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ich verstehe das hartz 4 überhaupt nicht
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> ich verstehe das hartz 4 überhaupt nicht
 
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Canislupus
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 416
Wohnort: An einer Lichtung mit guter Aussicht auf den Vollmond

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 12:36:16    Titel:

Zitat:
das ist der punkt..
doch warum kannes sich der staat nicht mehr leisten..??

wer hat schuld daran???

die bürger,die wirstchaft,die arbeit,oder die regierung,welches seit 1950 jeder nachfolge partei immer die schulden überlassen hat???

wenn man nun weiss der staat hat durch missregieren durch seien angeblich qualifiezierten studenten und daraus mutierenden politiker,eigens seine schulden so hochgetrieben....

wieso müssen die bürger für das versagen aufkommen???
wieso??
wieso werden nicht bei den reichen leuten ordentlich was abgezwackt,bei den politikern selbst??
wieso verkauft der staat nicht was von sich selbst wie aktien,immobillien,land,edelmetalle,ander wertsachen..

wieso muss das volk den fehler des staates duch hohe abgaben bei niedrigeren löhnen ausbaden???


Das ist halt der Nachteil eines pluralistischen Systemes, welches populistisch ausgerichtet ist, die Parteien versuchen mit jeder Aktion als Regierung oder Opposition des Wählers Gunst zu erlangen, und lassen sich gegenseitig schlecht darstellen und sich als gut darstellen, obwohl es oft gar nicht so ist. Ein weiteres Problem, was sich dadurch ergibt ist, dass Politiker es kaum wagen die Renten und Arbeitslosengelder zu kürzen, da dadurch viele Stimmen für ihre Parteien verloren gehen würden. Die ganzen Sachen wie Hartz und so weiter hätte man schon 10 Jahre früher erlassen sollen. Außerdem streichen die Politker am liebsten Gelder, wo sie keine Gegenwehr oder keinen großen Wählerverlust vermuten, z.B. das Bildungssystem.
Cennet
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 13:03:52    Titel:

Sheep hat folgendes geschrieben:
Cennet hat folgendes geschrieben:
Alle anderen, die gesund sind, aber kein Bock auf die Arbeit haben, sollten gar kein Geld bekommen.


Nicht mal eine Suppenküche ? Confused


Na ja...Heute Suppenküche, Morgen wird die Miete bezahlt...und Übermorgen kriegen sie geschenktes Geld und somit haben wir wieder die faulen Säcke, die unmotiviert sind und leben nach dem Motto "So oder so bekomme ich Geld, wieso soll ich denn arbeiten?".
Oder aber die Arbeitslosen sollten nur Essenticket für eine Gewissezeit bekommen, mehr aber nicht , wenn ich mich nicht irre, ist es in den USA und in FRankreich auch so (bin mir nicht so sicher).

Es ist so ungerecht, gegenüber den Leuten, die arbeiten , sogar für Std. 5-6 Euro.

Wenn z.b. eine Friseurin gerade mal 911.12€ Bruttogehalt bekommt.
Wenn man die Steuern, Versicherungen, Miete, Nebenkosten usw abzieht, was hat sie denn übrig?
So gut wie gar nichts!


Bruttogehalt 911.12€



Lohnsteuer : 8.16€



Solidaritätszuschlag: 0.00€



Kirchensteuer: 0.73€



Krankenversicherung: 62.87€



Pflegeversicherung: 7.74€



Rentenversicherung: 87.01€



Arbeitslosenversicherung: 29.61€



Summe der Abzüge 196.12€



Nettoverdienst: 715.00€ (Moment, Miete , NK usw. sind nicht drinne)

Wo bleibt die Gerechtigkeit?

Ich bin dafür, dass mit den Steuergeldern, nur die Menschen, die wegen gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können, unterstürtzt werden.

Auf der anderen Seite sollten auch Ausnahmesituationen geben, aber nur für die alleinerziehende Mütter.
Obwohl ist das wieder eine gefährliche Ausnahme , denn reintheoretisch können gewisse Damen dann alle 9 Monaten oder 12 Monaten Schwanger werden, um weiterhin Geld zu kassieren.

Schwierige Situation!
gabun
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Anmeldungsdatum: 18.06.2006
Beiträge: 6
Wohnort: dorsten

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 13:29:30    Titel:

eine situation die du nicht verstehst..

ja es ist ungerecht das arbeitende 5-5 eu bekommen..

aber was können die arbeitslosen dafür????

sind sie der staat der durch eigens verursachte verschuldungen und missregieren keine mindestlöhne von 7.50 bis 9 einbringen kann,mit diesen immensen steuereinnahmen????

sie dir doch die studenten hier an,,was für eien meinung sie hier vertreten..

