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Transistoraufgabe
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Foren-Übersicht -> Ingenieurwissenschaften -> Transistoraufgabe
 
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Jessika86
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Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 21:15:50    Titel:

Smoother, ich habe wirklich damit ein Problem mit dem Begriff durchsteuern noch. Ich habe das vollkommen verstanden, dass was Du gesagt hast. Das heißt...steuert der Tranistor durch, was ich auffasse, als das der Tranistor einwandfrei arbeitet, so fließt wie gewollt der Strom Ic durch RL. RL hat hierbei, wie Du gesagt hast, die Augabe eine Schutzfunktion bereitzustellen, aufgrundesen dass ein Potential an RL abfällt. Ich wäre jetzt so froh, wenn einer von Euch beiden mir erklären könnt. Wie das mit dem Übersteuern geregelt ist. Denn eins scheint mir klar zu sein. Der Strom Ie der durch Ra geht, wird geregelt und ergibt mit der Höhe ein Potential. So, nun komme ich schon nicht weiter..schau Smoother...den Du sagst ja, dass Ube ja immer gleichbleibend ist. Aber je höher mein Strom an Ra, desto größer doch meine Spannung, die doch hierbei anliegt. Ich folge weiter, vllt komme ich ja so auf eine Lösung...also wenn ich also einen großen Strom an Ra habe wird auch mein Strom geringer der durch die Diode fließt. Sagen wir mal theorethisch, ich weiß jetzt nicht ob dies möglich ist, aber der Strom durch Ra wäre so groß, dass Iz gleich null wäre. Was würde passieren...Ib ist = I1. Ich komm nicht weiter..ich versuch diesen Kreislauf zu verstehen:-(
Help!
Jessika86
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Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 21:20:05    Titel:

Also, ich will Euch nur noch auf den Stand halten, dass ich mir Smoother jetzt Deine Hilfe zu Gemüte gebe. Ich danke Dir. Ich bin aber lange noch nicht aus dem Forum raus...also nicht weglaufen. Ich lese mir jetzt alles gaannz ruhig durch. Mach mir jetzt erstmal einen Cappucino..puh. Schaltungstechnik macht mir ja Spass, so ist das ja nicht...also ich lese jetzt mal. Mir gleich, ihr Lieben.
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 21:28:57    Titel:

EDIT:
Ich bin jezt auch völlig durcheinander Laughing


Zuletzt bearbeitet von sm00ther am 20 Jul 2008 - 21:49:27, insgesamt 3-mal bearbeitet
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 21:40:16    Titel:

Mit durchsteuern meine ich Folgendes:

Gehen wir vom normalen NPN Transistor aus.

Er hat idealerweise einen unendlich hohen Widerstand. Als Schalter hieße es, dass er offen wäre.
Legt man eine Spannung U_BE an, die man von 0V an und betrachtet das Ausgangskennlinienfeld, fließt der Strom I_C nicht.

Wird U_BE langsam erhöht, fängt I_C an zu fließen - zunächst klein, steigt aber schnell an.
Das heißt, dass der Transistor anfängt durchzusteuern, also zu leiten (Widerstand wird kleiner).
Legen 0,6V als U_BE an, ist der Transistor voll leitend. Das heißt, dass der Transistor voll durchgesteuert ist.
Als Schalter wäre das, dass der Schalter geschlossen ist.

MfG
ebt'ler
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 691

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 21:50:49    Titel:

Ja das pnp verwirt immer, aber dein letzter post gefällt mir schon deutlich besser Wink

Ist das Beste was ich so schnell dazu gefunden habe, aber ACHTUNG NPN- Transistor und 2 Dioden Statt Z Diode
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210253.htm

Sinn und Zweck der Schaltung: Konstantstromquelle (bitte Googeln)

In unseren Fall ist die Z- Diode eine art Sollwertgeber, URa ist 0,6V kleiner als Uz. Da Ra einen Festen Wert hat und die Spannung die über ihn abfällt Konstant ist, ist auch der Strom Konstant, somit ist dann auch der Strom durch Rl konstant.


Zuletzt bearbeitet von ebt'ler am 20 Jul 2008 - 21:53:06, insgesamt einmal bearbeitet
Jessika86
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Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 21:52:11    Titel:

Okay Smoother, indem Tempo so weiter machen und versteh weiterhin alles. Lass uns weiter daran arbeiten die Schaltung zu knacken. So jetzt ist aber so, dass bei einem pnp-Tranistor wenn alles schön durchsteuert, wie du sagst, Ie in den Transistor hineinfließt, Ib aus dem Transistor heraus und Ic in RL auf Masse. Okay, greifen wir weiter auf, dass Ube idealerweise 0,7V beträgt.
Schade, dass Isi uns nicht weiterhelfen kann. Isi! Erklär uns doch nochmal in einfachen Worten die Lösung des Transistors. Das ist echt doof, dass man nicht mal einen Vergleich hat. Total doof. Ich hoffe, ihr hilft mir weiterhin den Transistor in seiner diesbezüglichen Arbeitsweise zu verstehen.
ebt'ler
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 691

