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Wirtschaftsingenieurwesen wirklich so schwer?
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Foren-Übersicht -> Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik -> Wirtschaftsingenieurwesen wirklich so schwer?
 
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4enja
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Anmeldungsdatum: 17.04.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2008 - 18:34:26    Titel: Wirtschaftsingenieurwesen wirklich so schwer?

Hallo, ich mache gerade mein Abi und überlege mir zur Zeit ob ich zum WS Wi studieren soll. Nun habe ich in einigen Foren gehört, dass dieses Studium nicht ganz so leicht ist. Gibst es hier vielleicht jemanden der gerade mit im Studium ist und einiges dazu sagen kann? Und wie ist der Unterschied zwischen Uni und FH. Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

MFg
4enja
wiing06
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 142

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2008 - 19:46:59    Titel:

Alles Relativ, mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

Es gibt Leute die schaffen es grade so, es gibt Leute die schaffen es auf "Biegen und Brechen" nicht und es gibt Leute die besuchen kaum Vorlesungen sondern nur ein paar Übungen lernen ein bisschen vor den Prüfungen und bestehen alles.

Und ich habe festgestellt Abiturdurchschnitte sind ein extrem schlechter Gradmesser um jemanden in eine der drei "Schubladen" zu packen.
Maybee
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Anmeldungsdatum: 17.04.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2008 - 20:21:39    Titel:

Nein Wiing selbst ist nicht sonderlich schwer.

Es kommt ganz drauf an was du dir für Ziele setzt.

Schwer ist es mit einer schweren aber interessanten Fächerwahl im Hauptstudium und schwieriger Auslandsuni am Ende in Regelzeit unter den Besten 5% zu landen und dazu noch 3 gute Praktika vorweisen. ;)

Wenn das nicht dein Ziel ist, dann ist es gut machbar.
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2640

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2008 - 21:03:47    Titel:

"Nicht ganz so leicht" - das stimmt definitiv, die Frage ist aber ob es Studium gibt, das leicht ist. Sicherlich muss man sich auf eine doppelte Belastung einstellen und immer ein wenig Zweispurig denken, aber ich finde es nicht schwieriger als andere technische Studiengänge bzw. interdisziplinäre technische Studiengänge. Von den Durchfallquoten und dem Stoff mag es anspruchsvoller sein, als reine BWL, weil man bestimmte Sachen in Mathe, Mechanik, Thermodynamik, Elektrotechnik usw. einfach drinhaben muss.
Jogo
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Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 739

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2008 - 07:50:46    Titel:

Irgendwo gab es einmal Durchfallerstatistiken über die jeweilligen Studiengänge .... Ich glaube mich zu erinnern, dass beim WiIng die meisten im Grundstudium geext wurden und die Zahl der Abbrecher und Exmatrikulierten während des gesamten Studiums lag bei ca. 35-40 %.

Das steht m.M. nicht für den Schwierigkeitsgrad des WiIngs, sondern beruht auf die falsche Selbsteinschätzung bzw. Vorbereitung der Starter.
_________________
"Mens agitat molem" (Der Geist bewegt die Materie) Vergil
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billy-boy
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2008 - 11:53:14    Titel:

Hallo, ich bin zurzeit im 4.WIW, also Vordiplom bald in er Tasche... Das Problem, wie ich bei vielen anderen auch sehe, ist dass Wiing sehr breit gefächert ist, sämtliche technischen Fächer, Physik, Chemie, BWL, Recht, VWL, Info, Statistik... Es gibt niemanden der alles gut beherrschen kann, derjenige der sich berufen fühlt weil er in einer bestimmten Fächerkombination in seinen LK (wie Mathe+Physik) erfolgreich ist, ist damit noch nicht perfekt geeignet. Man kann damit trotzdem Probleme haben in Recht, VWL, Info vielleicht auch einige BWLsachen wie Marketing... Wiings sollten Generalisten sein, die von allem etwas Plan haben sollten.
Die hohe Zahl derer die ihr Studium nicht schaffen, liegt dann an den Feinheiten der einzelnen Fächer (meist Chemie, VWL, Recht, sind sehr "speziell" un nicht jeden sein Ding) Aber da muss man durch als Wiing, und das muss man vorher wissen ob man sich auch in Fächer reinknien kann, die einen nicht auf Anhieb zufliegen...
Mädel
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Anmeldungsdatum: 25.11.2007
Beiträge: 131
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 - 19:22:26    Titel:

ich habe auch vor wirtschaftsingenieurwesen zu studieren, bin aber natürlich auch etwas verunsichert.
ich habe bzw. hatte mathe und chemie -lk und bin eigentlich in vielen bereichen "begabt". meine schwachpunkte liegen höchstens in latein oder geschichte, aber ich bezweifle, dass das in dem studium relevant ist (sonst habe ich anscheinend wirklich was verpasst). aber ansonsten komme ich mit allem zu recht.
meint ihr, dass ich gut mit dieser studiengang-wahl beraten bin?

