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Ist die gesamte Geschichte nur erfunden ?
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Nasenbaer1970
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2009 - 15:58:34    Titel: Ist die gesamte Geschichte nur erfunden ?

Rom in Italien wurde das erste Mal im Jahre 390 (andere Quellen 387) v.Chr. erobert und geplündert, von den Kelten.
Danach gab es die nächste Eroberung Roms genau 800 Jahre später, im Jahre 410 durch die Westgoten.
Die erste Eroberung Neu-Roms (das "griechische" Konstaninopel) erfolgte 1204, genau 796 Jahre darauf, durch die "Lateiner" aus Westeuropa.
Und da die Römer ihre Herkunft von Troja herleiten, können wir Troja sozusagen als Ur-Rom mit einbeziehen.
Nach den Daten von Eratosthenes wurde Troja im Jahre 1184 v.Chr. von den Griechen erobert,
also genau 794 Jahre vor der Einnahme Roms durch die Kelten.

Wir haben also 4 die weitere Geschichte verändernde Eroberungen "Roms", die jeweils genau 800 Jahre (Abweichung < 1 %) auseinanderliegen,
die erste beginnt mit einem Sieg der Griechen und einer Niederlage der Trojaner
(von denen das Rom in Italien gegründet worden sein soll).
Die letzte endet mit einem Sieg der "Lateiner" (mit dem römischen Papst) über die Griechen.

Desweiteren folgt auf jede dieser Eroberungen Roms 400 Jahre später ein Krieg im Teutoburger Wald.
Genau 401 Jahre nach der Eroberung Roms durch die Kelten findet im Jahre 9 die in Quellen sogenannte "Schlacht im Teutoburger Wald" statt.
400 Jahre nach der Eroberung Roms durch die Westgoten finden die Sachsenkriege Karl des Großen (772-804) statt , die im Teutoburger Wald beginnen.
Und 400 Jahre nach der Eroberung Neu-Roms durch die "Lateiner" findet der Achtzigjährige+Dreißigjährige Krieg (1568-1648) statt,
der durch den Westfälischen Frieden in Osnabrück (Teutoburger Wald) beendet wird.

1184 v.Chr. -> 390 v.Chr. -> 9 -> 410 -> 800 -> 1204 -> 1600

Hat vielleicht jemand eine Erklärung für diese schöne, regelmäßige Konstruktion,
außer der, daß die gesamte Geschichte bis ins 17. Jahrhundert erfunden wurde ?
Lord Ace
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Anmeldungsdatum: 22.04.2008
Beiträge: 292
Wohnort: Bayreuth

BeitragVerfasst am: 16 Jun 2009 - 09:31:26    Titel:

nun, ehrlich gesagt hatte ich das soweit schon verstanden.

wenn man die Römische zeitrechnung in die Christliche umrechnen will, zählt man (einfach) 753 Jahre ab.
wenn man die Gr4oechische Zeitrechnung in die christliche Zeitrechnung umrechnen will, zieht man 776 Jahre ab.

meine Frage ist:
warum sollte man diese beiden verschiedenen Zeitrechnungen in eine Umrechnungsgleichung hineinpacken?
Was für einen Sinn macht das?
Lord Ace
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Anmeldungsdatum: 22.04.2008
Beiträge: 292
Wohnort: Bayreuth

BeitragVerfasst am: 16 Jun 2009 - 09:33:08    Titel:

nun, ehrlich gesagt hatte ich das soweit schon verstanden.

wenn man die Römische zeitrechnung in die Christliche umrechnen will, zählt man (einfach) 753 Jahre ab.
wenn man die Gr4oechische Zeitrechnung in die christliche Zeitrechnung umrechnen will, zieht man 776 Jahre ab.

meine Frage ist:
warum sollte man diese beiden verschiedenen Zeitrechnungen in eine Umrechnungsgleichung hineinpacken?
Was für einen Sinn macht das?
Nasenbaer1970
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 16 Jun 2009 - 09:54:43    Titel:

Lord Ace hat folgendes geschrieben:

meine Frage ist:
warum sollte man diese beiden verschiedenen Zeitrechnungen in eine Umrechnungsgleichung hineinpacken?
Was für einen Sinn macht das?

Die Gleichung war die Erklärung dafür, warum es eine Reihe von äußerst wesentlichen Ereignissen und Personendaten gibt, die um exakt 800 Jahre bzw. ein Vielfaches davon, abweichen.
So konnte man unter dem Vorwand der Kalenderumrechnung 800 Jahre dazuerzeugen.
Arborius
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Anmeldungsdatum: 07.03.2009
Beiträge: 383
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BeitragVerfasst am: 25 Jun 2009 - 07:37:33    Titel:

Ich beschäftige mich gerne mit Thesen.

Aber seien wir ehrlich: Hast Du Dir das mal bei Tageslicht durchgelesen?

Zitat:
In den Beispielen schreibe ich, der besseren Verständlichkeit wegen, jeweils nur das "X" in griechischer Form, da es für die anderen Stellen hier ohne Belang ist, ob sie griechisch. römisch oder arabisch geschrieben werden.

Ist es wirklich egal? Würde jemand der "X347" sieht, denken, dass das X wohl griechisch ist? Wie steht es mit "XCCCXLVII" - würde das wirklich jemand so schreiben?

Es sieht so aus, als wolltest Du ungedingt an Deiner These festhalten; das ist gut so. Es sieht aber so aus, als würdest Du dabei verzweifelt jede noch so abwegige Konstruktion erfinden, nur damit ein paar willkürliche Zahlen ihre Geschichte bekommen.
Sollte jemand tatsächlich eine Zahl für eine Jahreszahlt a.u.c. halte, in die Olympische Ära umrechnen, um in die christliche Jahreszählung umzurechnen?

Und die geringste Frage dabei ist, was "beim Kopieren" alles geändert wurde. Die Frage ist, warum jemand mit "Absicht" auf so komplizierte Art Daten fälschen sollte.

Du rechnest ganz natürlich damit, dass jemand die die olympische Zählung benutzt, und Du rechnest ganz natürlich mit der Jahreszählung a.u.c. - aber Du rechnest ja eigentlich damit, dass ein großer Teil der Antike eigentlich eine Dublette ist - passt das denn zusammen?
Du hast ja ganz recht, dass die Zählung a.u.c. erst später entstanden ist, als man es gerne hätte, aber wieso sollte sie dann eine so große Rolle spielen?

Ich verstehe das nicht, will aber gerne!

MfG
Nasenbaer1970
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2009 - 09:23:34    Titel:

@Arborius:
Ich habe allmählich den Eindruck, daß du mit Gewalt klare Aussagen verdrehst, um deinen Standpunkt zu verteidigen.
So wie auch schon in deinem Beitrag zuvor, wo du es ja eingesehen hast, daß es so nicht geht:
Arborius hat folgendes geschrieben:
Nun gut, das mit dem Westfälischen Frieden tut mir Leid. Es war halt das erste Beispiel, bei dem ich das Gefühl hatte, dass Du eine eckige Geschichte mit Gewalt in eine runde Öffnung pressen willst - nur damit es passt (was auch immer "es" ist).

Hier ist es genauso:
Arborius hat folgendes geschrieben:
Zitat:
In den Beispielen schreibe ich, der besseren Verständlichkeit wegen, jeweils nur das "X" in griechischer Form, da es für die anderen Stellen hier ohne Belang ist, ob sie griechisch. römisch oder arabisch geschrieben werden.

Ist es wirklich egal? Würde jemand der "X347" sieht, denken, dass das X wohl griechisch ist? Wie steht es mit "XCCCXLVII" - würde das wirklich jemand so schreiben?

Wie wäre es mit dieser griechischen Zahl, jetzt ohne Umrechnung der letzten Stellen in (leichter verständliche) arabische ?
X. HHHΔΔΔΔII,
entweder interpretiert als
342 Jahre nach Christus,
oder 1342 a.u.c.,
oder einfach 1342 - für uns heute n.Chr..

Woanders ist für dasselbe Ereignis diese Jahresangabe vermerkt,
ohne daß explizit auf die Christus-Ära verwiesen wird (das tun wir ja heute auch nicht)::
HHHΔΔΔΔII,
Dies wird dann als 342 nach Olymischer Ära interpretiert.

Auf diese Art und Weise kann es zu den beobachteten Phänomenen gekommen sein.
Daß hier nur zufällige Übereinstimmungen vorliegen halte ich für ausgeschlossen,
da es sonst für beliebige andere Zahlentripel als 753, 776 und 1000 die gleiche Anzahl von Übereinstimmungen geben müßte.
Arborius
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Anmeldungsdatum: 07.03.2009
Beiträge: 383
Wohnort: Bin nicht mehr hier,

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2009 - 07:46:00    Titel:

Hey, Nasenbär,

Du klingst angepisst. Das war nicht meine Absicht. Ich prüfe doch nur.

Du meinst, ich würde „klare Aussagen“ verdrehen?
Zitat:
Man rechnet zunächst in die Olympische Ära um, müßte also korrekterweise 23 dazuaddieren (776-753=23),
subtrahiert aber 23, und erhält 1323. Diese Zahl wird dann irrtümlicherweise als das Jahr seit Beginn der Olympischen Ära genommen.
Um auf das Jahr n.Chr. zu kommen, muß man 776 abziehen (hier 776, oben 777, wegen dem fehlenden Jahr 0):
1323 - 776 = 547.

Ist das wirklich eine so klare Aussage?

Die Sache mit dem Teutoburger Wald stellt sich doch so dar:
Im ca. 800-Jahres-Abstand gab es: Eine Schlacht, den Beginn eines Krieges und einen Friedensschluss. Du hattest vorsichtig formuliert: Bezug zum Teutoburger Wald. Wahrscheinlich hast Du aus gutem Grund einen offenen Begriff gewählt. In meinem Wahn dachte ich nun, „Bezug“ sollte etwas Vergleichbares sein, eine Dublette eben, wie in Deinen anderen Beispielen. Nochmal: Es tut mir Leid. - Was natürlich nicht heißt, ich würde etwas verdrehen; das ist eine bösartige Unterstellung.


Ich habe mal mit Deinen Zahlen rumgerechnet – halt Dich fest, es ist alles wahr! Wink

Pforzheim wird in einer Urkunde von Kaiser Heinrich IV. aus dem 1076 n.Chr. erwähnt.
Bretten wird im Lorscher Kodex für das Jahr 767 n.Chr. erwähnt.
Karlsruhe wurde 1715 n.Chr. gegründet.
Weißt Du, worauf ich hinauswill?

Jetzt habe ich die Zahlen 753, 775 und 1000 genommen und rumgeguckt. Für die Suche gilt:
Die Differenz zwischen 753 und 776 ist 23. 23 zählt also auch.
Die Differenz zwischen 1000 und 753 ist 247. 247 zählt also auch.

Geht man davon aus, dass jemand das Gründungsdatum von Pforzheim gesehen hat und das ganze in die Zeit a.u.c. umrechnen wollte, später aber jemand dachte, es wäre das Jahr nach Christi Geburt gemeint und ein X davor schrieb, später aber das X für einen zusätzlichen Tausender gehalten wurde, kam man auf das Jahr 820. Das ist nur 6% von 767 entfernt. Ich muss also annehmen, dass Bretten und Pforzheim identisch sind. Soweit sind die auch gar nicht auseinander!
Sprachlich ist das gar nicht so abwegig, denn „Breteheim“ (im Dialekt Preteheim) kann sich mit der 2. Lautverschiebung (p -> pf, t -> tz) ganz prima in „Pforzheim“ wandeln. (Ach ja, eine Metathese des r-Lautes ist nicht so selten.)

