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Mit Meisterbrief Studieren?
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Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 18:21:46    Titel:

Zitat:
Naja, wie gesagt in Österreich muß man sich um Studienplätze bewerben und es wird seitens der entsprechenden Hochschule eine Auswahl unter den Bewerbern getroffen, dort gibt es neben der Matura noch einige andere Möglichkeiten zur Studienberechtigung, es gibt die Berufsreifeprüfung, das ist eine Prüfung für Leute mit normalem Lehrabschluß, Vorbereitung dauert etwa 2 Jahre nebenberuflich, die Möglichkeit mit Meisterbrief zu studieren gibts auch, glaub ich, bin nicht ganz sicher und es gibt die Studienberechtigungsprüfung, die wird durch die Hochschulen durchgeführt und die Vorbereitung dauert etwa 2 Semester, sie gilt auch nur für einen Studiengang an einer Hochschule!

Anderes Beispiel in Belgien ist das erste Jahr an der Universität eine verkappte Aufnahmeprüfung!


Das klingt für mich alles sehr vernünftig
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 18:23:56    Titel:

Wie schon mehrfach gesagt, krankt diese Diskussion daran, dass Viele das Abitur als eine direkte fachliche Vorbereitung aufs Studium missverstehen und es nicht als eine persönliche Reifeprüfung betrachten...

Persönliche Reife kann man allerdings auf mehrere Arten nachweisen, genauso wie man den universitären Stoff auch ohne mehrjährige Oberstufe verstehen und erarbeiten kann...

Wir sollten vielleicht einfach auf diesem Level weiterdiskutieren und diesen armen Troll einfach ignorieren. Eine härtere Strafe gibts nicht für ihn Wink
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 18:26:48    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Wie schon mehrfach gesagt, krankt diese Diskussion daran, dass Viele das Abitur als eine direkte fachliche Vorbereitung aufs Studium missverstehen und es nicht als eine persönliche Reifeprüfung betrachten...

Persönliche Reife kann man allerdings auf mehrere Arten nachweisen, genauso wie man den universitären Stoff auch ohne mehrjährige Oberstufe verstehen und erarbeiten kann...

Wir sollten vielleicht einfach auf diesem Level weiterdiskutieren und diesen armen Troll einfach ignorieren. Eine härtere Strafe gibts nicht für ihn Wink


also könnten wir auch jemanden ohne Schulabschluss studieren lassen, der z.B. mehrere Jahre Entwicklungshelfer in Afrika war. Dazu braucht man auch viel persönliche Reife und Selbständigkeit

Das Abitur hat die Aufgabe, den Schülern selbständiges, theoreitsches, abstraktes Denken bei zu bringen.

D.h. das Abitur ist die Bescheinigung, dass die Person selbständig Wissen auf andere Sachverhalte transferieren kann.
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 18:31:06    Titel:

Zitat:
Das Abitur hat die Aufgabe, den Schülern selbständiges, theoreitsches, abstraktes Denken bei zu bringen.


Reden wir hier von denselben Schülern? Nur weil jemand das Abitur hat, heißt das noch lange nicht, dass er / sie abstrakt denken kann und selbstständig ist. Wieso hat Fräulein Schminkkoffer mit nem 3,0er Abitur (das ist jetzt natürlich ein Extrembeispiel für eine völlig unselbstständige Prinzessin, die später mal Modedesignerin werden möchte und nein, das ist keine Seltenheit Rolling Eyes ) höheres Potential für die Uni als jemand mit Ausbildung und Fachabitur, der dabei doch erwiesenermaßen ehrgeizig genug ist, ein Studium erfolgreich zu absolvieren (mal angenommen er hat den Bildungsabschluss noch neben der Ausbildung erworben, aber auch die anderen sollten genügend Ehrgeiz besitzen)?
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 18:38:26    Titel:

Descartes hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Das Abitur hat die Aufgabe, den Schülern selbständiges, theoreitsches, abstraktes Denken bei zu bringen.


Reden wir hier von denselben Schülern? Nur weil jemand das Abitur hat, heißt das noch lange nicht, dass er / sie abstrakt denken kann und selbstständig ist. Wieso hat Fräulein Schminkkoffer mit nem 3,0er Abitur (das ist jetzt natürlich ein Extrembeispiel für eine völlig unselbstständige Prinzessin, die später mal Modedesignerin werden möchte und nein, das ist keine Seltenheit Rolling Eyes ) höheres Potential für die Uni als jemand mit Ausbildung und Fachabitur, der dabei doch erwiesenermaßen ehrgeizig genug ist, ein Studium erfolgreich zu absolvieren (mal angenommen er hat den Bildungsabschluss noch neben der Ausbildung erworben, aber auch die anderen sollten genügend Ehrgeiz besitzen)?


das sind wieder Extrembeispiele. Aber generell ist das die Aufgabe von dem Abitur.

