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Großer Schein: Werkvertrag
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Lemibi
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Anmeldungsdatum: 23.02.2005
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2007 - 15:02:17    Titel:

Huhu!
Sitze an der gleichen Arbeit!
Habe jetzt erst angefangen, finde aber keinen richtigen Einstieg! Rolling Eyes
Für mich stand als ALLER ERSTES mal fest: §634 alles schön anprüfen.
Theoretisch bleibts ja beim Nacherfüllungsanspruch, weil man ja sonst mit der Fristsetzung zu viel in den SV reininterpretiert!
Ansonsten hatte ich noch die Überlegung mit §823 I . Und auch, ob man den eigentlichen Verursacher als Verrichtungsgehilfen sehen kann, wenn zwischen ihm und M ein Arbeitsverhältnis besteht!
Das mit dem Abtretungsanspruch find ich ziemlich heikel! Wie hättest du denn das geprüft?

Falls du noch ein paar Tips oder Fragen hast, kannst du mir ja zurück schreiben. Irgendwie überlegt`sich zu zweit besser als allein... Very Happy

lemibi
student-girl
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Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2007 - 22:25:33    Titel:

Hallöchen

schreibe auch gerade an der Hausarbeit, habe aber erst diese Woche angefangen.
Würde alls aller erstes auch über den § 634 und § 823 gehen. Bin mir aber nicht sich ob hier wirklich eine DSL geprüft werden muss. Hätte den C dem B über den § 278 zugerechnet. Laut Jauernig ( § 631 Rn. 2) und Bamberger/Roth ( § 631 Rn 45 und Rn. 69) gilt der § 278 auch für Subunternehmer.
Geht ihr den von einem einfachen Werkvertrag oder von der Spezialform des WV, dem Bauvertrag aus?

LG student-girl
LawRider
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2007 - 10:46:59    Titel:

Hi. Ich schreib das Ding auch.
Mein Problem ist: Bei der Prüfung des 634 komme ich nicht auf 278. § 634 Nr. 1-3 setzen ja kein Verschulden vorraus. Insoweit entfällt der Prüfungspunkt "vertretenmüssen" und die Frage der zurechenbarkeit. Oder nich?
Lemibi
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Anmeldungsdatum: 23.02.2005
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2007 - 13:04:54    Titel: hm...

Ich sitze auch erst einige Tage dran und hab erst mal das mit dem Gutachter gemacht.
Das war noch am einfachsten überschaubar!
Wie macht ihr das denn bei §634 mit der Fristsetzung? Macht ihr da im Hilfsgutachten weiter,
weil ja nicht klar ist, ob eine angemessene frist gesetzt wurde!
das ist auch der Grund, warum ich bis jetzt auch nie Verschulden prüfen musste!
Mit der DSL: Den Gedanken hat ich auch erst. Habs mir dann mal richtig durchgelesen und bin
zum Entschluss gekommen: DAS PASST NICHT!
Ich hab nen ganz normalen Werkvertrag angeommen. Die Spezialverträge passen mir nicht genug!

Was meint ihr?

lemibi
LawRider
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2007 - 13:37:13    Titel:

Was die Spezielverträge angeht, so liegt wohl ein Bauwerkvertrag vor. Der Unterscheidet sich aber nur dann vom normalen Werkvertrag, wenn die Vertragsparteien die Eibeziehung der VOB/B vereinbaren. Da das nicht der Fall scheint prüfe ich normalen WV.
DSL in dieser Konstellation ist wohl strittig. Genau wie Erfüllungs-/Verrichtungsgehilfe.
Also das Problem ist klar, aber da außer bei den SE-ansprüchen kein Vorsatz verlangt wird, frage ich mich wie ich auf das Problem des etwaigen vertretenmüssens kommen soll...
Lemibi
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Anmeldungsdatum: 23.02.2005
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2007 - 16:53:47    Titel:

