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Bestimmung der Textart!
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Colour Green
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2007 - 18:59:01    Titel: Bestimmung der Textart!

Hallo,
bin in der 11. Klasse eines beruflichen Gymnasiums und schreibe übermorgen in Deutsch ein Konspekt. Leider tuhe ich mich damit ziemlich schwer. Meine Probleme sind folgende: Wir müssen die Textart, um die es sich handelt, anhand des Organonmodells selbst bestimmen und begründen wieso es z.B. sich um ein Essay, eine Glosse, ein Kommentar, ein Sachtext oder einen Bericht handelt und dabei auch, die überwiegende Sprachfunktion, die der Autor verwendet mit einbeziehen (also Ausdruck, Apell, Darstellung).

Könntet ihr mir vielleicht den genauen Unterschied, zwischen Essay, Kommentar und Glosse erklären, dabei mir en paar Eiegnschaften von der jeweiligen Textart nennen und das Organonmodell mit einbeziehen?

Also mal so als Beispiel ein Satz von unserer Lehrerin:"Da die Ausdrucksfunktion in diesem Text überwiegt und der Autor mit seiner subjectiven Meinung Anspruch auf objective darstellung erhebt, handelt es sich um ein Essay"

So in der Art hatte die uns mal einen Satz diktiert, aber den sollen wir so nicht übernehmen und im Aufsatz was anderes schreiben.^^

Und soviel mal zur Einleitung.....^^

Das Konspekt ansich bereit mir eiegntlich nicht so viele Schwierigkeiten, aber kennt ihr villeicht trotzdem eine Seite im Netz, wo villeicht eins zu einem bestimmten Text verfasst wurde?! .........würde möglicherweise helfen^^

Danke schon mal im Vorraus für eure Hilfe!
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1722
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BeitragVerfasst am: 23 Okt 2007 - 21:26:03    Titel:

"Konspekt" ist zwar ein seltener Begriff, aber sinnvoll:
Vgl. mal:
http://de.wikipedia.org/wiki/Konspekt

Aber damit kannst du ja umgehen.

*

Die Defintion für die Faktoren des Organonmodells, nach deiner Lehrerin, ist prima.

Wenn du die Sätze jetzt umformulierst für diese Textsorten, wie heißen sie dann:

"Glosse" (Was ist daran subjektiv, was objektiv? Welche Faktoren werden besonders herausgestellt?) -

und der "Kommentar"...?

Die Textsorten findest du alle bei wiki beschrieben!

*

Und wenn du - auch wenn ihr es nicht übt mit dieser Arbeit - das Modell beziehst auf "Liebeslyrik" - wie kann es dann heißen? ... mit der besonderen lyrischen, subjektiven Emotionalität im Ausdruck?
Colour Green
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 - 18:20:14    Titel:

Also auf die Idee, mir bei wikipedia die definitionen durchzulesen, bin ich ja auch schon vorher draufgekommen. Very Happy
Mein Problem ist die klare Abgrenzung von Glosse, Kommentar und Essay, in Verbindung mit dem Organonmodell.

Also wenn z.B. die Apellfunktion mengenmäßig im Text überwiegt, kann man sich schließlich nciht genau auf eine Texart einigen, es könnte sowohl das Essay, als auch der Kommentar sein. Die Abgrenzung zwischen Essay und Glosse ist auch nicht so leicht, da eine glosse ja meist polemisch ist, aber ansonstem kenne ich da jetzt auch kein, anderes schwer wiegendes Kreterium abgeshen vom aktuellen thema und das Organonmodell ist mir da auch keine Hilfe, weil bei beiden Textenarten meist entweder die Ausdrucks oder die apellfunktion überwiegt.

Nochmal zu der Definition die ich oben gepostet habe, die von meiner Lehrerin stammt..........könnte man das nicht ein bisschen anders ausdrücken? Die Definition mag zwar gut sein, aber ich soll sie ja nicht im Ausatz verwenden, sondern wenn meine eigene hinschreiben.
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1722
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 - 19:00:18    Titel:

Also, du bist ja schon clever.

Und Glosse (pointiert, salopp, in kritisch-witizgem, polemischem oder groteskem Stil...) oder Essay (souverän-sachlich, meist wissenschaftlich, immer korrekt, nie als Spässeken...) kannst du sicher auseinander halten.

Und für die schöne, fast essayistische Begriffsdefinition deiner Lehrerin findest du bestimmt noch selber eine eigene, neue syntaktische Vollendung; meinetwegen eben am Beispiel eines Textes, den ihr behandelt habt.