natürlich ist mir auch klar, dass man das jetzt durch meine oberflächliche beschreibung nicht 100%ig sagen kann.
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2781

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 - 20:36:53    Titel:

Wieso machen das so viele fest an den Abiturfächern?
Selbst, wenn jemand kommt und Sport und Erdkunde als Leistungskurs hatte kann er das Studium schaffen, es kommt nur auf das Interesse und den Fleiß an.
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1220

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 - 22:48:04    Titel:

Interesse und Fleiß ist keine hinreichende Bedingung sondern nur eine notwendige, meiner Meinung nach.
_________________
Um eine Frau oder einen Edelstein kennenzulernen, muss man beide zuerst einmal aus der Fassung gebracht haben.
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2781

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 - 23:04:50    Titel:

wima hat folgendes geschrieben:
Interesse und Fleiß ist keine hinreichende Bedingung sondern nur eine notwendige, meiner Meinung nach.


Definitiv is es quatsch die "Studiumsfrage" nur von den Abi-Fächern abhängig zu machen. Was man im Abitur lernt is nu wirklich nur ein Kratzen auf der Oberfläche. In den meisten Studiengängen fängt man im "Urschleim" an, nur halt etwas schneller. Selbst, wenn man nie Physik gehabt hat kann man Wirtschaftsingenieur, E-Technik, MaBau oder sonst was studieren und man hat auch eine Chance das mit guten Noten durch zuziehen, solange das Interesse da is.

Keiner kann mir erzählen, dass, zum Beispiel, das Schulphysik auch nur im geringsten was mit dem Studium Physik zu tun hat. Wenn jetzt jemand kommt und sagt, er habe Physik LK gehabt (was eigentlich kaum was mit dem Studium zu tun hat) und dort ne gute Note, dann kann man daraus noch lange nicht die Erfolgschancen berechnen.

Wenn jemand kommt und Musik und Geo als Leistungskurs hatte und sacht, ich hab mich gut informiert, auch Skripte etc angeguckt und dann sagt er sei sehr interessiert an dem Fach, dann sind die Abi-Fächer auch kein Hinderungsgrund, weil man sowieso alles nochma wiederholt in Vorkursen etc, dass es halt schneller stattfindet is ja egal, daran muss man sich gewöhnen.
Nico91
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2008 - 19:50:33    Titel:

Soweit sogut. Kann man mit einem Fachabitur (FOS) ebenfalls Wirtschaftsingenieurwesen studieren, an einer FH? Was für Noten würde ich brauchen.

Würde das Fachabitur Richtung: Wirtschaft&Verwaltung anstreben, bin leider zuspät auf diesen Beruf bekommen, sonst wär ich Richtung Etech oder Maschienenbau gegangen. Hab ich dadurch irgendwelche Nachteile?

Danke schonmal und

MfG
Philli08
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Anmeldungsdatum: 02.04.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2008 - 15:30:34    Titel:

Hallo Leute, ich brauche euren rat...
ich habe im juni mein abitur leider nur mit einer durchschnittsnote von 3,2 bestanden. da ich mich jedoch sehr für wirtschaft interessiere und dort auch ordentliche noten hatte(10punkte), bin ich auf den studiengang wirtschaftsingenieurwesen gestoßen. nun gibt es einige probleme:
1.ich hatte mathe nur als grundkurs und dort eher schlechte noten und
2.ich hatte kein physik ab der 10.
Meint ihr das eine bewerbung unter diesen umständen sinn macht?man hört so oft, dass der studiengang sehr schwer und von mathe/physik geprägt sein soll. stimmt das? vielleicht kann mir jemand auskunft erteilen?!?
ich wäre euch sehr dankbar! Very Happy
mfg
cKy
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Anmeldungsdatum: 25.06.2005
Beiträge: 806

