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Welche Fachrichtungen haben gute Zukunftsvorraussichten?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Welche Fachrichtungen haben gute Zukunftsvorraussichten?
 
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Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
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BeitragVerfasst am: 03 Mai 2007 - 16:14:59    Titel:

lars_r hat folgendes geschrieben:
@ unknown_subject

Der Link ist gut, vielen Dank! Aber um ehrlich zu sein gehen die meisten der dort vorgestellten Fachbereiche in Richtungen, die mich nicht wirklich interessieren (z.b. Forschung)

Vielleicht ist es doch sinnvoller sich erst noch einmal mit dem Thema BWL auseinanderzusetzten und es nicht gleich wegen der Fülle der Studenten zu verwerfen.
Wie gesagt liegen meine Interessen im Bereich Finanzen und Investment. Ich könnte mir auch den Bereich Unternehmensberatung vorstellen.
Welche Art der Ausbildung sollte hier denn bevorzugt werden? Haben Absolventen eines gewöhnlichen Uni-Studiums bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Berufsakademiker?
Welche Universitäten sind generell zu empfehlen? Ich war schon in der Universität Frankfurt auf einem Informationstag zum BWL Studium. Ich fand den Fachbereich sehr interessant, vorallem die spätere Spezialisierung auf "Financing". Soweit ich weiß ist Frankfurt in dem Bereich auch eine der führenden Universitäten in Deutschland!

Angenommen ich würde ein paralleles Studium anstreben, welche BA's sind denn überhaupt empfehlenswert? Die BA's Mannheim und Stuttgart sollen wohl besonders gut sein. Wie sind denn die hessischen BA's? Wo habe ich bessere Chancen eine entsprechende Firma zu finden die mich nimmt?



Wie schon gesagt, ich würde sowieso nicht danach gehen was andere machen oder nicht. Das geht auf Dauer nur nach hinten los.

Wenn Dich BWL im Allgemeinen und Finance/Investment im Speziellen interessieren, dann los.

Unternehmensberatung:
Mach vielleicht einmal das ein oder andere Praktikum während des Studiums bei einer UB um zu sehen ob es Dir wirklich liegt. Die meisten sind dafür nicht geschaffen.
Welche Ausbildung bevorzugt wird und ob es FHler oder Uni-Absolventen sind hängt etwas von der UB-Richtung ab.
Im Bereich Strategy Consulting (McK, BCG, Roland Berger etc.) bist Du mit einem Uni-Abschluß klar im Vorteil. Welcher Art er ist, ist hingegen (fast) unerheblich. Theologie, Physik, BWL - passt alles.
Gehst Du in den Bereich der prüfungsnahen Dienstleistungen (also UB in den Wirtschaftsprüfungsgesellschaften) ist der Vorteil eines Uni-Studiums im Vergleich nicht mehr so deutlich. Hier spielt allerdings die Art des Abschlußes eine Rolle. Exotische Quereinsteiger sind deutlich seltener. BWL, Jura, Informatik sind die meisten, in Spezialgebieten kommen dann auch noch andere Studiengänge hinzu (Real Estate z.B. Bauingenieurwesen, Fraud z.B. Kriminalisten)

Empfehlenswerte Unis:
"Ein weites Feld" würde Fontane jetzt sagen und ungefähr genauso umstritten wie die Frage nach dem Kennedy-Mörder.
Es kommt vor allem auch auf subjektive Aspekte an, welche Uni oder auch FH für Dich die richtige ist. Rankings können dabei einen Anhaltspunkte und Hilfe geben wenn man sie richtig liest (Erhebungsmethode!). Nimmt man die Große Runde über die wichtigsten Rankings sind z.B. Uni Mannheim, Köln, Münster, HHL, WHU, ebs, Witten-Herdecke meist dabei. Die Junge Karriere nimmt als beste staatliche z.B. die Uni Frankfurt auf Platz neun oder zehn. Davor liegen nur (!) private.
Ich persönlich würde mir vor allem die Programme angucken und schauen was mir persönlich am meisten liegt und bringen könnte. Die Rankings würde ich nur nehmen um eine Vorauswahl zu treffen.
Dabei würde ich aber auf keinen Fall die Fachhochschulen vergessen. Für den einen oder anderen bieten sie die bessere Alternative.

