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Studium und Verdienst danach
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sen
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Anmeldungsdatum: 19.01.2009
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2009 - 22:38:28    Titel:

Zu Zusammenhang Topuni / Topgehalt:

Topuni bringt dir nur einen Vorteil, um "einfacher" an ein Jobinterview zu kommen. Sobald das Jobinterview dann anfaengt, und in deiner Leistung im Berufsleben spaeter hat zumindest in meinem Fachbereich die Uni keinerlei Bedeutung mehr. Ich habe in den letzten Jahren vielleicht 100-200 Leute interviewed (uebrigens sind Interviews in meiner Branche ziemlich anders als in Deutschland: ein typisches Vorstellunsggespraech dauert den ganzen Tag und hat zwischen 4 und 10 Einzelinterviews je 45-60min). Ich habe unzaehlige Leute gesehen die zwar auf 'ne Topuni gingen aber trotzdem totale Flaschen sind und bei denen hat sich keiner dafuer interessiert wo die zur Schule gingen und die wurden nicht genommen. Andererseits gibt es auch 'ne ganze Reihe von sehr talentierten Leuten die auf Unis gingen von denen ich noch nie was gehoert hatte udn die trotzdem im Interview alle Leute beeindrucken. Und sobald man mal angestellt ist, ist nur die Leistung ausschlaggebend, nicht, wo man herkommt.
sen
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Anmeldungsdatum: 19.01.2009
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2009 - 22:49:25    Titel:

[quote="xmisterDx"]Mich persönlich würde viel eher interessieren, wieviel von dem vielen Geld man in private Altersvorsorge und Krankenversicherung investieren muss, da es ein solches System wie in Deutschland, in den USA nicht gibt...

Und wie es aussieht, wenn man seinen Job verliert, zum Beispiel wegen Krankheit oder so. In Deutschland greift dann das soziale Netz. In den USA zieht man gewöhnlich in eine hübsche Pappkiste in der Bronx, richtig?[/quote]

In guten Jobs zahlt die Krankenversicherung der Arbeitgeber, das ist der Haupteil der sogenannten "Benefits". Typischerweise sind das so zwischen $5,000-6,000 pro Jahr die der Arbeitgeber fuer einen bezahlt. Ich muss das weder versteuern noch was zu beisteuern.

Es gibt "Social Security", eine Pflichtrentenversicherung wie in Deutschland. Da muss jeder einzahlen, und der Hoechstsatz ist z.Zt. so $1,600 monatlich (wird inflationsangepasst). Also nicht so toll, um davon im Alter zu leben.

Deshalb gibt es zum einen das sogenannte "401k" eine private Altersvorsorge, die steuerbevorteiligt ist. Den Maximalbetrag den man darin einzahlen kann ist $16,500 im Jahr, wobei die meisten Leute die ich kenne das machen, zumal der Arbeitgeber das ermutigen will und einem immer zusaetzlich noch was gratis beisteuert (z.B. 50% bis zu einem gewissen maximal prozentsatz). Das Geld darf man erst ab 60 Jahre Lebensalter abheben.

Es gibt keine Kuendigungsfristen, es ist "at will employment", d.h. wenn entweder Arbeitgeber oder Arbeitnehmer keinen Wilen mehr auf das Beschaeftigungsverhaeltnis haben, koennen die jederzeit kuendigen von einem Tag auf den andern. Allerdings ist es natuerlich, wenn man was zur Seite legt, einfach, fuer so etwas vorzusorgen. In den USA sagt man als Faustregel immer, man sollte das, was man in 8 Monaten an Bargeld ausgibt, als eiserne Reserve haben. Der Schluessel ist eben (uebrigens auch in Deutschland), seinen Lebensstil geringer nach oben zu fahren wie seinen Verdienst. Z.b. ist bei mir einnahmen & ausgaben vollkommen unabhaengig. Ich entscheide mich im voraus (z.B. fuer das naechste Jahr), wieviel ich ausgeben moechte, und auch wenn ich ueberraschend viel verdiene, gebe ich deshalb nicht mehr aus. Z.B. habe ich vor zwei Jahren vollkommen ueberraschend einen extra Bonus ausserhalb des normalen Anlaesse, zu denen es Jahresboni gibt, bekommen. D.h. mein Chef sagte mir einfach eines Tages in einem Gespraech mit ihm dass ich ausser der Reihe einen Extrabonus von $50,000 fuer meine gute Arbeit an einem Projekt erhalten wuerde. Ich habe keinen pfennig davon extra ausgegeben, sondern es ging einfach in mein Konto und damit hatte es sich.


Zuletzt bearbeitet von sen am 19 Jan 2009 - 23:00:08, insgesamt einmal bearbeitet
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2009 - 22:58:55    Titel:

@sen: da du hier die leute all ermunterst in die USA zu gehn, wie sieht das denn mit Arbeitserlaubnissen aus? Also ich habe mich mal eine Zeit lang dafür interessiert nach dem Studium einen Job in den USA zu bekommen, allerdings sind die Chancen auf Greencard-lotterie ja auch relativ bescheiden. Zwar kann man als Akademiker auf ein H1B hoffen, allerdings soll dieses die Firma ziemlich teuer kommen und diese würden dies nur bei Bewerbern machen, die die Firmen auch schon kennen und die halt wirklich außergewöhnlich talentiert sind.
sen
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Anmeldungsdatum: 19.01.2009
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2009 - 23:07:03    Titel:

zu arbeitserlaubnissen:

Greencard Lottery ist super unwahrscheinlich da zu gewinnen. Laut AmericanDream liegen die Chancen bei 1:20-1:25. D.h. der durchschnittsteilnehmer gewinnt nach 22 Jahren. Ich habe 6 Jahre daran teilgenommen und nie gewonnen, habe aber durch meinen Arbeitgeber vor Jahren 'ne Greencard erhalten.

Bezueglich Arbeitsvisum: Das argument, dass es den arbeitgebern zu viel kostet, kann ich nicht bestaetigen. Es kostet um die $5,000-$7,000 inkl. Anwaltsgebuehren. Wenn man in 'nem Beruf arbeitet wo man $40,000 verdient, ist das natuerlich viel. In meiner Firma (und in allen anderen Firmen wo ich Leute mit H-1B kenne vom Studium) sind die Kosten dafuer jedoch reine Formsache, d.h. wenn jemand ein Angebot erhaelt, weil er gut ist, wird ihm nachher die Einwanderungssache ermoeglicht, aber diese extra Unkosten fuer die Firma haben keinerlei Beeinflussung darauf, ob man ein Angebot erhaelt oder nicht. Allerdings gibt es zur Zeit mit H-1B ein engpass, so dass es nicht mehr ganz so trivial ist, H-1B's zu erhalten. Allerdings gibt's da unzaehlige Tricks, wie wirklich gute Leute trotzdem reingeholt werden koennen. Zum einen koennte der Arbeitgeber direkt 'ne Greencard beantragen bevor das arbeitsverhaeltnis beginnt. Zum anderen kann man in einer Reihe von umstaenden das ganze als J-1 Visa beginnen, udn dann in 'ne Greencard umwandeln. Zum anderen kann man in einer auslaendischen Niederlassung fuer ein Jahr arbeiten und dann per L-1 Visum in die US.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2009 - 23:07:18    Titel:

Ich wollte lediglich anmerken, dass man in den USA zwar viel leichter und weiter aufsteigen kann, als in Deutschland... aber dafür auch viel leichter, viel tiefer fallen kann...

Die USA oder andere Länder dieser Welt sind ohne Frage supertoll, solange man ein gesunder, fitter (,junger) Mensch ist. Interessanterweise kommen viele Auswanderer nach einer Zeit zurück, vor allem wenn sie alt werden und es mit der Gesundheit nicht mehr ganz so gut bestellt ist...
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2009 - 00:19:37    Titel:

http://www.sueddeutsche.de/653380/604/2704269/Fachkraefte-dringend-gesucht.html
08.01.2009 05:00 Uhr


Zitat:
Darunter sind bei weitem nicht nur die ganz hochqualifizierten Tätigkeiten: Kommunikationselektroniker etwa sind sehr gefragt oder Industriemechaniker, Dreher und Fräser oder Anlagenmechaniker für Heizungen.


Unseren Freunden geht wohl doch die Arbeit nicht so schnell aus, von diesen Leuten sprechen wir nämlich und nicht vom Monteur am Fließband.

Zitat:

Am begehrtesten sind indes IT-Fachleute. "Dort suchen die Unternehmen händeringend etwa nach Software-Entwicklern", sagt Landeck. "Viele Unternehmen finden überhaupt keine deutschen Mitarbeiter und suchen deswegen im Ausland." Den Aufwand für Arbeitsgenehmigungen und andere Papiere nehmen die Unternehmen dabei gern in Kauf, "und es ist auch meistens kein Problem, die zu bekommen, weil es eben kaum deutsche Bewerber gibt."


Frickler sind angeblich gesucht, die Gehälter sollten sich nach Aussagen einiger hier im Forum doch wegen Bewerbzahl fast gegen Null fast schon gegen unendlich bewegen. Wenn es schon kaum deutsche Bewerber gibt, dann sollte das den Firmen doch ein IG Schichtergehalt wert sein...

Zitat:

Das Problem: Auch konkurrierende Großunternehmen sind auf der Suche nach Leuten, und die können mit ihren großen Personalabteilungen oft effizienter um Hochschulabgänger werben. Mittelständler Hager wirbt denn auch mit Qualitäten für sein Unternehmen als Arbeitsplatz. Er glaubt sich sogar im Vorteil: "Wir bieten eine langfristige Perspektive", sagt Hager, "und wir haben familienfreundliche Arbeitszeiten - bei uns kann man abends nach Hause gehen."


Großunternehmen haben in der Regel Tarifverträge und eine tarifliche Arbeitszeit, was Hager mit "abends nach Hause gehen" ohne tarifliche Arbeitzeit meint frag ich mich doch sehr ...

