Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Japanologie zum WS 09/10 - Fragen zum NF und Finanzen
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Japanologie zum WS 09/10 - Fragen zum NF und Finanzen
 
Autor Nachricht
Nephi
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2007 - 23:27:34    Titel: Japanologie zum WS 09/10 - Fragen zum NF und Finanzen

Guten Abend,

erstmal meine Situation.
Im Jahr 2005 habe ich meine Fachhochschulreife im Bereich der Wirtschaft und Verwaltung abgeschlossen. Zum Zweck die Fachhochschulreife zu vervollständigen habe ich gleich im Anschluß eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel begonnen die ich nächstes Jahr im Juni bzw. Juli erfolgreich abschließen werden.

Nach genaueren Nachforschungen habe ich an der Uni Frankfurt erfahren, das es mir zum Glück möglich ist dort zu studieren. Allein schon wegen meinem langjährigen Interesse fiel meine Wahl auf das Fach Japanologie im BA, dazu noch im WPF Japanische Wirtschaft und Recht.
Doch allein das Interesse füllt das Bankkonto nicht, daher nehme ich an das hier zwingend ein NF erforderlich ist.
Aufgrund meines mittlerweile 5 Järhigen Aufhaltes (Schule und Ausbildung) fiel meine Wahl auf BWL.
Weswegen ich fragen wollte ob dies, in Beachtung meines bisherigen Werdegangs, sinnvoll ist oder doch lieber ein anderes Fach gewählt werden sollte, womit man das höchste Potenzial aus dem HF erzielen kann?
Meine Interessen liegen derweil, natürlich, in der Wirtschaft, wodurch sich BWL erklären würde, aber auch soziale Themen, wobei mir da ein passendes Nebenfach fehlt was ich mit Japanologie kombinieren könnte.

Desweiteren die Frage, die eigentlich zuerst geklärt werden sollte.

Zur Zeit wohne ich in Bielefeld bei meinen Eltern, doch durch das zukunftsdatierte Studium werde ich gewzungen sein umziehen, sind knapp 300 km wenn ich mich nicht irre.
Nur sind meine Eltern weder Mr. & Mrs. Gates, noch hatte ich im Lotto viel Glück.
Wie sieht es mit Unterstützung vom Staat aus ausser Bafög und dem Bildungskredit? Um eben den Lebensunterhalt zu sichern.

Ich müsste den Umzug finanzieren, die Möbilierung etc. Klar bis dato kann ich vielleicht, dank meines mickrigen Lohns, 1000 € ansparen.
Und sofort dort in Frankfurt einen Job zufinden, wobei das auch wegen des aufwendiges Studiums auch wieder schwierig wird, ist die Chance im ersten Monat eher schwindend.
Hatte jemand schon ähnliche Erfahrung? Und kann ich die später die Beantragung von Bafög Bildunsgkredit, etc. alles aus Bielefeld (NRW) bewerkstellingen, oder muss das alles in den knappen, wenn ich Glück habe, in den 3 Monaten passieren die ich zwischen der Aufnahme und dem Studienbeginn habe?

Ich weiß es ist noch früh, aber es ist ein riesen Schritt den ich da machen, deswegen will ich mcih jetzt schon langsam drauf vorbereiten was mich da alles erwartet.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

Grüße,

Nephi
tokyob
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2007 - 01:24:28    Titel:

1. Frage : Was willst Du nach dem Studium machen ? Mit NF BWL hast Du natuerlich ein besseres Potential fuer einen kuenftigen Arbeitgeber als mit "Psychologie". Da waerst Du dann eher auf Personalwesen oder so festgelegt.

2. Frage : Warst Du mal in Japan ? Bist Du bereit auch 1-2 Semester hier zu studieren und beruflich ein paar Jahre zu arbeiten ?

Mit Gruessen aus Tokyo
Lost my music
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 03.10.2007
Beiträge: 105

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2007 - 12:00:43    Titel:

Mit Japanologie kann man weder in Deutschland, noch in Japan viel anfangen. Durch Japanologie magst du die Sprache lernen und etwas über Japan, aber es qualifiziert dich für keinen Job. Alle Japaner kennen ihre Kultur. Alle Japaner sprechen japanisch.

Um wirklich interessant zu werden, musst du einen Beruf ausüben, den der gewöhnliche Durchschnitts-Japaner nicht beherscht.

