Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Jura - der Unterschied zwischen Theorie und Praxis
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Jura - der Unterschied zwischen Theorie und Praxis
 
Autor Nachricht
brsx
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 25 März 2008 - 22:14:48    Titel:

Zitat:
Vielleicht sehe ich das auch nur so krass, weil sich meine Meinung diesbezüglich innerhalb von 4 Jahren immens gewandelt hat und es mir jetzt einfach nur auffällt, dass die Menschen (viele Juristen darunter), die ich früher (und auch deren Meinung) sehr geschätzt habe und von denen ich heute einfach denke, dass die Wesentliche verpasst haben - weil sie eben allem Anschein nach die Erfüllung in Geld und materiellen DIngen sehen.


das habe ich schon nach 1.semester studium erkannt. aber ich glaube das liegt daran, dass einerseits einige leute jura wegen einen guten ruf studieren und anderseits es viele juristen gibt, die noch denken, dass man mit jura viel geld verdienen kann.


Zitat:
Von mir aus kannst du soviele Blagen kriegen wie du werfen kannst und so viele Viecher wie du füttern kannst, nur lass mich mit diesem Geflenne in Ruh'.


genau das meint sie doch. leute die sich tolerant geben, aber diese toleranz total bleidigend und arrogant ausdrücken. schade an der ganze sache ist, dass diese menschen später als richter in den gerichten fungieren (zB. in gießen).
Schwarze Strümpfe
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 25 März 2008 - 22:36:57    Titel:

brsx hat folgendes geschrieben:

genau das meint sie doch. leute die sich tolerant geben, aber diese toleranz total bleidigend und arrogant ausdrücken. schade an der ganze sache ist, dass diese menschen später als richter in den gerichten fungieren (zB. in gießen).


Auf einen harten Klotz ein harter Keil. Die naiv-krampfhennige Arroganz die dahinter steckt, um hier abzulassen, dass 90 % aller Juristen "nicht kinder- und tierlieb" seien und auch sonst "keine hohen moralischen Werte" hätten, gehört tüchtig gemaßregelt.

Ich weiß zwar nicht, welche furchtbaren Menschen in Gießen an Gerichten fungieren, aber da Gießen ja sowieso ein furchtbar trostloses Fleckchen Erde ist, hatte ich da eh keine hohen Erwartungen.
Das_Gewissen
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 03:35:53    Titel:

Christine_M hat folgendes geschrieben:
Nee, nur einen geringen Teil.

Bei mir sind sie unbeliebt, weil von denen die ich kenne, sind 90 % oberflächlich, nicht kinder- und tierlieb und generell keine Menschen mit besonders hohen moralischen Werten.

Das können Andere ja gerne anders sehen.

Als ich angefangen habe Jura zu studieren (mit Begeisterung) wurde ich äusserst unbeliebt - zum schwarzen Schaf sozusagen.

Nach Gerichtspraktika und der richtigen Literatur wusste ich auch warum und sehe das heute genauso.

LG


Das stellt schon eine Beleidigung eines ganzen Berufsstandes dar. Kein Wunder, dass sich die Verfasserin bei den Kommilitonen keiner Beliebtheit erfreut, sondern eher als Nestbeschmutzerin betrachtet wird. Sie studiert nicht die falsche Wissenschaft, sondern sieht diese nur aus der falschen Perspektive. Mit ihren Ansichten ist sie weder als RAin, StAin noch als Richterin geeignet. Sie sollte mit ihrer Einstellung schnellstmöglich das Studienfach wechseln, aber anscheinend sind ihr Naturwissenschaften zu anstrengend.

Und nun zu dem "Juristen" Sobottka. Diesem wird in Kürze das Handwerk gelegt. Rolling Eyes Am besten, man liest hier mal die Anklageschrift:

http://www.winsobo.de/viewtopic.php?t=1715&sid=c2eefe839745f7aa2411c329fa84ab49
derjim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 12:59:41    Titel:

geil. wird wegen übelster Beleidigung und Verleumdung zu Recht verknackt und schon in der Einleitung dazu bezeichnet er wieder einen als "Justizverbrecher"



zum Glück gibts für sowas ein Standardformular..


----

Mustermerkbefreiung: (laut Amtsblatt)
====================

Die nachstehend eindeutig identifizierte Lebensform

Name : ____________________
Vorname : ____________________
Geburtsdatum : __.__.19__
Geburtsort : ____________________
Personalausweisnummer: ____________________

ist hiermit für den Zeitraum von

[_] 6 Monaten
[_] 12 Monaten
[_] 24 Monaten
[_] unbefristet

davon befreit, etwas zu merken, d.h. wesentliche
Verhaltensänderungen bei der Interaktion mit denkenden Wesen zu
zeigen. Die Einstufung der o.a. Person nach dem amtlichen Index
für Merkbefreiungen liegt bei dem Äquivalent von

[_] einem Mensaessen vom Vortag
[_] drei Hartkeksen in löslichem Kaffee
[_] einer Kiste Schwarzbrot in Dosen
[_] einem Quadratmeterstück Torfmoos während einer
sechswöchigen Sommerdürre
[_] einem Container erodiertem Sandstein
(Streusandqualität)

Die ausgesprochene Merkbefreiung erlischt mit dem Ablauf des

[_] __.__.19__
[_] __.__.20__
[_] der vollständigen Erosion der körperlichen
Bestandteile der o.a. Lebensform

und gilt, sofern die o.a. Lebensform durch das nachstehende
Kennzeichen als merkbefreit zu identifizieren ist:

[_] eine rote Plastiknase
[_] olives Stoffstück mit weißem Rand, auf der Schulter
zu tragen
[_] die Lebensform ist durch den Gesichtsausdruck
zweifelsfrei als unbefristet merkbefreit zu
erkennen.

