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Mit Meisterbrief Studieren?
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TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2008 - 13:46:41    Titel:

Zitat:
sowas kenne ich. Wenn der Prof z.B. einen komplexen Algorithmus analysiert und da z.B. das Summenzeichen verwendet, kamen teilweise Fragen "was den dieses komische Zeichen da" überhaupt bedeute

aber da das eine FH und keine Uni ist, nimmt er sich ausführlich dafür Zeit und erklärt das schön langsam nochmal


Zitat:
Ich hab mein FH "Studium" abgeschlossen und studiere jetzt nebenbei an der Uni. Richtig studiert hab ich ich allerdings nie, eher so 80% auf die Prüfungen gelernt, das reicht für einen guten Abschluss. Und ja, ich bin davon überzeugt, die Dozenten passen ihre Lehre und besonders den Anspruch an das "Publikum" an. Ich rede hier auch nicht von einzelnen Personen, sondern von einem Trend, der von einzelnen nur marginal beeinflusst wird. Meine Behauptung: Der Anspruch ist allgemein gesunken


Wenn euch das zu billig war und ihr richtig masochistisch veranlagt seit und was wirklich krasses machen wolltet, warum habt ihr dann nicht einfach den Studiengang gewechselt? Eine ordentliche Vorlesung in Theoretischer Informatik oder in Systemtheorie bei den E-Technikern wär dann sicher was für euch gewesen. Wink

Zitat:
das hat nichts mit dem Bundesland, sondern mit der Hochschulform zu tun. FHs müssen schon leicht und anschaulich sein, damit ja viele den Abschluss schaffen weil die Industrie ja driiiingend mehr Fachkräfte braucht. Für die meisten Jobs reicht ja ein FH Abschluss total.

Da werden dann halt Jobs die ein Kaufmann mit Lehre machen könnte, eben an FHler ( aber auch teilweise an Uni ) Absolventen vergeben. Vom Niveau ist das dann auch nicht komplexer als das was Hotte auf Schicht macht


Dann frage ich mich warum die Industrie nicht gleich den Kaufmann mit Lehre bevorzugt? Der kostet doch viel weniger als der Akademiker. Ich bin mir sicher in der Industrie wär man da als erstes drauf gekommen und würde den billigeren Angestellten gegenüber dem gut bezahlten Akademiker bevorzugen.

Und die Vorstellung das ein Prof. seine Vorlesung den Zuhörern anpasst ist völliger Quatsch. Er weiß z.B. ganz genau, dass in der Vorlesung vorwiegend Studenten aus dem 3. Semester sitzen und die eigentlich alle Mathe I und II gehabt haben. Also wird er bestimmt nicht auf hässliche Integrale verzichten. Er wird vielleicht höchstens mal in die Gesichter schauen um zu sehen ob alles rübergekommen ist, aber trotzdem wird er z.B. sein 100-Seiten-Skript haben und auch das in der Regel bis mindestens Seite 99 durchnehmen.
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2008 - 13:48:30    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:


Vorallem Bundesländer, wo den 68ern der " lange Marsch durch die Institutionen" besonders gelungen ist, stehen jetzt auch im PISA Ländervergleich am schlechtesten da.

Nun wird in auch im ehem. SPD Stammland NRW das Zentralabi eingeführt ( gibts in BaWü seit über 40 Jahren ) und nun beginnen die Schüler an zu meckern



Das sind wohl die Folgen dieser linken Ideologie. Sich zuerst gegen alles wehren, Reformen verhindern, sich querstellen usw... und dann jammern wenn sie nicht mehr nachkommen und in der Konkurrenz untergehen. Lässt sich eins zun eins auf das ökonomische Leben übertragen.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2008 - 13:52:40    Titel:

Zitat:
Dann frage ich mich warum die Industrie nicht gleich den Kaufmann mit Lehre bevorzugt? Der kostet doch viel weniger als der Akademiker. Ich bin mir sicher in der Industrie wär man da als erstes drauf gekommen und würde den billigeren Angestellten gegenüber dem gut bezahlten Akademiker bevorzugen.


eben, das fragt sich wiing und ich sich auch.

Wobei : der Kaufmann mit Lehre muss von der Industrie ausgebildet werden.

Der Absolvent dagegen macht während dem Studium noch für wenig Geld praktika im Unternehmen, schreibt für nen Apel und nen Ei seine Abschlussarbeit dort, macht Auslandsaufenthalte ( auf eigene Kosten ) etc.

der bringt dann etwas mehr Wissen mit als der Kaufmann mit Lehre, hat dem Unternehmen aber NULL Euro Ausbildungskosten gekostet.

Dazu werden die Akademkergehälter im weiter gedrückt, dass sie längst ein Niveau erreicht haben, was früher jemand mit Lehre bekam. Aber das wird ja im 400 Seiten Thread schon diskutiert
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2008 - 13:53:42    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:


Wenn euch das zu billig war und ihr richtig masochistisch veranlagt seit und was wirklich krasses machen wolltet, warum habt ihr dann nicht einfach den Studiengang gewechselt? Eine ordentliche Vorlesung in Theoretischer Informatik oder in Systemtheorie bei den E-Technikern wär dann sicher was für euch gewesen. Wink



Leute die den Studiengang wechseln fallen bei der Sortierung der Bewerbungen mal pauschal in eine der letztere Reihen, Unternehmen wollen sowas in der Regel nicht.



