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Sozialstaat erzeugt Arbeitslosigkeit
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History2009
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Anmeldungsdatum: 04.01.2009
Beiträge: 56

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2009 - 11:07:17    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Dass er Arbeitslosigkeit verursacht ist richtig, aber notwendig.

Der absolut liberale Arbeitsmarkt ist am effizientesten (siehe z.B. Amerika), führt aber zu nicht hinnehmbaren sozialen Ungleichheiten.

Deshalb verteilt man um (Steuern, Sozialabgaben etc.) und reguliert (Kündigungsschutz, Diskriminierungsschutz) man ihn im sozialen Sinne.

Das kostet natürlich Effektivität und vernichtet Beschäftigung, dient aber im Optimalfall der Wohlfahrt aller.
Somit ist die These eindeutig richtig, was jedoch nicht negativ gemeint sein muss.

Wie überall gilt es auch hier das richtige Maß zu finden, ob man nun meint der Sozialstaat sei zu groß und führt zu Wohlstandsverlust oder er ist notwendig ist immer zu diskutieren.

Gruß


Regulierung soll die Wohlfahrt erhöhen? Das wäre mir neu. Very Happy Wiseo wird überhaupt der Arbeitsmarkt reguliert wenn man einen sozialstaat hat? das ist unlogisch.

Dänemark hat auch einen hohen Sozialstaat, jedoch ist der Arbeitsmarkt dereguliert genauso wie bei den Dänen
History2009
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Anmeldungsdatum: 04.01.2009
Beiträge: 56

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2009 - 11:45:58    Titel:

Laut der Heritage Stiftung

"Restrictive labor regulations hinder employment and productivity growth. The non-salary cost of employing a worker is high, and dismissing a redundant employee is costly. Wages and fringe benefits remain among the world's highest. The difficulty of laying off workers is a disincentive for additional hiring."

http://www.heritage.org/index/Country/Germany
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2009 - 20:07:43    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:
murania hat folgendes geschrieben:
Genau und wenn sich keiner um die Bedürftigen kümmert, dann sterben diese. Somit hat man dann keine Bedürftigen mehr.


So wie um die Kinder, die in Afrika verhungern, um die ihr euch nicht kümmert.


Kümmerst du dich um sie?
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2009 - 20:17:41    Titel:

HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Bauchfett hat folgendes geschrieben:
murania hat folgendes geschrieben:
Genau und wenn sich keiner um die Bedürftigen kümmert, dann sterben diese. Somit hat man dann keine Bedürftigen mehr.


So wie um die Kinder, die in Afrika verhungern, um die ihr euch nicht kümmert.


Kümmerst du dich um sie?


Nicht so sehr. Aber im Gegensatz zu Euch Turbo-Demokraten muss ich dazu keine Doppelmoral strapazieren.
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2009 - 20:22:39    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Nicht so sehr. Aber im Gegensatz zu Euch Turbo-Demokraten muss ich dazu keine Doppelmoral strapazieren.


Was soll eigentlich diese kindliche Aufteilung in schwarz und weiß?

Und der Vorwurf der Doppelmoral ist ja gänzlich deplatziert. Im Thread "ausbeutung der dritten welt die grundlage für lebensstandart" haben sich nicht wenige User dazu bekannt, dass sie ihr Eigenwohl schwerer wichten als das der weit entfernten Fremden.
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2009 - 20:35:34    Titel:

HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Nicht so sehr. Aber im Gegensatz zu Euch Turbo-Demokraten muss ich dazu keine Doppelmoral strapazieren.


Was soll eigentlich diese kindliche Aufteilung in schwarz und weiß?

Und der Vorwurf der Doppelmoral ist ja gänzlich deplatziert. Im Thread "ausbeutung der dritten welt die grundlage für lebensstandart" haben sich nicht wenige User dazu bekannt, dass sie ihr Eigenwohl schwerer wichten als das der weit entfernten Fremden.


Und ich bekenne mich dazu, dass ich mein Wohl höher gewichte als Deines und dito. Wozu aber dann Sozialstaat? Es wird proklammiert, der Sozialstaat solle den Bedürftigen helfen. Sie helfen aber nur bis zur Landesgrenze. Die wirklich Bedürftigen lassen sie jämmerlich verrecken oder schieben ihnen auch noch Protektionismus zu. Das nenne ich Doppelmoral.
Und mit welches ReibungsKosten das alles umgesetzt wird übertrifft das, was bei den Bedürftigen ankommt auch noch um ein Vielfaches - genau der Überschuss der dann fehlt,um den wirklich Armen zu helfen. Soviel Doppelmoral muss man erst mal haben.
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2009 - 20:45:32    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Und ich bekenne mich dazu, dass ich mein Wohl höher gewichte als Deines und dito. Wozu aber dann Sozialstaat? Es wird proklammiert, der Sozialstaat solle den Bedürftigen helfen. Sie helfen aber nur bis zur Landesgrenze. Die wirklich Bedürftigen lassen sie jämmerlich verrecken oder schieben ihnen auch noch Protektionismus zu. Das nenne ich Doppelmoral.
Und mit welches ReibungsKosten das alles umgesetzt wird übertrifft das, was bei den Bedürftigen ankommt auch noch um ein Vielfaches - genau der Überschuss der dann fehlt,um den wirklich Armen zu helfen. Soviel Doppelmoral muss man erst mal haben.


Wenn ich Bedürftigen in meiner unmittelbaren Umgebung, sprich in meiner Gesellschaft, meinem Staat, helfe, so sichere ich auch mein eigenes Wohl, denn ich gewährleiste dadurch sozialen Frieden. Da auch meine Ressourcen endlich sind, bin ich nicht gewillt, sie vollends aufzubrauchen, um allen Bedürftigen auf der Welt zu helfen. Es reicht mir, wenn ich mir ein sicheres soziales Umfeld schaffe. Ich sehe darin absolut keine Doppelmoral. Selbstverständlich sollte beachtet werden, dass der Mensch ein Gesellschaftswesen ist, wobei sich das soziale Umfeld ausdifferenziert von engstem Familienkreis über entfernte Bekannte bis hin zu Fremden am anderen Ende der Welt. Wäre sie undifferenziert, wäre das "Weltbürgertum" für jeden von uns ein Selbstverständnis, dann ginge unsere Hilfe auch über "Landesgrenzen" (da eigntlich überhaupt keine Landesgrenzen bestünden) hinaus.
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2009 - 20:55:07    Titel:

HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Und ich bekenne mich dazu, dass ich mein Wohl höher gewichte als Deines und dito. Wozu aber dann Sozialstaat? Es wird proklammiert, der Sozialstaat solle den Bedürftigen helfen. Sie helfen aber nur bis zur Landesgrenze. Die wirklich Bedürftigen lassen sie jämmerlich verrecken oder schieben ihnen auch noch Protektionismus zu. Das nenne ich Doppelmoral.
Und mit welches ReibungsKosten das alles umgesetzt wird übertrifft das, was bei den Bedürftigen ankommt auch noch um ein Vielfaches - genau der Überschuss der dann fehlt,um den wirklich Armen zu helfen. Soviel Doppelmoral muss man erst mal haben.


Wenn ich Bedürftigen in meiner unmittelbaren Umgebung, sprich in meiner Gesellschaft, meinem Staat, helfe, so sichere ich auch mein eigenes Wohl, denn ich gewährleiste dadurch sozialen Frieden.


Und wofür dann Sozialstaatsklimbim, wenn Du das freiwillig machst?
Aber schlimmer noch ist doch, dass das gar kein samriterischer Sozialdienst ist wie vorgegeben, sondern nur der egoistische Trieb seinen Frieden zu finden.

Zitat:

Da auch meine Ressourcen endlich sind, bin ich nicht gewillt, sie vollends aufzubrauchen, um allen Bedürftigen auf der Welt zu helfen.


Wenn Du auf die Ressourcen so acht gibst, wieso verschwendest Du sie dann so krass?


