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sinn eines entkopplungswiderstandes
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Ilrod
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
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BeitragVerfasst am: 30 Jul 2008 - 08:14:59    Titel: sinn eines entkopplungswiderstandes

hallo,

ich beschäftige mich gerade mit der tonregie und frage mich dabei immer wieder, welchen zweck der entkopplungswiderstand hat. kann mich da mal bitte jemand aufklären?
er ist ja normalerweise bei den knotenpunkten in der gruppensammelschiene intergriert, oder täusche ich mich da? und sie sind parallel geschaltet, weshalb dann der pegel noch nachgeregelt werden muss. Allerdings verstehe ich den sinn davon noch nicht so ganz.

wer kann mir da weiterhelfen?
ilrod
Ilrod
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
Beiträge: 30
Wohnort: mitte deutschlands :)

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2008 - 12:32:33    Titel:

dienen die zur gleichrichtung oder wie?
_________________
"Wo viel Weisheit ist, da ist viel Grämen, und wer viel lernt, der muss viel leiden." (die Bibel, Prediger 1.18 )
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 4993
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2008 - 08:11:29    Titel:

Ich kenne solche 'Entkopplungswiderstände' nur im Zusammenhang mit einer Brücke z.B. im analogen Telefon:
Zitat:
Die Sprecheinrichtung: Brückenschaltung zur Entkopplung von Mikrofon/Lautsprecher
Die Sprecheinrichtung ist im Prinzip eine Wheatstonesche Brücke, wobei die Stromquelle das Mikrofon und das
Anzeigeinstrument der Lautsprecher ist. Im Idealfall (Brücke abgeglichen) wird somit das eigene Sprachsignal nicht
vom eigenen Lautsprecher wiedergegeben. Der Lautsprecher wird dabei nicht direkt, sondern über einen Übertrager
(entzspricht R1,R3) angeschlossen. R2 entspricht der Telefonleitung (Vierpol), und R4 einem Leitungsnachbild aus
RN, CN mit den gleichen Eigenschaften wie der Vierpol.
Diese Brücke ist jedoch in der Praxis aufgrund der unterschiedlichen Leitungswiderstände nie vollständig
abgeglichen, so daß meist das eigene Sprachsignal im Hörer wahrgenommen werden kann. Durch die
Brückenschaltung tritt beim kommenden Signal (Spannungsteiler aus R3/R4) und beim gehenden Signal (Strom
vom Mikrofon teilt sich durch beide Zweige auf) über die Leitung zur Gegenstelle (R2) ein Verlust von über 50%
auf . Ein Teil dieser Verluste wird durch den hohen Wirkungsgrad des Kohlemikrofons (>100% bezüglich
Umsetzung Schall -> El. Energie durch Stromfluß durch Mikrofon) jedoch wieder kompensiert.

_________________
Ein herzliches Grüß Gott aus München, servus, isi
Ilrod
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
Beiträge: 30
Wohnort: mitte deutschlands :)

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2008 - 09:59:37    Titel:

hallo isi,

hast du auch noch die schaltung dazu? denn ich kenne total verschiedene brückenschaltungen und weiß nicht, weilche hier sinnvoll wäre ... .

danke aber auf alle fälle für die antwort. mir fällt die übertragung auf mein problem zwar noch etwas schwer, aber dazugelernt habe ich trotzdem. Smile

ilrod
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ebt'ler
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 379

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2008 - 16:07:05    Titel:

@ isi1
Im Zusammenhang mit analogen Telefonen fällt mir nur die nachfolgende Schaltung ein, meinst du diese?




http://de.wikipedia.org/wiki/Gabelschaltung

Ich würde einen in einer solchen Schaltung verwendeten Kondensator auch nicht als Entkoppelkondensator bezeichnen, da

Zitat:
Entkoppelkondensator: (balanced capacitor) auch Ausgleichskondensator. Kondensator, der ohne Beeinflussung der Wechselstromverhältnisse einer Schaltung eine Gleichspannung von ihr fernhält.



@ ilrod
Beantwortet das deine Frage? Es gibt ja noch mehr Aufgaben die Kondensatoren in den verschiedensten Schaltungen haben können.
ebs
Full Member
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Anmeldungsdatum: 03.11.2007
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2009 - 08:23:04    Titel: Re: sinn eines entkopplungswiderstandes

Ilrod hat folgendes geschrieben:
Ich beschäftige mich gerade mit der Tonregie und frage mich dabei immer wieder, welchen Zweck der Entkopplungswiderstand hat. Kann mich da mal bitte jemand aufklären?

Die bisherigen Antworten weisen nicht in die richtige Richtung.
"Knotenpunktverstärker" in "Null-Ohm-Technik" gehören zu "Mischpulten" und sind zur "Summenbildung" von Audiokanälen ausgelegt. Zum Funktionieren der Zusammenfassung der Signale benötigt man immer die vorgeschalteten "Entkopplungswiderstände" zur direkten "Gegenkopplung".
Dieser Knotenpunktverstärker in "0-Ohm-Technik" wird auch mit "Sammelschinenverstärker" bezeichnet.

http://books.google.de/books?id=TIV5fNbhQ2AC&pg=PA300&lpg=PA300&dq=Null-Ohm-Technik&source=bl&ots=mkvOkEuEC3&sig=u2BMAqTybO5jGR5QGuMKyirqL_0&hl=de&ei=h-RWSrXsCKGmnQOp0eXdCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=7

Der Knotenpunktverstärker ist ein Addierer, d. h. mehrere Signale werden an einem Knotenpunkt zusammengeschaltet. Damit das rückwirkungsfrei passiert, braucht man einen Knotenpunktverstärker in Null-Ohm-Technik (0-Ohm-Technik) mit den dazugehörenden Entkopplungswiderständen.


Zuletzt bearbeitet von ebs am 12 Jul 2009 - 07:00:57, insgesamt einmal bearbeitet
Coodle11
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Anmeldungsdatum: 06.07.2009
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2009 - 11:12:13    Titel:

Hm, also beispielsweise ein invertierender Verstaerker an dem am invertierenden Eingang ueber jeweils einen Widerstand ein Signal angelegt wird?

Die (moeglichst grossen) Widerstaende davor dafuer dass die eigentliche Verstaerkung unabhaengig von den Innenwiderstaenden der angehaengten Quellen ist?

Humm, einfache OPV Addierschaltung also?
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