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durchgefallen trotz richtiger Lösung! Ist das rechtens?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> durchgefallen trotz richtiger Lösung! Ist das rechtens?
 
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Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 13:57:28    Titel:

gut bei uns gibts keine Rechnungen...nur reinen Text-...mein Studium hat glücklicherweise mit Mathe und rechnen so gar nix am Hut
HoLa
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 14:01:30    Titel:

Hehe OK. Buchstaben beschränken sich in meinem Fall weitgehend auf Einheiten Wink
Kann aber auch bei Text zu einem Chaos werden, wenn Leute Sätze ersetzen, Absätze ergänzen oder neu schreiben, alles schön mit Pfeilen wo man sic die neuen Textbausteine denken soll..
itraxx
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 659

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 14:13:18    Titel:

HoLa hat folgendes geschrieben:
Genau so läufts bei uns auch ab. Der Chef läuft vielleicht während der Klausur mal ein paar Minuten durch die Hörsääle und sieht nach dem Rechten, aber hat mit dem Ablauf nix zu tun.
Tackern finde ich auch suboptimal. Dann hat man oft einen Haufen halb-durchgestrichener Rechenansätze ("weiter auf Seite 5, neu auf Seite 6, Teil b) auf Seite 3+4") vermischt mit Skizzen von Nebenrechnungen und dazu mehrere mögliche nicht-durchgestrichene Varianten einer Lösung. Eigentlich sollte es möglich sein auf Zetteln zu arbeiten und dann die fertige Version der Lösung nachvollziebar auf die Klausurbögen zu bringen..


Das ist aber ein anderes Thema. Hier ging es lediglich um die Frage, ob man an eine x-seitige Klausur aufgrund von Platzmangel y Zusatzseiten anfuegen darf. Dass darunter die Uebersichtlichkeit leidet, ist eine Vermutung - es kann ebenso gut umgekehrt sein. Also bitte nicht 2 Themen vermischen, sonst wird's - welch Wunder - unuebersichtlich.. Wink
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 15:01:01    Titel:

Zitat:
Das spricht nicht unbedingt für deinen Studiengang sondern gegen deinen Prof. Mündliche Prüfungen macht mein Chef mit Beisitzer selbst (muss er), den Rest machen wir. Er hat dafür keine Zeit. Dafür haben wir ordentlich Drittmittel, Publikationen und auf jeder zweiten größeren Konferenz jemand mit invited talk.
Deine Blätterargumente sind geprägt von den typisch naiven Ansichten von Studis bzgl. der Lehre. Es ist einfach nervig einen Zettelberg loser Blätter durchzuwühlen, nach Matrikelnummern zu sortieren, Schmierzettel von Lösungen zu trennen usw. So was macht kein Spass und sowas will niemand machen. Gestaltung und Durchführung von schritlichen Klausuren ist i.d.R. so, dass Mitarbeiter möglichst wenig belästigt werden. Die Korrektur wird einfach schneller und sauberer wenn alle Klausuren eine einheitliche Blattzahl und Format haben. Wenn es die Studis nicht gebacken bekommen ihre Lösungen aus das Blatt zu packen und Neben-/Proberechnungen auf extra Blättern zu machen, dann haben sie es auch nicht verdient zu bestehen.
Entschuldige meinen überheblichen und agressiven Unterton, aber so was nervt mich einfach. Zur Zeit ist Klausrenzeit und wir haben dauernd solche Probleme: Unselbständige Studis mit überzogenen Ansrpüchen machen den Spass an der Lehre kaputt..


