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Maschinenbau vs. Mechatronik vs. Elektrotechnik
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Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2007 - 20:49:51    Titel:

Die Betrachtung der mechanischen Benspruchung der Bauteile ist auch nicht unbedingt Aufgabe des Elektroingenieurs. Dieser kümmert sich um die Elektrik der Maschine, sprich Dinge wie Simulation der Felder zwecks verbessertem Wirkungsgrad und damit verbundene Anpassung der Geometrie der Bauteile - und hier kommt der Maschinenbauer, der ihm irgendwann einen Riegel vorschieben wird, weil die Wunschgeometrie des Elektrotechnikers aus Maschinenbauersicht klare Nachteile hat. Ingenieure der Elektrotechnik im Anlagenbau haben oft mit Umspannern und ähnlichen Anlagen zu tun, die keine komplizierten Dynamischen Betrachtungen erfordern. So was ist Domäne der Maschinenbauer.
Zitat:
Dass der Mechatroniker für die Entwicklung von Elektromotoren bestens geeignet ist, ist meiner Meinung nach "klar wie Klosbrühe"

Eher weniger, hier kommen oft Fachleute aus den betreffenden Sparten zum Einsatz - die Entwicklung neuer Bauteile ist hochkomplex, so dass hier in der Regel Spezialisten arbeiten. Mechatroniker finden sich meist am anderen Ende der Kette, sie sind diejenigen, die die Geräte dann benutzen und einsetzen müssen.
Zitat:
aber denkst du nicht, dass dein Einsatzgebiet (ET Energietechnik) vorallem Solarzellen und generell die Energiegewinnung durch Licht und Wärme sein wird? So wie die Ausgabe von Licht und/oder Wäre durch Elektrizität?

Energietechnik ist zum großen Teil Übertragung elektrischer Energie. Die Herstellung von effizienten Photovoltaikanlagen wird nicht nur von Elektrotechnikern, sondern maßgeblich auch von Materialwissenschaftlern und Physikern vorangetrieben.
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2007 - 21:54:44    Titel:

hbr hat folgendes geschrieben:
Bamlee hat folgendes geschrieben:
2. öffnet ein Uni-studium manche Türen leichter als ein FH-studium.


Das war so zu Zeiten des Diploms. In Zeiten von Bachelor und Master ist dieser Umstand jedoch weggefallen.


Bei einer wisschaftlichen Karriere ist das noch so. Da ist die Uni der Schlüssel zum Weg.
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2007 - 22:30:54    Titel:

Zitat:
Eher weniger, hier kommen oft Fachleute aus den betreffenden Sparten zum Einsatz - die Entwicklung neuer Bauteile ist hochkomplex, so dass hier in der Regel Spezialisten arbeiten. Mechatroniker finden sich meist am anderen Ende der Kette, sie sind diejenigen, die die Geräte dann benutzen und einsetzen müssen.


Zum Einsetzen und Bedienen von Geräten braucht man keine Ingenieure, da reicht auch ein Meister, Techniker oder ein Facharbeiter.
Ich studiere zwar nicht wirklich Mechatronik sondern Ingenieurinformatik, aber in meinem Studium gibt es Vertiefungsrichtungen die dann Richtung Mechatronik geht. Da geht es u.a. auch um Elektrische Antriebe. Weitere Gebiete sind die Echtzeitsimulation von technischer Systeme. Ich denke auf den Gebieten wird ein Mechatroniker dominieren.
Bamlee
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Anmeldungsdatum: 19.05.2006
Beiträge: 296

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2007 - 23:56:40    Titel:

@whooo
Zitat:
Mechatroniker finden sich meist am anderen Ende der Kette, sie sind diejenigen, die die Geräte dann benutzen und einsetzen müssen.


Sind Mechatronik Studenten nur befähigt, irgendwelche Geräte zu benutzen und einzusetzen?