Genauso könnte Frau Schminkkoffer Fachabiturientin sein, die da hin gegangen ist, weil sie mit schlechtem Realschulabschluss sonst keine Möglichkeiten hatte
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 18:38:41    Titel:

Zitat:
Das Abitur hat die Aufgabe, den Schülern selbständiges, theoreitsches, abstraktes Denken bei zu bringen.

D.h. das Abitur ist die Bescheinigung, dass die Person selbständig Wissen auf andere Sachverhalte transferieren kann.


Das ist eher die Zielsetzung eines Bachelorstudiums, teilweise sogar eines Masterstudiums. Im Prinzip ist die Aufgabe des Abiturs nur die "Eintrittskarte" für die Hochschule zu erhalten. Was man effektiv fachlich lernt ist eher stumpfsinnig Sachen auswendig zu lernen oder kochrezeptartig Formel o.ä. anzuwenden ohne tieferes Verständnis von der Theorie zu haben.

Es gibt mehrere Punkte die mich du dieser Überzeugung gebracht haben.
Zunächst einamal die Tatsache das viele Leute in bestimmten Fächern (Mathe, Physik, Informatik, E-Technik um nur einige zu nennen) scheitern, weil sie mit falschen Vorstellungen ins Studium kommen.
Zum anderen auch, weil ich mich auch gut an meine Schulzeit erinnern kann, in der man Hausaufgaben abgeschrieben hat oder während der großen Pause schnell hingeschmiert hat oder Vokabeln morgens im Zug/Bus für die bevorstehende Ex gelernt hat um sie hinterher wieder zu vergessen.

Ob nun der Meisterbrief wirklich eine optimale Voraussetzung für ein Studium darstellt weiß ich nicht (ich tendiere hier eher zu nein). Ich bin mir aber Sicher, dass das Abitur nicht den Heiligen Gral der Weisheit darstellt und eine Erfolgsgarantie für ein Studium ist.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 19:04:52    Titel:

Naja, ich zitiere mal aus dem Bayerischen Gesetz über das Unterrichtswesen:

Art. 17
Die Berufsoberschule
(1) Die Berufsoberschule vermittelt eine allgemeine und fachtheoretische Bildung.
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 19:09:38    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:
Ich bin mir aber Sicher, dass das Abitur nicht den Heiligen Gral der Weisheit darstellt und eine Erfolgsgarantie für ein Studium ist.


Es geht auch nicht um eine "optimal" Voraussetzung sondern um eine formale Voraussetzung, an die sich jeder halten kann der will.

Was soll da rauskommen ?

Lass uns die Schulen abschaffen, mit späterem Studium haben die eh nichts zu tun. Wink
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 19:13:30    Titel:

Und diese formale Voraussetzung kann eben, unter bestimmten Einschränkungen, nicht nur durch den Besuch eines Gymnasiums, einer BOS oder einer FOS sondern auch durch eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter, Industriefachwirt, Meister des Handwerks bzw. der Industrie oder Techniker erworben werden, je nach Bundesland ein bissel unterschiedlich! Die Regelung gibts auch nicht erst seit gestern (auch wenns in Bayern relativ lange gedauert hat) und was kommt jetz raus, ich sehe momentan an bayerischen FHS keine Welten zusammenbrechen, weil Meister, Techniker oder Fachwirte an die FHs dürfen!
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2008 - 19:41:14    Titel:

Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
Und diese formale Voraussetzung kann eben, unter bestimmten Einschränkungen, nicht nur durch den Besuch eines Gymnasiums, einer BOS oder einer FOS sondern auch durch eine Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter, Industriefachwirt, Meister des Handwerks bzw. der Industrie oder Techniker erworben werden, je nach Bundesland ein bissel unterschiedlich! Die Regelung gibts auch nicht erst seit gestern (auch wenns in Bayern relativ lange gedauert hat) und was kommt jetz raus, ich sehe momentan an bayerischen FHS keine Welten zusammenbrechen, weil Meister, Techniker oder Fachwirte an die FHs dürfen!


Hab ich grundsätzlich in solchen Fällen auch nichts dagegen, jeder sollte schon alle Möglichkeiten haben. Nur ich sehe das als weiteren Schritt der Bildungsinflation und zwar nicht weil mehrere Leute Zugang haben, sondern weil das Niveau ständig sinkt und zwar unabhängig von Hauptschule, Gymnasium, FH oder Uni.
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