Gehörbildung...Intervalle..und so..
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Gertrude Full Member


 Anmeldungsdatum: 12.12.2006 Beiträge: 102
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Verfasst am: 23 Feb 2007 - 01:32:11 Titel: Gehörbildung...Intervalle..und so.. |
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Hallo ihr Musikstudenten da draußen.., vielleicht habt ihr mir ja ein paar Tips;)
Folgendes Problem.
Ich schreib in bissle mehr als 2Wochen MusikfachpraktischesAbi, wo wir auch Gehörbildung können müssen (sollten).
z.b.: Die Intervalle hör ich alle sehr gut, nur wenn ich versuche die selber zu singen, gehts nicht immer.
Hauptsächlich bei der kleinen und großen Terz im Bezug auf die Quinte.
Die kleine Terz find ich immer nur über den (europäischen) "Kuckuck" , also von oben nach unten. Wenn ich dann versuche den unteren Ton zu nehmen, um darauf ne Quinte zu singen (also Moll-dreiklang ) geht das grundsätzlich voll in Hose...
Gibts da vielleicht irgend einen Trick oder andere Liedanfänge...?
Die große Terz find ich immer nur über den Dreiklang; also erst Quinte und dann Dur-dreiklang --> Terz.. gibts da vielleicht irgendeinen Trick, wie ich die große Terz gleich finde? (Lieder etc..)
Am Klavier ergänzen (zu einem Ton) klappt komischer Weise dann viel besser. Allerdings hab ich das ja in der Prüfung nicht
..Ganz schlimm wirds dann in der Melodie...da hör ich Grundsätzlich immer zu große Abstände.. anstatt Terz ne Quinte etcetc...
Ich kann leider zu Hause nicht wirklich üben, da meine Eltern mit Musik nicht viel am Hut haben.. gibts da vielleicht irgend ne HP, wo ich Hörbeispiele finde, für Melodien zum aufschreiben/raushören?
Wie ihr euch vielleicht denkt habe ich kein Absolutes Gehör
grüssles und danke, trude |
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Carcharoth Senior Member


 Anmeldungsdatum: 19.07.2006 Beiträge: 1536
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Verfasst am: 23 Feb 2007 - 02:59:02 Titel: |
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Hallo Gertrude,
>>Die kleine Terz find ich immer nur über den (europäischen) "Kuckuck" , also von oben nach unten. Wenn ich dann versuche den unteren Ton zu nehmen, um darauf ne Quinte zu singen (also Moll-dreiklang Rolling Eyes ) geht das grundsätzlich voll in Hose...<<
das kann auch nicht funktionieren, da ja der "Kuckuck"-Ruf als Quint und große Terz eines Dur-Dreiklanges gehört wird.
Der einfachste Liedanfang als Eselsbrücke für einen Molldreiklang wären das bekannte Adventslied "Veni, veni, Emmanuel" oder das Kinderlied "Die alte Moorhexe". Alternativ der Anfang von Gustav Mahlers 5. Sinfonie. Natürlich gibt es noch mehr Möglichkeiten, aber diese fallen mir spontan ein, da sie mit einem reinen Molldreiklang beginnen.
Für die große Terz innerhalb des Dur-Dreiklangs empfehle ich "Oh, when the saints".
Melodien sind natürlich eine andere (schwierigere) Sache. Optimalerweise hast du das Hören von einzelnen Intervallen schon so weit verinnerlicht, dass du die Stütze der Liedanfänge nicht mehr brauchst und relativ schnell auch ohne Eselsbrücke zu dem richtigen Ergebnis kommst. Andernfalls hilft nur intensiveres Üben, Eigenversuche (wenn du privat Musik hörst) etc.
Wie, du kannst zu Hause nicht üben? Tret deinen Eltern in den Arsch, sag ihnen dass es DEIN Abi ist, nicht ihres und gib einen Scheiß auf ihre Befindlichkeiten. Aber mal ganz ehrlich *schnaub* sowas regt mich auf... _________________ Man kann ja nicht alles auf der Welt hochheben und gucken, ob da noch was drunter ist. -- Max Goldt
Einverstanden sein, heißt auch: nicht einverstanden sein. -- Bertolt Brecht |
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Gertrude Full Member


 Anmeldungsdatum: 12.12.2006 Beiträge: 102
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Verfasst am: 24 Feb 2007 - 01:57:23 Titel: |
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hmm. ich war mir absolut sicher, dass der Kuckuck ne kleine Terz ist.
Muss das nachher gleich mal überprüfen..
das mit oh when the saints is super! Das hilft.. die anderen Lieder muss ich mir erst anhören. hab ich grad net parat.
Ja, die Intervalle erkenne ich sofort, wenn ich sie höre (am Klavier). auch über die Oktave hinaus. Nur das mit dem selber singen, ohne Hilfsmittel, sprich: klavier,stimmgabel.. ist noch net so.. und das brauch ich ja für die Melodien..*seufzt*
Das Problem ist halt, dass wenn ich Lieder mithör/schreib mir leider niemand Takt 1 2x vorspielt Takt 1-4 1x dann etc...
Doch doch keine Sorge. Meine Eltern unterstützen mich total, soweit sie halt können. Ich meinte damit, dass alle anderen (7leute) Eltern haben, die ebenfalls musikalisch sind, sprich die können mit denen das halt gezielt üben und ihnen Melodien und Intervalle vorspielen etc. Meine Eltern verstehn schon bei Intervallen nur Bahnhof ^^ aber sie findens schon gut was ich da mach.
noch eine Frage fällt mir da grad ein:
Beim Tonsatz aussetzen.
Septimen werden immer in eine bestimmte Richtung aufgelöst und Terzen ebenso.
Ich hab aber vergessen was wohin. Terz nach oben, Terz nach unten..Septime nach oben oder unten???
Und bei Trugschluss wird die Terz verdoppelt oder?
danke schonmal
grüssles
Trude |
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Carcharoth Senior Member


 Anmeldungsdatum: 19.07.2006 Beiträge: 1536
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Verfasst am: 24 Feb 2007 - 02:11:34 Titel: |
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@Kuckuck:
ja, hast recht, kleine Terz. Aber als Bestandteil eines Durdreiklangs. Deshalb wirst du, wenn du die k3 zu einem Molldreiklang vervollständigen sollst, in die Irre geführt.
@Intervalle singen - da hilft nur üben, üben, üben.
@Tonsatz:
kleine Septime nach unten (z.B. b nach a in F-Dur), große Terz nach oben (z.B. e nach f in F-Dur. _________________ Man kann ja nicht alles auf der Welt hochheben und gucken, ob da noch was drunter ist. -- Max Goldt
Einverstanden sein, heißt auch: nicht einverstanden sein. -- Bertolt Brecht |
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Bechi12 Newbie


Anmeldungsdatum: 29.04.2011 Beiträge: 2
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Verfasst am: 29 Apr 2011 - 17:15:26 Titel: |
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ebs Full Member


 Anmeldungsdatum: 03.11.2007 Beiträge: 228
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