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Politische Gesinnung
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2007 - 14:04:31    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Und jetzt muss ich mich dann doch wundern Smile. Sooo nah liegen wir ja nicht beeinander. Wink Irgendwie scheint das Ding immer zu "mitteln".


Ja, kann ich bestätigen. Wink


Viele Grüße, Cyrix
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2007 - 14:17:17    Titel:

Naja, schon gut möglich, dass diese Software noch nciht 100% ausgereift ist Wink

Davon ist aber das ursprüngliche Modeel natürlich unbelassen. Ihr könnt ja versuchen euch oder die Parteien "manuell" einzuordnen.
Daywalker77
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 82
Wohnort: Rockenberg

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 00:03:25    Titel:

hallo lachatte...du hast es schon wieder geschafft Wink ich finde es schön, zu sehen, dass man mit menschen, die einer anderen meinung sind, trotzdem seriös diskutieren kann, ohne sich ständig gegen die althergebrachten vorwürfe wehren zu müssen!

ich möchte gerne auf deine gegenargumente antworten, wohlwissend, dass wir uns hier in einem bereich der argumentation bewegen, die vor allen dingen mit der persönlichen einstellung zu tun hat. allein schon deswegen ist alles, was ich hier schreibe, weniger argument als meine persönliche sicht der dinge, die genauso viel und genauso wenig anspruch auf die absolute wahrheit erhebt, wie deine sichtweisen.

sicher ist deine ansicht, leuten, die man nicht aus dem "haus" heraushalten kann, eine luftmatratze anzubieten und sie nach und nach zur mitarbeit zu bewegen sehr pragmatisch. ich bin, wie ich schon erwähnte, ein rechtsliebender mensch. allein jemand, der sich schon über das verbot, mein haus zu betreten, hinwegsetzt, hat in meinen augen wenig milde verdient...geschweige denn die aufforderung zum dableiben, wenn auch unter gewissen bedingungen.
hier ziehe ich wieder den vergleich mit den strafgesetzen: man bedient sich ja beispielsweise auch nicht der energie von körperverletzern und bietet ihnen sinnvollere gelegenheiten, ihre gewalt auszulassen. nur weil es so ist, dass viele menschen einwandern wollen, muss man sich diesem druck noch lange nicht beugen. vielmehr kann man zunächst eine bringschuld voraussetzen. der vorschlag unseres ex-innenministers, hierzu lager auf neutralem territorium zu errichten, lag deshalb in meinen augen nicht gänzlich daneben. jeder "hausbesitzer" ist wohl gern bereit, gäste zu empfangen und ihnen gegenüber gastfreundlich aufzutreten...aber doch nur, wenn sie seine lebensweise und seine werte respektieren.

hier liegt aber der hase oftmals im pfeffer...um wieder zum grossen und ganzen zu kommen: unbestritten ist sicherlich, dass viele einwanderer, ob nun legal oder illegal, hierher kommen, um sich vor allem an finanziellen dingen gütlich zu tun. ich hingegen erwarte von menschen, die von unseren vorteilen profitieren wollen auch die anpassung an unsere lebensweisen...und zwar vorab! nicht anders verfährt ein hauseigentümer: er lädt auch nur gäste ein, die ihm willkommen sind.

von der problematik der ghettoisierung und der kriminalität will ich an dieser stelle völlig absehen, da sie nur einen kleinen teil der einwanderer betrifft...obgleich sie fragen aufwirft, deren dramatik vor allem die gemeine volksseele schwerwiegend treffen.

was also spricht dagegen, für den eintritt und das bleiberecht in meinem haus zunächst die anpassung an meine hausordnung zu verlangen? solange wir aber nicht soweit sind, und jedem, der einlass begehrt auch einlass gewähren, sehe ich die werte, die ich in meinem haus gelten lasse als ziemlich gefährdet.

zu deinem zweiten gegenargument: dass verschiedene kulturen friedlich nebeneinander leben, ist der absolute idealzustand. nichts anderes würde ich mir wünschen. in dem moment aber, in dem kulturen in das gebiet anderer kulturen kommen, ohne willens zu sein, sich anzupassen, kommt es nicht zu einer vermischung der kulturen, sondern zu einem konflikt. jede kultur kann gewisse bestandteile einer anderen kultur aufnehmen, sogar gewisse sachen von der anderen kultur lernen...aber eben nur bis zu einem bestimmten grad. unbestritten isst jeder deutsche gern einen "döner", unbestritten haben beispielsweise südländische frauen ihre vorteile...aber alles nur in einem gewissen rahmen. sobald fremdländische kulturen hier überhand zu nehmen drohen oder gar überhaupt nicht bereit sind, die kultur des landes, in dem sie leben auch nur zu respektieren, wird es zwangsläufig zum konflikt kommen.

mein credo deshalb: verschiedene kulturen müssen nicht nur nebeneinander leben, sondern auch miteinander...und das auch mit einer vermischung...sobald diese aber überhand zu nehmen droht, nimmt es keinen guten ausgang.

weiter im text: ich bin kein befürworter des mittelmasses. allein schon aus meiner leistungsorientierten einstellung gegenüber dem leben und der gesellschaft ergibt sich, dass mittelmass eine gesellschaft nicht voran bringt. aber ab und an ist mittelmass sicher besser als extreme...

und weiter: der grundgedanke der eu ist sicher ein sehr lobenswerter. allerdings kommt es in meinen augen mittlerweile dazu, dass zwanghaft versucht wird, sachen zu vereinigen, die eben nicht zu vereinigen sind. während es in der physik im sinne der grossen einheitlichen theorie sicherlich ein ziel sein mag, dinge miteinander zu vereinigen, die bislang nicht miteinder zu verinbaren waren, ist es in der realpolitik in meinen augen schlichtweg unmöglich. zu gross sind ja schon die unterschiede bei direkten und wirklichen nachbarn wie deuschland und beispielsweise frankreich. wie soll man da einen konsens zwischen deutschland und beispielsweise bulgarien finden?

zu deinem letzten aber sicher bedeutungsschwersten argument, dem rassismus.
der ist gerade in unserem land fast ein totschlagargument. wir haben vor 65 jahren rassismus in seiner schlimmsten und verachtenswertesten form erlebt, das steht ausser frage. genauso steht ausser frage, dass das nie wieder vorkommen darf und wird. nichtsdestotrotz bin ich der auffassung, dass rassismus an sich nicht automatisch verachtenswert ist. vielmehr denke ich, dass es auch eine gesunde form von rassismus geben kann, der eben gar nichts mit dem brutalen rassismus von früher gemein haben muss. man kann andere sachen, deren eigenheiten man relativ vorurteilsbeladen gewissen kulturen zuschreiben kann, für sich selbst ablehnen, ohne die andere kultur als minderwertig zu erachten. man muss nicht jede ansicht in gut oder schlecht unterteilen. für mich kann ich sagen, dass ich zum beispiel (und ich betone: zum BEISPIEL) die islamische form zu leben in all ihren variationen für MICH ablehne. ich bin christlich abendländisch aufgewachsen und habe diese werte verinnerlicht. daraus ergibt sich für mich, dass ich ein umfeld schätze, in dem eben diese werte hochgehalten werden. das heisst aber doch nicht im umkehrschluss, dass ich menschen, die "islamisch" leben als minderwertig erachte. ganz im gegenteil, jedem tierchen sein plaisierchen. ich kann aber nicht gutheissen, dass, wie es in unserem land millionenfach passiert, einer für uns fremden kultur angehangen wird, aber trotzdem alle vorteile gezogen werden, und gleichzeitig nicht das geringste bisschen bereitschaft vorhanden ist, unsere kultur anzunehmen. ob das rassistisch ist, mögen andere beurteilen.
wer sich der vorteile unseres staates bedienen möchte, soll ihn gefälligst auch in aller konsequenz annehmen.

letztendlich sind wir damit auch beim stichwort "integration"...und ich meine felsenfest: wer hier leben möchte, hat sich zu unserer lebensweise zu bekennen...und nicht darauf zu warten, dass man ihm die hand reicht.

letztendlich bleibt das alles eine frage der persönlichen einstellung. nur sollte ich mich dabei auch wenigstens in einem mindestmaß an der realität orientieren. so, wie es jetzt, vor allem in deutschen großstädten ist, geht es, salopp ausgedrückt, den bach runter...
questionable_content
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 00:29:18    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Irgendwie scheint das Ding immer zu "mitteln".



Nö,ich liege fast auf der FDP drauf... (etwas mehr in Richtung Sicherung). Very Happy
Ecclesiastes
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2007 - 16:23:44    Titel:

LaChatte hat folgendes geschrieben:


Ich frage mich nur gerade, WER da nicht willens ist, eine andere Kultur kennen zu lernen?[.........]
Kannst du deine These, dass "eine Vermischung von Kulturen schlecht endet", irgendwie belegen? Ich erlebe das überhaupt nicht so.


Frei schweben in der Sphäre die Gedanken
doch stoßen sich die Dinge hart im Raum.........

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/30.03.2006/2442388.asp

ecc
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 14:11:27    Titel:

Wenn die Software richtige Ergebnisse produziert soll meine Einstellung nach diesem Test so sozial (gefällt mir besser als gleicher) sein, wie die der Grünen und einen Tick liberaler als die Einstellung der FDP.

Allerdings halte ich die Anzahl der Fragen für zu gering um das so zu verifizieren und es besteht die Möglichkeit dass der Test etwas zu manipulativ ausfällt. Er zeigt eine gewisse Affinität in Richtung FDP. Allerdings kann dieser Eindruck auch daher rühren, dass der oder die Testersteller die Grundsatzprogramme der Parteien genommen haben, die im politischen Alltag nicht immer Maxime des Handelns sind, da Grundsatzprogramme selten durch Lobbyisten beeinflusst werden.

So bietet die FDP in der Tat wie andere Parteien auch Personen für verschiedene Richtungen an, nur spiegelt sich diese Vielfalt eben nicht immer im Spektrum der politischen Entscheidungen, und nicht nur in Koalitionen. Dann werden Personen wie Baum zur Seite gestellt und es herrscht reinster Wirtschaftsliberalismus oder es kommen sogar Personen aus dem ideologischen Umfeld eines Alexander v. Stahl zum Zuge.

Von daher sollte man diesen Test sicher nicht überbewerten. Man ist zwar generell geneigt, einen politischen Andersdenkenden extremer zu sehen, aber angesichts der Einordnung von Testteilnehmer aus diesem Forum, habe ich doch deutliche Zweifel an der Validität dieses Testes.
PatrickHH
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Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 1573
Wohnort: Norderstedt

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 14:30:22    Titel:

Ich glaube diese "Ich-Zuerst-und-dann-der-Rest"-Mentalität hat in einer globalisierten Welt mehr Vorteile als irgend eine sozial und gerecht geprägte.

"Einwurf".
neofelis
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 642

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 15:01:40    Titel:

Liege irgendwo im Wischi-Waschi-Mittelfeld zwischen FDP (Shocked) und SPD... Crying or Very sad

Allerdings finde ich einige Fragen auch etwas komisch:
Zitat:
17. Innerhalb der Europäischen Union muss der einheitliche Rechtsgrundsatz gelten, dass Ehen auf Antrag der Partner dann und nur dann geschieden werden können, wenn gegen die Scheidung keine gesellschaftlichen Interessen sprechen.

Welche "gesellschaftlichen Interessen" könnten gegen eine Scheidung sprechen, wenn es sich nicht gerade um den König & die Königin eines Landes handelt?

Zitat:
10. Das Wichtigste an der Europäischen Union ist die durch sie ermöglichte Vergrößerung der persönlichen und wirtschaftlichen Sicherheit ihrer Bürger!

Wie Antwortete man auf so eine Frage?
"Ganz meine Meinung": Diese Ziele sind wichtig und wurden verwirklicht.
"Da bin ich völlig anderer Meinung.": Diese Ziele sind nicht wichtig? oder Diese Ziele wurden bisher noch gar nicht verwirklicht?
Und wie würde die Antwort lauten für: Diese Ziele sind wichtig, wurden bisher aber nicht verwirklicht. Question (*verwirrte Grüße*)
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 15:20:39    Titel:

Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:
LaChatte hat folgendes geschrieben:


Ich frage mich nur gerade, WER da nicht willens ist, eine andere Kultur kennen zu lernen?[.........]
Kannst du deine These, dass "eine Vermischung von Kulturen schlecht endet", irgendwie belegen? Ich erlebe das überhaupt nicht so.


Frei schweben in der Sphäre die Gedanken
doch stoßen sich die Dinge hart im Raum.........