"Parallele" Studiengänge --> Duale oder sonstige berufsbegleitende:
Grundsätzlich sind solche Studiengänge vor allem eines: Hipp - im Moment. Auf der anderen Seite haben sie einige Vorteile und werden bei den meisten Arbeitgebern gerne gesehen. Teilweise sogar höher eingeschätzt als Vollzeitabsolventen. Der Anbieterkreis besteht dabei aber nicht nur aus Berufsakademien sondern auch aus Fachhochschulen und Hochschulen mit Universitätsrang.
Im Rhein-Main-Gebiet sind berufsbegleitende und/oder duale Studiengänge in BWL z.B. an folgenden Hochschulen möglich (Liste ist NICHT vollständig):

- Frankfurt School of Finance & Management (ex-HfB) / Uni
- Provadis School of International Management & Technology / FH
- accadis / FH (ist allerdings nicht unumstritten)
- Fachhochschule Mainz / FH
- FOM / FH - überregionaler Anbieter
- AKAD / FH - überregionaler Anbieter
- HFH / FH - überregionaler Anbieter

Die Berufsakademien stellen lediglich eine weitere Möglichkeit dar. Als die besten und angesehensten gelten dabei die Berufsakademien nach dem Baden-Württembergischen Modell. Die hessischen folgen diesem übrigens nicht! Sie gelten im Vergleich als ziemlich...wie soll ich sagen...suboptimal (?). Sollte man sich doch noch für einen Master entscheiden kann es mit den hessischen BA-Abschlüssen zu Problemen kommen, da einige FH/Unis lediglich die BaWü-Modell-Abschlüsse anerkennen. Dieses Modell kommt meines Wissens neben BaWü noch in Berlin, Thüringen und Schleswig-Holstein zur Anwendung (bin mir allerdings nicht sicher).
lars_r
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Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2007 - 18:19:22    Titel:

Ich bin hier auf eine Anzeige in der Zeitschrift "Chances" gestoßen, bei der die DZ Bank für mehrere Dualakademische Studiengänge und Ausbildungen wirbt. Dazu hätte ich ein paar Fragen:

1. (generell) Was ist hier der Unterschied zwischen einem Bachelor of Arts und einem Bachelor of Science.

2. Worin unterscheidet sich hier der Studiengang zwischen der Berufsakademie und der Frankfurt School of Finance & Management?

3. Könnte der Bachelor of Science - Studiengang Bank mit integrierter IHK-Ausbildung meinen Interessen gerecht werden? Ist dieser Studiengang empfehlenswert?

Hier mal ein Scan
http://s6.bilder-hosting.de/img/9PA3F.jpg
Labus
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BeitragVerfasst am: 03 Mai 2007 - 18:43:21    Titel:

1. Eine Unterscheidung in der BWL zwischen BA bzw. BSc zu finden ist nicht ganz einfach. Die Grenzen sind extrem schwammig. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Inhalt eine BA etwas geisteswissenschaftlicher, der eines BSc etwas naturwissenschaftlicher ausgerichtet sein sollte. Letztlich ist es aber relativ egal welchen der beiden Bachelor man erwirbt. Der BSc klingt lediglich etwas intellektueller (meiner Meinung nach).

2. Im Programmaufbau und im wissenschaftlichem Niveau. Die Frankfurt School ist eine Hochschule mit Universitätsrang, sie wird in dem Studiengang also soviel Wissenschaft pressen, dass ein Universitätsabschluß dabei herauskommt. Die Verbindung zu Praxis ist dabei die Große Übung. Die Berufsakademie ist offiziell KEINE akademische sondern eine berufliche Weiter-/bzw. Ausbildung. Die Gleichstellung der Bachelor hat diesbezüglich erst einmal wenig zu sagen. Hier wird grundlegendes akademisches Niveau gelehrt aber die Verzahnung in die Praxis findet ausgiebiger statt.
Wenn man es an einem Zahlenbeispiel verdeutlichen will könnte das so aussehen (ohne das die Zahlen einen Bezug zur Realität oder den Programmen haben):
Frankfurt School: 70% Wissenschaft / 30% Praxisbezug
Berufsakademie: 50% Wissenschaft / 50% Praxisbezug
eine FH wäre dann vielleicht: 60% Wissenschaft / 40 % Praxisbezug.

3. Die Frage wäre: was sind Deine Interessen? Finance und Investment, evtl. Investmentbanking? Dann könnte es sogar sinnvoller sein Vollzeit zu studieren. Wenn berufsbegleitend, dann würde ich an die Frankfurt School gehen und evtl. dort danach noch einen Master machen. Die Berufsakademien halte ich im Bankbereich zwar für gut aber für Deinen speziellen Wunsch vielleicht nicht ausreichend.
Wirtschaftsinformatiker
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BeitragVerfasst am: 04 Mai 2007 - 10:10:56    Titel:

ich denke auch, mit deinem Schnitt von 2.8 wirst du warscheinlich keinen BA Studienplatz im Banken - oder Finanzbereich bekommen.
Bei uns in der Region gibt es eine mittelständische Bank, da bewerben sich hunderte auf eine BA Stelle, mit schlechter als 1,5 sieht es da schlecht aus.
Wobei ein Abi besser als 1,5 einen noch lange keine Stelle bringt, darüber hinaus fordern die auch sehr viel Sozialkompetenz, rhetorisches Geschick, Auftreten usw.

