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Führungsstil Wiedeking
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Issel
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Anmeldungsdatum: 02.11.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2007 - 20:06:43    Titel: Führungsstil Wiedeking

Hallo ihr,
ich muss demnächst ein Referat über Wendelin Wiedeking halten.
Die Präsentation ist auch soweit fertig, mir fällt es nur schwer den
Führungsstil zu beschreiben.

Auf der einen Seite habe ich gelesen, dass er während der Krise seine
Mitarbeiter mit einbezogen hat, indem er eine Harley (o.ä.)ausgestellt hat,
welche man gewinnen konnte, indem man gut Vorschläge zur
Verbesserung gebracht hat.
=> daraus würde ich schließen, dass er einen kooperativen Führungsstil hat.

Aber auf einer anderen Seite meine ich gelesen zu haben, dass Wendelin
Wiedeking ein "knallharter" Manager ist, dessen "autoritärer Führungsstil verschrien" ist.

Und im Internet habe ich zu seinem Führungsstil nicht viel gefunden was mir weiterhilft. Ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen könntet, denn ich weiß nicht weiter.

Danke schon mal im voraus!
Gruß
Issel
eb5-2k8
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Anmeldungsdatum: 20.10.2007
Beiträge: 359
Wohnort: Oestrich-Winkel

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2007 - 20:23:54    Titel:

Ich denke das beides stimmt und würde auch beides schreiben. Einerseits ist er seinen eigenen Mitarbeitern gegenüber sehr kooperativ. (Jeder erhält dieses Jahr 5000€ Erfolgsprämie, die Mitarbeiter können selbst recht einfach einen Porsche leasen oder leihen etc.) Andererseits ist er seinen Verhandlungspartnern (insbesondere VW) gegenüber wenig zimperlich (VW Betriebsrat). Ich vermute das sein autoritärer Führungsstil dominiert. Denn trotz dieser großzügigen Entgegenkommen muss man bedenken, dass bei Porsche vorraussichtlich dieses Jahr Gewinn > Umsatz (!!) ist. Da kann man sich solch "ehrenwerte" Geschenke wie Subventionsverzicht für Leipzig, Mitarbeiterboni etc. leisten. Ob diese Erfolgsgeschichte so weitergeführt werden kann ist meiner Meinung nach allerdings mehr als fraglich. Wenn bei einem Automobilkonzern der Erlös aus dem Autoverkauf nurnoch 10% des Geschäftsergebnises macht und das obwohl der Autoverkauf so gut läuft wie nie zuvor, ist nurnoch wenig Luft nach oben - auch für die Mitarbeiter. In der Wirtschaftswoche wurde Porsche jüngst recht treffend als "Hedgefonds mit angehängter Automobilproduktion" bezeichnet.
lichtenstein
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Anmeldungsdatum: 06.04.2007
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2007 - 20:59:06    Titel:

eb5-2k8 hat folgendes geschrieben:
Ich denke das beides stimmt und würde auch beides schreiben. Einerseits ist er seinen eigenen Mitarbeitern gegenüber sehr kooperativ. (Jeder erhält dieses Jahr 5000€ Erfolgsprämie, die Mitarbeiter können selbst recht einfach einen Porsche leasen oder leihen etc.) Andererseits ist er seinen Verhandlungspartnern (insbesondere VW) gegenüber wenig zimperlich (VW Betriebsrat). Ich vermute das sein autoritärer Führungsstil dominiert. Denn trotz dieser großzügigen Entgegenkommen muss man bedenken, dass bei Porsche vorraussichtlich dieses Jahr Gewinn > Umsatz (!!) ist. Da kann man sich solch "ehrenwerte" Geschenke wie Subventionsverzicht für Leipzig, Mitarbeiterboni etc. leisten. Ob diese Erfolgsgeschichte so weitergeführt werden kann ist meiner Meinung nach allerdings mehr als fraglich. Wenn bei einem Automobilkonzern der Erlös aus dem Autoverkauf nurnoch 10% des Geschäftsergebnises macht und das obwohl der Autoverkauf so gut läuft wie nie zuvor, ist nurnoch wenig Luft nach oben - auch für die Mitarbeiter. In der Wirtschaftswoche wurde Porsche jüngst recht treffend als "Hedgefonds mit angehängter Automobilproduktion" bezeichnet.



