Verfasst am: 19 Jan 2007 - 23:28:26 Titel: [Tipp] Akustikprobleme
Hallo,
ich hab nen Verständnisproblem mit dem Begriff der Lautstärke in dB(A).
Ich weiss, dass ich Schalldruck messen kann in einem Vergleichspegel. In Pa und ich kann einen Vergleichspegel der Intensität bilden in W/m^2.
Ich kann sie auch berechnen mit den tollen logarithmischen Formeln.
Aber welche der beiden Grössen, bzw. Verhältnisse ist denn meine Lautstärke in dB(A). Wahrscheinlich keine oder?
Ich steh da nen bissl auf dem Schlauch.....
(Titel editiert von Caillean)
ebs Full Member Anmeldungsdatum: 03.11.2007 Beiträge: 117
Verfasst am: 21 Aug 2008 - 19:16:24 Titel: Akustikprobleme
Lautstärkepegel in dBA
Der Lautstärkepegel ist ein psychoakustisches Vergleichsmaß, das beschreibt, welchen Schalldruckpegel ein Sinuston mit einer Frequenz von 1000 Hz haben müsste, damit dieser Ton genauso laut empfunden wird, wie das betrachtete Hörereignis. Bei einer Schallfrequenz von 1000 Hz stimmen Schalldruckpegel, gemessen in Dezibel, und Lautstärkepegel, gemessen in Phon, überein. Für Sinustöne anderer Frequenzen sowie für komplexe Schallereignisse sind dagegen andere Schalldruckpegel erforderlich, um den gleichen Lautstärkeeindruck zu erzielen.
In der akustischen Messtechnik werden bewertete Schalldruckpegel verwendet, um die Wahrnehmung des Ohres ansatzweise nachzubilden. Der bewertete Schalldruckpegel ist weder eine physiologische noch eine physikalische Messgröße. Unter der Berücksichtigung gewisser Eigenschaften des menschlichen Gehörs beruht er in objektiv festgelegter und reproduzierbarer Weise auf der physikalischen Feldgröße: dem Schalldruckpegel. Das Vorhaben, mit einfachen Frequenzbewertungen und Zeitbewertungen den Lautstärkepegel anzeigen zu wollen, ist längst aufgegeben worden. Man beschränkt sich auf die objektive Angabe, welche Bewertungen bei der Messung eingeschaltet waren und enthält sich möglichst der Vermutung, eine enge Korrelation zwischen Messergebnis und Lautstärke herstellen zu wollen. Die übliche Bewertungskurve (A nach IEC/DIN 651) ist die Kurve eines Bewertungsfilters, die auf das Schalldrucksignal angewendet wird. Dieses soll für eine ganz bestimmte Lautstärke ein ähnliches Frequenzverhalten wie das menschliche Ohr darstellen. Da das jedoch nur in sehr grober Näherung gelingt, werden bei bewerteten Schalldruckpegelmessungen Werte erhalten, die dem Hörempfinden eben nicht exakt entsprechen.
PS: Rescue fragt: Ich habe ein Verständnisproblem mit dem Begriff der Lautstärke in dB(A); aber welche der beiden Größen, bzw. Verhältnisse ist denn meine Lautstärke in dB(A). Wahrscheinlich keine oder?
Was ist eigentlich Lautstärke? Eine häufige Frage ist: "Wieviel dB Pegeländerung (Pegelanhebung bzw. Pegelabsenkung) ist eigentlich zweimal (doppelt, halb) oder gar dreimal so laut?"
Das ist nicht einfach zu verstehen. Eine Hilfe zu diesem Thema und Berechnungen gibt es unter:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pegelaenderung.htm
zum Thema: "Die Pegelabhängigkeit beim Schall und die unterschiedlichen Faktoren bei Lautstärke (Lautheit), Schalldruck (Spannung) und Schallintensität (Schallleistung)".
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