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Bin ich für ein Studium geeignet?
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annika88
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Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 340

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2007 - 17:06:23    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:

Viele Industriekaufleute kommen bis zur Rente nie an das Gehalt, was ein BWLer zum Berufseinstieg verdient


Also kann man schon sagen, dass man mit einem abgeschlossenen Studium mehr verdient, oder?

Was mir ein wenig Angst bereitet wegen des Studiums: Das ist doch eine totale Umstellung. Die Klausuren sind ganz anders gestellt. Hausarbeiten habe ich noch nie geschrieben, wie soll ich dann ohne Kenntnisse auf einmal eine Hasuarbeit schreiben ? oder gibt es da irgendwie Einführungsprogramme?
Wann erfährt man eigentlich immer ungefähr, wann man die nächsten klausuren hat? Hat man da noch genug Zeit zum Lernen?

Liebe Grüße,
Annika
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2007 - 17:14:34    Titel:

Zitat:
Also kann man schon sagen, dass man mit einem abgeschlossenen Studium mehr verdient, oder?


kommt aber auch auf das Studium an.
Rein statistisch gesehen verdient zumdinest ein studierter Betriebswirt mehr als ein Industriekaufmann.

Was auch eine sehr gute Alternative wäre, wäre die Ausbildung bei Bayer, weil dort kannst du, so steht es auf der Homepage, nebenberufillch Dipl.-Kaufr. werden. Dann hast du Studium und Praxis.


Zitat:
Was mir ein wenig Angst bereitet wegen des Studiums: Das ist doch eine totale Umstellung. Die Klausuren sind ganz anders gestellt. Hausarbeiten habe ich noch nie geschrieben, wie soll ich dann ohne Kenntnisse auf einmal eine Hasuarbeit schreiben ? oder gibt es da irgendwie Einführungsprogramme?


normalerweise schreibt man Klausuren am Semesterende bzw. in den Semesterferien.
Meistens weiss man es Monate vorher, wann die Klausur statt findet.
Je nach Fach und Hochschule ist es eine Umstellung, aber das kann man schaffen.

Zur Hausarbeit : Es gibt meistens für Erstsemester Tutorenprogramme.
Das sind Studenten ältern Semesters oder Doktoranden, die einem etwas Hilfestellung zu einer Vorlesung geben. Sowas wie eine Übung.
Außerdem : Referate hast du doch sicher mal schreiben müssen, viel anders ist eine Hausarbeit auch nicht. Und mit der Zeit bekommt man Übung.
annika88
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Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 340

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2007 - 17:41:41    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:

Was auch eine sehr gute Alternative wäre, wäre die Ausbildung bei Bayer, weil dort kannst du, so steht es auf der Homepage, nebenberufillch Dipl.-Kaufr. werden. Dann hast du Studium und Praxis.

Das heißt, ich könnte nach der Ausbildung noch studieren? Was wäre das denn dann für ein Studienfach? BWL?

Zitat:
normalerweise schreibt man Klausuren am Semesterende bzw. in den Semesterferien.
Meistens weiss man es Monate vorher, wann die Klausur statt findet.
Je nach Fach und Hochschule ist es eine Umstellung, aber das kann man schaffen.


Hier steht ja zum Beispiel der Prüfungszyklus für den Studiengang Internationale Kommuniaktion & Übersetzen. Das kommt mir ziemlich viel vor. Muss man alle Klausuren dazu schreiben oder kann man das individuell entscheiden? Denn für 10 Klausuren auf einmal zu lernen, stell ich mir horrormäßig vor, um ehrlich zu sein.


Was würdest du denn, wenn du an meiner Stelle wärst, machen? Soll ich mich immatrikulieren und gucken, wie mir der Studiengang gefällt und ob ich damit zu Recht komme und mich zur Not vor dem 31.12 wieder exmatrikulieren?
ODER soll ich lieber noch ein wenig warten, in Frankreich das Praktikum machen und mich für Ausbildungen bewerben, wie z.B bei Bayer?

Grüße,
Annika
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2007 - 17:52:50    Titel:

Zitat:
Das heißt, ich könnte nach der Ausbildung noch studieren? Was wäre das denn dann für ein Studienfach? BWL?


ja, so steht es da auf der Homepage.