Naja, bis jetzt (und so sehr weit bin ich wirklich noch nicht) komme ich nur bei einer
einzigen Prüfung zum Vertreten müssen: §823 I !
Ansonsten hab ich das auch nicht. Aber wie macht ihr denn die Ansprüche gegen M,
wo man doch gar nichts über eine Fristsetzung weiß?
student-girl
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Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2007 - 21:08:59    Titel:

also ich komme auch nicht zum vertretenmüssen. Kann mir aber nicht vorstellen, das wir den ganzen § 634 durch prüfen müssen und nirgendwo zu einem Anspruch kommen.
Ein Hilfsgutachten würde ich nicht erstellen, habe mal gehört, dass das bei den Korrektoren nicht so gut ankommt, da eine HA schon so gestellt wird, dass man auch ohne Hilfsgutachten zu einem guten Ergebnis kommt.
Halte das mit der DSL für eine guten Einfall, habe aber keine Ahnung wie und wo ich das am besten in die Prüfung einbauen soll. Hat da zufällig jemand eine Idee?
Frage zwei fand ich bi jetzt noch am einfachsten.
Hat den jemand eine Idee wie Frage 3 beantwortet werden sollt, komme da auf gar keinen grünen Zweig.

LG student-girl
Lemibi
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Anmeldungsdatum: 23.02.2005
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 05 März 2007 - 11:24:01    Titel:

Hm...Hab genau das selbe Problem!
Frage 2 mit dem Gutachter war OK! Wobei ich aber irgendwie kommentieren
muss, wieso der M die Versäumnis zu vertreten hat, damit ich den §823 II noch prüfen kann.
Mir fehlt aber noch die richtige Argumentation! Rolling Eyes
Aber die DSL??? Versteh ich nich ganz! Wie habt ihr euch dass denn gedacht?
Würd mich freun, wenn mir da jemand n Tipp geben könnte!
Den §634 Hab ich versucht durchzuprüfen, bin aber auch der Meinung, dass
ein Hilfsgutachten sinnlos ist! Also is spätestens bei der Fristsetzung schluss!
Zu der letzten Aufgabe hab ich GAR KEINE Idee!

Schlimm ist auch, dass ich erst 13Seiten habe. Und eigentlich fehlt nur noch das Letzte! (naja, und die evtl. DSL!)

Hab noch ne Frage: Wenn ich §823 prüfe, dann müsste ich doch schon bei der
Verletzungshandlung §278analog anprüfen, oder? Jedenfalls ist das bei §280
immer so gewesen! Meint ihr, dass man gleich dort die ganze Erfüllungsgehilfensache
runterbeten soll und nicht erst beim Vertreten müssen??

LG, lemibi
student-girl
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Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 06 März 2007 - 11:51:14    Titel:

Hallöchen,

also mitlerweile bin ich von der DSL auch nicht mehr ganz so überzeugt. Ich glaube eine DSL käme nur in Betracht wenn die Pappmann AG noch nicht Eigentümer wäre, oder aber die Sache noch nicht abgenommen wurde. Aber beides ist hier ja der Fall, die Pappmann Ag war bereits Eigentümer der Sache und die Abnahme ist auch erfolgt. Damit hat er ja einen Schaden und auch einen Anspruch, da der M sich ja das Verhalten der S GmbH zurechnen lassen muss.

Du willst bei Frage zwei noch den § 823 II anwenden? Was hast du denn als Schutzgesetz? Weiß aber gar nicht ob du den § 823 II anwenden kannst, da der § 839a, wenn ich mich nicht ganz irre, eine abschließende Norm ist Noch eine andere Frage: Kann der M vom H nur die Gerichtskosten ersetz verlangen oder auch die Kosten die er für die Nachbesserung aufwenden musste?

Bei Frage drei käme mir bis jetzt nur § 826 in den Sinn.

LG Student-Girl
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 23 März 2007 - 16:23:59    Titel:

Dabei machte sie heute gar nicht einen derart fiesen Eindruck Razz
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