Ausserdem wirste immer als Gaijin angesehen und vorallem die "Japanese only" Schilder sind toll.
Nephi
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2007 - 17:34:02    Titel:

@tokyob

1. Nachdem Studium strebe ich verschwiedene Wege an. Soll ich hier in Deutschland bleiben würde ich mich in der Übersetzung wiederfinden.
Oder auch Kauffrau, aber nicht beim Endkunden. Verkaufsgespräche, Buchhaltung und die allgemeine Organisation eines Betriebs gefällt mir und ist mir dank meiner Ausbildung wohlbekannt. Aber explizit wo hin ich genau will, da fehlt mir noch der Bereich.

2. Nein, dort genau war ich noch nicht, wobei es mich aber starkreizen würde. Ich wäre für alles bereit. Ich bin kein gebundener Mensch, meine Familie kann meine Abwesenheit ertragen, wie auch sonst hält mich hier nichts. Genug Selbstvertrauen und den Mut besitze ich auch mich in ein komplettes fremdartiges Land zu stürzen.

@Lost my music
Gut, das war mir bewusst. Aber wo genau kann ich erfahren welch Fachkräfte auf Dauer in Japan gesucht werden?
Oder im Zweifelsfall strebt mir da eine Stelle in einer dort ansässigen auslädnischen Firma an, wäre doch eine Möglichkeit?

Na, ich bin hier schon in Deutschland 'fremd' da wird das in Japan nicht so eine Umstellung für mich sein. Wobei da wird es wahrscheinlich gravierender ausfallen, doch es ist wahrscheinlich gerade das was mich so an diesem Land reizt.
tokyob
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2007 - 00:48:16    Titel:

Lost my music hat folgendes geschrieben:
Mit Japanologie kann man weder in Deutschland, noch in Japan viel anfangen. Durch Japanologie magst du die Sprache lernen und etwas über Japan, aber es qualifiziert dich für keinen Job. Alle Japaner kennen ihre Kultur. Alle Japaner sprechen japanisch.

Um wirklich interessant zu werden, musst du einen Beruf ausüben, den der gewöhnliche Durchschnitts-Japaner nicht beherscht.

Ausserdem wirste immer als Gaijin angesehen und vor allem die "Japanese only" Schilder sind toll.


Das wird von Japanologen natuerlich ganz anders gesehen. Aus einem anderen Forum:
"Das spätere Berufsbild ist sehr divers und breit gefächert. Ich zähle einfach mal auf, was meine Kommilitonen vor und über mir mit denen ich noch Kontakt habe, jetzt machen: Selbständiger Übersetzer (3), Doktorand und Lektor an jp. Universität (3), Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Japanstudien Tokio, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer dt. und ausl. Universität (2), Angestellter in einem Konsulat, Internat. Abteilung einer Firma/ Kanzlei (3), Projektkoordinator der Digitalisierung ostasiatischer Patente im europ. Patentamt, Reiseleiter ich keinen ^^, der mit mir studiert hat, Restaurator für jp. Lackware, Lehrer für jp. Sprache an einem Gymnasium. "

Japanologie muss immer mit anderen Faechern kombiniert werden, z.B. BWL, VWL, Sprachwissenschaft...
In Japan arbeiten viele Auslaender, gerade deutsche Firmen wollen in 'Schluesselpositionen' auch deutsche Mitarbeiter haben.
Gattsu
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.10.2007
Beiträge: 7
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 - 19:20:56    Titel:

Hey^^

klingt das was der aus dem anderen Forum geschrieben hat denn realistisch?

Hier in Bremen ist es so, das das Fach AWS (angewandte wirtschafstsprachen) heisst und im Stundenplan von vornherein mit BWL verbunden wird.
Ob man das mit anderen Fächern verbinden kann weiss ich so leider nicht...

Ist es tatsächlich so ds viele deutsche Firmen in Japan, deutsche Mitarbeiter suchen?

Das wäre ja schonmal eine gute Chance dort gut rein zu kommen, ausserdem hätte man sogesehen ein paar Gleichgesinnte.
tokyob
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2007 - 08:51:19    Titel:

Gattsu hat folgendes geschrieben:
klingt das was der aus dem anderen Forum geschrieben hat denn realistisch?

Das ist wohl die Realitaet.

Gattsu hat folgendes geschrieben:
Ist es tatsächlich so das viele deutsche Firmen in Japan, deutsche Mitarbeiter suchen?

Ja. Prinzipiell haben alle deutschen Firmen auch deutsche Mitarbeiter ein, aber natuerlich zu 80-90 % Japaner. Am einfachsten ist es, ueber ein Praktikum waehrend des Studiums schon mal Kontakt zu finden :
http://www.kopra.org

Gruss aus Tokyo
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Japanologie zum WS 09/10 - Fragen zum NF und Finanzen
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum