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Wo lebt man als berufstätiger Akademiker am besten ?
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michael.wi
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Anmeldungsdatum: 18.07.2007
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2008 - 18:18:30    Titel:

*thumbs up* @ Scelporus!

Endlich mal jemand, der offen schreibt, wofür Soziologen seitenlange Studien brauchen. Es denkt eigentlich jeder so, Frauen wohl noch eher wie Männer: ich habe mal eine Studie gelesen, dass z.B. das klassische frühere Muster: Mann = Arzt, Frau = Arzthelferin bzw. Rechtsanwalt und Rechtsanwaltsgehilfin überhaupt nicht mehr zutrifft. Der soziale Aufstieg ist viel härter geworden. Die Zeit ist schnelllebiger, wir denken ökonomischer. Und damit wohl auch eher nicht mehr an ein Satellitenörtchen in der Nähe von München, obwohl es billiger ist, denn man gibt ja damit nach außen preis, dass man sich München nicht leisten kann: also doch lieber hippe, teure Innenstadtwohnung.
Argi
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1402

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2008 - 20:16:55    Titel:

Ich finde die Einstellung eher traurig. Leute, deren Hauptwert im Leben das Finanzielle ist, sehe ich immer schon mit einem Fuß in der Psychiatrie (ich habe da einige Jahre Fahrdienst für gemacht).

Aber letzten Endes kann ich mich nur bemühen, meinen Kinder andere Werte und ein Selbstbewusstsein anderer Kategorie zu vermitteln - auf dass die Welt ein besserer Ort werde!

(Das ist Idealismus pur, aber so bin ich nunmal.^^)
Precision
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 519

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2008 - 20:41:15    Titel:

Kann ich insgesamt bestätigen.

Frauen die bei mir aufgrund ihres Berufes schonmal schlechte Chancen hätten wären sicherlich Friseurinnen, oder Nageldesignerinnen, Bürokauffrauen sowie Einzelhandelskauffrauen, sofern sie im Lebensmittelhandel oder in einem Klamottengeschäft tätig wären.
Irgendwie erwarte ich von meiner Frau, dass ich mich auch mal mit komplexeren Themen als dem neuesten Modeschnickschnack unterhalten kann und dass sie ein gesundes Verhältnis zur Bildung, Familie und Sport besitzt, welches ich persönlich in den o.g. Berufsgruppen nicht wirklich zu finden vermag...
Caillean
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1227

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2008 - 21:40:36    Titel:

Zitat:
Frauen die bei mir aufgrund ihres Berufes schonmal schlechte Chancen hätten wären sicherlich Friseurinnen, oder Nageldesignerinnen, Bürokauffrauen sowie Einzelhandelskauffrauen, sofern sie im Lebensmittelhandel oder in einem Klamottengeschäft tätig wären.
Irgendwie erwarte ich von meiner Frau, dass ich mich auch mal mit komplexeren Themen als dem neuesten Modeschnickschnack unterhalten kann und dass sie ein gesundes Verhältnis zur Bildung, Familie und Sport besitzt, welches ich persönlich in den o.g. Berufsgruppen nicht wirklich zu finden vermag...


ich finde das kann man so nicht pauschalisieren. Aber ich stimme insofern zu, als dass ich meine potentiellen Lebenspartner auch nach Bildung, gemeinsamen Interessen und Zukunftspotential aussuche...da landet frau als Studentin auch eher bei jemandem der eine ähnliche Laufbahn einschlägt als beim Postboten Wink
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2008 - 21:58:04    Titel:

Argi hat folgendes geschrieben:
Ich finde die Einstellung eher traurig. Leute, deren Hauptwert im Leben das Finanzielle ist, sehe ich immer schon mit einem Fuß in der Psychiatrie (ich habe da einige Jahre Fahrdienst für gemacht).


Auch wen du vielleicht mich nicht direkt gemeint hast, antworte ich trotzdem darauf. Bei vielen ist es eben nicht "deren Hauptwert" ! sondern einer unter vielen, den man ein wenig beeinflussen kann.
Chris-W.
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 1495

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2008 - 23:02:21    Titel:

Ich finde die Einstellung auch eher traurig.
Klar sucht man seine Partnerin oder seinen Partner nach bestimmten Kriterin aus, dabei aber nur nach der Bildung und den Finanzen zu gehen ist wirlich arm.
Die Ausbildung alleine sagt noch lange nichts aus.
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2008 - 23:18:29    Titel:

Chris-W. hat folgendes geschrieben:
Ich finde die Einstellung auch eher traurig.
Klar sucht man seine Partnerin oder seinen Partner nach bestimmten Kriterin aus, dabei aber nur nach der Bildung und den Finanzen zu gehen ist wirlich arm.
Die Ausbildung alleine sagt noch lange nichts aus.