Ich hab das Aufgabengebiet eines Mechatronikers nicht ganz kapiert, kannst du mir weiterhelfen?
und ich habe großes Interesse an mechanischen wie aber auch an elektrischen Geräten, würde ich MB wählen würde mir die elektrotechnische Komponente fehlen, sollte ich deswegen Mechatronik wählen, mein Gott ist das schwer
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2007 - 00:11:25    Titel:

Bamlee hat folgendes geschrieben:


Sind Mechatronik Studenten nur befähigt, irgendwelche Geräte zu benutzen und einzusetzen?

Nein. Maschinen benutzen und einsetzen sollen die Benutzer. Der Mechatroniker konstruiert sie auch. Auf Gebieten wie der Automatisierungstechnik oder Robotik ist er ein Allroundtalent, denn hier braucht man Kenntnisse aus ET und MB. Erst wenn die Aufgaben zu spezifisch werden, muss zwingend ein Fachmann ran - Mechatroniker können zum Beispiel Microcontroller einsetzen und programmieren, aber neue Chips planen können sie in der Regel nicht, das erfordert ein ganz anderes Spezialistenwissen. Da muss dann der Elektrotechniker ran. Wenn du anwendungsorientiert, praktisch und vielseitig arbeiten willst, dann ist der Mechatroniker mit Sicherheit einge gute Wahl.
Helmchen aka Tom
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Anmeldungsdatum: 26.05.2007
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2007 - 00:30:54    Titel:

Also ein Maschinenbauing. seh ich zum Beispiel in der Kosntruktion ... passendes Beispiel ist ein Stanzwerkzeug. Je nach Stanzwerkzeug hast da keine Elektronik drin, nur mechanische Funktionen. Anderes Beispiel ist zum Beispiel Materialproben zu beurteilen oder Werkstoffe für ein neues Produkt auszuwählen bzw. Kundenberatung.

Das sind für mich klassische Tätigkeiten einens Maschinenbauing. ...



Wenn man mal ein normalen Mechatroniker sieht - also den Ausbildungsberuf - dann ist das jemand der zum Beispiel ein Automatisierungsprozess alleine bauen kann, denn er kann wie der Werkzeugmacher die mechanischen Teile anfertigen, aber auch wie der Elektriker die Elektrik anschließen. Unser MEister meinte aber das man entweder ein guter MEchaniekr oder ein guter Elektriker ist. Man würde zwar beides lernen, sich aber doch auf eiens mehr speziallisieren.
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2007 - 05:25:59    Titel:

Da schmeiss ich doch nochmal ne direkte Frage rein...

Was ist denn von einem FH-Studiengang zu halten, der mit dem Bachelor of Science abschließt und ein sehr ausgedehntes Grundstudium, dafür aber ein eher begrenztes Hauptstudium (also wenig wirkliches Fachwissen) beinhaltet?

Denn auf der einen Seite erzählt man uns, dass die Industrie vor allen Dingen Leute mit ausgeprägtem Grundlagenwissen ohne zuviel speziellen Dingen sucht und auf der anderen Seite sollen es Uni-Bachelor gerade deswegen schwer haben, weil sie eben viel Grundlagen, aber kaum Anwendungsfächer haben...
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2007 - 12:33:20    Titel:

Eine solide Grundlagenausbildung im Bachelor ist sicher nicht verkehrt. Spezialisieren kann man sich hinterher in einem Master-Studiengang oder alternativ im Beruf auch noch. Beim Master kannst du dann in dein Wunschgebiet tiefer einsteigen. Das ist denk ich bei Fächern wie Mechatronik oder WIng ganz sinnvoll. Man hat dann ein Gebiet in dem man sich besonders gut auskennt (sicherlich dann fast genau so gut wie jemand der Diplom oder Bachelor darin gemacht hat) und verfügt aber auch noch über gute Grundlagen aus anderen Bereichen. Ein "Fachidiot" wird man auf diese Weise schon mal nicht.
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