In Karlsruhe wurde der Grundstein 1715 n.Chr. gelegt.
Wenn man im Lorscher Kodex ein X annimmt, das im Zusammenhang mit Bretten steht, kommt man für die Gründung von Bretten auf 1767. Die Differenz beträgt nur 3%. Nach Karlsruhe ist es auch nicht so weit von Bretten aus.
Da Karlsruhe eine Neugründung von Durlach aus war (auch nicht so weit weg), nehme ich an, dass man keine linguistischen Erörterungen braucht. Man hat einfach ... jetzt bin ich durcheinander! Naja, irgendetwas wurde irgendwie umbenannt, und wenn man die Bundesstraße von Durlach aus falsch abbiegt, kommt man nach Karlsruhe statt nach Bretten.


Bitte, bitte, Nasenbär, sei nicht angepisst, ich will Dich nicht ärgern. Ich stelle Deine Theorie nur auf die Probe. Mit Zahlen zu jonglieren und dabei eine Verschwörung/Absicht anzunehmen, ist furchtbar nett. Eine wissenschaftliche These wird aber dadurch glaubwürdig, dass sie klar ist (zur Klarheit s.o.), dass sie überprüfbar ist (gab es z.B. denselben „Rechenfehler“ bei mehreren Ereignissen?), dass sie nachvollziehbar ist (wann wurde eigentlich das akrophone Zahlensystem benutzt, in welchem Raum, wie lange), und dass sie in die reale Welt passt (sprachliches und inschriftliches, überhaupt alle Realien hast Du elegant von Dir geschoben; ich bin mir auch nicht sicher, ob eine Verrechnung wegen eines griechischen X in einer Handschrift wahrscheinlich ist, weil ich nicht weiß, ob ein kleiner griechischer Mönch X für: „nach Christi Geburt“ vor eine Zahl geschrieben hat, ob überhaupt irgendjemand in die olympische Rechnung umrechnen wollte etc.).

Wenn ich trollig klang, tuts mir Leid ( - ich wollte Tatsachen verdrehen! Wink - ), ich wollte eher Anregungen geben, damit Du Deine Theorie überprüfen und verfeinern kannst. Jetzt habe ich, glaube ich, hier nichts mehr verloren. Ich bin nicht ja mal Historiker!

MfG
Arborius
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Anmeldungsdatum: 07.03.2009
Beiträge: 383
Wohnort: Bin nicht mehr hier,

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2009 - 23:01:08    Titel:

Na, wenn das alles ist, was Dir dazu einfällt.

Viel Erfolg noch.
MfG
nAim
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2009 - 11:31:17    Titel:

Angenommen, es würde jemanden geben der so schlau und mächtig ist, das er alle Geschichtsbücher beeinflussen konnte. Macht es euch da nicht ein wenig stutzig das diese Person oder Gruppe nicht daran gedacht hat, das es Gemeinsamkeiten in den Zahlen gibt?

Einfach nur Zufall, ab und zu sollte man vielleicht auch mal die Welt ausserhalb von Verschörungsblogs abchecken.
Nasenbaer1970
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Anmeldungsdatum: 30.03.2007
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2009 - 17:32:12    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Angenommen, es würde jemanden geben der so schlau und mächtig ist, das er alle Geschichtsbücher beeinflussen konnte. Macht es euch da nicht ein wenig stutzig das diese Person oder Gruppe nicht daran gedacht hat, das es Gemeinsamkeiten in den Zahlen gibt?

Einfach nur Zufall, ab und zu sollte man vielleicht auch mal die Welt ausserhalb von Verschörungsblogs abchecken.

Was sind "Verschwörungsblogs" ?
Kenne ich nicht !
Falls du die vielleicht regelmäßig liest, muß ich dich enttäuschen: Es geht um keine "Veschwörung".
Also, surf zurück zu deinen Verschwörungsblogs, wenn du nichts Konkretes zu sagen hast.
Hier geht es schließlich um Geschichte, und nicht um Verschwörungen.

Es gibt halt immer noch Leute, die überall Verschwörungstheorien sehen. Rolling Eyes
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