Zitat:

Es reicht mir, wenn ich mir ein sicheres soziales Umfeld schaffe. Ich sehe darin absolut keine Doppelmoral. Selbstverständlich sollte beachtet werden, dass der Mensch ein Gesellschaftswesen ist, wobei sich das soziale Umfeld ausdifferenziert von engstem Familienkreis über entfernte Bekannte bis hin zu Fremden am anderen Ende der Welt.

Du hast die Nation vergessen, die für Dich das Wichtigste sein muss, um das allles umzusetzen.

Zitat:

Wäre sie undifferenziert, wäre das "Weltbürgertum" für jeden von uns ein Selbstverständnis, dann ginge unsere Hilfe auch über Landesgrenzen (da eigntlich überhaupt keine Landesgrenzen bestünden).


Die Landesgrenzen sind eurem Konzept inhärent.
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2009 - 21:14:47    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Und wofür dann Sozialstaatsklimbim, wenn Du das freiwillig machst?


Warum "Sozialstaatsklimbim"? Weil eine Gesellschaft organisiert werden muss. Es wäre für mich nicht zweckmäßig, auf die Straße zu gehen, mir Leute auszusuchen, um ihre Bedürftigkeit zu prüfen und um sie gegebenenfalls dann finanziell zu unterstützen.

Zitat:
Aber schlimmer noch ist doch, dass das gar kein samriterischer Sozialdienst ist wie vorgegeben, sondern nur der egoistische Trieb seinen Frieden zu finden.


Das ist doch nicht schlimm. Es ist doch ein Sozialdienst, der u.a. ebenfalls aus egoistischen Gründen erfolgt. Dass Altruismus nicht weit verbreitet ist, sollte doch auch dir bereits bekannt geworden sein - oder?

Zitat:
Wenn Du auf die Ressourcen so acht gibst, wieso verschwendest Du sie dann so krass?


Das tue ich nicht. Ich setze sie intelligent und nutzbringend ein.

Zitat:
Du hast die Nation vergessen, die für Dich das Wichtigste sein muss, um das allles umzusetzen.


Ich habe sie nicht vergessen, sondern nicht explizit erwähnt. Meine Aussage impliziert sie allerdings.

Zitat:
Die Landesgrenzen sind eurem Konzept inhärent.


Ja. Und?
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2009 - 21:34:32    Titel:

HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Und wofür dann Sozialstaatsklimbim, wenn Du das freiwillig machst?


Warum "Sozialstaatsklimbim"? Weil eine Gesellschaft organisiert werden muss. Es wäre für mich nicht zweckmäßig, auf die Straße zu gehen, mir Leute auszusuchen, um ihre Bedürftigkeit zu prüfen und um sie gegebenenfalls dann finanziell zu unterstützen.


Das mach die Caritas bereits für Dich.


[/quote]
Zitat:
Aber schlimmer noch ist doch, dass das gar kein samriterischer Sozialdienst ist wie vorgegeben, sondern nur der egoistische Trieb seinen Frieden zu finden.


Das ist doch nicht schlimm. Es ist doch ein Sozialdienst, der u.a. ebenfalls aus egoistischen Gründen erfolgt. Dass Altruismus nicht weit verbreitet ist, sollte doch auch dir bereits bekannt geworden sein - oder?
[/quote]
Nein, Du nennst das nur Sozialdienst. Defacto ist es Initiierung von Gewalt.

Zitat:

Zitat:
Wenn Du auf die Ressourcen so acht gibst, wieso verschwendest Du sie dann so krass?


Das tue ich nicht. Ich setze sie intelligent und nutzbringend ein.


Nein. Du benutzt den verschwenderischen Sozialstaat.

Zitat:

Zitat:
Du hast die Nation vergessen, die für Dich das Wichtigste sein muss, um das allles umzusetzen.


Ich habe sie nicht vergessen, sondern nicht explizit erwähnt. Meine Aussage impliziert sie allerdings.

Dann war es ja wichtig, dass ich das noch mal klargestellt habe.


Zitat:

Zitat:
Die Landesgrenzen sind eurem Konzept inhärent.


Ja. Und?

S.o.
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