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ich bin ein wiedergeborener , evangelikaler Christ
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> ich bin ein wiedergeborener , evangelikaler Christ
 
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Kai-369
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 981
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BeitragVerfasst am: 31 Mai 2009 - 02:22:40    Titel:

@ELShadai777
Wie lange existiert die Erde nach deinem Wissen?
_________________
Die Babypille ist wahrlich ein Segen.
Michael_WeCan
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 718

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 10:15:34    Titel: Geht es um Dich ?

ElShadai777 hat folgendes geschrieben:
ich moechte mich kurz vorstellen. Mein name ist Angelo.Ich bin Schweiz/Italiener, und lebe seit einigen Jahren in Brasilien. Ich bin wiedergeborener Christ, seit 24 Jahren. Ich stehe gerne rede und antwort, jedem, der interesse hat, meinen Glauben besser kennenzulernen. ...

Ich moechte gleich von Anfang klarstellen. Ich bezwecke nicht, hier jemanden zu bekehren, sondern einfach meine ueberzeugungen und meinen glauben zu bezeugen. ...



Jeder der von Gott spricht,
sollte seinen Glauben reflektieren lassen
und nicht so tun als sei er Gottes Werbebüro.

Ich kenne viele die von sich aussagen "wiedergeborene Christen" zu sein.

Doch wie Jesus selbst sagt:
Nicht jeder der zu mir Herr, Herr sagt,
kommt ins Himmelreich.

Mit dem Wort "wiedergeboren" wird in meinen Augen
falsch umgegangen. Es wird zur eigenen Rechtfertigung benutzt,
während Jesus es als Lehre, Darstellung benutzt.
Kai-369
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 981
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 15:52:54    Titel:

Zitat:
Stigmatisierung ist auch, wenn man behauptet, alle Christen wuerden die Dinge so sehen, wie du das hier behauptest.

Dann beweise uns bitte das Gegenteil und nehm Stellung zur Homosexualität.
Wie sieht deine Meinung zu diesem Thema aus?
Sie dürfen mich ruhig duzen.
_________________
Die Babypille ist wahrlich ein Segen.
neleabels
Full Member
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Anmeldungsdatum: 28.11.2008
Beiträge: 179

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2009 - 17:27:54    Titel:

Michael_WeCan hat folgendes geschrieben:

Warum wohl wird Homosexualität in der Bibel
im Gegensatz zur Hetrosexualität nicht wohlwollend betrachtet ?


Diese Frage lässt sich relativ einfach beantworten: die Texte der Bibel spiegeln die Weltanschauung verschiedener vorrationaler antiker Gesellschaften wider. Homosexualität wird aus den gleichen gründen Verdammt, wie die Sklaverei mit Wohlwollen betrachtet wird, genauso wie die Feindestötung (wir reden hier schließlich über das AT!), die Tatsache, dass die Frau der bewegliche Besitz des Mannes ist, dass Ehebruch mit Steinigung zu bestrafen ist und viele andere Grausamkeiten mehr.

Das heutige Christentum hat viele der Unmenschlichkeiten des Lebensalltags des primitiven Hirtenvolkes aus dem Nahen Osten abgelegt, mit gutem Grund. Nicht-fundamentalistische Christen wissen, dass die Forderungen der Bibel keinesfalls wortwörtlich zu nehmen sind. Es gibt keinen rationalen Grund, die Verdammung der Homosexualität aufrecht zu erhalten, wenn Sklaverei und Steinigung (oder die Vorschrift, das mit Aussatz Befallene wieder rein sind, wenn ihr Körper völlig weiß ist!) zur Seite gelegt werden.

Einziger Grund wäre die homophoben Ressentiments auf Seiten des heutigen Gläubigen.

Zitat:
Ohne dies begriffen zu haben,
ist auch ein Urteil nur ein zurechtlegen.


Man muss einfach begreifen, dass die Literatursammlung der Bibel Menschenwerk und historisch ist, dann kann man diese Texte schon ganz gut verstehen.

Nele
ElShadai777
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 30.05.2009
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2009 - 18:05:54    Titel:

neleabels hat folgendes geschrieben:


Das heutige Christentum hat viele der Unmenschlichkeiten des Lebensalltags des primitiven Hirtenvolkes aus dem Nahen Osten abgelegt, mit gutem Grund. Nicht-fundamentalistische Christen wissen, dass die Forderungen der Bibel keinesfalls wortwörtlich zu nehmen sind. Es gibt keinen rationalen Grund, die Verdammung der Homosexualität aufrecht zu erhalten, wenn Sklaverei und Steinigung (oder die Vorschrift, das mit Aussatz Befallene wieder rein sind, wenn ihr Körper völlig weiß ist!) zur Seite gelegt werden.



das neue Testament schweigt nicht in bezug auf homosexualitaet :


Römer 1, 26-27 (Hoffnung Für Alle):

[...] denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.

1. Korinther 6, 9 (Hoffnung für alle):

Habt ihr vergessen, dass für Menschen, die Unrecht tun, in Gottes Reich kein Platz sein wird? Darauf könnt ihr euch verlassen: Keiner, der unzüchtig lebt, keiner, dem irgend etwas wichtiger ist als Gott, kein Ehebrecher, kein Mensch, der sich von seinen Begierden treiben läßt und homosexuell verkehrt, wird einen Platz in Gottes Reich haben.

1. Timotheus 1, 10 (Gute Nachricht):

Wir dürfen nämlich eines nicht vergessen: Das Gesetz ist nicht für Menschen da, die tun was Gott will, sondern für solche, die sich um Recht und Ordnung nicht kümmern. Es ist für Sünder bestimmt, die Gott und seine Gebote verachten, für Leute, die Vater und Mutter töten, Mord und Unzucht begehen und als Männer mit Knaben oder ihresgleichen verkehren, für Menschenhändler und solche, die lügen und falsche Eide schwören oder sonst etwas tun, was im Widerspruch zur gesunden Lehre steht.


Auch hier gibt es eigentlich keinen Zweifel daran, dass Homosexualität ganz klar nicht im Willen Gottes ist, es wird hier in einem Atemzug mit diversen anderen Sünden genannt.

Trends verändern sich, Sitten verändern sich, Meinungen verändern sich, die Political Correctness ändert sich. Aber Gott verändert sich nicht. Wenn er Homosexualität damals als nicht gut empfand, dann hat sich daran nichts geändert.

Natürlich ist jeder frei, seine von ihm bevorzugte Sexualität auszuleben
es ist aber schlicht und ergreifend falsch zu behaupten es sei vor Gott okay. Es ist eben nicht okay - es ist Sünde.
ElShadai777
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 30.05.2009
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2009 - 18:08:50    Titel:

neleabels hat folgendes geschrieben:


Man muss einfach begreifen, dass die Literatursammlung der Bibel Menschenwerk und historisch ist, dann kann man diese Texte schon ganz gut verstehen.

Nele


das sieht die Bibel ein bisschen anders. Und es gibt triftige Gruende, dies auch zu glauben.

2.Timotheus 3.16

Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit,
17daß ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.
neleabels
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Anmeldungsdatum: 28.11.2008
Beiträge: 179

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2009 - 18:16:59    Titel:

Entschuldige bitte, du kannst doch nicht mit einem Bibelzitat belegen, dass die Bibel kein Menschenwerk ist. Ich halte dir da doch sofort entgegen, dass der Autor dieses Textes aus rhetorischen Gründen die Göttlichkeit seiner Gedanken anführt, um seiner Meinung besonderes Gewicht zu verleihen!

Damit verliert dein Beleg jede Triftigkeit, weil er wieder zur Glaubenssache wird - du glaubst an die göttliche Herkunft der Schrift, ich sehe die menschliche Hand des Autors bestätigt. Was nun?

Weiter halte ich dir entgegen, dass du das entschlossene Pochen auf die göttliche Eingebung in fast jeder heiligen Schrift findest; ob das nun ägyptische theologische Texte oder der Koran oder, als relativ neues Beispiel, das Buch Mormon ist. Die Göttlichkeit dieser Eingebungen würdest du wahrscheinlich bestreiten - ich weise darauf hin, dass dies dann auf keiner rationalen, intersubjektiv nachvollziehbaren Grundlage geschehe.

Neinein. Ich denke, man fährt am elegantesten mit der Erkenntnis, dass Menschentexte von Menschen verfasst worden sind und Menschengedanken enthalten.

Nele


Zuletzt bearbeitet von neleabels am 02 Jun 2009 - 18:32:27, insgesamt einmal bearbeitet
neleabels
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Anmeldungsdatum: 28.11.2008
Beiträge: 179

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2009 - 18:30:00    Titel:

ElShadai777 hat folgendes geschrieben:

das neue Testament schweigt nicht in bezug auf homosexualitaet :


Ja, das mag sein - aber Bezug genommen wird auf das AT:

Zitat:
1. Timotheus 1, 10 (Gute Nachricht):
Wir dürfen nämlich eines nicht vergessen: Das Gesetz ist nicht für Menschen da, die tun was Gott will, sondern für solche, die sich um Recht und Ordnung nicht kümmern.


Mein Kernargument bleibt ja unberührt - die christlichen Verhaltensregeln beruhen auf einem weitgehend arbiträren Kodex eines nomadischen Wüstenvolkes, der aber nach Bedarf abgeändert wird. Dein Hinweis auf entsprechende Anweisungen aus dem Neuen Testament verstärken mein Argument ja noch - gerade die Tatsache, dass das NT (aus historisch übrigens relativ einfach zu erklärenden Gründen) die Nahrungsmittelgebote der Hebräer aufgegeben worden sind. Also haben wir hier die Situation, dass einerseits ehemals göttliche Gebote verworfen werden, andererseits göttliche Gebote aus dem gleichen Fundus aufrecht erhalten werden.

