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Rücknahme eines Zulassungsbescheide
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Rücknahme eines Zulassungsbescheide
 
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donline
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Anmeldungsdatum: 17.07.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 14:22:09    Titel:

Nicht das ich wüßte sie hat die Aufnahmeprüfung dieses Jahr das zweit mal gemacht und sogar die Begabtenprüfung bestanden beide male. Letztes Jahr war sie die erste auf der Warteliste und dieses Jahr so was. Bei der Theoretischen Prüfung war sie sich so sicher und mußte deswegen nicht schummeln und bei der Praktischen(Singen) kann man nicht schummeln bzw ich wüsste nicht wie!
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 14:35:42    Titel:

donline hat folgendes geschrieben:
Weiß einer wie man einen vernünftigen Widerspruch schreibt? Weil nur zu schreiben ihiermit lege ich widerspruch gegen ihre Rücknahme der Zulassung ein finde ich ein wenig kurz.


Das reicht schon. Du musst einfach nur zu erkennen geben, dass du ein Problem mit diesem Bescheid hast.
donline
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Anmeldungsdatum: 17.07.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 14:41:54    Titel:

Ah das ist gut zu wisse.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 14:45:55    Titel:

Alles zum Widerspruchsverfahren findest du in den §§ 68 ff. VwGO. § 70 I VwGO regelt die Form des Widerspruchs. Wenn der Verwaltungsakt eine Begründung enthalten hätte, könnte man inhaltlich gegen diese argumentieren, aber hier einfach die Begründung zu fordern, ist ja nicht Sinn der Sache... Deine Frau will ja den Studienplatz. Von daher brauchst du weiter nichts schreiben.

Die Behörde muss den sog. Widerspruchsbescheid, den sie anschließend erlässt, dann auch begründen (§ 73 Abs. 3 Satz 1 VwGO).
Sollte sie den Widerspruch zurückweisen, kann deine Frau Anfechtungsklage erheben.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 15:01:12    Titel:

donline hat folgendes geschrieben:
Weiß einer wie man einen vernünftigen Widerspruch schreibt? Weil nur zu schreiben ihiermit lege ich widerspruch gegen ihre Rücknahme der Zulassung ein finde ich ein wenig kurz.

Zumindest im Bundesrecht (VwVfG) ist ein Rechtsakt zu begründen. Analoge Regelungen dürften sich in den Landesgesetzen finden, und ich wüsste auch nicht, warum dies hier nicht erforderlich sein sollte.

Dementsprechend würde ich Widerspruch einlegen und im selben Schreiben eine Begründung für den Bescheid verlangen.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 15:05:50    Titel:

Ein Widerspruchsbescheid muss nicht begründet werden! Das Widerspruchsverfahren ist nicht im VwVfG geregelt, sondern in der VwGO, siehe oben.
Julchen87
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 15:18:59    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
nicht im VwVfG geregelt, sondern in der VwGO


ahh ja, ich glaube der Unterschied ist jetzt jedem hier klar Wink Wink Wink Very Happy Very Happy Very Happy
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 15:23:03    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Ein Widerspruchsbescheid muss nicht begründet werden!

Ich weiss. Habe ich auch nicht behauptet Wink

Ich bezog mich auch nicht auf das Verfahren des Widerspruchs, sondern auf das eigentliche Zulassungsverfahren. Und hier würde es mich zumindest wundern, wenn die Hochschule die Zurücknahme der Zulassung (ggf. aufgrund analogen Landesrechts) nicht begründen müsste. Sicherheitshalber würde ich mal schauen, ob sie das nicht irgendwo öffentlich auf der Homepage o.ä. gemacht hat.

Nebenbei: Ich bin kein Jurist, und habe auch noch nie widersprochen. Aber ist so ein "plumper" Widerspruch nicht auch ggf. mit Kosten verbunden? Und das hängt doch letztendlich meist von der Begründung, bzw. fehlenden Begründung ab, zumindest im Hinblick auf die Erfolgsaussichten des Widerspruchs, oder? (wie gesagt: Hier kann man ja ohne weitere Informationen kaum sachlich widersprechen).
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2008 - 15:50:52    Titel:

Julchen87 hat folgendes geschrieben:
Marina85 hat folgendes geschrieben:
nicht im VwVfG geregelt, sondern in der VwGO


ahh ja, ich glaube der Unterschied ist jetzt jedem hier klar Wink Wink Wink Very Happy Very Happy Very Happy


Halt mal deine nervigen Kommentare zurück und geh lernen Wink (nichts für ungut, ist meine Schwester Wink ).

@ Julius_Dolby
Achso, dachte, das wär darauf bezogen, dass ein Widerspruch begründet werden muss. Falsch verstanden.
Die Einlegung eines Widerspruchs ist höchstes mit Portokosten verbunden und die 55 cent wären es mir dann schon wert Smile .
Und zu den Erfolgsaussichten: Naja, die Behörde muss die Rechtmäßigkeit und Zweckmäßigkeit überprüfen (§ 68 Abs. 1 Satz 1 VwGO). Dabei können Argumente des Widersprechenden helfen, aber wenn es diese nicht gibt, muss die Behörde trotzdem gleichermaßen prüfen. Von daher hängen die Erfolgsaussichten nicht zwangsläufig von einer Begründung des Widerspruchs ab. In der Realität mag das ggf. anders aussehen, aber dann liegt zumindest eine Begründung vor und der Weg zur Klage ist eröffnet.

Bin auch jetzt nur damit in Detail angefangen, weil du mir etwas rechtskundig zu sein scheinst Wink.

Beim Widerspruchsverfahren geht's ja auch gar nicht darum, sachlich zu widersprechen, sondern eher darum, den Weg für die Klage zu eröffnen (die erst anschließend möglich ist), sofern die Behörde nicht abhilft.

Ach ja, die Bundesregelungen werden übrigens nicht analog angwandt, sondern entweder direkt (weil darauf verwiesen wird) oder das Land hat eigene Regelungen, die ähnlich aussehen. Analogien sind rechtstechnisch nur möglich, wenn etwas gar nicht geregelt ist und das dürfte bei solchen Vorschriften nicht der Fall sein.
donline
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Anmeldungsdatum: 17.07.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2008 - 10:19:38    Titel:

Ja danke schon mal werden dann malgucken was daraus wird. Wenn noch einer einen Tipp hat immer her damit.
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