Das kann nicht dein Ernst sein Twisted Evil
Wenn ich mit dem Studium fertig bin, bin ich Ingenieur und kein Diplom Schönschreiber. Ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber bei uns sollen Klausuren ein Maß sein für die fachliche Kompetenz der Studenten. Und das ist auch gut so. Der Leistungsdruck ist ohnehin schon hoch genug, als wissenschaftlicher Mitarbeiter sollte man das eigentlich wissen schließlich hat man auch mal studiert. Da kann man nicht auch noch Rücksicht auf die Bequemlichkeit von einigen Herren nehmen.
Warum Schmierzettel von von relevaten Zettel trennen. Bei uns gibt es nur relevante Zettel, Schmierzettel werden gar nicht mit abgegeben. Ich zum Beispiel schreib alles auf die Klausur drauf was mir einfällt. Wenn es dann falsch ist streiche ich es einfach durch und gut is. Das wird dann auch nicht gewertet. Wenn da ich da aber schreibe "Aufgabe 7a" und dann kommt die Lösung für die besagte Aufgabe, weiß jeder normale Mensch was gemeint ist.
So mal ganz am Rande, wenn man als Student 500 Euro Studiengebühren zahlt, kann man auch erwarten das sich jemand beim Korrigieren auch mal weng den Allerwertesten aufreist. Entschuldigt die Wortwahl, aber es ist doch so.
Und das spricht sehrwohl für meinen Studiengang und noch mehr für meine Profs. Die wissen nämlich noch worum es beim Studieren eigentlich geht und sind Leute mit gesundem Menschenverstand.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 15:06:17    Titel:

Zitat:


So mal ganz am Rande, wenn man als Student 500 Euro Studiengebühren zahlt, kann man auch erwarten das sich jemand beim Korrigieren auch mal weng den Allerwertesten aufreist.


na dann sei froh das es bei euch so ist...bei uns ist korrigieren der Klausuren nur ne Massenabfertigung. ok wir sind auch 500 Studenten im Semester. Bei uns werden die Relevanten Wörter unterstrichen und wenn die nicht in deinem text auftauchen bekommste schon nen problem. dann bekommen die bei uns 5€ pro Klausur. die nehmen sich max. 10 min zeit für eine Klausur bei uns, damit sie in einer std ordentlich was bekommen...
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 16:19:26    Titel:

Ich denke trotzdem, dass man da relativ wenig Chancen haben wird...

Wenn auf der Klausur vorne draufsteht, dass zusätzliche Zettel nicht bewertet werden, dann ist das so und die Chance einen Professor umzustimmen, der bei seinen Klausuren solche Beschränkungen macht, halte ich für äußerst gering...
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 17:04:56    Titel:

Zitat:
Wenn auf der Klausur vorne draufsteht, dass zusätzliche Zettel nicht bewertet werden, dann ist das so und die Chance einen Professor umzustimmen, der bei seinen Klausuren solche Beschränkungen macht, halte ich für äußerst gering...


Es wird sicher schwer sein, weil es eben drauf steht, aber ob es zulässig ist muss das nicht heißen. Sonst könnte der Prof auch auf seine Klausur schreiben "Für eine 1 bitte hinterher 50 Euro beiheften" Wink
Ich mein nur weil es da steht muss das noch lang nicht rechtens sein.

Gruß
Thomas
itraxx
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 659

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 17:52:58    Titel:

Es ist sicherlich rechtens, aber nicht zweckmaessig im Sinne einer akademischen Pruefung - allenfalls zweckmaessig im Sinne einer faulen oder schlecht organisierten Lehrerschaft.

EDIT: Moeglichkeiten auf Nachbesserung hat die Studentin nur, wenn der Professor dies akzeptieren moechte. Das aber nur nebenbei.
HoLa
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 18:45:18    Titel:

itraxx hat folgendes geschrieben:

Was ist an der Argumentation naiv, wenn wissend um den Zustand, den Du beschreibst, diese organisatorischen "Problemchen" defakto voellig egal sind? Dass der Beruf assestierender Lehrkraefte teils "nervend" sein mag, ist ja schoen und gut - was interessiert das aber den Studenten, der sein Recht auf faire Korrekturen geltend macht? Richtig, nicht die Bohne.
Fakt ist, dass unterschiedliche Handschriftgroessen die Vergleichbarkeit stoeren, wenn fuer eine aufwendige Loesung nur sehr wenig Platz gegeben wird. Eine Universitaet moechte doch die akademische Leistungsfaehigkeit ihrer Studenten pruefen und nicht zusaetzlich zu anderen unumgaenglichen Stoergroessen bei der Messung noch weitere einfuehren, nur weil sich der ein oder andere Mitarbeiter aus Gruenden der Bequemlichkeit nicht in der Lage sieht, eine effiziente Organisation umzusetzen / auf die Beine zu stellen, oder?
Studenten sind eure Kunden, das gilt auch an staatlichen Universitaeten. Ihnen bezahlt der Steuerzahler die Ausbildung und erwartet entsprechende Leistung - von euch erwartet er angemessenen Service, ob's Dich nervt oder nicht ist uninteressant.