Ein wenig sagt es schon über den Menschen aus.

Also bei mir kommen Frauen unter 5000 Brutto in Monat eigentlich garnicht in Frage Wink
muemmel_0811
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Anmeldungsdatum: 06.06.2006
Beiträge: 266

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2008 - 07:35:04    Titel:

Zitat:
Also bei mir kommen Frauen unter 5000 Brutto in Monat eigentlich garnicht in Frage

man, man, man - Du würdest also auf eine millionenschwere Erbin verzichten, nur weil sie keine 5000 bo verdient Rolling Eyes

Egal, wie auch immer Jungs - ein bisschen armselig ist das schon oder, wenn das ganze Lebensglück aus materiellen Dingen besteht? Ihr werdet feststellen, dass man, so lange nur das Materielle wirklich wichtig ist, ihr nie wirklich glücklich sein werdet, denn ihr werdet immer Menschen kennen, die sich noch mehr leisten können, als ihr und dann werdet ihr immer neidisch drein blicken - außer ihr merkt noch irgendwann, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt, als Kohle, Haus und Auto.

Und übrigens, ich sage das nicht, weil ich aus dem Niedriglohnsektor kommen würde - bin selbst Wirt.Ing. und mein Lebenspartner auch Smile
Scelporus
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 526

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2008 - 08:17:31    Titel:

Warum sehen alle immer nur "schwarz oder weiß"?

Niemand kann aus den getroffenen Aussagen her nun zum Schluss kommen, das Finanzielle sei am wichtigsten.... Das ist nicht wahr.

Allerdings ist es ein relativ gut beeinflussbarer Faktor. Richtige gegenseitige Liebe setzt ein Kennenlernen vorraus, das kann man z.B. gut kontrollieren.

Es gibt noch wesentlich wichtigere Aspekte als das Finanzielle. Einige kann man aber kaum beeinflussen (Gesundheit), andere schließen dass Finanzielle nicht aus. Oder gibt es nur hübsche und liebe Bäckerei-Angestelltinen und keine äh Ingenieurinen? (nur ein Beispiel)

Es gibt genug gutverdienende Akademiker zu haben (auch wenn die meisten in den Augen von Wirtschaftsinformatiker vielleicht noch nicht genug verdienen), darunter viele interessante Frauen und Männer mit gutem Charakter. Nur weil das Akademiker sind, sind das keine "Spaßbremsen". Im Gegenteil.

Dass es nur einen ganz bestimmten Deckel zu einem Topf gibt und man dann eben Glück oder Pech hat, weil der Deckel gebildet oder ungebildet sein könnte, glaube ich nicht, und glauben wohl auch nur die wenigsten. Die Welt ist groß genug.

Und Geld ist ohne Frage nicht alles; Erleichtert aber nicht nur das eigene Leben ungemein, sondern auch das der eigenen Kinder.

----------

Einen Nachteile hat die Sache allerdings schon, muss einen ja aber nicht groß kümmern.

Dass man die einfachen Arbeiter und Angestellte in Sachen Partnerwahl verschmäht und so nun nur noch Paare mit der Konstellation Akademiker & Akademiker, Arbeiter & Arbeiter, Sozialopfer & Sozialopfer usw. entstehen, dann wird der Trend weiter dazu tendieren, dass es immer mehr Kinder aus den unteren Schichten gibt.

Ob das so gut ist?

Aber Egoismus liegt im Trend und ist für eigenen Erfolg auch angebracht.
Ich will mir etwas aufbauen und brauche dazu einen leistungsfähigen Partner.
Reynolds
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 30.04.2008
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2008 - 08:41:22    Titel:

hahaha in Berlin verdient man gut? Nehmen wir mal Siemens, Bosch und Vattenfall weg, dann geht ihr ein Mittelstandsing. mit 36k nach Hause !
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