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Wirtschaftsinformatik
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-=rand=-
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Anmeldungsdatum: 21.03.2005
Beiträge: 959

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 10:09:20    Titel:

aus eigener Erfahrung kann ich dem was hbr gesagt hat nur zustimmen.

Gerade auch was die Hochschulen angeht, also vorher informieren und auf eigene Präferenzen achten.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 11:21:05    Titel:

Zitat:
Meiner Meinung nach gibt es vor allem für diejenigen eine rosige Zukunft, die ihre Bildung und Arbeit mit Engagement, Fleiss und Kreativität angehen. Wenn man das Ganze mit ein wenig Entscheidungsfreude garniert, kann man sogar Führungspositionen anpeilen! ;ö)


das stimmt.

ansonsten kann ich mich -=rand=- und hbr anschließen. Ein Prof hat uns mal erzählt, dass er kurz nach dem die Dotcom Blase geplatzt ist, kaum Angebote für Praxissemester, Werkstudententätigkeiten oder Einstiegstellen von den Unternehmen bekkommen hat. Dies hat sich vor kurzem wieder gewandelt.

Allerdings sollte man auch auf gute Schwerpunkte achten.
Ich habe z.b. auch mal von Pforzheim gehört. Da gäbe es teilweise Vorlesungen wo wirklich die Bedinung von irgendwelchen Büroinformationssystemen erklärt wird. Dafür braucht man doch kein Studium, und solchen Leuten muss man nicht viel bezahlen, weil Programme bedienen und dann beim Kunden vorführen kann doch jeder IT Systemkaufmann auch.
Es gibt bei uns auch einige, die z.b. eine kaufm. Ausbildung gemacht haben, dann BWL studieren wollten, dies aber nicht getan haben, weil sie sich mit WI bessere Berufsaussichten vorgestellt haben.
Viele von denen sind z.b. durch Programmierung im ersten Semester durchgefallen und die finden das total schwer, obwohl das absoluter Kinderkram ist, das gleiche haben wir auf dem Wirtschaftsgymnasium in Datenverarbeitung ( in der 12. Klasse für alle verpflichtend ) auch gemacht, trotzdem bezeichnen die das als hammerschwer.

Ansonsten kann ich nur auf diesen Thread verweisen :

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/132031,0.html
DenPet
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Anmeldungsdatum: 08.05.2007
Beiträge: 75
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BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 11:42:13    Titel:

Aus Erfahrung (bin Wirtschaftsinformatiker) kann ich zu dem Beruf folgendes berichten:

Wie es schon gesagt wurde hat das Studium einen grossen kaufmänischen Teil, aber das kannst du dir auch so denken, da das Wort Wirtschaft in der Berufsbezeichnung vorne steht und gross geschrieben wird Wink

Die WI-ler sind die Verbindungsmänner zwischen reinen Programierer und Kaufmänner, da die so ein Mischstudium haben. Deswegen werden die WI-ler oft für leitende Tätigkeit eingesetzt, was ehe Verantwortung und Führungsqualitäten erfordert, als Programierkenntnisse. Die WI-ler programieren nicht, die überwachen den Fortschrit, entwerfen Konzepte, behalten die Kosten im Auge und soweiter.

Wenn du jedoch ehe auf Programieren stehst, dann wirst du von so einem Studium wenig Spass haben. Mein Freund hat erst auch angefangen, dann aber auf reinen Informatikstudium gewechselt.

Die Entscheidung was du lieber machen würdest, liegt jedoch ganz bei dir. Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Dennis
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 11:55:00    Titel:

Zitat:
Die WI-ler programieren nicht, die überwachen den Fortschrit, entwerfen Konzepte, behalten die Kosten im Auge und soweiter.


stimmt nicht immer. Die meisten Absolventen unserer FH gehen in Richtung Softwareentwicklung / Programmierung.

Es kommt auf die FH an.
Bei uns wird Wirtschaft im Studium eher klein geschrieben, bei -=rand=- auch. Ich sehe mich eher als Informatiker mit Hintergrundwissen in BWL.

Vorallem bin ich immer sehr skeptisch gegenüber Studiengängen, die Führungsfunktionen versprechen, weil ich der Meinung bin, Führungskraft kann man nicht per Studium werden, sondern man muss sich im Job beweisen.

Außerdem finde ich es persönlich schöner, wenn ich abends nach Hause komme und kann sagen, ich habe heute z.b. ein Programm um ein wichtiges Feature erweitert, statt den ganzen Tag irgendwas durch die Gegend gemanagt zu haben.
Außerdem braucht man immer mehr Inddianer als Häuptlinge. Leider gibt es meiner Meinung nach zuviele, die Häuptling werden wollen, das verbessert den Arbeitsmarkt für die Indianer.

Zitat:
Ein Mann kommt früher als gewöhnlich nach Hause und findet einen Italiener vor seiner Schlafzimmertür. Er fragt: "Was geht hier vor?" Sagt der Italiener: "Nixe gehte vor! Erst Pedro, dann ich und dann du!"


*lol* *rofl*, denn muss ich mir merken.
DenPet
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Anmeldungsdatum: 08.05.2007
Beiträge: 75
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BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 13:00:59    Titel:

Zitat:
Außerdem finde ich es persönlich schöner, wenn ich abends nach Hause komme und kann sagen, ich habe heute z.b. ein Programm um ein wichtiges Feature erweitert, statt den ganzen Tag irgendwas durch die Gegend gemanagt zu haben.