Fakt ist, dass für WiMis Lehre nichts bringt. In der Dissertation kann man 0% davon verwenden. Lehre ist ein Job, den man halt tun muss. Den meisten WiMis sind Studis meiner Erfahrung nach eher wurscht. Der eine gibt halt den harten Hund weils ihm Spass macht, der andere winkt alle durch weils bequem ist. Aber echte Begeisterung für die Sache fehlt meistens. Mit "naiv" meinte ich diese Tatsache zu verkennen.
Ich werde zum Glück von der DFG rein für die Forschung bezahlt und mache Lehre nur freiwillig, weil im Moment Personal fehlt. Das macht mir eigentlich auch Spass, aber manchmal ist das leider auch anstrengend und nervig..
Was interessiert der Student, der sein Recht auf faire Korrekturen geltend macht? Richtig, nicht die Bohne. So lange der Erfolg von Universitäten und deren Förderung ("Eliteinitiative") nur an Forschung, Publikationen, Drittmitteln etc. festgemacht wird ist das leider die traurige Wahrheit. Egal was der Steuerzahler angeblich erwartet..
Matilda
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Anmeldungsdatum: 29.07.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2007 - 18:46:17    Titel:

Also, ich find´s schon komisch... Bei uns sind auch keine Extra-Zettel erlaubt. Grund ist die Pfusch-Gefahr. Dann hätte der Prof aber erst gar keinen Zettel rausgeben dürfen.

Ich würde mich mal beim Prüfungsamt erkundigen, ob eine realistische Chance auf einen erfolgreichen Einspruch besteht. Da wäre ich mir nämlich nicht so sicher, ob das rechtlich ok ist, was der Prof da gemacht hat.

Sofern nicht vom Prüfungsamt/-ausschuss festgelegt ist, dass grundsätzlich nur die Klausurbögen benutzt werden dürfen, würde ich da keine schlechten Chancen sehen. Selbst dann ist noch fraglich, ob da nicht was anderes im Gesetz steht. Es sind allerlei POs und Richtlinien nämlich nicht rechtlich belastbar.

@HoLa

Zitat:

Deine Blätterargumente sind geprägt von den typisch naiven Ansichten von Studis bzgl. der Lehre. Es ist einfach nervig einen Zettelberg loser Blätter durchzuwühlen, nach Matrikelnummern zu sortieren, Schmierzettel von Lösungen zu trennen usw. So was macht kein Spass und sowas will niemand machen. Gestaltung und Durchführung von schritlichen Klausuren ist i.d.R. so, dass Mitarbeiter möglichst wenig belästigt werden. Die Korrektur wird einfach schneller und sauberer wenn alle Klausuren eine einheitliche Blattzahl und Format haben. Wenn es die Studis nicht gebacken bekommen ihre Lösungen aus das Blatt zu packen und Neben-/Proberechnungen auf extra Blättern zu machen, dann haben sie es auch nicht verdient zu bestehen.


Sorry, aber: Das ist leider Dein Job. (Meiner übrigens auch). Ich sehe das ehrlich gesagt etwas anders, auch wenn ich mich auch häufig über unselbständige Studis ärgere, die noch nicht mal eine Seminararbeit anständig formatieren können. Klausuren werden nicht so gestellt, dass die Mitarbeiter möglichst wenig belastet werden. Bei uns jedenfalls nicht. Klausuren sind ja nicht dazu da, den WMAs zu gefallen.

Eine richtige Lösung, die auch noch korrekt beschriftet und zugeordnet ist, nicht anzuerkennen finde ich schon sehr grenzwertig und ich glaube nicht, dass das rechtlich ok ist.

Lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

Matilda
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