Ich glaub du verstehst das einwenig falsch.
Porsche steht vor einer rosigen Zukunft.
Die Bilanz wird jetzt duch die Sondererlöse ua. VW-Aktien ect.
verwässert.
Da Porsche, aber nun zu einer Holding (S.A) umgewandelt wird,macht es den Weg frei für einenen der grösste Automobilunternehmen der Welt.
Man darf nicht vergessen, dass wenn Porsche die Mehrheit bei VW übernehmen sollte,nicht nur Seat,Skoda,Bugatti,Lamborgini,Audi dazugehören,sondern auch grosse Anteile an den LKW herstellern MAN und Scania.
DAher haben auch die genannten Werte an der Börse so outperformt.


L.
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2224

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2007 - 21:06:40    Titel:

Ich kann dir ein Buch da sehr nahe ans Herz legen, habe es selber (teilweise) gelesen:

Anders ist besser, Wendelin Wiedeking

Da steht wirklich alles wissenswerte drin und es werden Entscheidungen vom Chef persönlich begründet (z.B. Outsourcing-Thematik).
faculty
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Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 363
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2007 - 22:17:13    Titel:

lichtenstein hat folgendes geschrieben:


Ich glaub du verstehst das einwenig falsch.
Porsche steht vor einer rosigen Zukunft.
Die Bilanz wird jetzt duch die Sondererlöse ua. VW-Aktien ect.
verwässert.
Da Porsche, aber nun zu einer Holding (S.A) umgewandelt wird,macht es den Weg frei für einenen der grösste Automobilunternehmen der Welt.
Man darf nicht vergessen, dass wenn Porsche die Mehrheit bei VW übernehmen sollte,nicht nur Seat,Skoda,Bugatti,Lamborgini,Audi dazugehören,sondern auch grosse Anteile an den LKW herstellern MAN und Scania.
DAher haben auch die genannten Werte an der Börse so outperformt.


L.



Lichtenstein, deine Hochintelligenz beschränkt sich darauf, irgendwelche Sachen, die du in Focus Money und in Frick's Börsenbriefen gelesen hast, in dieses Forum zu kopieren. Fundiertes Wissen findet sich in deinem Kopf nicht wider, wie man an deinen unqualifizierten und stupiden Möchtegern-Analysen sehen kann.

Wenn du auch nur einen Hauch an Wissen über VW und Porsche hättest, wüsstest du, dass, wenn du schon anfängst von Bilanz und rosiger Zukunft zu reden, die Bilanz von Porsche enormen Schaden nehmen wird, da eine mittelmäßige bis schlechte Gewinnmarge von VW auf eine bis jetzt einzigartig gute Marge von Porsche treffen wird - Porsche ist der proftableste Autohersteller der Welt.

Des Weiteren sind die Marken Seat und Bugatti, die du da in hohen Tönen zuzählst unprofitabel.

Du solltst dich vllt. in deinen Übertreibungen etwas zügeln. Dass die Holding zu einem der größten Automobilunternehmen der Welt wird, ist lächerlich. Toyota hat mit 192 Mrd. $ eine Marktkapitalisierung, die die von VW um das Vierfache übertrifft. Toyota wird 2007 annähernd 10 Mio. Fahrzeuge verkaufen, während VW auf 6 Mio. kommt - das ist auch fast die Hälfte.


Ich frage mich, warum du es nötig hast, dieses Forum mit so viel Schrott zuzuposten.
Issel
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Anmeldungsdatum: 02.11.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2007 - 17:22:12    Titel:

Vielen Danke für die schnelle Antwort!

