Es geht um was mit Akustik, ein Problem mit nem hör-test!
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Honogo Newbie

Anmeldungsdatum: 03.04.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 11:33:41 Titel: Es geht um was mit Akustik, ein Problem mit nem hör-test! |
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ich brauche Hilfe! Weiß jemand wie der Versuch funktioniert, wo man so nen Rohr hinter dem Kopf, vom einen zum anderen Ohr hat, und dann is in der Mitte ne Skala, also so ne art hör-test, als wenn ich da und da klopfe müsste er es da und da höre, wenn nicht hat er ohr probleme oder so
Mfg, der verzweifelte Honogo
Ps: ich hab schon im netzt gesucht und nix gefunden! |
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bauschaumbroetchen Junior Member

Anmeldungsdatum: 07.10.2007 Beiträge: 19
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 19:39:37 Titel: |
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also ich habe davon noch nie etwas gehört, aber ich könnte mir vorstellen wie es funktioniert.
durch klopfen wird ein schallimpuls gegeben der durch die luft zum jeweiligen ohr geleitet wird, soweit so klar.
meines wissens nach entsteht das räumliche hören (kommt das geräusch von links/rechts?) (zum teil) dadurch zu stande, dass das gehirn die unterschiede in der zeit, in der der schall die ohren erreicht, verrechnet.
da der schall eine endliche geschwindigkeit hat (~340m/s soweit ich mich erriner), kommt ein geräusch, dass zb von links kommt, zuerst beim linken ohr an. ein wenig später kommt es dann beim rechten an. aus diesem zeitunterschied kann das gehirn berechnen: links!
das selbe wäre bei dem rohr der fall. wenn man links klopft, kommt der schall zuerst links an.
außerdem ist das geräusch je nach klopfpunkt unterschiedlich laut (trägt auch zum räumlichen hören bei). ich könnte mir vorstellen, dass man mit so einem test feststellen könnte, die gut das räumliche hören funktionierte, indem man den abstand von klopfen zur rohrmitte messen würde (deine skala). je näher du am mittelpunkt klopfst (und die testperson trotzdem noch die richtung herausfindet) desto genauer funktioniert sein räumlicher gehörsinn.
ist aber nur ne theorie  |
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Honogo Newbie

Anmeldungsdatum: 03.04.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 21:58:31 Titel: Danke |
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| Das war genau das wonach ich suchte, jetzt hat sich alles geklärt, danke viel mals! |
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ebs Full Member

 Anmeldungsdatum: 03.11.2007 Beiträge: 117
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Verfasst am: 10 Apr 2008 - 19:12:58 Titel: Es geht um Akustik - ein Problem mit einem Hörtest! |
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Hier ist der Versuch mit Abbildung erklärt:
https://online.tu-graz.ac.at/tug_online/edit.getVollText?pDocumentNr=65174
Gib dort in die pdf-Suche das Wort Schlauch ein. Dann findest du auf Seite 49 schöne Abbildungen dazu über den Versuch und die Durchführung.
Aufbau und Durchführung:
Die Versuchsperson hält die Enden des Schlauches an beide Ohren, sodass der Schlauch am Rücken vorbei geht. Dann klopft man einmal in der Mitte, einmal rechts und einmal links auf den Schlauch. Die Versuchsperson kann jeweils hören, wo bzw. auf welcher Seite der Anschlag war. Sie kann sogar von zwei Schlägen, die beide auf zwei verschiedenen Stellen einer Seite angesetzt wurden, unterscheiden, welcher davon näher am Ohr war.
Abbildung: Klopfen am Schlauch links und dann rechts.
Physikalischer Hintergrund:
Wenn man auf den Schlauch klopft, breitet sich im Inneren eine Schallwelle aus, die dann zum Ohr gelangt. Klopft man auf die Mitte, so sind beide Ohren gleich weit entfernt, und der Schall erreicht beide Ohren zur gleichen Zeit. Die Person vermutet, dass der Schlag in der Mitte war. Wird auf einer Seite auf den Schlauch geklopft, so ergibt sich in Folge der unterschiedlichen Wege, dass der Schall bei einem Ohr früher „ankommt“ als beim anderen.
Diese zeitliche Differenz kann das Gehirn wahrnehmen, und die Versuchsperson weiß auf welcher Seite angeklopft wurde.
Bemerkung:
Der Mensch kann mit seinen Ohren beziehungsweise seinem Gehirn eine Zeitdifferenz von weniger als 30 μs wahrnehmen.
Laufzeitdifferenzen beim natürlichen Hören - Interaurale Laufzeitdifferenz in Abhängigkeit vom Schalleinfallswinkel:
http://www.sengpielaudio.com/LaufzeitdifferenzenBeimNatuerlichenHoeren.pdf
Viele Grüße ebs |
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