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 22:13:58    Titel:

Hab was Gutes zum Thema gefunden (nur zwei Dioden statt Z-Diode, Funktion bleibt jedoch gleich)



ausführliche Erklärung:

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/currled.htm

Einfach bis Transitorstromquellen mit Silizium-Dioden runterblättern.
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 22:16:19    Titel:

Hi,
ich kann dir nicht wirklich weiter helfen, weil ich mein ganzes Wissen über Transistoren verbraten habe Very Happy

Aber der Link von ebtler bringt es doch auf den Punkt. Es handelt sich um eine Konstantstromquelle.

Ich verstehe es nun so:

Nimmt man anstelle der Diode einen Widerstand, kann man den gewünschten Arbeitspunkt einstellen. Das habe ich ja bereits beschrieben und dann wieder editiert.
Wir haben jetzt aber keinen Widerstand, mit dem wir den Arbeitspunkt einstellen können, sondern eine Z-Diode, die die angelegte möglicherweise pulsierende Gleichspannung stabilisiert (was ebt'ler als Sollwertgeber genannt hat).

MfG
Jessika86
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Anmeldungsdatum: 20.07.2008
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 22:29:08    Titel:

Smoother, Du warst trotzdem eine unglaublich große Hilfe. Ich danke Dir über alles. Mein Kopf brummt schon von lauter Lernerei. Ich denke, dass ich bald schlafen gehe..nach 12std Bau,-und Schaltungstechnik.

@Ebtler. Kannst Du mir bitte einmal konstante Größen vorgeben. Weißt Du was mich die ganze Zeit verwirrt ist, dass einmal konstante Verhältnise benötige. Sag mir bitte einmal, okay Jessi..Ra ist konstant, RL ist konstant und die Spannung an der Diode ist konstant. Ein Beispiel, dass wäre lieb. Du hast gesagt, dass die Diode ein Sollwertgeber sei, es fällt also immer, wirklich immer eine konstante Spannung an dieser Diode ab, right? Das würde mir fürs Erste einmal benügen. Ich werde es mir heute noch durchlesen..auch wenn ich durch so eine Aufgabe wieder einen unruhigen Schlaf riskiere, aber ich hoffe, dass Du vllt Ebtler mir weiterhelfen kannst..natürlich auch jeder andere. Wie schon gesagt, es wäre sehr nett, wenn Du mir vllt nochmal zum Start sagen kannst. Hey, diese Widerstände haben feste Werte usw.. Aber der Tipp ist schon mal ne heiße Spur zum Erfolg;-)
ebt'ler
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 691

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2008 - 22:48:01    Titel:

Uz = konstant
Ura = konstant 0,6V kleiner als Uz
da Ra einen bestimmten Wert hat ist Ira = konstant
Ira = Irl + Ib (Ib vernachlässigbar)
Irl = konstant

Somit ist Irl Lastunabhängig und auch Versorgungsspannungsunabhängig (in Grenzen)


Noch zur Thematik Dioden (einfach erklärt)

Siliziumhalbleiterdioden (werden auch als Gleichrichterdioden bezeichnet) haben eine Durchlassspannung / Schleusenspannung / Schwellwert usw. (Us) von rund 0,7V

das heißt dass wenn sie in Durchlassrichtung betrieben werden und Us überschritten wird werden sie Leitend, dann fällt über ihr nur Us ab, also immer 0,7V

in Sperrrichtung ist sie nicht leitend, also Hochohmig, unabhängig von der angelegten Spannung (in Grenzen), grob gesagt verhält sie sich wie ein offener Schalter (über ihr fällt z.B. die volle Betriebsspannung ab)


in deinen fall wurde eine Z-Diode (Zehnerdiode) verwendet

in Durchlassrichtung hat sie dasselbe verhalten wie eine „normale“ Siliziumhalbleiterdiode

in Sperrrichtung betrieben (wie in deinem Beispiel) sind sie unterhalb der Z-Spannung (Uz) nicht leitend, wird jedoch Uz überschritten wird die Leitend, der Strom steigt schlagartig an
ist jetzt ein Widerstand in reihe geschaltet fällt über ihn die Differenz zwischen Betriebs- und Z- Spannung ab
Die Spannung über der Z-Diode bleibt dabei immer auf den Wert Uz (Wenn die Betriebsspannung > als Uz ist)
Zu beachten ist auch der maximale Z-Strom der dabei nicht überschritten werden darf

Die Z-Spannung einer Z-Diode ist Fertigungsbedingt (anhand der E12-Reihe werden Z-Dioden gefertigt)

Hab’s versucht so allgemein und kurz zu halten wie möglich


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