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/30.03.2006/2442388.asp

ecc


Vielleicht sollten wir das doch einmal aus der Sicht der Schüler betrachten, die solche Medienexzesse etwas anders sehen:
http://www.ruetli-wear.de/tatort.html

Auch die Sicht der Lehrer zu den Presseschlachten ist sehr distanziert. Frau Eggebrecht die Verfasserin des Briefes der dann skandalträchtig ausgeschlachtet wurde schrien in einem Artikel der GEW-Mitgliederzeitung
Zitat:

Nachdem unser Brief verschiedene gesellschaftliche Fehlentwicklungen in den Blickpunkt gerückt hat und die Presse aus unserer Zustandsbeschreibung Gewaltszenarien konstruierte, erreichte uns eine Welle der Solidarität. Selbst die oberste Schulbehörde sah nun ein, dass gerade eine Hauptschule mit zu wenig Personal scheitern muss. Es wurde schnell gehandelt: Ein erfahrener Interims-Schulleiter aus Reinickendorf, zwei Neueinstellungen und ein Psychologenteam unterstützen nun das Kollegium. Zeitgleich starteten drei Sozialpädagogen ihre Arbeit.
Quelle: http://gew-berlin.de/blz/6063.htm


Im Fall der Rütli-Schule spielen viele Gründe eine Rolle, es ging wohl eher, darum, wie Lehrer in einer Hauptschule, die in einem sozialen Brennpunkt liegt mit Gewalt umgehen. Solche Szenarien gibt es übrigens nicht erst seit heute, in den USA, lange Zeit das Migrationsland Nr.1 hat es solche Beschreibungen schon häufig gegeben. Es ist normal das Kinder in sozialen Brennpunkten aggessiver reagieren und es ist zu erwarten, dass Kinder von Migranten häufiger in solchen sozialen Brennpunkten zu finden sind. Auf die Feindlichkeit der Umwelt insbesondere der Diskreditierung reagieren Jugendliche mit der Bildung von Banden und geben sich eigene Regeln, die auch eine Überwertung von Idealen de Herkunftskultur beinhalten können und als Ursache mißgedeutet werden. Das Problem ist nicht die fremde Kultur an sich, sondern dass diesen Kindern angesichts des sozialen Umfeld oft nicht viel mehr bleibt um das Selbstwertgefühl zu stärken. Ein Beleg im Sinne von einer Inkompatibilität zwischen Kulturen ist das nicht, weil die Ursachen sozialer Natur sind und durch fremdenfeindliches Verhalten der Gesellschaft verstärkt wird.

Im Übrigen demonstrieren ein anderer Schulleiter und der Einsatz von Sozialarbeitern das es eben doch geht und wiederlegen damit das Argument, die Rütli-Schule diene als Beleg für eine kulturelle Inkompatibilität.

Im ZDF lief eine Serie über eine andere Hauptschule mit hoher Anzahl an Migranten und wie positiv sich der Einsatz von Sozialpädagogen auswirkte. Dabei wurde schnell klar, dass die kulturellen Dimensionen meistens nur vordergründig Gewalt verbaler oder körperlicher Art verursachten. Die Probleme der Schüler kamen aus dem privaten Bereich und sehen bei vielen deutschen Familien aus entsprechender sozialer Schichten auch nicht anders aus. Die kulturelle Dimension diente eher als Rechtfertigung und ermöglichte den Frust an irgendjemand auszulassen.
Pauker
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 15:55:56    Titel:

Ich liebe solche Serien. Fast schon wie "unser Lehrer Dr. Specht". Da wird heile Welt vorgespielt. Für jedes Problemkind gibts einen Sozialarbeiter und Psychologen, die die Kinder daheim besuchen und den Tag nichts anderes tun als Probleme zu lösen. Schön wärs. Von Zeit zu Zeit haben wir eine Sozialpädagogin an der Schule... ein Mal in der Woche und auch nicht jedes Jahr. In der Regel steht man als Lehrer in solchen Problemklassen (ohne sozialpädagogische Ausbildung und einem vollen Stundenplan mit LEHRauftrag) ziemlich doof und mit einem Lehrplan da, der praktisch gar nicht zu erfüllen ist.
Sobald ein medialer Aufschrei in den Nachrichten kommt, sind natürlich plötzlich neues Personal und Schulpsychologen da! Super!! Kommt ja gut an. Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung. Problem gelöst. Von wegen...

Dass die Rütli-Schule eine Imagekampagne startet ist schön. Aber ob DAS dann die Realität wiederspiegelt? Da kaufe ich mir doch den nächsten Eierkarton von der Legebatterie und glaube noch, dass die Hühner glücklich sind, weils doch vorne auf dem Cover so hübsch nach Bauernhof aussieht.

Gruß
Pauker
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