@ eb5-2k8:
Ich weiß nicht ob ich das machen kann, ich glaub unser Lehrer ist der Ansicht, dass ein Führungsstil entweder autoritär ODER kooperativ sein kann!

@mtobi:
Ja, danke für den Tip. Das Buch habe ich auch schon des öfteren im Internet gesehen. Das Problem ist nur, dass ich Donnerstag das Referat halten muss, ich mir das Buch nicht kaufen will und dass es hier in der Umgebung keine größeren Bibliotheken gibt (Dorf). Was steht denn im Buch zu seinem Führungsstil?

Fazit:
Also könnte ich schreiben, dass er einen dominanten Führungsstil hat, bzw sagen dass Wiedeking intern mehr einen kooperativen Führungsstil hat und extern eher autoritär?

Noch eine letzte Frage, weiß einer von euch, inwiefern er sich sozial engagiert? Embarassed

Dazu habe ich bisher gefunden:
- Wiedeking für Subventionsabbau in Deutschland
- Wiedeking will den Produktionsstandort Deutschland sichern
Crocker
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Anmeldungsdatum: 01.07.2005
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2007 - 19:03:08    Titel:

eb5-2k8 hat folgendes geschrieben:
Ich denke das beides stimmt und würde auch beides schreiben. Einerseits ist er seinen eigenen Mitarbeitern gegenüber sehr kooperativ. (Jeder erhält dieses Jahr 5000€ Erfolgsprämie, die Mitarbeiter können selbst recht einfach einen Porsche leasen oder leihen etc.) Andererseits ist er seinen Verhandlungspartnern (insbesondere VW) gegenüber wenig zimperlich (VW Betriebsrat). Ich vermute das sein autoritärer Führungsstil dominiert. Denn trotz dieser großzügigen Entgegenkommen muss man bedenken, dass bei Porsche vorraussichtlich dieses Jahr Gewinn > Umsatz (!!) ist. Da kann man sich solch "ehrenwerte" Geschenke wie Subventionsverzicht für Leipzig, Mitarbeiterboni etc. leisten. Ob diese Erfolgsgeschichte so weitergeführt werden kann ist meiner Meinung nach allerdings mehr als fraglich. Wenn bei einem Automobilkonzern der Erlös aus dem Autoverkauf nurnoch 10% des Geschäftsergebnises macht und das obwohl der Autoverkauf so gut läuft wie nie zuvor, ist nurnoch wenig Luft nach oben - auch für die Mitarbeiter. In der Wirtschaftswoche wurde Porsche jüngst recht treffend als "Hedgefonds mit angehängter Automobilproduktion" bezeichnet.


Gewinn>Umsatz? so ein Quark!!!
eb5-2k8
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Anmeldungsdatum: 20.10.2007
Beiträge: 359
Wohnort: Oestrich-Winkel

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2007 - 20:30:13    Titel:

Kein Quark sondern antscheinend durchaus möglich.

Zitat: Christof Schürmann / Wiwo 44/07
Zitat:
"Bei Ausnutzung aller bilanziellen Möglichkeiten könnte Härter nach starken Zuwächsen im VW Kurs theoretisch einen Gewinn auf Höhe des Porsche-Jahresumsatzes von 7,4 Milliarden Euro vorlegen. Das Autogeschäft würde dann nur noch etwa zehn Prozent des Gewinns liefern."
Issel
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Anmeldungsdatum: 02.11.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 04 Nov 2007 - 20:14:29    Titel:

Hmmm, ich bin jetzt ehrlich gesagt noch nicht viel weiter, da sich außer
eb5-2k8's und mtobi's Antworten keine auf meine eigentliche Frage bezogen hat. Embarassed

Hat sonst vielleicht jemand eine Idee, wie man den Führungsstil beschreiben kann, oder stimmt ihr alle eb5-2k8 zu?
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