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2008 - 15:53:11    Titel:

es kommt auf dich an...wie schaetzt du dein verstaendnis fuer mathe und physik ein? wenn du mit den gebieten auf kriegsfuss stehst, sie dich nicht interessieren, dann solltest du von einer bewerbung absehen.
wenn du interesse an der materie hast und du als bsp gut mit integralen zurecht kommst (da hierfuer schon verstaendnis gefragt ist, denke ich), dann bewirb dich.
abitursnote kannst du als indikator fuer ein erfolgreiches studium nicht heranziehen.
verstaendnis und motivation sind meiner meinung nach am wichtigsten.
Foxxx
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Anmeldungsdatum: 05.11.2006
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 15:30:24    Titel:

nach langem überlegen bin ich zum entschluss gekommen das "m.M" für "meine Meinung" stehen soll :d danke

imo wärs auch einfach gewesen ^^


edit:

zum thema noch, is immer motivations und einstellungsache, kenn genügend leute mit richtig potenzial, aber wenn was nich gleich offensichtlich für einen zu erschließen ist, geben sie gleich auf -> no way
VWL-Student
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Anmeldungsdatum: 02.04.2007
Beiträge: 237
Wohnort: Uni

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2008 - 17:07:52    Titel:

"Mathematik für Wirtschaftsingenieure" von Dietmaier

Ist das die Mathematik, die man im WIng-Grundstudium lernen muss?
Scelporus
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 508

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2008 - 17:41:04    Titel:

Kommt drauf an. Für die meisten Fachhochschulen reicht es. Bei einer Uni könnte noch weiterführende Literatur nötig sein.
_________________
http://www.wirtschaft-technik.de
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4384

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2008 - 17:58:53    Titel:

Hat denn keiner der potentiellen Ingenieure genug Eier in der Hose?

Vor allem:
Kann denn niemand lesen?

Es wurde gesagt, dass Schulnoten nur nebensächlich sind und - wenn überhaupt - nur für den Schnitt und entsprechend der Studiumsvoraussetzung gilt (NC).

Trotzdem kommen noch die ganzen Deppen an mit "Ööh, ich hab Mathe hier und Physik da und schaffe ich das Studium trotzdem?"

Wenn ihr kein Rückrad besitzt, dann lasst das Studium. Echt, solche Schwachstruller, denen es am Selbstbewusstsein mangelt. Wollt ihr auch so eurem zukünftigen Arbeitgeber imponieren?

Ist ja schreck, den ganzen Quatsch von den Mimosen zu lesen.

Tut mir leid, aber mir scheint es, als ob solche Thread immer verstärkt auftreten. Langsam setze ich es gleich mit dem "Bin ich schwanger-Thread" ausm Medizinforum der ganzen Gören, die zu blöd sind ihrem Kerl weißzumachen, n Gummi aufzuziehen, wenn er sein Ding in sie steckt...

Echt, ist doch schrecklich sowas. Twisted Evil
VWL-Student
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Anmeldungsdatum: 02.04.2007
Beiträge: 237
Wohnort: Uni

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2008 - 18:41:38    Titel:

Scelporus hat folgendes geschrieben:
Kommt drauf an. Für die meisten Fachhochschulen reicht es. Bei einer Uni könnte noch weiterführende Literatur nötig sein.
Wenn es dabei bliebe, wäre die WIng-Mathe nicht unfassbar viel schwerer als die Mathe, die ich im Grundstudium gelernt habe. Überrascht mich. Ich dachte, es wäre völlig abgehobene Mathematik, für die man besonders begabt sein muss.
Justav
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Moderator


Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2640

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2008 - 19:14:33    Titel:

Also bei uns Themen der Mathematik (gleich bei Maschinenbauern):

1. Sem:

- Komplexe Zahlen
- Unendliche Reihen/Potenzreihen -> Konvergenzuntersuchungen, Konvergenzradius, usw.
- Grenzwerte
- Taylorentwicklung
- Integrale mit einer Variablen - auch uneigentliche Integrale

2. Sem:
- Vektor und Matrixalgebra, LGS
- Differentiale und Integrale mit mehreren Variablen, also Extrema mit mehreren Variablen, Kurvenintegrale, Volumenintegrale (3-Fach)
- Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung

3.Sem:
- Differentialgleichungen
- Fourier-Transformation

Hoffe ich habe nix vergessen, sicher gibts noch so ein oder andere kleinere Themen oder Anwendungen, aber das variiert halt immer.

Besonders begabt muss man dafür nicht unbedingt sein, es braucht halt Handwerkszeug für Ingenieure, die es zu beherrschen gilt, die Wirtschaftswissenschaftler nicht unbedingt brauchen, sowas wie Komplexe Zahlen, Differentialgleichungen und Mehrfachintegrale.
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