Die o.a. Lebensform ist durch den Erwerb dieses
Merkbefreiungsscheins automatisch für die folgenden Tätigkeiten
qualifiziert:

[_] Markierungshütchen bei Abmarkierungsarbeiten auf
Bundesautobahnen
[_] Garderobenständer und Regenschirmständer in
Restaurants bis zu, aber nicht eingeschlossen, 3
Sterne
[_] Regelstab in Schwerwasserreaktoren
[_] Markierungsstab für das Fahrwasser im Nationalpark
Wattenmeer
[_] Landschaftsmerkmal/Orientierungshilfe in der Wüste
Gobi

Die Merkbefreiung für die o.a. Lebensform wurde in einem
öffentlichen Merkbefreiungsverfahren ausgesprochen und ist nach
Ablauf der Einspruchsfrist von 17 Sekunden rechtskräftig.

Datum Unterschrift Dienstsiegel



Stirnabdruck des Merkbefreiten
Das_Gewissen
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 13:32:21    Titel:

Besonders interessant ist Punkt 15 der Anklage, wo Sobottka mit Prof. Dr. jur. unterzeichnet.

http://www.winsobo.de/viewtopic.php?t=1715

Die Angelegenheit ist aber bald abgeschlossen. Das LG Dortmund wartet nur noch die Stellungnahme des Gerichtspsychiaters ab. Entweder kommt dann Sobottka in die Psychiatrie zwecks Erstellung eins Gutachtens (bis zu 6 Wochen) gem. §81 Abs.1 StPO oder es gibt einen Prozess. Wohin der führt, kann man sich leicht ausrechnen, wenn im ersten Rechtszug das LG zuständig ist. Sobottka versucht nur derzeit mit unschlüssigen Eingaben das Verfahren zu verschleppen. Nur spielt das Gericht nicht mehr mit. Rolling Eyes
derjim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 13:46:47    Titel:

Psychiatrie fände ich dann doch unangebracht. Handelt es sich nicht (nur) um einen Standardfall von Querulantentum? Eine einfache, zur Geschäftsunfähigkeit führende Entmündigung sollte es doch auch tun. Aber gut, auch dafür wird man ein Gutachten brauchen. Freiheit für Sobottka!! Cool
Schwarze Strümpfe
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 13:55:30    Titel:

derjim hat folgendes geschrieben:
Psychiatrie fände ich dann doch unangebracht. Handelt es sich nicht (nur) um einen Standardfall von Querulantentum? Eine einfache, zur Geschäftsunfähigkeit führende Entmündigung sollte es doch auch tun. Aber gut, auch dafür wird man ein Gutachten brauchen. Freiheit für Sobottka!! Cool


Dein BGB ist also noch von vor 1992?
derjim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 14:06:29    Titel:

muss ich mal nachkucken.. wiso, gibts keine entmündigung (oder betreuung oder wie das jetzt heisst) mehr? oder muss jetzt statt dem Gutachter noch der Hauswart unterschreiben..!?
Schwarze Strümpfe
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 14:14:46    Titel:

Es heißt jetzt Betreuung.
Das_Gewissen
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 16:11:59    Titel:

Entmündigung oder Betreuung wie es sich heute nennt, steht ja auch im Raume. Hier nachzulesen.

http://www.winsobo.de/viewtopic.php?t=1751

Um ein Gutachten kommt Sobottka aber nicht umhin. Sobottka hat nur alles versaubeutelt. Erst sämtliche Anwälte, welche ihm freiwillig helfen wollten vor den Kopf gestoßen. Zuletzt seine Pflichtverteidigerin in gewohnter Weise verunglimpft. Das ganze Geschehen kann man hier nachlesen:

http://www.winsobo.de/viewforum.php?f=13

Sobottka hat die Möglichkeit, sich der Untersuchung eines Psychiaters eigener Wahl zu unterziehen. Das tut er in seiner Überheblichkeit nicht. Seine Pflichtverteidigerin hätte ihm sogar einen besorgt. Nun macht sie Dienst nach Vorschrift und empfiehlt ihm, sich selber einen Psychiater auszusuchen.

Sobottka als einfachen Querulanten hinzustellen, stellt in anbetracht seiner Vorstrafen und der Art, wie er schreibt, eine Verniedlichung dar.

Er wurde ja auch letztes Jahr verurteilt. Siehe hier:

Seite 1 http://www.bilder-hochladen.mobi/bilder/datei_1182258734.JPG
Seite 2 http://www.bilder-hochladen.mobi/bilder/datei_1182259140.JPG
Seite 3 http://www.bilder-hochladen.mobi/bilder/datei_1182259222.JPG
Seite 4 http://www.bilder-hochladen.mobi/bilder/datei_1182259283.JPG
Seite 5 http://www.bilder-hochladen.mobi/bilder/datei_1182259341.JPG

Die Staatsanwaltschaft ging zu recht in Berufung. Es war schon merkwürdig, dass Sobottka mit einer Geldstrafe davonkam, obwohl er wegen gleicher Vergehen schon eine Bewährungsstrafe erhielt.

Eins ist mir rechtlich unklar. Das Berufungsverfahren hängt noch in der Schwebe und dennoch wird ein neues Verfahren angestrebt. Man kann weder das Berufungsverfahren in das neue Verfahren einbinden, noch unter den Tisch fallen lassen. Es sind doch zwei eigenständige Verfahren, auch wenn der Straftatbestand der Gleiche ist. Bin wirklich gespannt, wie das ausgeht und begründet wird.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Jura - der Unterschied zwischen Theorie und Praxis
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Weiter
Seite 1 von 4

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum