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HA BGB große Übung Uni Mainz
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bk041983
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Anmeldungsdatum: 09.02.2008
Beiträge: 122
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 15:39:46    Titel:

Also ich habe mir gedacht, die Sache mit dem Mangel-/ Mangelfolgeschaden entweder unter dem Prüfungspunkt "Sachmangel/ Pflichtverletzung" anzusprechen, oder evtl erst im Punkt "Schaden". Dort könnte man auf ihn dann genauer eingehen, und die Abgrenzung bringen. Allerdings sind das nur Überlegungen, da der Schaden, der P entstanden ist, doch eigentlich die zweiten 600 Euro (bzw 300 Euro) sind, oder?
Dann wiederum würde unsre Problematik da überhaupt nicht reinpassen.
Wie seht ihr das, doch eher erste Variante?

Auf jeden Fall werde ich den WFS nicht erst bei 823 ansprechen, um mich meinem Vorredner anzuschließen, sondern bei der Prüfung 634 Nr.4, 280 I..., sofern ich einen Mangelfolgeschaden annehme.
Gibt es denn hier jemanden, der einen Mangelschaden bejaht (da kein Schaden an anderen RG des P, sondern das von A zu verschaffende Werk selbst ist mangelhaft???)
Oder wie sehen die anderen diese Argumentation?
Wäre sie prinzipiell möglich?

Noch eine etwas banale Frage zum Schluß:
Das Vertretenmüssen des A wird doch vermutet, 280 I 1.
Muss ich dann trotzdem anführen, dass sich das VM nach § 276 richtet, man grds Vorsatz und Fahrlässigkeit zu vertreten hat, und darunter subsumieren? Es ist doch sowieso eindeutig, reicht es dann, wenn man sich "nur" auf die Vermutungsregel beruft?

Das Problem mit dem Kausalverlauf kann man ja so oder so dann anschließend noch bringen....
timib2000
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Anmeldungsdatum: 29.08.2007
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 28 März 2008 - 17:10:55    Titel:

Jurissa hat folgendes geschrieben:
Leute wie habt ihr die Schadenshöhe auf 300 € verkürzt über Einwendungen und Einreden oder über 254 und das was V schon gezahlt hat?


Per Verweis auf das Urteil.
Gregsen
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 28 März 2008 - 21:17:27    Titel:

nein, dass verstehe ich schon, ich sehe nur grad nicht, wie du auf einen Anspruch des P gegen A aus GOA kommst, den er dann abtreten könnte.

P.S.: Wäre super, wenn du zwei drei worte zu den anderen punkten sagen könntest, insbesondere gesamtschuld.
Hadespictures
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 30 März 2008 - 20:56:42    Titel:

Für meinen Geschmack zumindest siehst du es richtig, wobei du die Alt 2 vllt mit einem Satz anprüfen und verneinen kannst wegen Subsidiaritätsprinzip....
aguila
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Anmeldungsdatum: 08.10.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2008 - 09:35:03    Titel:

Wäre es denn falsch, 812,398 wegen dem Werkvertrag ohne Prüfung zu verneinen?

Was die angesprochene Probleme angeht, habe ich noch „auch fremdes“ Geschäft bei der Prüfung P gg. A angesprochen.
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2008 - 11:19:21    Titel:

so, geschafft. habe die hausarbeit soeben abgegeben...

viel erfolg noch!
Johann85
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Anmeldungsdatum: 05.03.2008
Beiträge: 62
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2008 - 12:29:41    Titel:

Also ich denke, nach der Formulierung des Sachverhaltes gehend, ist es nicht verfehlt anzunehmen, dass P diese 600 € auch schon zahlen musste.
Bzgl. der NLK: die 600 € sind hier unerheblich, es geht allein um die 300 € der V... mE hat sich A hier Aufwendungen in eben dieser Höhe erspart; das stand alles schon weiter oben......

@ Gregsen welches Buch von Larenz meintest du? sicher nicht den AT, oder?
Gregsen
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2008 - 13:42:29    Titel:

bin grad auf der arbeit, habs deswegen nicht vor mir, aber ich meine es war Schuldrecht AT.

Die formulierung "600€ werden fällig" finde ich persönlich auch sehr unglücklich, man hätte wenigstnes hinschreiben können, ob eine nachfristsetzung existiete, andernfalls kommt ja nur über den MFS/WFS zu nem befriedigenden ergebnis, da normaler mangelschaden wegens fristsetzung zur nacherfüllung ausscheidet.

@: Armin, das ist mir auch in den Sinn gekommen, und da du die Gleichstufigkeit bejahst bei der gesamtschuld, ist das meiner meinung nach auch das einzige akzeptable ergebnis.

Wie hast du die MFS/WTF Problematik gelöst, haste beides bejaht?

Rein neugierhalber, wie lange haste an dem ding geschrieben?
Gregsen
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2008 - 18:25:55    Titel:

bk041983 hat folgendes geschrieben:
Die logischste Auslegung ist, dass P an jem andren gezahlt hat, es gäbe keinen Grund, dass P an A zahlt. Warum habe ich oben schon erklärt.

Tja, A und I zu prüfen sehe ich auch als falsch an, wie schon erwähnt. Es geht ja gerade um A und V, nicht I.


an wen P gezahlt hat ist ja im Grunde egal, wichtig ist dass ihm weitere kosten i.h.v. 600€ entstehen, woraus du schließen kannst, dass die nacherfüllung gescheitert ist oder zumindest nicht zur anwendung kam... und eben dies ist auch der grund warum hier alle auf MFS/WFS ausweichen: Nomalerweise würde P das Geld für den Zylinder von A aus Schadensersatz statt der Leistung holen... dieser erfordert aber eine fristsetzung von der im Sachverhalt kein Wort ist. Daher bleiben nur noch MFS/WFS die keine fristsetzung benötigen.
Jurissa
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 174
Wohnort: --------------------

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2008 - 12:53:49    Titel:

An Timib2000:
Wie sieht dein kompletter aufbau bei Gesamtschuldprüfung aus?
und welche andere Gewährleistungsansprüche hast du noch außer 3634Nr.4, 280 geprüft

An Defit:
Was besagt die Begründung in der Entscheidung, die du gefunden hast, warum man eine Gesamtschuld zwischen Haftpflichtversicherung und einem Dritten niemals annehmen muss?
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