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jobs in the future
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LightningFabi
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Anmeldungsdatum: 27.11.2008
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 12:14:58    Titel:

lol?
isses lächerlich `nur` 8 stunden zu arbeiten?
Argi
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Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beiträge: 1402

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 12:20:09    Titel:

LightningFabi hat folgendes geschrieben:
danke für die 2 berichte
wie schauts den da aus mit überstunden?
werden für gewöhnlich viele gemacht?
ich kann mir nich ganz vorstellen wie man noch überstunden machen soll
wenn mann schon ne 40-50 std. woche hat.


Ein Freund von mir ist für die Administration der IT in mehreren Betrieben eines großen Entsorgungsunternehmen zuständig, die in NRW zwischen Bielefeld und Aachen verteilt sind. Als er seinen Chef nach mehr Geld fragte, erwiderte dieser, er solle wiederkommen, wenn er 100h/Woche arbeitet. Er konnte direkt im Büro bleiben.

Geh mal davon aus, dass es Berufe gibt, in denen man zu Stoßzeiten 12, 14, teilweise 20h am Tag arbeiten kann (Letzteres habe ich zum Beispiel in meiner Zeit als Objekteinrichter selbst erlebt, kurz vor Abnahmeterminen). Geh auch davon aus, dass selbst Pfarrer mal Sonntags arbeiten müssen. Schon bekommst du eine Ahnung davon, wie wichtig es ist, dass Überstunden abgegolten werden. ;ö)

Ansonsten möchte ich auch noch einmal betonen: in Zukunft werden weiterhin Leute gebraucht, die das, was sie machen, mit Begeisterung tun. Also schau in dich, finde heraus, was dich fasziniert und arbeite darauf hin. Alles andere ist reine Glaskugelleserei.

lg
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3496

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 13:12:37    Titel:

LightningFabi hat folgendes geschrieben:
lol?
isses lächerlich `nur` 8 stunden zu arbeiten?

Nur acht Stunden zu arbeiten ist nicht lächerlich. Fragwürdig ist es allerdings, zu glauben, mehr ginge nicht und 8 Stunden als viel zu betrachten (was das nur in '' impliziert). Es gab nämlich Zeiten, als Arbeitszeiten von über 70h die Woche Standard waren (und zwar auch in körperlich anstrengenden Berufen). Ich zitiere mal: "Gearbeitet wurde in dem Betrieb von morgens 6 Uhr bis abends 19 Uhr. Wenn man die Frühstückspause von 15 Minuten und die Mittagspause von einer Stunde abrechnet, ergibt das eine tägliche Arbeitszeit von 11 3/4 Stunden." Wohlgemerkt, das war natürlich Montag-Samstag.
Ich sage nicht (damit man mich nicht missversteht), dass man das wieder einführen sollte oder das 40h zuwenig ist (zum Glück gibt es Fortschritt und steigenden Wohlstand). Aber wenn es darum geht, wieviel man arbeiten kann, sollte man sich nicht am Mitteleuropa des beginnenden 21. Jahrhunders orientieren.
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 13:24:58    Titel:

quatsch hat folgendes geschrieben:

Nur acht Stunden zu arbeiten ist nicht lächerlich. Fragwürdig ist es allerdings, zu glauben, mehr ginge nicht und 8 Stunden als viel zu betrachten (was das nur in '' impliziert). Es gab nämlich Zeiten, als Arbeitszeiten von über 70h die Woche Standard waren (und zwar auch in körperlich anstrengenden Berufen).
Das ist schon 100 Jahre her. In den 50ern gab es noch die 50 h Woche und war normal. Später wurde das über 48, 42 auf 40 Stunden reduziert.
AbZurSee
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 1249

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 14:00:42    Titel:

@ Quatsch
Zitat:
Aber wenn es darum geht, wieviel man arbeiten kann, sollte man sich nicht am Mitteleuropa des beginnenden 21. Jahrhunders orientieren.


In Europa, besser Deutschland, Mitte des 20. Jahrhunderts waren auch die Renten noch sicher. Weil jeder, der so viel gearbeitet hat ohne einen Korrekten Ausgleich, noch 2 - 4 Jahre mit seiner Rente Lebte und dann ein Paar meter unter 0 in einer Kiste beerdigt wurde.

Insofern würde ich mich sofort dagegen wehren, dass ich anfangen soll, ohne mehr Geld oder Zeitausgleich auf einmal 50 Stunden die Woche zu arbeiten.

