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Jura mit Kind
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Jenniy
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BeitragVerfasst am: 03 Mai 2005 - 14:06:24    Titel:

Also nochmal kurz...habe gerade eben erst diesen "Kopfschüttler" Beitrag entdeckt.
Unglaublich das es noch immer so konservative, verbohrte Menschen gibt die so einen Unsinn denken.
Wie kann ein Kind denn glücklich sein wenn die Mutter unglücklich mit ihm zu hause sitzt weil sie eigentlich lieber studieren, arebiten oder sonstwas tun möchte, es aber nicht kann.
Man wird verbittert, unglücklich und all diese Gefühle übertragen sich ganz extrem auf die Kinder, die Kinder denken irgendwann (oder in ganz extremen Fällen denken vllt sogar die Mütter selbst) das die Kinder Schuld daran tragen, das die Mutter nicht arbeiten kann und dann? Dann sind die Kinder glücklich? Aber ganz bestimmt.
Mein sohn z.B. ist vormittags als ich in der Schule saß und mein Abi gemacht habe schön zur Oma gegangen, hat dort mit den anderen Kindern gespielt und war zufrieden.
Mittags habe ich ihn abgeholt und ich war glücklich, weil ich meinen Sohn wieder bei mir hatte, weil ich vorher etwas für UNSERE Zukunft getan habe und konnte mich in meiner Mutter-Rolle völlig fallen lassen und aufblühen und aus diesem Grund weiß ich ganz genau, das es mir und meinem Sohn überhaupt nicht schaden wird - ganz im Gegenteil, wenn ich nun im Winter mit meinem Jura Studium beginne!
Also, "Kopfschüttler", vllt solklkte man sich erst gründlich über Dinge informieren bevor man seinen Senf zu Themn dazu gibt von denen man keine Ahnung hat!
Über deinen Beitrag kann ICH nur den Kopf schütteln!

Jenniy
Elami*
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 112
Wohnort: Barnstorf (Niedersachsen)

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 - 19:54:16    Titel: Re: ... was sich viele nicht zu sagen trauen:

Kopfschüttler! hat folgendes geschrieben:
Frauen mit Kindern sollen gefälligst zu Hause bleiben und ihre Kinder lieben, nur das garantiert Glückseligkeit bis ins hohe Alter. Frauen ohne Kinder können nicht auf Dauer glücklich sein. Mütter im Vorlesungssaal sind zwar besser als Frauen, die niemals Kinder bekommen, aber erstens schadet es den Kindern, wenn keine Mutter da ist, zweitens schadet es der Gesellschaft, weil sich verbrauchte Frauen nicht mehr zur Fortpflanzung eignen.


also solche einstellungen find ich ja super... ich würde ohne zu gucken behaupten du seist ein mann. warum wird die rolle des mannes in deinem beitrag nicht beachtet? warum müssen frauen zu hause bleiben und männer müssen arbeiten gehen? warum können männer ihre kinder verlassen und frauen müssen bei ihnen bleiben? was sollen bitte "verbrauchte" frauen sein?
also das es noch solche menschen wie dich gibt. ich bekomme nächsten monat auch ein baby und werde dann hoffentlich sofort mein abi machen, anschließend werde ich jura studieren und das alles mit kind und ohne mann, dann der hat mich alleine gelassen als ihm alles zu viel wurde.
ich kriege aber unterstützung von meiner mutter und meinen freunden. ich werde zur schule gehen und das abi machen und das baby wird in der zeit zu hause bei meiner mama sein, anschließend werde ich mich um den kleinen kümmern und nebenbei fürs abi lernen, da babys sehr viel schlafen werde ich auch genug zeit finden. dann werde ich solange ich as brauche pause machen und dann mein studium beginnen. ich werde nicht umziehen sondern zur uni pendeln. meine favoritenuni bremen ist mit dem zug ne stunde entfernt. das ist zwar viel hin und hergefahre aber da mein kerl weg ist muss ich das so machen. in meinen vorlesungen wird meine mutter erstmal auf das baby aufpassen, wenn er groß genug ist kann er in einen kindergarten gehen, wenn ich nach hause komme dann kümmer ich mich um den kleinen. wenn ich das studium abgeshclossen habe dann ist der kleine schon in der schule und ich kann dann beruhigt arbeiten. das alles funktioniert. es ist zwar zeitaufwendig aber ich denke nicht das es irgendwem schadet.
wären männer mehr für frauen da dann wäre es noch einfacher für uns kinder und karriere unter einen hut zu bringen.
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 - 21:47:27    Titel:

Kurzer Hinweis: der Thread scheint ein forenarchäologisches Fundstück zu sein und stammt aus dem April 2005 - weitere Antworten der damals Beteiligten sind daher recht unwahrscheinlich.
dany.b
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Anmeldungsdatum: 06.04.2006
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 - 22:42:24    Titel:

Stimmt schon, dass die Beiträge hier schon ewig zurückliegen. Das Thema interessiert mich aber trotzdem und bevor ich einen neuen Thread eröffne, schreibe ich lieber hier. Bin im dritten Semester und verheiratet und wir denken auch über Kinder nach. Im Moment siegt jedoch die Unsicherheit, ob das alles (Studium und Kind) unter einen Hut zu bekommen ist. Falls es also jemand gibt, der Erfahrungen über ein Jurastudium mit Kind hat, würde ich mich sehr über Antwort freuen. Liebe Grüße
TÜgirl
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Anmeldungsdatum: 10.01.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2007 - 23:48:22    Titel:

Hallo,

schön dass es noch andere gibt die Jura studieren und Kind oder Kinder haben.

Ich habe einen 20 Monate alten Sohn und studiere im 6. Semester Jura in TÜ.
Hier hatte jemand gesagt, man könne mit Kind keine guten Klausuren und Hausarbeiten schreiben.
Das ist Quatsch!
Wenn ich am eigenen Leib nicht erlebt hätte, würde ich nicht glauben.
Seit dem ich ein Kind habe schreibe ich gute Hausarbeiten und Klausuren.
Wenn ich hoffentlich im nächsten Semster Schein frei bin, planen wir ein zweites.
Die Ideale Zeit zum Kinder kriegen gibt es nicht.
Später im Beruf wird es nicht einfacher sein, Kinder zu bekommen und zu erziehen.
Ich finde in Deutschland muss endlich ein umdenken statt finden.
Kinder sind nicht eine Last, sondern eine große Bereicherung im Leben.
Das lernt man erst zu schätzen wenn man eins hat.
Wenn ich kaputt bin oder total stress hab dann schmuse und spiele ich mit meinem Sohn und werde unendlich umarmt und geküsst, dann ist der Stress schnell vergessen.
Ist wirklich so.
Ich hoffe in Zukunft werden sich mehr Studentinnen für ein Kind entscheiden.
Elami*
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 112
Wohnort: Barnstorf (Niedersachsen)

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 19:02:39    Titel:

ich will ja auch mit kind jura studieren. der kleine ist zwar noch nicht da und das abi ist auch noch nicht in der tasche, aber das wird schon. und ich kann auch jetzt schon sagen dass ich seit ich schwanger bin einfach besser in der schule bin. ich gebe mir mehr mühe und das sieht man an meinen noten.
ich denke das gibt einem auch ein bisschen ehrgeiz wenn man dann verantwortung für 2 hat anstatt nur für sich selbst...
Steuergirl
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Anmeldungsdatum: 03.01.2007
Beiträge: 18
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2007 - 20:13:26    Titel:

Mit Kind zu studieren ist überhaupt kein Problem, ob nun Jura oder ein anderes Studium.

Ich habe selber einen 6-jährigen Sohn mit dem ich meine Ausbildung zur Steuerfachangestellten als beste in meiner Stadt (Prüfung Note 2, Abschlusszeugnis Note 1) abgeschlossen habe (tägliche Arbeitszeit bis 17.oo Uhr und dannach noch für die Berufschule lernen) und jetzt habe ich dazu noch eine 10 Monate alte Tochter. Mit beiden Kindern werde ich ab Oktober wieder mein unterbrochenes Studium(wegen Schwangerschaft) aufnehmen und zwar Deutsches- und Europäisches Wirtschaftsrecht.

Meiner Meinung können gerade Mütter einen Ausbildungsabschnitt besser bestehen als ungebundene Menschen und das gerade WEIL so viele Leute es einem nicht zutrauen. Dadurch, so habe ich es auf jeden Fall in der Ausbildung gemerkt, entwickelt man einen riesen Ehrgeiz und zieht die Sache jetzt erst recht durch.

Also nur Mut!!!!

(Der einzige Grund warum ich nicht Jura studiere ist, weil ich wegen den Kindern ortsgebunden bin)
lisilotte
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Anmeldungsdatum: 10.01.2008
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 02 März 2008 - 23:54:13    Titel:

hej,
das ist ja mal ein interessanter thread...
das gedankenspiel "studieren mit kind" geistert mir auch ab und zu im kopf rum. ich studier auch jura, im 2. semester, und denke ehrlich gesagt auch, dass es machbar ist - im prinizip ist es ein studium wie jedes andere auch (examensphase mal eingeklammert). allerdings würde mich interessieren wie das bei den "studi-mamis" so ausschaut: habt ihr oma´s ect. in der nähe? ich wohn 600km von meinen eltern entfernt, ohne oma stellt ich mir die sache schon sehr anspruchsvoll vor, oder? die kitas schließen ja auch recht früh...
und finanziell ist es auch zu stemmen? 2 studenten mit den "belastungen" finanzieller natur, die ein kind so mit sich bringt?
schönen abend noch und allen die es "wagen" alles liebe Smile
aguila
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Anmeldungsdatum: 08.10.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 03 März 2008 - 10:01:01    Titel:

Hallo,
ich bin der Meinung, dass dir Frage, ob man das (Jura)-Studium mit einem Kind schafft, allein davon abhängt, wie diszipliniert man ist. Ich habe selbst einen (absolut geplanten) kleinen Sohn (5 Monate) und schreibe grade meine letzte HA; also stehe kurz vor dem Staatsexamen. Mein Mann schreibt seine Diplomarbeit, arbeitet und vertritt mich ab und zu Smile . Meine Eltern (wie auch seine) wohnen leider gar nicht in der Nähe, also müssen wir selbst zu Recht kommen. Und das tun wir auch. Natürlich bin ich ziemlich oft kaputt und muss alles wirklich planen, aber wenn ich meinen Sohn sehe, dann... glaubt mir, gibt es keine bessere Motivation Very Happy !
Als Fazit: Ich würde zwar nicht unbedingt raten, ein Kind unmittelbar während des Studiums zu bekommen; wenn man sich aber bewusst dafür entscheidet, kann man es ohne weiteres schaffen, vorausgesetzt man will es schaffen!
Exclamation
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 03 März 2008 - 12:43:18    Titel:

gerade ein Jurastudium eigent sich besonders, denn der Anteil der (Anwesendheits-)Pflichtveranstaltungen ist gering. Selbstdiziplin und Durchhaltevermögen vorausgesetzt.

Dann kommt es natürlich noch auf den Unistandort an, mancherorts ist die Kinder- und auch die Kleinkinderbetreuung vorbildlich.

Und nach Mutterschaftssemestern fragen, die gehen ex Fachsemester. Auch ein Vorteil gerade bei Jura. Viel Erfolg!
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