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Wahl der Uni für Physikstudium, evtl. Wechsel nach Cambridge
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Wahl der Uni für Physikstudium, evtl. Wechsel nach Cambridge
 

Wo studieren?
LMU bzw. TU München
25%
 25%  [ 7 ]
ETH Zürich
18%
 18%  [ 5 ]
Cambridge University (sofort, mit einem Jahr Wartezeit auf die Bewerbungsfrist)
44%
 44%  [ 12 ]
Wechsel von ETH oder LMU/TU an die Cambridge University
11%
 11%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 27

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maati
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Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2007 - 23:20:45    Titel: Wahl der Uni für Physikstudium, evtl. Wechsel nach Cambridge

Hallo Leute!

Ich werde mal versuchen, meine Situation und mein Anliegen darzustellen, denn ich brauche euren Rat.

Die Sache sieht folgendermaßen aus: Ich schreibe 2008 mein Abitur, habe LK Physik/Mathe und möchte anschließend Physik studieren. Voraussichtliche Abinote ist 1.0-1.1 (muss ich dazusagen wegen meinem Anliegen, will damit keine Beachtung haben oder so).

Momentan stehe ich vor der Wahl zwischen drei Universitäten: Der LMU München, der ETH Zürich und der Cambridge University.

Ich wohne in Bayern, nahe Regensburg. Daher würde ich München aufgrund seiner Nähe in Betracht ziehen, andere Unis in Deutschland sind auch nicht näher als Zürich oder England, deshalb ausgeschlossen.

An der LMU reicht eine Einschreibung. Die ETH hat eine Frist bis April 2008, Abi nachgereicht.
Die Bewerbungsfrist für Cambridge ist bereits abgelaufen (15. Oktober). Das heißt, dort könnte ich erst im WS 2009 anfangen.

So, nun meine Fragen:
1. Was würdet ihr mir ganz allgemein empfehlen?
2. Macht es Sinn, sich zunächst in München oder Zürich einzuschreiben und dann (falls ich genommen werde) nach zwei Semestern nach Cambridge zu wechseln?
Könnten in diesem Fall Studienleistungen mitgenommen werden oder müsste ich neu anfangen?
Würde es mir für die Bewerbung in Cambridge helfen, bereits ein Jahr an der ETH studiert zu haben?

Ich hoffe auf eure Erfahrungen und Anregungen, Danke schonmal im Voraus (ich weiß es ist keine einfache Geschichte).

EDIT: Da ich bisher nur wenige Meinungen zu einer solchen Entscheidung im Web gefunden habe, fände ich es hilfreich, eine Umfrage zu erstellen, die auch anderen helfen könnte. Deshalb mach ich das mal.

EDIT: Gerade sehe ich, dass ich versehentlich im Abiforum anstatt bei Studium Allgemein gepostet habe. Bitte verschieben wenn möglich.
kiwi_if
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 1113

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 12:16:56    Titel:

1 jahr auszusetzen und auf cambridge zu hoffen ist naiv, nur weil du eine 1.0 im abi erreichst (haben dort fast alle bewerber, ausnahmen sind allein auf papis brieftasche zurueckzufuehren) hast wirst du dort nicht automatisch angenommen.

fuer die ETH zuerich musst du dich bewerben, also tu das. dann wirst du sehen ob du angenommen bist und wenn nicht, dann hat sich das auch schon erledigt und du landest in muenchen.

danach bewirbst du dich in cambridge und schaust erstmal ob du genommen wirst, vorher brauchst du dir doch noch gar keine gedanken drueber machen.
testest
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Anmeldungsdatum: 13.07.2007
Beiträge: 372

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 17:22:05    Titel:

Also ich bin zwar kein Physikstudent, aber nach einem Jahr von ETH/LMU nach Cambridge wechseln würde ich persönlich nicht machen. Zum einen hat die ETH m.W. Cambridge als Partneruni, du könntest dort also eventuell auch per Auslandssemester "reinschnuppern" (wobei ich die genauen Kriterien/Anforderungen für ein solches Semester in Cambridge nicht kenne, s.o. Wink ) und, wenn du unbedingt dort hinwillst, eventuell nach dem Bachelor (entsprechende Noten wohl vorausgesetz) wechseln. Und schlussendlich sind ja weder LMU noch ETH das Schlechteste Wink
maati
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Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 20:26:08    Titel:

Das verstehe ich. Aber:
1. Ist es denke ich JETZT noch am leichtesten, in Cambridge aufgenommen zu werden. Ein dDrittel aller Bewerber wird genommen, also durchaus nicht wenige. Von diesem Drittel haben sicherlich auch nicht alle 1.0. Die Anforderungen nach dem Bachelor scheinen mir da weit höher, auch wenn ich das schlecht einschätzen kann, weil ich ja noch keinen Bachelor gemacht habe.
Auch für ein Austauschsemester nach Cambridge aufgenommen zu werden ist denke ich schwerer, als es gleich mit einer Bewerbung dort zu versuchen.
2. An der ETH genommen zu werden ist wohl kaum ein Problem. NC liegt nur bei 2,1.

Dass weder LMU noch ETH "schlecht" sind, das ist klar. Würde ich Medizin studieren, dann wäre es mir völlig egal, wo. Denn dann wäre ich nach dem Studium sowieso selbstständig.
Aber als Physiker ist man doch angewiesen auf andere und deshalb spielt die Wahl der Uni eine weitaus größere Rolle.
Ich will meine Chancen jetzt bestmöglich nutzen, deshalb die Frage, was denn ihr für das Beste haltet.
Stalafin
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Anmeldungsdatum: 11.12.2005
Beiträge: 280

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 20:33:33    Titel:

Gibt es nicht dort unten nähe Regensburg ein sogenanntes "Elite-Studium" für Physik?

Also wenn Du wirklich ranklotzen willst, dann wäre das vielleicht das Richtige. Wenn Du das nämlich schaffst, dann hast Du denk ich mal ebenso gute Chancen in Deiner späteren Karriere, wie mit einem Abschluss von der ETH-Z oder von OxBridge.

> http://www.physik.uni-regensburg.de/studium/elite/Seiten/studieninfo.html
maati
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Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 20:37:00    Titel:

Das habe ich mir auch überlegt.

Aber hier besteht wieder genau das selbe Problem wie mit dem Uni-Wechsel erst nach dem Bachelor:
Wer weiß, ob ich im Studium immer noch so gute Noten habe? Jetzt habe ich die Noten und die Chancen, im Studium könnte sich das aber schnell ändern.
Deshalb wäre es mir eben lieber, gleich von Anfang an zu "klotzen". Oder denkt ihr, dass meine Chancen nach dem Bachelor noch genauso gut oder gar besser sind?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24242

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 20:58:12    Titel:

Hallo!

Das Physik-Studium ist bundesweit (und eigentlich auch westeuropa-weit) überall ziemlich gleich. Der Name der Hochschule tut da wenig zur Sache. Und nach dem B.Sc. die Hochschule nach Interesse, und nicht nach Name auszusuchen, ist wesentlich intelligenter als vor Beginn des Studiums "einen auf dicke Hose" zu machen. Schaue erstmal, ob rin Physik-Studium ersteinmal überhaupt das ist, was dich interessiert...

Viele Grüße,
Cyrix
maati
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Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 21:33:29    Titel:

Wenn Physik nicht das wäre, was mich interessiert, dann würde ich von vornherein Medizin/Zahnmedizin studieren.

Da aber mein Interesse der Physik gilt muss es Physik sein. Und bei Physik ist es nun mal so, dass Reputation viel ausmacht, deshalb ist es mir wichtig, von vornherein in die "richtigen Kreise" zu kommen.

An der ETH habe ich einen Vortrag von Robert Aymar, Generaldirektor von Cern, genießen dürfen, der dort einfach mal kurzfristig telefonisch eingeladen wurde. Ein "Provinzuni" hätte da nur wenig Chance auf eine Zusage, an der ETH ist sowas Alltag.

Da ich mich ganz sicher für Physik entschieden habe spielt also nur noch die Wahl der Uni eine Rolle. Somit ist es nicht mehr nötig, "nach Interesse" auszusuchen, das habe ich bereits getan.
testest
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Anmeldungsdatum: 13.07.2007
Beiträge: 372

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 22:39:56    Titel:

Kleiner Einwurf:

Zitat:
2. An der ETH genommen zu werden ist wohl kaum ein Problem. NC liegt nur bei 2,1.


Nach allem was ich gehört habe, ist an der ETH (und wohl überhaupt bei einem Physik-Studium) das Hinkommen tatsächlich eher das kleinere Problem- im Gegensatz zum Bleiben. Aber das soll natürlich niemanden abschrecken. Ist mehr als Ergänzung zu deiner Frage im anderen Strang nach dem "Haken" bei den Aufnahmebedingungen gedacht.
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 22:55:55    Titel:

Zitat:
Wenn Physik nicht das wäre, was mich interessiert, dann würde ich von vornherein Medizin/Zahnmedizin studieren.

Da aber mein Interesse der Physik gilt muss es Physik sein. Und bei Physik ist es nun mal so, dass Reputation viel ausmacht, deshalb ist es mir wichtig, von vornherein in die "richtigen Kreise" zu kommen.


Jaja, das haben schon viele gesagt. Rolling Eyes

In die "richtigen Kreise" kommt man vorallem, wenn man sich schon früh an seine Professoren hält und versucht Kontakte für die Abschlußarbeit und eventuell die Doktorarbeit zuknüpfen. Ob man nachher auch da hingelangt, hängt von der eigenen Begabung ab. Und mit dieser haben sich schon viele getäuscht. Es gibt also keinen Grund sich so aufzuspielen, obwohl man noch nicht die geringste Ahnung hat, was eigentlich auf einen zu kommt.
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