Die Lehrerin will ja, dass ihr nicht Auswendiggelerntes runterschreibt!
Colour Green
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 25 Okt 2007 - 17:42:59    Titel:

Tja^^ so bin ich eben.....!

Nein jetzt mal im Ernst, im Prinzip ist es gar nicht so schwer die verschiedemen Textarten auseinader zu halten, aber wir haben doch eine ziemlich inkompetente Lehrein, die selbst sich bei manchen Texten noch nicht einmal darüber einig wird.

Naja aber jetzt kann ich soweiso nichts mehr dran ändern, da ich den Aufsatz bereits heut morgen geschrieben habe. Aber alles in allem würd ich sagen, es ist ganz gut gelaufen und ich bin hoffentlich recht zufrieden mit dem Ergebnis.

Den Aufsatz werde ich, aller wahrscheinlichkeit nach, nächste Woche Dienstag zurückbekommen. Wenns nicht allzu peinlich ist was ich da fabriziert habe, kann ich ja mal die Note posten Very Happy
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1722
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 25 Okt 2007 - 18:44:26    Titel:

Ja, mach das bitte. Äh, weil man hier im Forum selten Rückmeldungen kriegt.

Und ob die Lehrerin das als begrifflichen Satz nur fertig vorformuliert hatte, weil sie "inkompetent" sei - na, warte mal, was sie als Aufgaben stellt und wie sie korrigiert.

Kannst du die Texte benennen, die sie euch vorgesetzt hat? - So was interessiert mich!

Antonius Rey.
Colour Green
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2007 - 18:02:59    Titel:

Naja mit dem "inkompetent" meinte ich nicht das unsere Lehrerin nicht intelligent genug ist, nur ich finde sie kann den Stoff nicht richtig vermitteln und hält vieles für selbstverständlich und was gekonnt sein muss. Meiner Meinung nach darf man noch nicht allzu viel erwarten, da in der Mittelstufe noch nicht so intensiv auf die verschieden Themenbereiche eingegangen wird, wie jetzt auf dem Gymnasium.

Wir hatten in für unseren Aufsatz insgesamt zwei Schulstunden Zeit und mussten eine Einleitung (wie üblich Autor, Titel Quelle, Thema) + Organonmodell schreiben, womit wir dann auch, mit Hilfe des Modells die Textart bestimmten sollten. Die Textart war zwar klar ersichtlich, aber wir solten diese ja aúch mit dem Organonmodell in Verbindung bringen, um überhaupt den Beleg für eine bestimmte Textart zuhaben.
Danach mussten wir dann nur noch ein Konspekt schreiben. Und um das ganze abzurunden zum Schluss noch einmal eine kurze Auskunft über die Position des Autors geben, also was er mit dem Text bezwecken will etc.

Der Text war ein Kommentar entzogen aus der Rheinzeitung zum Thema Erhöhung der Strompreise zum Jahreswechsel, die Folgen für den Endverbraucher.......(ich denke das passt ganz, da man sich ja mit solch aktuellen Themen dauerhaft auf einem Wirtschaftygymnasium befasst)

Ich hoffe nur das mein Fehlerquozient nicht allzu hoch ist, denn dann könnte ich mir trotz gutem Inhalt eine schlechte Note fangen.
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1722
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BeitragVerfasst am: 26 Okt 2007 - 22:35:22    Titel:

Wow - danke!

Frage: ein Fehlerquotient? Den kenne ich (noch) nicht.
In NRW? Ist das ein Eigenbedarfs-Instrument der Schule?

Das müsste die Frau ja vom Englisch-Unterricht übernommen haben - oder?
Colour Green
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2007 - 13:00:03    Titel:

Hmm, ich weiß nicht wie sich bei euch die Note errechnet, aber bei uns zählen in Englisch, sowie in Deutsch neben dem inhaltlichen auch Rechtschreibung, Gramatik...

Ich weiß zwar noch nicht, wie sich der Fehlerquozient genau errechnet, aber sollte dieser bei mir z.B. in deutsch 100% betragen, könnte selbst wenn ich eine 1 wegen meines guten Aufsatzes hätte, letzlich nur auf die note 5 kommen nicht besser.

Aber um einen Fehlerqozient von 100% zu haben, müsste man schon eine ziemlich schlechte Rechtschreibung haben. Also wenn ich pro Seite mehr als 8 Fehler habe (Kommafehler zählen as nur einen halben Fehler....glaub ich zumindest^^) sähe es schon schlecht aus.
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