Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
 
Autor Nachricht
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:15:02    Titel:

Mal anders herum gefragt: Warum sollten Fachhochschulen das Promotionsrecht haben? Wofür?

Oder: Sollten Realschulen eine gymnasiale Oberstufe bekommen? Immerhin sind die Abschlüsse nach Klasse 10 an beiden Schulformen ja gleichgestellt...



Cyrix
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:22:27    Titel:

Wenn du vergleichst, dann bitte richtig Wink

Der Vergleich zwischen 10jähriger Realschule und 13jährigem Gymnasium passt nicht, da Fachhochschulen mit dem Master einen dem Uni-Master gleichgestellten Abschluss anbieten...

Deine Realschule hat also [edit]bereits[/edit] eine Oberstufe...
vonhelden
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 466

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:23:37    Titel:

Wieso braucht Deutschland auch fähige Wissenschaftler, hauptsache die Unis können sich weiterhin, vor allem die Studenten, als Krone der Schöpfung betrachten.

Zuletzt bearbeitet von vonhelden am 12 Jan 2009 - 14:24:37, insgesamt einmal bearbeitet
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:24:34    Titel:

Aber wo wir schonmal dabei sind:

Ja ich bin ein klarer Gegner des dreigliedrigen Schulsystems...
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:33:36    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Wenn du vergleichst, dann bitte richtig Wink

Der Vergleich zwischen 10jähriger Realschule und 13jährigem Gymnasium passt nicht, da Fachhochschulen mit dem Master einen dem Uni-Master gleichgestellten Abschluss anbieten...

Deine Realschule hat also [edit]bereits[/edit] eine Oberstufe...


Nein: Ich vergleiche die Abschlüsse, die man nach der 10. klasse erhält. Zumindest in Thüringen wird die 10. Klasse an Gymnasien mit einer "Prüfung" (Besondere LeistungsFeststellung) abgeschlossen und auf dem Zeugnis steht der Vermerk, dass diese Versetzung in die 11. Klassenstufe gleichwertig einem Abschluss der mittleren Reife ist.

In vielen anderen Bundesländern dürfte es ähnliche oder entsprechende Regelungen geben.


Die Fragestellung bleibt: Sollte deshalb nun eine Realschule (die sich eher auf den praktischeren Teil stürzt) auch eine gymnasiale Oberstufe fordern können?

Hinweis: Diesmal ist offenabr der Abbrecher vom Gymnasium im Nachteil, weil für die Berufe, die Realschüler im Normalfall nach ihrem Abschluss anstreben, sind jene besser ausgebildet als der Gymnasiast mit seinem 10.-Klasse-Zeugnis...

Umgekehrt ist ein 10. Klässler an einem Gymnasium besser auf die gymnasiale Oberstufe vorbereitet als der gerade fertig gewordene Realschüler.


Nichts anderes haben wir hier auch. Zwei Institutionen mit unterschiedlichem Profil, und die eine will nun auch haben, was die andere schon hat. Nur kümmert sich die erste genau um das, worauf sie hinarbeitet, die zweite will nur auch den gleichen Abschluss vergeben können, arbeitet aber eigentlich in ganz anderer Richtung...


Cyrix
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:35:00    Titel:

vonhelden hat folgendes geschrieben:
Wieso braucht Deutschland auch fähige Wissenschaftler, hauptsache die Unis können sich weiterhin, vor allem die Studenten, als Krone der Schöpfung betrachten.


Wissenschaftler gibt es in Deutschland weit mehr als genug. (Wenn du es nicht glaubst: Versuche mal eine Professur zu bekommen...)

Deutschland braucht viel mehr fähige Leute, die in der Industrie und Wirtschaft arbeiten! (Und darauf bilden FHs aus.)


Cyrix
TK1985
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:35:44    Titel:

Zitat:
Weil seine Ausbildung ihn nicht darauf vorbereitet.


Warum sollte ein Studium zum FH-Master nicht auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten? Wie definierst du überhaupt "wissenschaftliches Arbeiten" und wodurch erwirbt man deiner Meinung nach die Fähigkeit dazu.
Ich zähle dazu all die Methodik die man sich aneignet und anschließend anwendet wenn man umfangreichere Arbeiten wie Studien-, Semeniar-, Bachelor-, Diplom- und Mastararbeiten u.ä schreibt. Und als FH Masterabsolvent hat man das doch genauso gehabt wie ein Uni Masterabsolvent.

Ich weiß ja cyrix42 das du Mathe studierst/studiert hast. Kann es deswegen sein du bei deiner Betrachtung der Wissenschaften Grundlagenforschung als den zentralen Punkt ansiehst und die angewandte Forschung hier etwas vernachlässigst oder übersiehst? In Fächern wie Informatik oder den Ingenieurwissenschaften wird allerdings zum überwiegenden Teil angewandte Forschung betrieben. Und hier wird eben auch an FHs geforscht. Warum dann also kein Promotionsrecht?
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:41:36    Titel:

@TK1985: Die möglichkeiten wissenschaftlich zu arbeiten, setzen haufenweise Kenntnisse voraus. Selbst bis zur Diplomarbeit ist es oft so, dass - mal von außen betrachtet - es doch nur kleine Spielereien sind, die der Student bis dahin fertig bekommt.

Kann ja auch gar nicht anders sein! Wie soll er auch auf einem Niveau arbeiten, auf dem Fachleute sich befinden?

Ergo benötigt es eine lange Vorbereitung, die viele Vorlesungen beinhaltet, welche einen an "das Ende des bisher Bekannten" (ja, ziemlich pathetisch ausgedrückt, sorry ...) heranführen.

Dies leisten aber Vorlesungen an FHs nicht. Grund: Es ist eben genau nicht ihr Ziel, Leute zu den bereichen hinzubringen, wo sie forschen können, sondern ihnen das Bekannte soweit zu vermitteln, dass sie es gut in der Praxis, im Unternehmen anwenden können.

DESHALB ist eine FH keine Einrichtung, welche (aus ihrer Sicht als Abfallprodukt/ Randbeschäftigung) wissenschaftliche Ausbildung betreiben sollte: Es ist einfach nicht ihr Schwerpunkt.

Cyrix
Ra.Be
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 410
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:47:29    Titel:

Ich würde das Ganze vielleicht auch mal anders betrachten. Ist es wirtschaftlich wirklich sinnvoll, noch mehr Dr. auf den Markt zu werfen? Die Anzahl der Dr., die durch Unis mit "reinen" Uni-Absolventen, und besonders geeigneten FH-Studenten gestellt wird, ist wohl absolut ausreichend. Es kann sich wohl auch keine FH darüber beklagen, dass sie keine geeignete Person für eine Professoren-Stelle finden kann. Im Gegenteil: Es ist ziemlich schwierig, überhaupt eine Stelle an Forschungseinrichtungen (was für eine auch immer) zu bekommen, und die Wirtschaft rechnet den Dr. auch immer weniger an. Das einzige was man davon hat ist, dass sich die Leute dann wieder durch andere Zusatzqualifikationen beweisen müssen, weil einfach zu viele da sind. Das Problem hat man schon durch den Überlauf bei BWL und anderen Fächern, und mit den Absolventen der Gymnasien wird es wohl genauso zunehmen. Letztendlich werden die wirklich "Guten" (wie auch immer man die definieren mag) immer ihren Weg gehen, der Unterschied ist halt, dass "normale" Abschlüsse wie ein Abitur oder Hochschul-Abschlüsse halt nicht mehr reichen, um sich von der Masse abzusetzen...

Zusätzlich möchte ich noch anmerken (soll nicht gegen Leute hier gerichtet sein): Jammern tun eigentlich immer die, die für irgendwas nicht gut genug sind. Entweder sind sie zu faul oder haben sich schlichtweg übernommen. Das sieht man sowohl an Gymnasien - die Eltern der überforderten Kindern sind einfach immer am Jammern -, als auch an den FH'lern: "Oh die sind so böse, die lassen mich nicht promovieren" Die Praxis zeigt aber, dass es für wirklich gute Leute eben doch möglich ist, zu promovieren. Es liegen zwar sicherlich noch ein paar Steine im Weg, aber an denen kann man arbeiten.

Gruß
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 14:52:44    Titel:

Die Erfahrung zeigt allerdings auch, dass solche Dinge in der Regel gerade von den Leuten besonders intensiv abgelehnt werden, die diesen Weg der Promotion beschreiten und Angst um ihre eliären Status haben.

Wenn an der FH ohnehin nur Pfeifen ausgebildet werden, dort keine ernsthafte Forschung betrieben werden kann und der Master ohnehin nicht frequentiert wird, wieso sich dann gegen das Promotionsrecht für FHs stemmen?

Was hat die Uni denn zu verlieren, wenn sie soviel besser ist und soviel besser auf die wissenschaftliche Forschung vorbereitet?

Genauso wie du den Fachhochschulabsolventen Jammerei unterstellst, unterstelle ich den Universitätsdoktoranden Schiss vor starker Konkurrenz aus den Reihen der vermeintlich niveaulosen Fachhochschulen.
Da wird dann das eigene Niveau gerne mal hochgespielt...
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14  Weiter
Seite 7 von 14

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum