an den 20 Ohm abfällt, ist U=R*I. Das eingesetzt in die Leistungsformel: P=U*I=R*I².
Damit kannst Du also schon den Strom ausrechnen.
Die Leistung, die am Innenwiderstand verbraten wird, ist auch Pv=Ri*I², nur dass jetzt der Widerstand Ri=8 Ohm ist. Du kannst jetzt Dein I einsetzen:
Pv = Ri*I² = Ri*P/R = 8Ohm/20Ohm * 200W = 80W
Das sollte dann Deine Verlustleistung sein. Allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher, ob das mit der gegebenen Leistung so gemeint ist. Vielleicht ist damit auch die Leistung gemeint, die wirklich bei den Lautsprechern ankommt. Dann wäre der Strom entsprechend höher und es wäre eine Verlustleistung von 8Ohm/12Ohm*200W = 133W. Ich denke aber eher, dass es wie in der ersten Rechnung gemeint ist...
Gruß
Marco |
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netsurfer Newbie

Anmeldungsdatum: 14.01.2007 Beiträge: 8 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 00:29:28 Titel: |
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Danke für die Mühe, aber jetzt verstehe ich noch mehr Bahnhof.
Um es mal kurz zu erklären, ich mache eine Ausbildung als Mediengestalter. Wir hatten nun 3 Tage Elektro, davor etwas anderes, morgen wieder ein anderes Fach. Nun soll ich die Aufgabe bis morgen lösen, und verstehe vor lauter R, U, I nur noch Bahnhof. Bitte schreibt mir doch einfach den Lösungsweg als Formel und eingesetzten Werten kurz auf. Dann bin ich glücklich, kann dem Dozenten etwas abliefern und mich auf das nächste Fach (Kamerakunde) morgen konzentrieren. Bitte..................
Ich versteh wirklich nichts von der Aufgabe, wird sich jetzt auch nicht mehr ändern. Bis wir in 1/2 Jahr mal wieder ´ne Woche Elektromik haben werde ich es schon in den Kopf bekommen haben. ;-)
Danke. |
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netsurfer Newbie

Anmeldungsdatum: 14.01.2007 Beiträge: 8 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 00:41:17 Titel: |
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...und was bedeutet:
Wie verhält sich der Ausgangswiderstand Ra zu dem Gesamtbelastungswiderstand Z EGes?
Die obere Antwort gilt doch nur zur Frage 2, oder?? |
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as_string Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.08.2006 Beiträge: 2622 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 01:31:05 Titel: |
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Hallo!
Das wären dann die 8 Ohm durch 20 Ohm, denke ich. Ich finde aber die Aufgabe so wie so nicht wirklich eindeutig formuliert.
Wenn Ihr nur so wenig dazu gelernt hattet, dann ist das wirklich "böse" so eine Aufgabe zu stellen. Kannst Du Dir in etwa vorstellen, wie der Aufbau eigentlich aussieht? Schau Dir vielleicht mal das hier an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Innenwiderstand
Gruß
Marco |
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isi1 Moderator

 Anmeldungsdatum: 10.08.2006 Beiträge: 6233 Wohnort: München
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 08:28:40 Titel: Re: Leistungsanpassung bei Verstärker |
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| netsurfer hat folgendes geschrieben: | An einem NF-Leistungsverstärker mit einer elektrischen Leistung von P=200W und einem Ausgangswiderstand Ra=8 Ohm wird eine Lautsprecherbox mit 3 in "Reihe" geschalteten Lautsprechern zu je Ze = 4 Ohm angeschlossen.
Frage 1: Wie verhält sich der Ausgangswiderstand Ra zu dem Gesamtbelastungswiderstand ZEGes? Ra/ZEges = 8 / 12
Frage 2: Wie groß ist der zu erwartende Leistungsverlust? |
Was Ihr da mit Kai macht, nennt man auf Bairisch: Tratzen (=necken, hänseln, provozieren, aufziehen, foppen, pflanzen)
Wahrscheinlich wäre folgende Antwort erwartet:
Ausgangsleistung ist 200W an 8 Ohm: P = U²/R ---> U = √(200 * 8 ) = √1600 = 40 V
Am Innenwiderstand 8 Ohm fallen ebenfalls 40V ab. Die Leerlaufspannung wäre also 80 V.
Nun zu der Belastung mit 12 Ohm:
An den 80V liegen nun die 8 Ohm Innenwiderstand und die 12 Ohm Gesamtbelastungswiderstand, zusammen also 20 Ohm.
I = 80 V / 20 Ohm = 4A ---> Leistung außen also Pa = I²*R = 4²A² * 12 Ohm = 192Watt.
Der Leistungsverlust beträgt also 8 Watt oder 4%
Ich zweifle allerdings, ob das in der Realität wirklich stimmt, da diese Verstärker meist keinen von der Last unabhängigen Innenwiderstand aufweisen - oder was meint Ihr dazu? _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
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as_string Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.08.2006 Beiträge: 2622 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 11:17:30 Titel: |
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Hallo isi1!
| Zitat: | | Was Ihr da mit Kai macht, nennt man auf Bairisch: Tratzen (=necken, hänseln, provozieren, aufziehen, foppen, pflanzen) |
Watt? Wie kommst Du denn darauf???
Nein, wirklich nicht!
Deine Vorgehensweise ist übrigens mE nicht richtig: Der Innenwiderstand ist nicht parallel zu den äußeren, sondern in Reihe. Deshalb hatte ich eben auch nicht die Spannung sondern den Strom ausgerechnet, der dabei durch den Innenwiderstand fließt. Kannst Du das nochmal überprüfen?
Gruß
Marco |
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isi1 Moderator

 Anmeldungsdatum: 10.08.2006 Beiträge: 6233 Wohnort: München
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 11:26:16 Titel: |
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| as_string hat folgendes geschrieben: | Deine Vorgehensweise ist übrigens mE nicht richtig: Der Innenwiderstand ist nicht parallel zu den äußeren, sondern in Reihe. Deshalb hatte ich eben auch nicht die Spannung sondern den Strom ausgerechnet, der dabei durch den Innenwiderstand fließt. Ich habe sie auch in Reihe
Zitat Marco:
Gut, wir haben also insgesamt einen Widerstand von 20Ohm, wenn man noch den Innenwiderstand mit dazu nimmt. Die Leistung des Verstärkers ist P=U*I=200W. Die Spannung, die an den 20 Ohm abfällt, ist U=R*I. Das eingesetzt in die Leistungsformel: P=U*I=R*I². | Ah, Marco, guter Einwurf:
Da liegt , glaube ich, ein Missverständnis vor: Die 200 W sind die Nutzleistung am Lautsprecher, wenn er optimal angepasst ist, also, wenn er 8 Ohm hat. Die Gesamtleistung an Ri+Ra sollte dann also 400W sein.
Stimmst Du dem zu? _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
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as_string Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.08.2006 Beiträge: 2622 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 11:48:03 Titel: |
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Hallo isi1!
Ja, das kann sein... Klingt sinnvoller als das, was ich oben geschrieben habe... Jetzt verstehe ich auch Deine Rechnung erst.
Gruß
Marco |
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as_string Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.08.2006 Beiträge: 2622 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 12:46:59 Titel: |
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Hallo!
Weil ich so viel falsches Zeug erzählt habe, will ich versuchen, das noch etwas zu erklären...
Also erstmal eine kleine Zeichnung für den Aufbau:
Man geht jetzt normalerweise davon aus, dass die Spannungsquelle im Verstärker eine konstante Spannung liefert. Die nenne ich mal U.
Die Leistung, die der Lautsprecher abgibt, hängt dann vom äußeren Widerstand ab. Man meint mit der Leistung auch nur die Leistung, die nach außen abgegeben wird. Dabei fällt zwar auch Leistung am inneren Widerstand ab, aber die bringt ja keinem wirklich was.
Die Leistung ist dann P=U'·I, wobei U jetzt die Spannung sein soll, die außen am Verbraucher abfällt. Die ist geringer, als U von vorhin, weil schon ein Teil der Spannung am Innenwiderstand Ra abgefallen ist. Wir können die Spannung berechnen, indem wir erst den Strom berechnen:
I=U/R = U/(Ra+Rl)
Wobei Ra wieder der Innenwiderstand (Ausgangswiderstand) ist und Rl der "Lautsprecherwiderstand".
Die Spannung, die an den Lautsprechern abfällt ist dabei dann:
U'=Rl·I = Rl/(Ra+Rl) · U
Ist also um den Faktor Rl/(Ra+Rl) geringer, als die ursprüngliche Spannung U, eben genau um die Spannung, die am Innenwiderstand Ra abfällt.
Die Leistung an den Lautsprechern ist dann:
P = U'·I = Rl/(Ra+Rl) · U · U/(Ra+Rl) = Rl/(Ra+Rl)² · U²
Das bedeutet, dass die Leistung je nach äußerem Widerstand, hier also Rl, sich auch verändert. Der Innenwiderstand soll bei dieser idealisierten Vorstellung konstant bleiben.
Ich habe mal die Leistung P in Abhängigkeit vom äußeren Widerstand geplottet:
Du siehst dabei, dass die Leistung einen Maximum hat, wenn der Innenwiderstand (hier 8Ohm) und der Außenwiderstand gleich groß sind. Das ist also der Idealfall, bei dem ein Verstärker maximale Leistung abgeben kann.
Man gibt dann sinnvollerweise die Leistung eines Verstärkers wohl auch für diesen Punkt an. Bei allen anderen Widerstandswerten für Rl ist die Leistung geringer.
Bei Deiner Aufgabe ist das jetzt alles etwas "umgekehrt" angegeben. Da ist die Leistung vorgegeben und Du musst daraus erst die Spannung der inneren Spannungsquelle ausrechnen. Da die angegebene Leistung eben gerade die maximale sein muss, ist das genau die Leistung, die der Verstärker abgeben könnte, wenn der Innenwiderstand dem äußeren entspräche. Mit dieser Annahme kannst Du dann aus der angegebenen maximalen Leistung die innere Spannung zurück rechnen, wie das isi1 ja gemacht hat. Das sind die 80V. Wenn Du die hast, dann kannst Du ausrechnen, wie der Strom jetzt mit dem wahren Lastwiderstand von 12Ohm ist. Insgesamt hängen dann ja 20Ohm an der Spannungsquelle und Du bekommst dann eben den Strom I=U/R = 80V/20Ohm = 4A raus. Damit kannst Du dann wieder die Leistung ausrechnen.
Oder Du verwendest direkt die Formel von oben, sobald Du die Spannung U=80V raus hast, also P = Rl/(Ra+Rl)² · U²
Gruß
Marco |
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isi1 Moderator

 Anmeldungsdatum: 10.08.2006 Beiträge: 6233 Wohnort: München
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 12:51:45 Titel: |
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Respekt, Marco,
sehr schön gezeigt! (Lob)
und bei 12 Ohm sind tatsächlich etwa 4% Leistungsabfall. _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
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as_string Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.08.2006 Beiträge: 2622 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 13:32:23 Titel: |
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| isi1 hat folgendes geschrieben: | Respekt, Marco,
sehr schön gezeigt! (Lob) |
Vielen Dank! Ich war ja jetzt etwas in der Pflicht, oder?
| isi1 hat folgendes geschrieben: | | und bei 12 Ohm sind tatsächlich etwa 4% Leistungsabfall. |
Ja, ich habe damit dann auch 192W raus und das sind eben 96% der 200W, also 4% weniger. Damit wäre es dann ein Leistungsverlust von 4%, wie man auch im Plot recht gut sehen kann. Deine Rechnung war also genau richtig, nur dachte ich, dass man es vielleicht noch etwas ausführlicher erklären sollte, weil netsurfer ja offensichtlich nur sehr wenig dazu beigebracht bekam. Ich hoffe, dass es damit vielleicht etwas klarer wurde...
Ich bin mir jetzt zwar immer noch nicht wirklich sicher, dass die Aufgabe so gemeint ist, aber es erscheint mir als die sinnvollste Lösung. Ich habe mir auch die Aufgabe nochmal unter dieser Gesichtspunkt nochmal angeschaut und ich bin der Meinung, dass auch die Formulierung darauf recht gut passt. Also ist es wohl wirklich so gemeint.
Gruß
Marco |
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isi1 Moderator

 Anmeldungsdatum: 10.08.2006 Beiträge: 6233 Wohnort: München
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 13:39:12 Titel: |
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Du warst nicht in der Pflicht, trotzdem ist Deine ausführliche Darstellung für netsurfer bestimmt sehr hilfreich.
Hast Du damit Erfahrung: Ich glaube nicht, dass der Verstärker nur 50% Wirkungsgrad hat. Kann man durch geeignete Rück- oder Gegenkopplung nicht ein Verhalten erzeugen, dass bei jedem Außenwiderstand die volle Leistung abgegeben wird (in gewissen Grenzen natürlich)? _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
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as_string Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.08.2006 Beiträge: 2622 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 16:21:18 Titel: |
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Hallo!
| isi1 hat folgendes geschrieben: | | Du warst nicht in der Pflicht, trotzdem ist Deine ausführliche Darstellung für netsurfer bestimmt sehr hilfreich. |
Das mit der "Pflicht" war jetzt auch nicht ganz so ernst gemeint. Aber ich hoffe trotzdem, dass ich netsurfer damit noch etwas weiter helfen konnte.
| isi1 hat folgendes geschrieben: | | Hast Du damit Erfahrung: Ich glaube nicht, dass der Verstärker nur 50% Wirkungsgrad hat. Kann man durch geeignete Rück- oder Gegenkopplung nicht ein Verhalten erzeugen, dass bei jedem Außenwiderstand die volle Leistung abgegeben wird (in gewissen Grenzen natürlich)? |
Nee, leider habe ich damit nicht so viel Erfahrung. Allerdings ist die Darstellung mit den (Ohmschen-)Widerständen doch sehr vereinfacht. Es handelt sich dabei ja um eine Wechselspannung, bzw. um ein schwingendes Signal, das da normalerweise verstärkt werden soll. Dabei sind dann natürlich die Scheinwiderstände sehr wichtig. An einem reinen Scheinwiderstand geht aber keine Energie verloren. Deshalb denke ich, dass man diese Leistungsverminderung vieleicht nicht direkt mit einem Energieverlust gleichsetzen kann.
Wir haben mal im Praktikum einen sehr einfachen Verstärker mit nur einem Transistor aufgebaut. Ich weiß nur noch, dass man den Ausgangswiderstand versucht an den Eingangswiderstand der nächsten Stufe anzupassen. Dafür verwendet man dann aber eher Kondensatoren, so weit ich mich erinnern kann.
Was mir sonst noch einfällt: Man muss einen solchen Verstärker ja nicht immer an seinem Leistungsmaximum betreiben. Wenn der äußere Widerstand deutlich größer ist, als der Innenwiderstand, dann fällt ja der überwiegende Teil der Spannung dort ab und damit geht auch (besonders im Verhältnis) weniger Energie am Innenwiderstand verloren. Bei einer Batterie z. B. ist der Innenwiderstand ja auch nach Möglichkeit deutlich geringer als der Widerstand des daran betriebenen Geräts. Sonst wäre die Batterie auch schnell leer. Da ist es aber wieder Gleichstrom und man hat nur noch die Ohmschen-Widerstände.
Aber wie gesagt: Ich kenne mich da eigentlich nicht richtig aus.
Gruß
Marco |
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isi1 Moderator

 Anmeldungsdatum: 10.08.2006 Beiträge: 6233 Wohnort: München
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Verfasst am: 15 Jan 2007 - 17:25:33 Titel: |
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Im Extremfall ist der Ausgangsverstärker nur ein Schaltregler, der ganz wenig Verlustleistung hat. Die Ausgangscharakteristik erreicht man dadurch, dass man Strom und Spannung des Lautsprechers geeignet rückführt. Recht viel mehr weiß ich auch nicht.
Aber natürlich: Will ich an einem 8 Ohm Lautsprecher 200 Watt Sinus haben, muss ich mindestens Ueff² = 200*8 --> Uss = 40 * 2 * 1,41 = 113Volt haben. _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
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ebs Full Member

