Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
 
Autor Nachricht
Smutje
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 19:10:21    Titel:

Das ist halt der Schmarrn mit dem deutschen Bildungssystem Wink In den USA macht man den Bachelor, wer mehr Forschungs- oder Führungsaufgaben übernehmen will, den Master, und wer die Hochschulen mag, den Dr. Deutschland hat seine X verschiedenen Abschlüsse mit unterschiedlichen Einstufungen...
Iku
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 19:41:16    Titel:

Es wird bald keinen Dr. mehr geben, sondern nur noch einen Ph. D. wie in englischsprachigen Ländern und dieser Ph. D. kann auch schon mit einem guten Bachelor-Abschluss erlangt werden. Was heißt das? Man macht seinen Bachelor an einer FH (7 Semester) oder an einer Uni (6 Semester) und kann dann durch wissenschaftliche Publikationen (keine Forschungsarbeit) seinen Ph. D. (Doktor) erlangen.
Ra.Be
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 410
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 22:42:24    Titel:

Also es ist insgesamt schon sehr auffällig, dass hier alle mehr oder weniger vernünftige Argumente für ihre Stellungnahme finden, und nur xmisterDx immer dagegen redet, ganz egal was kommt. Ich will dir ja nix unterstellen, aber aus meiner Sicht wirkst du wirklich wie ein FH-Absolvent, den keine Uni für den Dr. genommen hat, bzw. der Angst hat, nicht genommen zu werden, und der hier jetzt verzweifelt versucht, seine Meinung zu rechtfertigen, obwohl sogar einige (die ich als "FH-Studenten" vermute) durchaus die Meinung vertreten, dass das Promotionsrecht bei den Unis ganz gut aufgehoben ist Razz
Smutje
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 22:51:21    Titel:

Nun, in Anbetracht dessen, das der Großteil der Threads à la "die Hochschule ist mir zu schwer/zu theoretisch/zu groß/zu sonstwas" mit Gedanken des Wechsels des Erstellers von Uni zur FH spielen, mag sich manchem der Eindruck aufdrängen, "an einer FH schafft das Studium eh jeder". Das das nicht stimmt, wissen wohl alle, aber wenn dann eine derartige vorherrschende Meinung, gekoppelt mit missverstandenen Argumenten (das Thema Forschung ist sicherlich ein Reizwort, da wohl so mancher Uni-Student der Meinung ist, fachhochschulische Forschung wäre ein Ausnahmefall.) zusammen trifft, entsteht schnell eine gereizte Stimmung. In diesem Sinne, kehren wir auf ein sachlicheres Niveau zurück, wir wissen wohl alle, wie es an "unserem" Hochschultyp abläuft und haben und hatten unsere Gründe, das zu wählen, was wir tun und dafür gerade zu stehen. Ansonsten bietet sich jedem die Möglichkeit zu wechseln -- früher nach dem Vordiplom und heute nach dem Bachelor, auch ohne Abitur.
Adiumla
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.11.2008
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 23:42:51    Titel:

Ich sehe jetzt euch Problem nicht wirklich, was bringt einem einen Dr. wenn man nicht vor hat später mal Prof. zu werden? Zum Angeben?

Der Stern hat auch letzten Monat darüber ein Artikel veröffentlicht wo beschreibt wie unsinnig oft ein Dr. für die Mehrheit der Bewerber ist.

Laut meinen meiner Profs. gibt es mehrere Möglichkeiten für FH-Studenten an einen Dr. zu kommen. Klar müssen sich die jeweiligen Studenten von der Masse abheben aber so ganz unmöglich ist es dann doch nicht.

Gute FH Diplom/Master-Studenten, denen man auch ein Dr. zutraut, können eine Empfehlung erhalten und werden an eine Partner Uni im In-oder Ausland vermittelt.
Ca. 70% dieser Studenten sollen letztes Jahr sogar zur Promotion zugelassen worden sein. (Diese Zahl ist mit Vorsicht zu genießen!)

Es gibt auch den Umweg über größere Unternehmen (zb. Unternehmensberatungen) um in ein Promotion-Programm zu kommen. Zwar nicht leicht aber mit genügend Vitamin B geht das auch.

Noch eine Möglichkeit wäre, sich im Europäischen Ausland bei einer anerkannten Partner-Uni einzuschreiben. Dort gibt es oft nicht so ein Hickhack wie in Deutschland. Und dort juckt es eh keinen ob man UNI / oder FH hat.

Ich hab auch gelesen das Deutschland und die USA derzeit über ein Abkommen verhandeln wo es US-Studenten ermöglicht ihren Master in Deutschland machen.
Durch die Umstellung auf den Bachelor/Master und den geringeren Kosten sollen angeblich immer mehr US-Studenten für den Master nach Deutschland kommen.
Im Gegenzug sollen deutsche Studenten (mit Bachelor/Master) der Zugang zu einer Ph. D. School erleichtert werden.
( Wenn ich den Link dazu finde schreibe ich es hier rein)

---------------
Edit:
Noch was zur Forschung.

Wo bitte kommt ein normaler Uni Bachelor/Master/Diplomer in den Genuss der Forschung? Die Forschung machen da doch nur die Profs., Doktoranwärter und ein paar auserlesene Studenten aber der Rest?
2,71828
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 23:54:28    Titel:

Adiumla hat folgendes geschrieben:
Laut meinen meiner Profs. gibt es mehrere Möglichkeiten für FH-Studenten an einen Dr. zu kommen. Klar müssen sich die jeweiligen Studenten von der Masse abheben [...]

Kleine Anmerkung, damit nicht der Eindruck entsteht, dass die armen FH-Studenten schuften müssen, während die bösen Uni-Studenten alles in den Hintern geschoben bekommen (Wink ) :

Sich von der Masse abheben (sprich mindestens überdurchschnittliche Noten haben) müssen auch Uni-Studenten, um zu einer Promotion zugelassen zu werden.
xmisterDx
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 23:58:45    Titel:

Bleibt natürlich weiterhin die Frage, warum eine kleine Änderung eines Gesetzestextes so hart bekämpft wird...

Wie gesagt, wenn die Universitäten den Fachhochschulen in dieser Disziplin haushoch überlegen sind, so haben sie ja nichts zu befürchten. Offenbar glauben aber die Universitätsstudenten selbst nicht so recht an diese Überlegenheit...

Naja, in etwa 3 Jahren weiss ich mehr...
2,71828
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 00:07:53    Titel:

Adiumla hat folgendes geschrieben:
Wo bitte kommt ein normaler Uni Bachelor/Master/Diplomer in den Genuss der Forschung? Die Forschung machen da doch nur die Profs., Doktoranwärter und ein paar auserlesene Studenten aber der Rest?

Als Physikstudent kommst man spätestens ab dem 4. Semester mit der Forschung in Kontakt - wenn man als Hiwi bei Prof. arbeitet auch noch früher. Spätestens mit der Bachelorarbeit darf man dann auch selbst ein ganz klein wenig forschen (natürlich thematisch stark eingeschränkt und unter Beobachtung, damit es nicht völlig schief läuft). Danach wird man in die Arbeit der Forschergruppen mit eingebunden und beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand der Forschung, die die Menschheit auf dem Gebiet der Physik zu bieten hat. Cool Abschließend kommt die Master- oder Diplomarbeit und dabei darf man sich schon viel eigenständiger mit einem Forschungsthema beschäftigen. Wer das überlebt, ist bestens qualifiziert zu promovieren, d.h. sich selbst ein schönes Forschungsthema zu suchen und dieses völlig eigenständig zu bearbeiten.

Bei anderen Fachrichtungen kann der Verlauf natürlich etwas anders aussehen.
2,71828
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 00:10:28    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt, wenn die Universitäten den Fachhochschulen in dieser Disziplin haushoch überlegen sind, so haben sie ja nichts zu befürchten.

Doch: Wenn es plötzlich weniger qualifizierte Doktoren gäbe, würde der (auch international) sehr gute Ruf der deutschen Promotion leiden.
Ra.Be
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 410
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 00:11:02    Titel:

@ xmisterDx
Du könntest es zumindest hier im Forum auch einfach gut sein lassen, weils mittlererweile wohl echt ausgelutscht ist, und du nicht wirklich auf unsere Argumente eingehst. Großartige Erkenntnisse sind jedenfalls nicht mehr zu erwarten.

Du kannst, bzw. ihr könnt aber trotzdem sehr gerne weiterschreiben, weil solche Threads von vornherein immer hochamüsant verlaufen Razz

Gruß
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> BA/MA Abschlüsse an HS/Uni gleichgestellt?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14  Weiter
Seite 10 von 14

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum