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Recht und Gerechtigkeit
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SOliver1988
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Anmeldungsdatum: 18.12.2007
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 21:16:02    Titel: Recht und Gerechtigkeit

Hallo,

ich mach im Frühjahr nächsten Jahres mein schriftl. Abitur in Ethik. Jetzt haben wir von unserer Lehrerin schonmal Übungsaufgaben bekommen. Komme dort aber mit zwei nicht ganz klar:

Erklären Sie an einem Beispiel, weshalb nach den durchwegs positiven Utopien des 16. bis 18. Jahrhunderts, im 19. und 20. Jahrhundert zunehmend negative Utopien verfasst worden sind! Welche Staatsform und Gerechtigkeitstheorie könnte Ihrer Meinung nach "Recht und Gerechtigkeit" am ehesten garantieren? Begründen Sie!

Der Artikel 4 des Grundgesetzes garantiert neben der Freiheit des Glaubens auch die Freiheit des Gewissens. Beantworten Sie mithilfe eines Beispieles aus dem politischen Geschehen des 20. Jahrhunderts die Frage, warum dieses Grundrecht auf Freiheit des Gewissens oft verletzt wurde. Begründen Sie, warum es im Grundgesetz ausdrücklich geschützt wurde.

Könnt ihr mir dabei helfen? Bin echt schon am verzweifeln...
Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben oder mir irgendwie helfen.
Danke schonmal...

Gruß, Oli
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3823

BeitragVerfasst am: 19 Dez 2007 - 07:54:53    Titel:

welche Antworten kamen dir denn in den Sinn? Welche Staatsform würdest du denn nennen?
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 19 Dez 2007 - 18:31:09    Titel: re

Zitat:

Erklären Sie an einem Beispiel, weshalb nach den durchwegs positiven Utopien des 16. bis 18. Jahrhunderts, im 19. und 20. Jahrhundert zunehmend negative Utopien verfasst worden sind!


sehr amüsant, ich glaube kaum, das die Kreierer neuer Ideoligien diese als "negativ" entwarfen , vielmehr stellt sich dies nur für die Nachgeborenen aus der arroganten ex ante Perspektive so dar. von daher finde ich die Einteilung schon geistig dünnsinnig. Zweitens basieren neue Gesellschaftsentwürfe auf den psychosozialen und kulturellen Umständen der Epoche, aus der sie stammen (sozusagen gesamtgesellschaftliche Träume von einer besseren Welt). Drittens stellt sich für die Hauptverantwortlichen die jeweilige "Utopie" aus ex post Perspektive als unumstössliche , die Zukunft bestimmende Tatsache dar, die sie nicht entworfen, sondern von sich aus vorhanden ist und lediglich entdeckt und gestaltet werden kann, so wie jetzt auch im hedonistisch-liberalistischen Globalismus. Die jeweils vorherrschende geistige Strömung gibt sich dabei immer als die einfache Moral übertrumpfende umfassende Ethik aus, derzuliebe in der Gegenwart jedes Mittel Recht sein muss, um das Paradies zu erreichen, das stets in der Zukunft und ca ein bis 2 Generationen weiter liegt. Eine Denkweise also, die besonders im 20.Jh. genug Schaden angerichtet hat.

Zitat:

Der Artikel 4 des Grundgesetzes garantiert neben der Freiheit des Glaubens auch die Freiheit des Gewissens. Beantworten Sie mithilfe eines Beispieles aus dem politischen Geschehen des 20. Jahrhunderts die Frage, warum dieses Grundrecht auf Freiheit des Gewissens oft verletzt wurde.


Wie wärs z.bsp. mit Katholiken, die in der Nazizeit umgebracht wurden, weil sie den Wehrdienst nicht antreten wollten (du sollst nicht töten)? Ansonsten gibts doch sicher genug andere Beispiele.

http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_J%C3%A4gerst%C3%A4tter
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