Klar gibt es Zeiten, in den mal mehr sein muss ... Auch mal über einen Längeren Zeitraum. Aber irgendwann und irgendwo ist halt mal Schluss. Und das ist eine Frage des Individuums. Nicht der gesamten Gesellschaft.
xerex
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Anmeldungsdatum: 03.12.2008
Beiträge: 421

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 15:31:24    Titel:

Ich glaube das hier

http://www.bw.ihk.de/wa/

ist genau richtig für einen angehenden Abiturienten. Eine interaktive Studie im Auftrag der IHK-Baden-Würtemberg.
Thema Entwicklung des Personal-Bedarfs und -Angebots in Jahren 2000-2020 Sehr viele Berufgruppen sind vertretten : akademische sowie nichtakademische.

noch mehr dazu kann man hier nachlesen:
http://www.lifepr.de/pressemeldungen/industrie-und-handelskammer-heilbronn-franken/boxid-76169.html
http://www.heilbronn.ihk.de/Information/statistik.htm
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 16:11:09    Titel:

So lang kann das mit der Arbeitszeit >40 Stunden noch nicht her sein, denn ich kann mich gut dran erinnern, dass mein Vater jeden zweiten Samstag zur Arbeit marschiert ist, im öffentlichen Dienst...

Ich kann auch nicht bestätigen, dass ein Elektroingenieur bzw. ein Elektotechnikstudent viel mit Software zu tun hat, zumindest nicht in dem Sinne, wie man es sehr wahrscheinlich verstehen mag.
Denn mit Software in Form von Programmen, die man bedienen muss, hat heutzutage wohl fast jeder Akademiker zu tun, sei er nun Ingenieur, Physiker oder Betriebswirt...

Wenns um die Programmierung bzw. Erstellung von Software oder Hardware geht, da kommt man auch als Elektrotechniker mehr oder weniger gut drum herum. Ich studiere die Vertiefungsrichtung Energietechnik und habe bis auf die (wirklich recht einfachen) Basisvorlesungen in C und JAVA keine solchen Vorlesungen gehabt.
Und auch im Hauptstudium findet sich nur in der Mikroprozessortechnik eine ganz klitzekleine Vorlesung, in der man ein absolutes Minimum seiner C-Kenntnisse einsetzen muss, den Großteil macht dort allerdings auch das Verständnis der Hardware aus.
Ein Anwendungsfach in dem ich meine (rudimentären) JAVA-Kenntnisse mal ausleben könnte, sehe ich auf meinem Plan überhaupt nicht, nichtmal bei den Nachrichtentechnikern oder Prozessautomatisierern, die machen alles in C...

Natürlich wird man sich, als Student oder später als Ingenieur, in die ein oder andere Mathematik- oder Simulationssoftware für elektromagn. Felder, elektrische Energienetze, Regelungstechnik usw. einarbeiten müssen. Aber das fällt für mich nicht unter "Viel mit Software zu tun haben", denn dann hat auch ein Industriekaufmann viel mit Software und Telekommunikationstechnik zu tun, denn er nutzt täglich MC Office und sein Telefon Wink

Abschließend lässt sich nur sagen:
Studier das was dir am Meisten Spaß macht. Denn wenns Spaß macht, ist man automatisch gut in dem was man tut und kriegt später mit der entsprechenden Begeisterung für sein Fachgebiet auch einen guten Job, relativ unabhängig davon wie sich der Markt entwickelt.
Denn wie er sich entwickelt, dass weiss kein Mensch. Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass die deutschen Automobilbauer BMW und Mercedes im Jahre 2009 mit dem Rücken an der Wand stehen würden?
Pacifico
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Anmeldungsdatum: 03.07.2007
Beiträge: 551
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 16:41:14    Titel:

Ich denke, dass sich das in den nächsten Jahren sowieso noch einmal ändern wird. Abi 2011 ist ja noch eine Weile hin, d.h. du wirst 2016 fertig sein, vorausgesetzt, du machst keinen Zivildienst / Bundeswehr und fängst sofort nach dem Abi mit dem Studium an...Trifft das zu? Hast du denn schon Leistungskurse? Meist sind es ja die, die einen dann zum Teil auch für's Studium prägen.
Die "Prognosen", die bis in dieses Jahr reichen würde ich nicht beim Wort nehmen...Aber pauschal würde ich sagen, dass Gesundheits- und IT-Berufe zunehmend im Trend sind, d.h. Gesundheitspsychologie/Sportwissenschaften/Bioengineering etc.


Zuletzt bearbeitet von Pacifico am 04 Dez 2008 - 16:43:43, insgesamt einmal bearbeitet
vonhelden
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 466

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 16:42:50    Titel:

Pacifico hat folgendes geschrieben:
Ich denk, dass sich das in den nächsten Jahren sowieso noch einmal ändern wird. Abi 2011, d.h. du wirst 2116 fertig sein


Etwas mehr Optimismus bitte!
E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 1607
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2008 - 16:47:24    Titel:

In der Nachrichtentechnik wird heute recht viel programmiert. Gerade in der Signalverarbeitung werden doch (fast) keine diskreten Filter eingesetzt, sondern DSP, welche Du per VHDL oder C programmierst. Java ist doch sowieso nur etwas für Anwendersoftware wie Office und co, in der Nachrichtentechnik wird in C und/oder VHDL programmiert.
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