Mal so, mal so. Ein wunderbarer Beleg dafür, dass die Aussagen heiliger Schriften den sich verändernden Zeitläuften angepasst werden.

Was wir sehen ist Menschenwerk - nicht mehr sage ich.

Zitat:
Auch hier gibt es eigentlich keinen Zweifel daran, dass Homosexualität ganz klar nicht im Willen Gottes ist, es wird hier in einem Atemzug mit diversen anderen Sünden genannt.


Ich denke, dass wir hier den lieben Gott überhaupt nicht am Werke sehen. Würden wir ihn bemühen, müssten wir die Frage stellen, warum es dem Allwissenden, Ewigen nicht gelungen ist, ewig gültige Gebote aufzustellen. Neinein - die Überlegung, dass die antiken Autoren des NT je nach Bedarf auf die Inhalte des AT zurückgriffen, die ihnen nützlich wahren, scheint mir doch sehr viel plausibler.

Zitat:
Aber Gott verändert sich nicht. Wenn er Homosexualität damals als nicht gut empfand, dann hat sich daran nichts geändert.


Übrigens finde ich es immer wieder verblüffend, wie genau Gläubige wissen, was Gott denkt, wo doch seine Wege bekanntermaßen unergründlich sind. Wink

Homosexualität ist übrigens eine ganz normale Sache und in der Natur weit verbreitet. Wenn denn der liebe Gott die Welt erschaffen hat, hat dafür also wohl gute Gründe gehabt. Das begrenzte Wissen antiker Autoren ändert daran nichts. Very Happy

Nele
ElShadai777
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 30.05.2009
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2009 - 18:53:57    Titel:

neleabels hat folgendes geschrieben:
Entschuldige bitte, du kannst doch nicht mit einem Bibelzitat belegen, dass die Bibel kein Menschenwerk ist. Ich halte dir da doch sofort entgegen, dass der Autor dieses Textes aus rhetorischen Gründen die Göttlichkeit seiner Gedanken anführt, um seiner Meinung besonderes Gewicht zu verleihen!

Damit verliert dein Beleg jede Triftigkeit, weil er wieder zur Glaubenssache wird - du glaubst an die göttliche Herkunft der Schrift, ich sehe die menschliche Hand des Autors bestätigt. Was nun?

Weiter halte ich dir entgegen, dass du das entschlossene Pochen auf die göttliche Eingebung in fast jeder heiligen Schrift findest; ob das nun ägyptische theologische Texte oder der Koran oder, als relativ neues Beispiel, das Buch Mormon nimmt. Die Göttlichkeit dieser Eingebungen würdest du wahrscheinlich bestreiten - ich weise darauf hin, dass dies dann auf keiner rationalen, intersubjektiv nachvollziehbaren Grundlage geschehe.

Neinein. Ich denke, man fährt am elegantesten mit der Erkenntnis, dass Menschentexte von Menschen verfasst worden sind und Menschengedanken enthalten.

Nele


die Bibel unterscheidet sich von jedwelchem anderen Buch. Sie enthaelt unzaehlige Prophezeiungen, von denen sich ein grosser Teil schon wortwoertlich erfuellt hat.

http://www.evangelikal.de/prophetie.html

Weil die Bibel historische Ereignisse beschreibt, unterliegt ihre Wahrhaftigkeit und Genauigkeit dem Wahrheitsnachweis wie jedes andere historische Dokument. Archäologische und schriftliche Dokumente haben immer wieder die Genauigkeit und Richtigkeit der historischen Berichte der Bibel bewiesen. In der Tat erhärten alle archäologischen und handschriftlichen Befunde, dass die Bibel das am besten dokumentierte Buch der Antike ist. Die Tatsache, dass die Bibel genau und getreu historisch verifizierbare Ereignisse beschreibt, ist ein wichtiger Beleg für ihre Wahrhaftigkeit, wenn sie sich mit religiösen Themen und Lehren befasst. Es untermauert ihren Anspruch, Gottes Wort zu sein.

Skeptiker betrachteten im Laufe der Jahre die Bibel als ein Buch der Mythen, aber die Archäologie hat sie als historisch erwiesen. Gegner griffen ihre Lehren als primitiv und überholt an, aber ihre moralischen und juristischen Begriffe und Lehren hatten in der ganzen Welt einen positiven Einfluss in Gesellschaft und Kultur. Sie wird weiterhin von Wissenschaft, Psychologie und politischen Bewegungen angegriffen, doch bleibt sie genau so wahr und relevant wie in ihren ersten Tagen.

Hast du sie uebrigens schon einmal gelesen ?
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