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stadtgedichts-quiz
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Corax
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Anmeldungsdatum: 03.11.2006
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2007 - 17:09:57    Titel: stadtgedichts-quiz

hi leute
kennt jemand ein Gedicht über Berlin, das von einem Dichter mit L. verfasst wurde..

und
kennt jemand ein Gedicht über Köln, das von einem Dichter mit B. verfasst wurde?

also ein Dichter mit B. .. .. da denke ich an Bertolt Brecht.. aber meiner meinung nach hat er keine Gedicht über Köln geschrieben oder?

wäre dankbar wenn mir jemand helfen würde
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2007 - 17:29:36    Titel:

Such mal bei Heinrich Böll (z.B. "Meine Muse"; wobei Köln nicht namentlich genannt ist, aber eingeschlossen ist...) -

oder bei

Hans Bender
oder
Jürgen Becker
.
Corax
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Anmeldungsdatum: 03.11.2006
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2007 - 18:44:37    Titel:

hi danke für deine antwort..
ich glaub ich habs..
ein dichter mit dem Namen L. = Alfred Lichtenstein

wir schreiben in den nächsten tagen eine Deutscharbeit..über Gedichte und der Lehrer hat gesagt, dass wir uns das Buch anschauen sollen..hat auch indirekt gesagt, dass das Gedicht im Buch ist..
Es gibt nur dieses eine Gedicht, das von einem Typ mit dem Namen L. verfasst wurde.. Alfred Lichtenstein, geboren in Berlin

Die Stunde rückt vor.
Der Maulwurf zieht um.
Der Mond tritt wütend hervor.
Das Meer stürzt um.

Das Kind wird Greis.
Die Tiere beten und flehen.
Den Bäumen ist der Boden unter den Füßen zu heiß.
Der Verstand bleibt stehen.

Die Straße stirbt ab.
Die stinkende Sonne sticht.
Die Luft wird knapp.
Das Herz zerbricht.

Der Hund hält erschrocken den Mund.
Der Himmel liegt auf der falschen Seite.
Den Sternen wird das Treiben zu bunt.
Die Droschken suchen das Weite.



Joa..was einem sofort auffällt ist, dass jeder Vers ein eizelner Satz ist..
es gibt keine Zeilensprünge, ist halt kurz und knapp..
Könnt ihr vielleicht etwas zum inhaltlichen sagen?
Bitte denkt nicht, dass ihr die "Drecksarbeit" macht, ist so, dass ich nicht gut in Analysen bin und deswegen höre ich mir andere Interpretationen an.. Meine Interpretation kommt gleich..
Bitte helft mir. Die Analyse ist wichtig für die Arbeit..
Corax
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Anmeldungsdatum: 03.11.2006
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2007 - 20:13:54    Titel:

hier die Inhaltsangabe

In dem Gedicht "Die Zeichen" von Alfred Lichtenstein, verfasst im Jahr 1913 geht es um die Vernichtung einer Stadt.
Im 1.Vers wird gesagt, dass die Zeit gekommen ist und deshalb Maulwüre ihre Standorte wechseln. Den Mond kann man klar und deutlich erkennen. Im letzten Vers der 1.Strophe wird gesagt, dass das Meer überflutet.
Kinder werden schwach und fühlen sich wie alte Menschen.
Jeder kämpft um sein Leben. Sogar Tiere hoffen, dass sie nicht mitvernichtet werden. Im 3. Vers der 2. Strophe wird deutlich, dass das Land zerbombt wird. Die Leute wissen nicht, was sie tun sollen.
Nach dem Angriff bleibt nichts mehr auf der Straße stehen. Es gibt kein Wasser und keine Nahrung. Die Sonne scheint, die Luft ist dünn. Beide machen den Leuten das Überleben schwer. Die Deutschen sind am Boden zerstört, weil sie den Kampf verloren haben.

Die letzte Strophe versteh ich nicht ganz..
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2007 - 20:31:49    Titel:

Neben dem Lichtenstein würde ich nicht vergessen:

Oskar Loerke: Blauer Abend in Berlin
- das Sonett ist viel berühmter (... könnte also ja schon bekannt sein):

http://www.schoolwork.de/gedichte/int-blauer-loerke.php
chrisey
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Anmeldungsdatum: 09.06.2006
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 12 Feb 2009 - 14:14:13    Titel:

Ich hätte mal eine Frage zu dem Gedicht "Blauer Abend in Berlin".

Wäre es falsch, das Gedicht so zu interpretieren, dass das lyrische Ich die Reflektionen der Stadt in einem fließenden Gewässer beobachtet?

Diese Zeilen: "Denn zu Kanälen steilrecht ausgehauen/Sind alle Straßen, voll vom Himmelblauen" klingen für mich einfach so, als würde eine art bach durch die Straßen fließen, in dem sich der Himmel, die Kuppeln und Schlote widerspiegeln.
Sina123
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Anmeldungsdatum: 25.09.2007
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 12 Feb 2009 - 17:22:33    Titel:

Hallo,

nein, Loerke vergleicht die Stadt mit einer Unterwasserwelt, einem maritimen Bild, vgl. auch „schwarze Essendämpfe schwelen und sind wie Wasserpflanzen anzuschauen“. Die Vergleiche sind doch hier unübersehbar - jede Menge "wie".

Gruß
Sina
chrisey
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Anmeldungsdatum: 09.06.2006
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 12 Feb 2009 - 19:08:50    Titel:

Ist das denn belegt, dass Loerke es so gemeint hat?

Außerdem schließt das eine das andere ja nicht aus. Er könnte die Wasserspiegelung (der realen Stadt) mit einer imaginären Stadt vergleichen Wink
Sina123
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Anmeldungsdatum: 25.09.2007
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 12 Feb 2009 - 20:40:19    Titel:

Hallo,

na, fragen können wir ihn wohl nicht mehr, aber ich finde es schon recht eindeutig: "Und Kuppeln gleichen Bojen, Schlote Pfählen

Im Wasser." Und wie wolltest Du seine Beschreibung der Situation der Menschen als Spiegelung darstellen? Question Question Question

Gruß
Sina
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