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Kentor Junior Member

 Anmeldungsdatum: 11.07.2008 Beiträge: 44 Wohnort: Düsseldorf / Nürnberg
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Verfasst am: 13 Jan 2009 - 18:49:34 Titel: [TIPP] Bauphysik / Schall |
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Hi zusammen,
ich übe gerade für meine 3 Semesterprüfung in Bauphysik und stehe bei einer Aufgabe irgendwie auf dem Schlauch, vllt kann mir jemand helfen ...
An Arbeitsplätzen darf (bei kontinuierlicher Lärmbelastung) ein Höchstwert von 85 dB(A) nicht überschritten werden. Bei Bauarbeiten in einer Halle sind diverse Geräte in Betrieb, die kontinuierlich einen Pegel von 81 dB(A) erzeugen. Zusätzlich soll ein Kompressor eingeschaltet werden, der eine punktförmige isotrope Schallquelle darstellt.
1) Der Pegel des Kompressors beträgt in 1m Abstand 106 dB(A). In welchem Umkreis um den Kompressor wird der zulässige Höchstwert in der Halle überschritten, wenn nur der Kompressor eingeschaltet ist?
2) Berechnen Sie den Gesamtschallpegel in 15m Entfernung vom Kompressor, wenn alle Maschinen laufen!
So, soweit die Aufgabenstellung.
Bei der 1) fehlt mir einfach jeglicher Ansatz mit dem ich auf eine Entfernung komme ... ich weiß das ich keine Schallpegel addieren darf sondern nur Intensitäten ... aber mehr weiß ich dazu nicht ...
Bei der 2) weiß ich: Lges = 10*log (Summe 10^0,1*Li) und Lges muss < Lmax = 85dB(A)
Wäre super wenn mir jemand auf die Sprünge helfen könnte
Gruß Kentor _________________ Mathe ist ein Arschloch ! ^^ |
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Dasir Newbie

Anmeldungsdatum: 12.11.2006 Beiträge: 6
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Verfasst am: 24 Jan 2009 - 04:03:17 Titel: |
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Hallo, Kentor...
gestatte mir zuerst eine Frage:
Wie realitätsnah sind denn die Rechenregeln bei Euch?
In der Realität addieren sich 2 gleich hohe Schalldruckpegel natürlich NICHT um +6dB sondern im Mittel nur um +3dB, da es sich i.d.R NICHT um korrelierte/kohärente Signale handelt.
Aber das weisst du wahrscheinlich besser als ich einfacher Toningenieur der nur mit "sauberen" Studiosignalen hantiert )
zu 1:
Einfache Rechnung zum Überschlagen:
Der Kompressor hat in 1m Abstand einen Pegel von 106dB. Bei doppeltem Abstand halbiert sich der Schalldruck, bzw. reduziert sich der Pegel um 6dB.
Der Kompr. ist bei 1m +21dB über der zulässigen Höchstbelastung.
bei 4*1m reduziert sich der Pegel um 4*6dB = 24dB
innerhalb 3m Radius liegt der Pegel also über dem Grenzwert.
Die Angabe ist hierbei natürlich nur auf 1m genau.
Genauer:
- Die Schallintensität verhält sich umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung.
- Also alle Pegel in Schallintensität (W/m^2) umrechnen mit I=Bezugsgrösse*10^(Intensitätspegel/10). Bezugsgrösse I0 = 10^-12 W/m^2.
- Das Verhältnis der Quadratwurzel der Intensitäten zueinander entspricht den Entfernungen zueinander.
Zu 2:
Welche Schallintensität hat der Kompr. bei 1m Entfernung?
- In W/m^2 umrechnen.
- Das Verhältnis der Ausgangsgrösse zur gesuchten Intensität ist bei 1m Abstand ist natürlich 1:15^2
- Schallintensität bei 15m zur Intensität der laufenden Maschinen hinzuaddieren.
- Summe in dB zurückrechnen mit 10*log(MEssgrösse/Bezugsgrösse). Bezugsgrösse I0 = 10^-12 W/m^2.
Ich hoffe das war einigermaßen auf deinem Level....
Ich bin ja schließlich kein Bauakustiker. Und Physiker schon gar nicht...
P.S. Ich musste heftig in meinem Gehirn herumkramen um diesen ganzen Sachen wieder auszugraben. Bin ich wirklich schon so alt?  |
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Kentor Junior Member

 Anmeldungsdatum: 11.07.2008 Beiträge: 44 Wohnort: Düsseldorf / Nürnberg
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Verfasst am: 02 Feb 2009 - 17:03:35 Titel: |
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Hey, aber danke es hat sich gelohnt, die Prüfung ist bestanden *freu*
Das ich es besser weiß als du ist unwahrscheinlich, das gehört halt bei mir zum Fach Bauphysik und das ist mehr oder weniger ein "Nebenfach" ... Aber immerhin 4 Leistungspunkte (Bachelorsystem halt)
Rechenansatz war aber richtig, danke dir
Lieben Gruß
Kentor _________________ Mathe ist ein Arschloch ! ^^ |
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ebs Full Member

 Anmeldungsdatum: 03.11.2007 Beiträge: 215
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