911 eu sind für manche hier utopisch...
frisören und ihre arbeit und qualifikation werden als minderwertig angeshen und deswegen werden sie so mie bezahlt---obwohl sie sich 8 std.am tag bücken,schneiden,fönen,etc müssen..

arbeitslose bekommen nict so viel gel das sie sagen KÖNNTEN:#

>>"So oder so bekomme ich Geld, wieso soll ich denn arbeiten?". >>

denn die die garnicht arbeiten wollen,bekommen ja nichts in den arsch geschoben und schwellen in luxus---ein arbeisloser muss mti 345 eu auskommen..weisst du was das bei den preisen heute bedeutet??
nein..deswegen...kein müll faseln bitte...
sie wollen nicht arbeiten und auch das ist ein grundrecht,aber sie bekommen auch dementsprechen wenig...

und die die arbeiten wollen denken sich:

"wieso sol ich arbeiten gehen wenn ich dafür nur 300 eu merh bekomme als das ich nicht arbeiten gehe???
das problem, ist hier fehlt einfach die motivation fürs arbeiten,für die die arbeiten wollen...
man kann nur mit angemessenen löhne menschen dazu zu bewegen arbeiten zu gehen..
und mit 1300 eu kann man niemanden mehr locken...
dafpr kassieren auf der andren seite welche viel zu viel---promis,politiker...
sie sollten erstmal bei sich anfangen einschnitte zu machen,
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 13:40:44    Titel:

Cennet hat folgendes geschrieben:
Oder aber die Arbeitslosen sollten nur Essenticket für eine Gewissezeit bekommen, mehr aber nicht , wenn ich mich nicht irre, ist es in den USA und in FRankreich auch so (bin mir nicht so sicher).


Über Frankreich kann ich nichts sagen, aber die Bundesstaaten in den USA zahlen kategorisch Sozialhilfe (ca. 350$). Der Unterschied, für schlecht bezahlte Tätigkeiten wird seitens des Staates eine negative Einkommensteuer ausgezahlt ("Earned Income Tax Credit" - EITC), als Zuschuss zum Lohn. Es ist natürlich Definitionssache, was "schlecht bezahlt" ist, aber mit dem Modell könnte man der armen Friseurin helfen.
Cennet
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 13:55:44    Titel:

Sheep hat folgendes geschrieben:
Cennet hat folgendes geschrieben:
Oder aber die Arbeitslosen sollten nur Essenticket für eine Gewissezeit bekommen, mehr aber nicht , wenn ich mich nicht irre, ist es in den USA und in FRankreich auch so (bin mir nicht so sicher).


Über Frankreich kann ich nichts sagen, aber die Bundesstaaten in den USA zahlen kategorisch Sozialhilfe (ca. 350$). Der Unterschied, für schlecht bezahlte Tätigkeiten wird seitens des Staates eine negative Einkommensteuer ausgezahlt ("Earned Income Tax Credit" - EITC), als Zuschuss zum Lohn. Es ist natürlich Definitionssache, was "schlecht bezahlt" ist, aber mit dem Modell könnte man der armen Friseurin helfen.


Also eine Bekannte von mir , (Cindy)sie ist Amerikanerin und hatte nur 6 Monaten Arbeitslosen Geld bekommen und auch Essenticket, mehr nicht. Sie sagte sowieso dauernd, dass sie endlich eine Arbeit finden muss, sonst wird ihr die Sozialhilfe gestrichen.
Mit anderen Worten die Angst "motiverte" sie sehr und in paar Monaten hatte sie sofort einen Job bekommen.
Denn sie wußte, dass sie nicht für immer "arbeitslos" bleiben darf!

Vielleicht so einen ähnlichen Gesetz in Deutschland auch gebraucht.
Nach 6 Monaten nichts....
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 14:05:00    Titel:

gabun hat folgendes geschrieben:
was heisst der staat ist nicht auf meine arbeit angewiesen,dann ist er auch nicht auf die arbeit von weiteren 5 mio arbeitslosen angewiesen..oder wie meinst du diesen komisch anmutenden satz??


Das bedeutet, dass es nach derzeitigem Stand der Dinge keine Rechtsgrundlage gibt, aus der du ohne Grund 1.500 Euro netto (also ca. 3000 brutto) vom Staat fordern kannst, nur weil du existierst.

Selbstverständlich kann man z.B. die Idee eines allgemeinen Grundeinkommens befürworten (was ich tue), dass mit den Mitteln finanziert wird, die derzeit für die unterschiedlichsten Sozialleistungen verwendet werden.

Aber du hast ja sinngemäß nur gefordert „Hey Steuerzahler hier bin ich. Und jetzt gib mir Geld“. Warum sollten die Steuerzahler dir Geld geben? Was hätten sie davon? Was haben sie überhaupt mit dir zu schaffen? Wenn du arm bist, beantrage Sozialhilfe. Dieses Instrument ist für genau diesen Fall geschaffen worden.

gabun hat folgendes geschrieben:
der fehler ist das du und auch andre studenten meinen ,nur durch paar semester etwas besser oder schlaueres zu sein..


Wie kommst du darauf?

gabun hat folgendes geschrieben:
ich selbst habe fachabi,bin angestellter arbeite hart,bin auch ein mesnch wie du,also hab eich auch das recht so viel geld zu verdienen ,so das ich meinen lebensunterhalt leisten kann,und mein auto und haus abbezahlen kann udn eventuell noch was zur seite legen kann..


Wie hast du ohne Kenntnisse der Rechtschreibung das Fachabi bekommen?

Woraus leitest du die Rechte ab, die du einforderst?

Von wem beanspruchst du sie?
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 14:17:35    Titel:

Ihr führt die Diskussion so, als würden wir in einem Schlaraffenland leben, in dem es genug Jobs gibt um JEDEN theoretisch unterzubringen. Das ist einfach nicht der Fall. Also - zum wiederholten Male - was ist mit denen, die arbeiten wollen, die jedoch trotz räumlicher Flexibilität und qualifizierter Ausbildung keine Arbeit bekommen?? Wofür sollten die "bestraft" werden?
Cennet
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 14:31:12    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
Ihr führt die Diskussion so, als würden wir in einem Schlaraffenland leben, in dem es genug Jobs gibt um JEDEN theoretisch unterzubringen. Das ist einfach nicht der Fall. Also - zum wiederholten Male - was ist mit denen, die arbeiten wollen, die jedoch trotz räumlicher Flexibilität und qualifizierter Ausbildung keine Arbeit bekommen?? Wofür sollten die "bestraft" werden?


Andere Frage, woher kann man erkennen, dass ein Arbeitsloser - ich sages mal- ungerne arbeitslos ist und mit Herz und Seele nach einer Arbeit sucht und nicht ein fauler Mensch, der gerne von den Geldern der Steuerzahler lebt, ist? Rolling Eyes
noreia
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 14:35:42    Titel:

ich habe im kindergarten gearbeitet(die ausbildung ist schulisch) danach habe ich ein jahr gearbeitet und habe dann keinen job mehr bekommen. ich habe also 6 monate einen 1-euro-job(damals noch anderes bezeichnet und 1,25/stunde bekommen) gemacht und danach gebettelt das es noch mal um 6 monate verlängert wurde,das ist nicht vorgesehen. alleine das ist schon hart dank den 1-euro.jobs gibt es in kindergärten weniger jobs,ich nehm mir also selber die stelle weg.ich arbeite seit 4 jahren ehrenamtlich.....habe mich in vielen bereichen beworben und habe noch immer keinen job. ich mach jetzt ne ausbildung zum hp für psychoth. ohne das ich dabei unterstützt werde. habe drum gebeten wenigstens ein computerkurs übers die arge zu bekommen-abgelehnt. ergebniss ich habe nur ein jahr "richtig" gearbeitet und bin seit 18 monaten arbeitslos. also wenn ich danach bemessen werde was ich bis jetzt erarbeitet habe würde ich sehr schlecht da stehen.....aber ob das gerecht oder richtig wäre?!
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2006 - 14:36:49    Titel:

Woran erkennt man einen "faulen"? Genau: Indem man grundsätzlich unterstellt, jeder Arbeitslose sei zu faul um zu arbeiten.

Naja, wenn du am Ende deines Studiums bist wirst du viele Ex-Kommilitonen um dich rum haben, die darauf brennen Arbeit zu finden... auch für nen Tausender und das bei voller Flexibilität und abgeschlossenem Studium. Oder vielleicht hast du auch ein paar Schulfreunde, die nach der Ausbildung nicht übernommen wurden. Oder Eltern, deren Jobs "wegrationalisiert" wurden...

Das Schreien nach "härteren Strafen für Arbeitslose" halte ich fast für menschenunwürdig. Man lässt sich da offenbar von der Medienberichterstattung und den "Schmarotzer-"Diskussionen leiten. Auch Menschen ohne Arbeit haben ein Recht auf ein würdiges Leben.
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