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Alpmann Fernklausurenkurs Examensniveau?
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igor2000
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 15:26:54    Titel:

StR-Tobi hat folgendes geschrieben:
Der Vergleich mit Hamburg (der immer mal wieder angebracht wird) ist Quatsch, weil dort die Bundeselite ihr Examen macht (BLS).



Ja, genau - aber deswegen ist ein 8-Punkte-Examen in HH weniger wert als in NRW. In Hamburg bist Du damit nur Durchschnitt, in NRW besser als die meisten.
Letztlich sind die Noten ja eh nur der Türöffner für ein Bewerbungsgespräch. Wenn Du dich da nicht gut präsentierst (fehlende Sozialkompetenz, Praxisunfähigkeit trotz guter Noten), nützt es dir ja alles nix.

Ein Freund von mir hat jetzt übrigens als Hiwi bei Linklaters angefangen, SP irgendwat mit 10, staatl. Teil irgendwas mit um die 8,x. Ganz so schlimm scheint es also nicht zu sein mit der Irrelevanz des Schwerpunkts - zum Glück.


Zuletzt bearbeitet von igor2000 am 03 Dez 2008 - 15:30:48, insgesamt einmal bearbeitet
igor2000
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2008 - 15:29:41    Titel:

Schreibgeil hat folgendes geschrieben:
Ich denke es kommt z.T. auch auf die Stelle an, auf die man sich bewirbt. Die tolle SB Note bei der Strafrechtspflege bringt einem so gut wie gar nichts, wenn man als Zivilrechtler eingestellt wird.

Mit einer guten SB Note im IPR sähe das bei der gleichen Stelle vielleicht schon anders aus...


Auch das glaub ich eigentlich nicht. Der Schwerpunkt zeigt ja eher, dass Du dich in ein bestimmtes Themengebiet in relativ kurzer Zeit gut einarbeiten kannst. In welchem Bereich du den letztlich gemacht hast, ist dann eher egal.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2008 - 12:17:27    Titel:

Shafirion hat folgendes geschrieben:

Der Aussage von Marina "Studienarbeit zum Punktesammeln" würde ich aber widersprechen. Jedenfalls bei uns fallen die Studienarbeiten nicht groß besser aus als Klausuren. In meinem Seminar etwa, gab es auch kein besseres Ergebnis als 13 Punkte.
Wie das in Berlin ist weiß ich nicht, wobei die einzige Berliner Studienarbeit, die ich zu Gesicht bekommen habe, m.E. tendenziell auch eher streng bewertet wurde.


Die Aussage war eher so gemeint, dass man Punkte sammeln kann, wenn man gut im Schreiben und generell im wissenschaftlichen Arbeiten ist. Man hat eben einige Wochen Zeit und muss nicht innerhalb weniger Stunden etwas schreiben (Klausur), wobei es teilweise vom Glück abhängt, ob man das so gelernt hat - und wohl auch von der Tagesform. Also, bei mir bin ich ziemlich sicher, dass mir die Studienarbeit mehr gebracht hat als wenn ich 2 Klausuren geschrieben hätte.

Auch für die Leute ist das von Vorteil, die nicht so gut am konkreten Fall arbeiten können, weil man in einer Seminararbeit ja (ausnahmsweise mal) abstrakt Rechtsprobleme darstellen muss.

Wie die Studienarbeiten tendenziell bei uns bewertet werden, weiß ich nicht, da es leider noch keine Schwerpunktstatistiken gibt. Ich kenne aber einige mit Zweistellig, auch aus den vorherigen Jahren. Aber die einigen sind wohl nicht unbedingt ein Anhaltspunkt.
Fakt ist aber, dass bei uns im Schwerpunkt nicht selten zweistellige Gesamtnoten vergeben werden (wurde uns zumindest mal bei einer Info-Veranstaltung erzählt), was bei uns 1. daran liegt, dass der Stoff komprimierter abgefragt wird: Nicht die Klausur über ALLES, sondern "nur" über 4 Vorlesungen; v.a. aber die mündliche Prüfung nur über 2 VL (von 4), die man ca. 10 Tage vorher erfährt. 2. werden bei uns Studienarbeiten sowie mündliche Prüfungen in der Regel von Praktikern abgehalten, oft auch Anwälte und die bewerten tendenziell milder als Profs. Zweitkorrektor ist aber in der Tat zumindest bei Studienarbeiten ein Prof.

Wenn ich ehrlich bin, bin ich mit dem Ergebnis meiner Studienarbeit auch nicht 100%ig zufrieden. Leider dürfen wir erst ein halbes Jahr, nachdem wir die Gesamtnote im Schwerpunkt erfahren haben, einsehen. Wieviel mir dann noch im Kopf ist, naja. Jetzt muss ich leider die Klausur noch etwas besser schreiben, um meine Wunschnote zu bekommen, was schwierig werden dürfte Confused . Die Klausuren fallen bei uns auch immer am schlechtesten aus.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2008 - 12:29:44    Titel:

Geleb hat folgendes geschrieben:
"Ach du Kacke!"

Was ihr hier sagt, dass ein nur in Gesamtheit mit dem SP erreichtes Prädikat nicht als Prädikat von den Arbeitgebern angesehen wird, ist mir vollkommen neu.

Also es klingt logisch, allerdings habe ich da niemals dran gedacht. Ist ja wirklich unverschämt. DAS hat man also von der tollen Reform.

Jetzt bereite ich mich ewig auf den SP vor und war so naiv, an diese Thematik überhaupt nicht zu denken. In der Uni bekommt man den Seitenhieb aber auch nie...

Hab gerade einen Depri bekommen nach der Lektüre eurer Beiträge... Kann für heute den ganzen Scheiß schon wieder hinschmeißen...


Keine Panik Very Happy !
Man sollte trotzdem das beste aus allem machen, auch wenn es später (scheinbar) nicht so viel zählt. Ein Seitenblick wird wohl immer drauf geworfen und ich denke mal, dass es besser im Gesamteindruck wirkt, wenn du zweistellige Schwerpunktnoten hast als wenn du 4 P. hast. Von daher: Trotzdem anstrengen!
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2008 - 13:02:58    Titel:

Kleine Ergänzung zu Marina: Schlechte Schwerpunktnoten werden nahezu überall berücksichtigt. Wenn also neben einer ordentlichen Note in der Staatsprüfung eine erheblich abweichende Schwerpunktnote ins Auge sticht, so ist das häufig ein out-Kriterium. Traurig aber wahr.
igor2000
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2008 - 14:05:04    Titel:

dein anhang ist übrigens der knaller, shafirion!
immada
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Anmeldungsdatum: 22.07.2008
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2008 - 18:52:44    Titel:

Hallo!
Ich find eure Beiträge echt aufschlussreich!Könnt ihr mehr über die Vorbereitung zum 1. Staatsexamen sagen?
Ward ihr in den großen Übungen immer gut und dann im Examen oder in den Examensübungsklausuren auch? Oder ward ihr vielleicht nicht so gut n den Übungen und dann im Examen aber?
Unsere Profs (FU Berlin) sagen, dass die Studenten die ihre Übungen oder auch die Zwischenprüfung nicht besser als 8 Punkte geschrieben haben gleich aufhören können...
Habt ihr euch noch verbessert?
Lieben Gruß
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 13:36:47    Titel:

Zitat:
dass die Studenten die ihre Übungen oder auch die Zwischenprüfung nicht besser als 8 Punkte geschrieben haben gleich aufhören können...


das ist Quatsch. Ich kenne auch mehrfache Fälle in denen Leute 12 oder 13 P in der HA hatten und zweimal durch die Klausur gefallen sind zbsp.

Die Examensklausuren sind eh anders als die Übungsfälle an der Uni, weil hier immer mehrere Kriegsschauplätze vermischt werden. Für einen Einblick musst du zbsp mal ins "DEFO" Heft schauen..
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 19:38:47    Titel:

Ich finde auch nicht, dass man das so sagen kann. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass sehr viele ein Rep machen und da bei vielen erstmal der Groschen fällt, kann man das eigene Können vor der Examensvorbereitung und nach der Vorbereitung einfach nicht vergleichen.
igor2000
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Anmeldungsdatum: 16.08.2008
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 21:21:44    Titel:

immada hat folgendes geschrieben:
Hallo!
Ich find eure Beiträge echt aufschlussreich!Könnt ihr mehr über die Vorbereitung zum 1. Staatsexamen sagen?
Ward ihr in den großen Übungen immer gut und dann im Examen oder in den Examensübungsklausuren auch? Oder ward ihr vielleicht nicht so gut n den Übungen und dann im Examen aber?
Unsere Profs (FU Berlin) sagen, dass die Studenten die ihre Übungen oder auch die Zwischenprüfung nicht besser als 8 Punkte geschrieben haben gleich aufhören können...
Habt ihr euch noch verbessert?
Lieben Gruß


das spricht dafür, dass an der FU in den übungen und zwischenprüfungen die guten noten nur so hageln. andernfalls ist das eine völlig sinnfreie aussage. denn wer im examen mehr als 8 punkte holt, ist besser als 75-85% (je nach bundesland).
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