Hallo leute,
ich hab eine frage zu einer aufgabe. es handelt sich um verstärker und es wäre sehr nett wenn jemand mir sowas wie ne checkliste oder so zeigen kann, wie man an solche aufgaben rangeht.
Nun zur Aufgabe: ein mikrofon steuert eine verstärkeranlage mit 1,2 mV bei einem Eingangswiderstand von 200 ohm an. am ausgang befindet sich ein 4 ohm lautsprecher mit maximal 50 w leistung.
berechnen sie die leistungsverstärkung.
danke für jede hilfe _________________ es gibt nur eine richtige lösung. wenn nicht, dann ist sie falsch oder falscher.
Shaggy1287 Full Member Anmeldungsdatum: 19.04.2007 Beiträge: 187
Verfasst am: 22 Apr 2007 - 16:56:26 Titel:
du brauchst wenn ich das richtig verstehe nur noch die eingangsleistung....
mit P=U*I und U=R*I dürftest du das eigentlich lösen können.... is ja nur noch n büschn umformen und einsetzen.
glhf
Shaggy
ebs Full Member Anmeldungsdatum: 03.11.2007 Beiträge: 215
Verfasst am: 06 Aug 2008 - 12:37:00 Titel: Seltsame Verstärkeraufgabe
Zitat:
Aufgabe: Ein Mikrofon steuert eine Verstärkeranlage mit 1,2 mV bei einem Eingangswiderstand von 200 Ohm an.
Am Ausgang befindet sich ein 4-Ohm-Lautsprecher mit maximal 50 W Leistung. Berechnen Sie die Leistungsverstärkung.
Diese Aufgabenstellung ist recht weit weg von der Wirklichkeit, denn in diesen Fällen gibt es in der Praxis niemals Leistungsanpassung mit Ri = Ra, wie häufig falsch angenommen wird.
Ein Studiomikrofon kann maximal einen Ausgangswiderstand von 200 Ohm haben. Aber der Eingangswiderstand des folgenden Verstärkers ist immer mindestens zehnmal größer, also etwa um 2 KiloOhm; daher ist Ri << Ra. Der Ausgang des Verstärkers, an dem der Lautsprecher hängt, hat üblicherweise als Quelle einen kleinen Ausgangswiderstand von Ri = 0.1 Ohm und kleiner. Damit geht man auf die Last, den Lautsprecher mit Ra = 4 Ohm. Wie man sieht, gilt auch hierbei Ri << Ra. Das ist keine Leistungsanpassung.
Es ist unüblich bei Audioverstärkern mit "Leistungsverstärkung" zu rechnen. Wir berechnen immer die notwendige Spannungsverstärkung.
Unverständlich ist es, wieso eine Lehrkraft überhaupt solch eine völlig praxisferne Aufgabe herausgibt.
Dieses hier ist auch recht hilfreich:
"Zusammenschalten von Verstärker und Lautsprecher"
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-spannungsanpassung.htm
Es gibt allein Spannungsanpassung an der "Schnittstelle" der Quelle Ri (Mikrofonausgang) und der Last Ra (Vorverstärkereingang) und dabei ist Ri viel kleiner als Ra.
Es gibt allein Spannungsanpassung an der "Schnittstelle" der Quelle Ri (Verstärkerausgang) und der Last Ra (Lautsprechereingang) und dabei ist Ri viel kleiner als Ra. Vergiss die Leistungsanpassung in der analogen Audiotechnik.
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.