 Anmeldungsdatum: 03.11.2007 Beiträge: 215
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Verfasst am: 06 Aug 2008 - 14:21:15 Titel: Falscher Innenwiderstand |
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Recht auffällig ist der hier angegebene eigenartige Wert des Verstärker-Innenwiderstands:
Man sieht hier einen Innenwiderstand (Ausgangswiderstand) von 8 Ohm.
Diesen weltfremden Verstärker gibt es jedoch nicht zu kaufen.
Alle Lautsprecher-Leistungsverstärker haben einen Innenwiderstand der kleiner als 0,5 Ohm ist.
Zur Information ist folgender Artikel lesenswert:
Über das richtige Anpassen von Lautsprechern
Auch hier sollte man mal reinschauen:
Typische Märchen über den Lautsprecheranschluss
Viele Grüße ebs
Zuletzt bearbeitet von ebs am 14 Jun 2009 - 13:50:40, insgesamt einmal bearbeitet |
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Maltodextrino Full Member

 Anmeldungsdatum: 27.08.2005 Beiträge: 210 Wohnort: S-H
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Verfasst am: 06 Aug 2008 - 14:38:50 Titel: |
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Hey, wenn ich einen Thread mit dem Titel: "Entwicklungshilfe" eröffnen will dann wird das abgelehnt. Weil Wörter wie HILFE!!! im Titel verboten sind...
Und das hier wird angenommen.
Da stimmt doch was im System nicht.
Naja, das nur am Rande. Viel Spaß noch beim diskutieren. |
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ebs Full Member

 Anmeldungsdatum: 03.11.2007 Beiträge: 215
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Verfasst am: 28 Sep 2008 - 00:57:51 Titel: Es gibt keinen 8-Ohm-Verstärker |
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| netsurfer hat folgendes geschrieben: | | An einem NF-Leistungsverstärker mit einer elektrischen Leistung von P = 200W und einem Ausgangswiderstand Ri = 8 Ohm wird eine Lautsprecherbox mit 3 in "Reihe" geschalteten Lautsprechern zu je Ra = 4 Ohm angeschlossen. |
Diese Aufgabe hat einen dicken Fehler. Es gibt überhaupt keinen 8-Ohm-Verstärker, also einen Endverstärker mit einem Ausgangswiderstand Ri = 8 Ohm. Die immer wieder unrichtig dargebrachte Theorie von idealerweise 8 Ohm Ausgangsimpedanz des Leistungsverstärkers und der sauber dazu passenden Eingangsimpedanz von 8 Ohm des Lautsprechers ist viel zu schön, um wirklich wahr zu sein.
Es gibt überhaupt keine Endverstärker mit einem Ausgangswiderstand (Innenwiderstand) von Ri = 8 Ohm,
auch nicht bei Röhrenverstärkern.
Alle Verstärker haben ein Ri als Ausgangswiderstand so um 0,1 Ohm und kleiner. Somit ist die Theorie der Leistungsanpassung mehr als hinfällig. Es liegt dabei tatsächlich glatte Spannungsanpassung vor.
Unbedingt ist hierzu folgender Artikel lesenswert: Über das richtige Anpassen von Lautsprechern und Kopfhörern
Der Irrglauben von angeblich "logischer" Leistungsanpassung bei Leistungsverstärkern ist wohl nicht kleinzukriegen.
Elektrische Spannung macht auch laute Musik. Typische Märchen über den Lautsprecheranschluss.
Dieses hier ist auch recht hilfreich: Zusammenschalten von Verstärker und Lautsprecher
Es gibt allein Spannungsanpassung und dabei ist Ri (Verstärker) viel kleiner als Ra (Lautsprecher).
Es gibt wirklich keine 8-Ohm-Endverstärker im Handel. Vergiss mal den Ausgangswiderstand von 8 Ohm.
Das ist ein immer wieder gern erzähltes Märchen, das ständig eifrige junge Zuhörer findet.
Viele Grüße ebs
PS: Hier gibt es Information:
"Messen von Eingangswiderstand und Ausgangswiderstand - Impedanz berechnen bei Verstärker, Lautsprecher und Mikrofon":
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-EingangsAusgangsWiderstand.htm |
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