Zitat:
Hier steht ja zum Beispiel der Prüfungszyklus für den Studiengang Internationale Kommuniaktion & Übersetzen. Das kommt mir ziemlich viel vor. Muss man alle Klausuren dazu schreiben oder kann man das individuell entscheiden? Denn für 10 Klausuren auf einmal zu lernen, stell ich mir horrormäßig vor, um ehrlich zu sein.


10 Stück ? kommt mir auch etwas viel vor, wobei die Anzahl nichts darüber aussagt, wie umfangreich diese sind.

Trotzdem : Du wärst nicht die Erste, die das geschafft hat. Das haben schon ganz andere geschafft.



Zitat:
Was würdest du denn, wenn du an meiner Stelle wärst, machen? Soll ich mich immatrikulieren und gucken, wie mir der Studiengang gefällt und ob ich damit zu Recht komme und mich zur Not vor dem 31.12 wieder exmatrikulieren?
ODER soll ich lieber noch ein wenig warten, in Frankreich das Praktikum machen und mich für Ausbildungen bewerben, wie z.B bei Bayer?


ich würde mit dem Studium anfangen, weil du schreibst ja, dass Dir Sprachen unheimlich Spaß machen.
Falls es Dir keinen Spaß macht, kannst du dich immer noch für eine Ausbildung bewerben.

Du nennst dich ja "annika88", daher vermute ich, dass du 1988 geboren wurdest.
D.h. du bist maximal 19, damit gehörst du eher noch zu den jüngeren. Viele beginnen erst später ein Studium.
D.h. falls es Dir nicht gefallen sollte, wärst du immer noch jung genug was anderes zu machen.

Was mir bei Dir auffällt ist, dass du etwas Probleme mit dem Selbstbewusst sein hast.
Kann es sein, dass du aus einer Familie kommst, von denen keiner studiert hat ? das tue ich z.b. auch.
Weil viele aus solchen Familien haben viel mehr Zweifel bezüglich des Studiums, obwohl sie sich von den Leistungen her nicht hinter anderen verstecken müssen.

Generell trauen sich auch Kinder aus Nicht - Akademikerfamilien trotz Abi seltener ein Studium zu als Akademikerkinder.
Dies liegt eben oft daran, dass für ein Akademikerkind ein Studium was normales und selbstverständliches ist.

Darum mein Tipp : Habe nur Mut und glaube an Dich
annika88
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Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 340

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2007 - 23:40:25    Titel:

@Wirtschaftsinformatiker:

Ja, du hast Recht. Mir mangelt'S ein bisschen an Selbstbewusstsein!
Allerdings komme ich aus einer Akademikerfamilie, mein Vater hat Jura und meine Mutter BWL studiert.

Ich weiß auch nicht, woran es bei mir liegt... Sad

Liebe Grüße und danke für deine Hilfe,
Annika
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 - 00:42:57    Titel:

zur Eingangsfrage:

Auf jeden Fall, denn:

1) ist es mit dem Arbeitspensum von 40 Stunden / Woche sehr gut schaffbar. Zumindest für WiWi sollte das zutreffen. (die meisten investieren allerdings weniger und haben daher Probleme)

2) Berufsperspektiven sind nat. besser

3) Ist es einfach sinnvoll sich auf einem hohem Niveau mit Sachverhalten auseinanderzusetzen. Ohne Studium geht das "Wissenschaftliche Arbeiten" völlig ab.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2007 - 17:02:02    Titel:

Zitat:
Ja, du hast Recht. Mir mangelt'S ein bisschen an Selbstbewusstsein!
Allerdings komme ich aus einer Akademikerfamilie, mein Vater hat Jura und meine Mutter BWL studiert.


oh, das hätte ich jetzt echt nicht gedacht.

Dann könnte ich mir vorstellen, dass vieleicht deine Eltern sehr hohe Erwartungen an Dich haben und du dich daher unter Druck gesetzt fühlst, diese auch zu erfüllen.

Zitat:
Liebe Grüße und danke für deine Hilfe,


nichts zu danken
annika88
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Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 340

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2007 - 12:04:10    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ja, du hast Recht. Mir mangelt'S ein bisschen an Selbstbewusstsein!
Allerdings komme ich aus einer Akademikerfamilie, mein Vater hat Jura und meine Mutter BWL studiert.


oh, das hätte ich jetzt echt nicht gedacht.

Dann könnte ich mir vorstellen, dass vieleicht deine Eltern sehr hohe Erwartungen an Dich haben und du dich daher unter Druck gesetzt fühlst, diese auch zu erfüllen.

Zitat:
Liebe Grüße und danke für deine Hilfe,


nichts zu danken


Ja, so wird's sein. Meine Eltern erwarten recht viel... Aber es ist nicht nur so, dass meine Eltern viel erwarten, ich habe auch selber an mich sehr viele Ansprüche.
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2007 - 00:34:19    Titel:

Möchte mich auch mal dazu äußern.
Die Annika schreibt im Ausgangsposting folgendes:

annika88 hat folgendes geschrieben:
Was feststeht ist, dass ich in den sprachlichen Bereich gehen werde.
Zur Auswahl stehen im Moment "Internationale Kommunikation und Übersetzen"; 2fach Bachelor Spanisch und Französisch; "Französisch und Kommunikationswissenschaften; "Language &Communication".
Also alles ungefähr das gleiche!
Ich liebe Sprachen, lerne sie gerne und war auch schon für ein halbes Jahr in Frankreich.



Wie sie schreibt, sind Sprachen ihre Leidenschaft, daher finde ich es unangebracht, wenn ihr hier zu einer kaufmännischen Ausbildung geraten wird wie folgende eine ist bei Bayer:

Themen der Ausbildung bei Bayer sind ja folgende:


• Volks- und Betriebswirtschaftslehre
• Personalwirtschaft und Arbeitsrecht
• Informations- und Büromanagement
• Informations- und Kommunikationssysteme
• Protokollführung
• Textformulierung
• Englisch und Spanisch

1. Ausbildungsabschnitt (eineinhalb Jahre) Ausbildung zum/ zur Kaufmann/ Kauffrau für Bürokommunikation, Abschluss IHK-Prüfung

2. Ausbildungsabschnitt (zwei Jahre) Fortbildung zum/ zur Fachkaufmann/ Fachkauffrau für Büromanagement, Abschluss IHK-Prüfung

Parallel zu den beiden Ausbildungsabschnitten, Teilnahme an zwei Sprachkursen (Englisch, Spanisch), Abschluss: International anerkannte Sprachzertifikate



Laut Stellenbeschreibung sind das vielleicht 10-20% sprachlicher Anteil, der Rest ist eben BWL und anverwandte Fächer. Für Leute mit kaufmännischen Interessen mag das eine gute Sache sein, aber annika88 möchte scheinbar sehr gerne nur in den sprachlichen Bereich. Meiner Meinung nach passt die Bayer-Ausschreibung nicht in ihren Interessen-Bereich und daher sollte sie sich etwas suchen, was deutlich eher ihren Interessen entspricht. Einfach mal jede kaufmännische Ausbildung zu empfehlen, nur weil es da mehr Geld gibt als mit kulturellen/sprachlichen Jobs finde ich etwas blöd!! Es soll auch schon nach Interesse der Job ausgewählt werden.


Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:

kommt aber auch auf das Studium an.
Rein statistisch gesehen verdient zumdinest ein studierter Betriebswirt mehr als ein Industriekaufmann.


annika88 fragt, ob man mit Studium mehr verdient als ohne. Es wird ja ein verzerrtes Bild dargestellt, denn sie will sich ja nicht zwischen Industriekaufmann und Diplom-BWL entscheiden, sondern es geht ihr um andere Bereiche. Das sollte bei solch vergleichenden Ausführungen immer mit berücksichtigt werden.


Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:

Was auch eine sehr gute Alternative wäre, wäre die Ausbildung bei Bayer, weil dort kannst du, so steht es auf der Homepage, nebenberufillch Dipl.-Kaufr. werden. Dann hast du Studium und Praxis.


Sie kann erstmal eine IHK-Prüfung im kaufmännischen Bereich machen, laut Stellenausschreibung. Und ob man sich mit 19 beruflich schon so vollpacken soll wie in der Ausschreibung, obwohl sie eigentlilch in den sprachlichen Bereich will, finde ich auch zweifelhaft.

Sie hat ja zu Beginn schon einige Zweifel, ob sie das so schaffen wird. Da muss sie nicht in eine Co-Op Ausbildung mit Studium direkt einsteigen. In ihrem Alter halte ich das eher für nachteilig. Lieber ein "normales Studium" an der Uni/FH und wenn das nix ist, kann sie immer noch wechseln. Sie sollte sich am Anfang nicht direkt überladen, sondern langsam an die akademische Welt herangeführt werden. So sehe ich das! Wink
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