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Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
 
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AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2007 - 01:11:37    Titel:

Also es ist auf jeden Fall ein Betrug...sogar ein qualifizierter Betrug gem, §263 III Nr.4 StGB, da der A bei der Stadt angestellt und mit einer vertrauensvollen Aufgabe betraut ist und er somit Amtsträg i.S.d. § 11 Nr. 2b u. 2c ist...

Weiterhin kann bei der B zwar keine Mittäterschaft angenommen werden, jedoch Beihilfe, denn... "handelt es sich um berufstypisches und damit "neutral" erscheinendes Verhalten..., liebt Beihilfe nur vor, wenn die Förderung einem erkennbar tatgeeigneten Haupttäter gilt und sich der Gehilfe mit diesem solidarisiert." (Hillenkamp, AT 28.)
Dass sie als Inhaberin Aufträge für ihre Firma organisiert ist ein berufstypisches Verhalten. Da A die Entscheidung wegen des Auftrages treffen muss, ist er tatgeeigneter Haupttäter. Und in dem Telefonat, in dem die B dem A 15.000 € für den Auftrag verspricht, ist die Solidarisirung manifestiert...[/url]
NM
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Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2007 - 13:50:42    Titel:

Ja, schon klar.. Aber was machst du bei der Irrtumserregung? Bei wem wird deiner Meinung nach ein Irrtum erregt? Schau dir mal an, was ich zu der Stadt und der jur Person geschrieben habe...Fällt dir dazu was ein?
Saint
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Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2007 - 15:38:53    Titel:

Wieso denn Beihilfe zum Betrug??? Wo hat B denn die Tat des A gefördert? Ich würde höchstens von einer Anstiftung zum Betrug reden, aber da ich den Betrug abgelehnt habe, liegt keine vorsätzlich rechtswidrige Haupttat vor.

Zu der Sache mit der Stadt: Also so "kleinlich" habe ich das nicht geprüft. Ich unterstelle einfach mal, dass die Stadt von Personen, also Menschen, vertreten wird, die Amtsträger sind. Mit der jur. Person des öffentlichen Rechts würde ich Dir aber zustimmen.
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 14:42:17    Titel: Irrtumserregung

@ NM

Ja, die Irrtumserregung muss sich auf einen natürliche Person beziehen.
Allerdings sehe ich hier kein Problem...
"Die Stadt" wird ja vertreten durch Menschen...diejenigen, die in der "Stadtverwaltung" arbeiten!
Der A täscht ja nicht die Stadt als "abstraktes Wesen", sondern er vergibt erst den Auftrag und nimmt dann die Unterlagen zeitweilig mit nach Hause, damit "die Sache nicht zur Kenntnis von Kollegen gelangt".
Er täuscht die Stadt also in der Weise, dass er bei seinen Kollegen einen Irrtum erregt.
Bei lebensnaher Auslegung kann man auch getrost davon ausgehen, dass die Überweisung der 105.000 € durch einen dieser Kollegen in der Stadtverwaltung geschieht, der dies in der Vorstellung tut, dass es mit der Sache seine Richtigkeit hat.
Dies ist ja die einzige plausible Möglichkeit, wie "die Stadt" 105.000 € überweisen kann.
Fazit: Die Stadt kann natürlich auch betrogen werden, wenn bei ihren menschlichen Vertretern ein Irrtum erregt wird. Dies ist hier der Fall...

Wie siehst du das?
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 14:46:32    Titel: ...

@ Saint

Ich sehe die Förderung zum Betrug darin, dass die B dem A 15.000 € verspricht, wenn sie den Auftrag erhält. Allerdings hab ich mir ma das mit der Anstiftung angeschaut und ich glaube Du hast sogar Recht! Wink

Aber verrat mir mal bitte, wo genau Du beim Betrug rausgeflogen bist...
Saint
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Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 18:37:14    Titel:

Wie schon erwähnt: Beim Betrug ist bei mir bei der Stoffgleichheit Schluss Very Happy
Sahra_101
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 18:55:37    Titel:

Hi alle zusammen!

Ich hätte eine Frage an euch. Welche Straftat würdet ihr bezüglich A als erstes prüfen? Ich schreibe grade 2 Hausarbeiten parallel und bin total durch!


Lieben Gruß

Sahra
misterXY
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Anmeldungsdatum: 21.03.2006
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 05 März 2007 - 21:01:59    Titel:

hallo leute.wollt ma wissen, wie weit ihr seid.
ich hab ma ne frage bezüglich des betrugs des c an a. gibt es da irgendwelche probleme?problematisiert ihr hier, dass der b gar nichts von der seeuntauglichkeit wusste und auch nicht daran gezweifelt hat(ingnorantia facti)?????? oder geht das bei euch ohne probleme durch?
Saint
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Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 06 März 2007 - 04:45:40    Titel:

misterXY hat folgendes geschrieben:
hallo leute.wollt ma wissen, wie weit ihr seid.
ich hab ma ne frage bezüglich des betrugs des c an a. gibt es da irgendwelche probleme?problematisiert ihr hier, dass der b gar nichts von der seeuntauglichkeit wusste und auch nicht daran gezweifelt hat(ingnorantia facti)?????? oder geht das bei euch ohne probleme durch?


Also ich weiß nicht so ganz, ob ich Deine Frage richtig verstehe: Aber der Betrug zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass der Getäuschte eine Fehlvorstellung hat, die von der Wirklichkeit abweicht. Das was ich hier problematisiert habe war, ob eine konkludente Täuschung oder eine Täuschung durch Unterlassen vorliegt.
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 06 März 2007 - 14:16:10    Titel: ...

@ Saint

Bei dem Betrug von C an A hab ich mich für konkludente Täuschung entschieden aus folgendem Grund:

Der C repariert das Boot notdürftig und behandelt es kosmetisch, sodass es den Eindruck erweckt, es sei in gutem Zustand. Gerade diese kosmetische Behandlung stellt schon ein starkes aktives Täuschen dar, da es wohl nur dem Zweck dient, einen falschen Eindruck über den Zustand des Schiffes zu erwecken. Dass er dies dann später verschweigt ist daher eher ein konkludente Täuschung als eine Täuschung durch Unterlassen.

Wie siehst Du das?
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