Bei mittelständischen Industrieunternehmen ist es schon etwas einfacher eine BA Stelle zu bekommen, aber 1,x ist da auch fast normal.
Von meinem ABI Jahrgang haben sicher über die Hälfte ( 15 von 30 ) mit 1,x ein BA Studium begonnen.
Ich kenne nur einen, der in etwa Noten wie du hatte, der eine BA Stelle BWL bekommen hatte, allerdings auch erst 1 Jahr nach dem Abi bei einem kleineren Mittelständler und ich vermute stark über Vitamin B.

Aber mit 2,8 kannst du auch bezüglich der Uni / FH Wahl nicht alzu wählerisch sein.

Wie sind den deine Noten in Mathe ?
lars_r
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Anmeldungsdatum: 25.08.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Mai 2007 - 13:27:09    Titel:

Ich sehe meine Stärken auch eher in meinem Auftreten und meiner Überzeugungskraft. In einer Bewerbung kann man damit sicherlich auch ein wenig rausholen, aber wirklich profitieren kann ich davon ja erst bei einem Vorstellungsgespräch. Und mit meinem Schnitt wird es vermutlich nicht oft zu einem solchen kommen...

Ich war ja wie gesagt schon auf einem Informationstag in Frankfurt. Auch dort wird ein Ranking erstellt, da auf einen Studienplatz 2-3 Bewerber kommen. 80% des Rankingwertes wird durch die Abiturnote bestimmt. Es gibt dort allerdings ein sogenanntes "Motivationsschreiben", wodurch 5% der Studienplätze vergeben werden. Man stellt dabei überzeugend dar, wieso man unbedingt in Frankfurt BWL studieren möchte und wieso die Universität gerade "mich" auswählen soll.
Außerdem schildert man seine außerschulischen Leistungen, an welchen man auch bewertet wird. Die Abiturnote ist hierfür gänzlich irrelevant!

Ich werde es auf jeden Fall über ein solches Schreiben probieren, da ich wie gesagt die Stärke in meiner Überzeugungskraft sehe. Außerdem habe ich ja auch einiges an außerschulischen Leistungen vorzuweisen.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2007 - 13:31:08    Titel:

Zitat:
Warum so umständlich? Man könnte, bevor Leistungen gekürzt oder gestrichen werden, eine persönliche Rücksprache obligatorisch machen. Und wenn der Leistungsempfänger nicht auftaucht, erhält er eben Besuch


mit Auftreten und Charisma kann man nur schwer Dinge wie Finance verstehen, gerade in Frankfurt wird da einiges an Mathe verlangt.
Frag mal den User ppoldi.

Je nach dem wie deine bzw. die finanzielle Situation deiner Eltern aussieht, wäre eine Privat Uni wie WHU usw. empfehlenswert. Da geht es weniger um Theorie, sondern mehr um Praxis, sowie Auftreten und Rethorik.
eestud
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 583

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2007 - 22:36:49    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Nicht alles ist so gesucht in den Bereichen Technik und BWL. Für Marketing ist einfach alles voll. Diese Stellen wollen auch die GW


eben. Darum schrieb ich ja, "außer Personal und Marketing", weil in diese Bereiche wollen viele BWLer und Geisteswissenschaftler.


Es gibt doch noch gefragte Fachrichtungen u.a. technische Informatik, Maschinenbau, E-Technik etc. Warum sich so viele auf diese überfüllten stürzen, kann mir keiner sagen.


weil es anspruchsvoll ist Twisted Evil
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2007 - 09:43:19    Titel:

auch wenn bis in 3 - 4 Jahren vieles als Programm implementiert wurde, braucht man dennoch Finance Spezialisten. Weil man muss seine Programme ständig weiterentwickeln, um gegenüber der Konkurenz einen Vorteil zu haben.
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 00:41:47    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:

ein physiker kann durch einen andern ingenieur oder nawi ersetzt werden?


*lol* *rofl*

nein, natürlich nicht.

Ich meinte, dass man den Physiker in dem Witz genauso durch einen Chemiker hätte ersetzen können, weil der Witz genauso für Chemiker zugetroffen hat.
Also von einem Studenten hätte ich schon erwartet, dass er das Konzept der Fussnote versteht.


hab deinen text nachm stern abgesucht und erst jetzt gefunden...ich sollte wieder zum augenarzt, brille ist wohl zu schwach Laughing
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 09:51:34    Titel:

Zitat:
hab deinen text nachm stern abgesucht und erst jetzt gefunden...ich sollte wieder zum augenarzt, brille ist wohl zu schwach


klingt mir aber unlogisch.
Weil als Fussnote steht nur " * kann durch einen beliebigen Nawi oder Ing ersetzt werden"

wenn du den Stern wirklich im Text nicht gesehen hast, dann hättest du ja gar nicht verstehen können, dass mit ersetzten der Physiker gemeint ist.
Irgendwie zweifle ich immer mehr, dass du Student bist.
Aber lassen wir das, das ist off topic.
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