Finde ich auch Wink
Dann ist es besser ein reines Informatikstudium zu belegen. Denn so entwickelst du dich auch in deine Richtung, "statt den ganzen Tag irgendwas" über Managen zu lernen, was du sowieso nie brauchen wirst.

Zitat:
Vorallem bin ich immer sehr skeptisch gegenüber Studiengängen, die Führungsfunktionen versprechen, weil ich der Meinung bin, Führungskraft kann man nicht per Studium werden, sondern man muss sich im Job beweisen.


Na klar! Keiner sagt doch, dass du die Stelle sofort bekommst. Wenn jedoch in der Firma die Wahl zwischen den Informatiker und WI-ler steht, was sagst du dann?

Zitat:
Außerdem braucht man immer mehr Inddianer als Häuptlinge. Leider gibt es meiner Meinung nach zuviele, die Häuptling werden wollen, das verbessert den Arbeitsmarkt für die Indianer.


So denkt der Informatiker Wink Der WI-ler würde sagen, dass für die Wirtschaft mehr Slaven nur Gutes tun. Wink
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 13:04:10    Titel:

Zitat:
Dann ist es besser ein reines Informatikstudium zu belegen. Denn so entwickelst du dich auch in deine Richtung, "statt den ganzen Tag irgendwas" über Managen zu lernen, was du sowieso nie brauchen wirst.


an meiner FH und an der FH von -=rand=- ist angewandte Informatik der Schwerpunkt im WI Studium, BWL quasi nur ein Nebenfach.
Mit Management hat das wenig zu tun.
Wir lernen Dinge wie Datenbanken, Softwareengineering, Modellierung, Programmierung usw.
Wir müssen in fast jedem Semester ( außer in einigen Haupstudiumssemester nur, wenn man entsprechende Schwerpunkte belegt ) Software - und Datenbankprojekte machen, die auch Voraussetzung für die Klausur sind.
Daher kann ich der Empfehlung, dass Informatik für Softwareentwickler besser sei, nicht unbedingt zustimmen.
BWL hat vieleicht einen Anteil von 30 %, in manchen Semestern sogar weniger.

Zitat:
So denkt der Informatiker Der WI-ler würde sagen, dass für die Wirtschaft mehr Slaven nur Gutes tun.



bin ja auch WIler.
DenPet
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Anmeldungsdatum: 08.05.2007
Beiträge: 75
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 13:39:48    Titel:

Zitat:
Bei uns wird Wirtschaft im Studium eher klein geschrieben, bei -=rand=- auch. Ich sehe mich eher als Informatiker mit Hintergrundwissen in BWL.


Zitat:
bin ja auch WIler.


Also was denn nun Laughing Wink

Zitat:
Wir müssen in fast jedem Semester ( außer in einigen Haupstudiumssemester nur, wenn man entsprechende Schwerpunkte belegt ) Software - und Datenbankprojekte machen, die auch Voraussetzung für die Klausur sind.
Daher kann ich der Empfehlung, dass Informatik für Softwareentwickler besser sei, nicht unbedingt zustimmen.
BWL hat vieleicht einen Anteil von 30 %, in manchen Semestern sogar weniger.

Bei mir war es LEIDER genau umgekehrt... Crying or Very sad
40% Informatik, wobei die Schwerpunkte auch bei Software- und Datenbankentwicklung lagen, und der Rest:
VWL,BWL,Steuer,Recht (*hasssss*) usw.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 13:45:42    Titel:

Zitat:
Zitat:
bin ja auch WIler.


Also was denn nun


ich bin WI Student, wobei der Schwerpunkt auf der angewandten Informatik liegt.
Daher sehe ich mich als Informatiker mit BWL Kenntnissen und nicht umgekehrt.
hbr
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1858

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 13:46:02    Titel:

@rand und Wirtschaftsinformatiker......ihr scheint auch eher einen informatikorientierten WI - Studiengang belegt zu haben. An welcher Hochschule studiert ihr?
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 15:15:26    Titel:

DenPet hat folgendes geschrieben:
[
Zitat:
Vorallem bin ich immer sehr skeptisch gegenüber Studiengängen, die Führungsfunktionen versprechen, weil ich der Meinung bin, Führungskraft kann man nicht per Studium werden, sondern man muss sich im Job beweisen.


Na klar! Keiner sagt doch, dass du die Stelle sofort bekommst. Wenn jedoch in der Firma die Wahl zwischen den Informatiker und WI-ler steht, was sagst du dann?

Wenn man tatsächlich so weit ist, dass man für echte Führungspositionen zur Auswahl steht, dürfte das Studienfach genau keine Rolle mehr spielen, sondern wie man sich bisher geschlagen hat.
In diesem Zusammenhang nochmal ein Zitat von weiter oben: "Die WI-ler programieren nicht, die überwachen den Fortschrit, entwerfen Konzepte, behalten die Kosten im Auge und soweiter. " - ich glaube das nicht. Um solche Arbeiten ausführen zu können, muss man sie erstmal gemacht haben. Niemand kann ein Softwareentwicklungsprojekt planen, der nicht selbst einwickelt hat (im echten Leben, nicht im Studium). Wenn er diese Erahrung hat, ist ein Informatiker ebenso geeignet wie ein Wirtschaftsinformatiker, ohne das sind beide ungeeignet.
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