TK1985 hat folgendes geschrieben:

Dann frage ich mich warum die Industrie nicht gleich den Kaufmann mit Lehre bevorzugt? Der kostet doch viel weniger als der Akademiker. Ich bin mir sicher in der Industrie wär man da als erstes drauf gekommen und würde den billigeren Angestellten gegenüber dem gut bezahlten Akademiker bevorzugen.


Dei Akadamiker kosten auch nicht recht viel mehr als der Kaufmann vor ein paar Jahren. Außerdem sind die Personalkosten im "nicht produktiven" Bereich nicht so schwerwiegend als im direkt produktiven Bereich, dort muss nämlich gespart werden.
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2008 - 15:33:12    Titel:

Zitat:
Leute die den Studiengang wechseln fallen bei der Sortierung der Bewerbungen mal pauschal in eine der letztere Reihen, Unternehmen wollen sowas in der Regel nicht.


Häh was soll das für ein Argument sein Shocked
1. Willst du lieber etwas studieren auf das du keine Bock hast?
2. Meinst du ein Unternehmen stellt gerne jemanden ein der sich durch ein Studium gekämpft hat und nur deswegen nicht gewechselt hat um nicht negativ gebrandmarkt zu sein?

Ich kapiers wirklich teilweise nicht was hier verzapt wird. Wenn nicht Weihnachten wäre würde ich mich gerne noch ein wenig darüber auslassen Wink .
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2008 - 15:57:43    Titel:

Und schon sind wir wieder bei üblichen "Ich bin der wertvollere Mensch und verdiene nicht angemessen, trotz meiner unmenschlichen Leistungsfähigkeit"-Jammerei angelangt bzw. haben uns weit vom eigentlich Thema entfernt...
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2008 - 16:50:01    Titel:

wiing701823 hat folgendes geschrieben:
Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
Und das Publikum an deiner, wie du sagst, niveaulosen FH bestand zum Großteil aus Nichtabiturienten, die alles runtergezogen haben, oder wie?


Nene, ich mein da auch Abiturienten.


Achwas, sowas ist möglich?
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2008 - 16:55:05    Titel:

wiing701823 hat folgendes geschrieben:
Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:


Vorallem Bundesländer, wo den 68ern der " lange Marsch durch die Institutionen" besonders gelungen ist, stehen jetzt auch im PISA Ländervergleich am schlechtesten da.

Nun wird in auch im ehem. SPD Stammland NRW das Zentralabi eingeführt ( gibts in BaWü seit über 40 Jahren ) und nun beginnen die Schüler an zu meckern



Das sind wohl die Folgen dieser linken Ideologie. Sich zuerst gegen alles wehren, Reformen verhindern, sich querstellen usw... und dann jammern wenn sie nicht mehr nachkommen und in der Konkurrenz untergehen. Lässt sich eins zun eins auf das ökonomische Leben übertragen.


Man muß kein 68er Fan sein, um zu erkennen, daß ohne die Reformen der 70er Jahre durchaus so mancher hier überhaupt nicht studiert hätte, womöglich du und relativ sicher sogar der Winfo nicht! Euch ist schon klar, daß man in den 60ern schon für den Besuch einer Realschule Schulgeld bezahlt hat und zwar nicht zu knapp (es gab Väter, die Nachtschichten schoben, damit ihre Kinder auf eine Realschule konnten), dazu kam noch Busgeld und da es auch nicht in jeder Kreisstadt höhere Schulen gab, mußten viele auch noch auf ein Internat, was die Eltern dann endgültig nicht mehr bezahlen konnten! Das waren sie die gelobten 60er! Sollte man schon wissen wenn man auf die 70er schimpfen will!
Chris-W.
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 1495

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2008 - 17:50:08    Titel:

Zitat:
Ich denke ehrlich gesagt auch nicht, daß Bilanzbuchhalter, Fachwirte oder Techniker an den FHs das Niveau senken, durchaus nicht, das dürften nämlich i. d. R. Leute sein, die aus dem Leben kommen und ziemlich genau wissen was sie wollen

Das kannst haben! Smile

Zitat:
FHs müssen schon leicht und anschaulich sein, damit ja viele den Abschluss schaffen weil die Industrie ja driiiingend mehr Fachkräfte braucht

Laughing
Bist du aber ein lustiges Kerlchen!! Laughing


Zitat:
Dazu werden die Akademkergehälter im weiter gedrückt, dass sie längst ein Niveau erreicht haben, was früher jemand mit Lehre bekam

Geeeenau. Laughing
Ümet
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Anmeldungsdatum: 12.01.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2009 - 15:57:41    Titel: hallo

Hallo ich habe eine ausbildung als mechatroniker gemacht und mach jetz gerade mein master. Ich würde gerne später studieren an eine uni mit schwepunkt autotechnik. Ist das Ingenieur? Ich habe einen hauptschulabschluss nach der 10 klasse. Aber noten sind nicht so gut. Ich hab viel scheiße gebaut und viel lehrer geärget , war halt jung. Macht das was aus oder ist nur die note von Master wichtig? Ich finde ubrigens gut dass abiturienten sich austauschen mit uns wir sind alle gleich schlau egal ob du aus gettho kommst oder halt vornhem. Gruß.
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