Zitat:

So stehen bei BMW die Bänder zwar immer noch still in Folge der Absatzkrise. Damit in Zukunft wieder Autos gekauft werden, will der Konzern seine Forschungsabteilung ausbauen. "Wir wollen in München einige hundert Ingenieure neu einstellen", sagt Konzernsprecher Michael Rebstock.


Aha, ab in die Automotive Branche, da gibts wohl Jobs wie Sand am Meer.

Zitat:

Von einem Ende des Fachkräftemangels kann auch bei Siemens nicht die Rede sein. "In den naturwissenschaftlich-technischen Fächern haben wir einen ganz erheblichen, eher wachsenden Bedarf", sagt Pressesprecher Karlheinz Groebmair.


"erheblich" und sogar "eher wachsender" Bedarf gleich und das auch noch bei Einstellungsstop...


Klingt ziemlich frustriert ich weiß schon. Ich hab einen Job aber ich kenne im moment viele die über solche "Artikel" in einer nicht unangesehenen Zeitung nicht lachen können. Und wieder ist der Ingenieur oder der Informatiker der öffentliche Gewinner der Krise, braucht sich doch keiner mehr Sorgen machen hier im Forum. Tut mir wirklich leid, aber die geben mir ihrem Fachkräftemangel einfach keine Ruhe.


Zuletzt bearbeitet von wiing701823 am 20 Jan 2009 - 00:26:57, insgesamt einmal bearbeitet
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2009 - 00:24:21    Titel:

Teert sie...
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2009 - 00:27:57    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Teert sie...


Geh doch auf die Zitate ein, schreib doch deine Argumente dazu, oder deine Meinung als solchen Mist.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
Wohnort: Hier nicht mehr aktiv!

BeitragVerfasst am: 23 Jan 2009 - 16:23:15    Titel:

Zitat:
stimmt, Whisky Cola, Cognac, Jägermeister sind auch sehr beliebt. Und das nicht nur bei den großen Autobauern, auch bei den Zulieferern.


Die einzige Form von Alkohol, die ich in den Semesterferien bei den Schichtlern entdecken konnte, war in Form einer Moncherie-Praline. Keiner kann mir erzählen, das er davon überzeugt ist, das die an teils sehr ausgefeilten Maschinen saufen während der Schichtleiter regelmäßig seine Runde dreht.

Zitat:
Aber was leistet so ein Schichler mit Anfang 20 den besonderes ? einen stink normalen Haupt / Realschulabschluss, 3.5 Jahre easy Lehre und danach ganz normale reproduktive Arbeit nach Plan und Vorgabe in 35 H Woche ?


Anscheinend leistet er eine ganze Menge, ansonsten würde er nicht so gut verdienen. Wenn nunmal ein starker Bedarf an Schichtlern bzw. Arbeitern besteht, diese dann auch maßgeblich dazu beitragen dass die Firma und Produktion [mit Hintermännern] läuft, ist die Entlohnung durchaus gerechtfertigt.

Der MINT mit 08/15 Abschluss, hat selber Schuld wenn er in einem Großraumbüro landet und der Arbeit nachgeht, die jeder Bürosklave verrichten könnte.

Gruß
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 23 Jan 2009 - 16:36:54    Titel:

Zitat:
Die einzige Form von Alkohol, die ich in den Semesterferien bei den Schichtlern entdecken konnte, war in Form einer Moncherie-Praline. Keiner kann mir erzählen, das er davon überzeugt ist, das die an teils sehr ausgefeilten Maschinen saufen während der Schichtleiter regelmäßig seine Runde dreht.


Viele Betriebe haben kein Alkohol Verbot, frag mal den User royal hier ,der war bei Audi in den Semesterferien, hat als Hilfsarbeiter 3300 netto im Monat auf Schicht bekommen, er hatte seinen Lohnzettel eingescannt und im Forum gepostet !


Zitat:
Anscheinend leistet er eine ganze Menge, ansonsten würde er nicht so gut verdienen. Wenn nunmal ein starker Bedarf an Schichtlern bzw. Arbeitern besteht, diese dann auch maßgeblich dazu beitragen dass die Firma und Produktion [mit Hintermännern] läuft, ist die Entlohnung durchaus gerechtfertigt.
.


wie gesagt, der gute Nettoverdienst liegt an der staatlichen Subvention von Schichtarbeit, die unter den Nazis eingeführt wurde.
D.h. die Schichtler von heute profitieren noch heute von Adolf Hitler

Ansonsten : wir haben in Deutschland eine hohe Arbeitslosenquote bei gering qualifizierten. Vielleicht eben weil für die geringe Qualifikation die Löhne zu hoch sind.

Zitat:
Der MINT mit 08/15 Abschluss, hat selber Schuld wenn er in einem Großraumbüro landet und der Arbeit nachgeht, die jeder Bürosklave verrichten könnte


nix 08/15 Abschluss, sondern eben MINT typisch 1.x Diplom. Und die machen doch keine stupide Büroarbeit sondern entwickeln Software !

und ja, die meisten werden da landen, wie soll den der Großteil der Softwareentwickler aufsteigen, wenn da eh jeder studiert hat ? erkäre mir das mal bitte
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