Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Die Stimmung steigt/Weltbank dramatischer Konjunktureinbruch
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die Stimmung steigt/Weltbank dramatischer Konjunktureinbruch
 
Autor Nachricht
Sybilla
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2009 - 20:46:42    Titel: IWF sieht Rezession noch nicht überwunden

Entgegen den Gleichklang in vielen Medien schätzen die Experten des IWF die Rezession als noch nicht überwunden an. Sie warnen vor einer weiteren Vertiefung durch eine soziale Krise.
Zitat:
Kriseneinschätzung - IWF sieht Rezession noch nicht überwunden - Ein Jahr ist seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers vergangen. Doch während einige schon das Ende der Krise ausrufen, bleibt IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn vorsichtig. Der Finanzkrise folge nicht nur eine Wirtschafts-, sondern auch eine Sozialkrise, die ihren Höhepunkt noch nicht erreicht habe. Und manch ein Experte warnt vor einer „Horror-Inflation“.


Juli 2009 gegenüber Juni 2009 Industrieproduktion in der Eurozone um 0,3% gefallen
Zitat:

eurostat - Pressemitteilung euroindikatoren - 129/2009 - 14. September 2009


Auch die Industrieproduktion ist in D von Juli 2009 gegenüber Juni 2009 um 0,8 % (eurostat Seite3) gefallen. Im Vergeleich zum Vorjahresmonat gar um 18,2 % (eurostat Seite4)

Natürlich gibt auch wieder einmal neues von der Bankenkrise HRE-Sanierung wird immer teurer


Zitat:
HRE-Sanierung wird immer teurer - Die Bundesbank sieht einen Kapitalbedarf von bis zu 26 Milliarden Euro für die vor der Insolvenz gerettete Bank Hypo Real Estate - weit mehr als bisher bekannt. Die Opposition im Bundestag beklagt Verschwendung während der HRE-Rettung.


Wo sind die politischen Zukunftskonzepte wo ist der Plan aus der Krise?
In zahlreichen TV Wahlsendungen - TV Wahlformen - TV Duetten und TV Duellen werden diese Kernthemen nicht oder nur am in wenigen Sätzen beachtet. Wie soll die durch die Agenda 2010 eingebrochene Binnenkonjunktur wieder angekurbelt werden?
22 % der Arbeitnehmer sind atypischen Beschäftigungsverhältnisse beschäftigt. Durch die Agenda 2010 ufert der Niedriglohnsektor immer weiter aus und senkt die Kaufkraft vieler Konsumenten und ihrer Familien ab. Wo sind die Lösungen?
HigherConsciousness
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2009 - 20:50:36    Titel: Re: IWF sieht Rezession noch nicht überwunden

Sybilla hat folgendes geschrieben:
Durch die Agenda 2010 ufert der Niedriglohnsektor immer weiter aus und senkt die Kaufkraft vieler Konsumenten und ihrer Familien ab. Wo sind die Lösungen?


Ja, wo sind sie denn nun? Dein Vorschlag, Minijobs zugunsten von Vollzeitarbeitslosigkeit aufzugeben, halte ich jedenfalls nicht für sehr produktiv.
Pauker
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2009 - 21:13:57    Titel:

Werte(r) Sybilla,

wenn dieser Thread nur die Fortsetzung des inzwischen gesperrten "Blog-Threads" werden sollte und der Diskussionsanteil deinerseits weiterhin marginal bleibt, wird auch dieser Thread geschlossen.

Gruß
Pauker
Sybilla
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2009 - 00:08:39    Titel: Die Moderation kündigt Zensur an.

edit: Fragen an die Moderation per pn -Pauker-
Sybilla
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2009 - 00:13:48    Titel: Re: IWF sieht Rezession noch nicht überwunden

HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Sybilla hat folgendes geschrieben:
Durch die Agenda 2010 ufert der Niedriglohnsektor immer weiter aus und senkt die Kaufkraft vieler Konsumenten und ihrer Familien ab. Wo sind die Lösungen?


Ja, wo sind sie denn nun? Dein Vorschlag, Minijobs zugunsten von Vollzeitarbeitslosigkeit aufzugeben, halte ich jedenfalls nicht für sehr produktiv.


Ein gesetzlicher Mindestlohn wäre ein geeigneter Lösungsschritt. Ein Anheben der Entlohnung bei Leih- und Zeitarbeit auf die jeweiligen Tariflohn ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Ein zurückfahren der atypischen Beschäftigung ein dritter Schritt.
HigherConsciousness
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2009 - 01:55:20    Titel: Re: IWF sieht Rezession noch nicht überwunden

Sybilla hat folgendes geschrieben:
HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Sybilla hat folgendes geschrieben:
Durch die Agenda 2010 ufert der Niedriglohnsektor immer weiter aus und senkt die Kaufkraft vieler Konsumenten und ihrer Familien ab. Wo sind die Lösungen?


Ja, wo sind sie denn nun? Dein Vorschlag, Minijobs zugunsten von Vollzeitarbeitslosigkeit aufzugeben, halte ich jedenfalls nicht für sehr produktiv.


Ein gesetzlicher Mindestlohn wäre ein geeigneter Lösungsschritt. Ein Anheben der Entlohnung bei Leih- und Zeitarbeit auf die jeweiligen Tariflohn ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Ein zurückfahren der atypischen Beschäftigung ein dritter Schritt.


Ich sagte doch bereits, dass die Beförderung der Arbeitslosigkeit, um die Kaufkraft der Konsumenten zu erhöhen, eine unproduktiver Lösungsvorschlag ist.
Sybilla
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2009 - 12:59:46    Titel: Herbst der Wahrheiten Worüber vor der Wahl keiner spricht

Vor dem Wahlsonntag sprechen viele von Steuersenkungen und vom Ende der Krise Hurra, der (Pseudo-) Aufschwung ist da! nach den Wahlsonntag kommt der Herbst der Wahrheiten Worüber vor der Wahl keiner spricht auch die OECD sieht mehr Arbeitslose als die BA in ihren kreativen Berichten vermeldet. Sinkende Frachtraten Hapag Lloyd muss mehr einsparenzeigen deutlich wohin die Reise geht.

Im Wahlkampf wird also weiterhin getrickst, getarnt, vertuscht, verschwiegen und verheimlicht, wie ernst die Lage ist.

Aber welche Konzepte Strategien und Lösungen werden von den Wahrscheinlichen Regierungsparteien Union, FDP, SPD, (Gelb - Schwarz oder Schwarz - Rot) den Wählerinnen und Wählern angeboten?

Ich sehe keine Konzepte Strategien oder Lösungen ich höre nur von Steuersenkungen für die Klientel von Union und FDP von wachsender Beschäftigung in atypischen Beschäftigungsverhältnissen durch steuerfinanziertes Mindesteinkommen und vom Ausbau der Beschäftigung in privaten Haushalten. Ein nein zu gesetzlichen Mindestlöhnen, denn diese würden den Niedriglohnsektor der Agenda 2010 aushebeln und nach Meinung der Kanzlerin sowie der Union und FDP Arbeitsplätze im Niedrigtslohnbereich gefährden.

In welcher Welt werden die Wählerinnen und Wähler in den Morgenstunden des 28. September erwachen?
nAim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2009 - 15:59:43    Titel: Re: IWF sieht Rezession noch nicht überwunden

HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Sybilla hat folgendes geschrieben:
HigherConsciousness hat folgendes geschrieben:
Sybilla hat folgendes geschrieben:
Durch die Agenda 2010 ufert der Niedriglohnsektor immer weiter aus und senkt die Kaufkraft vieler Konsumenten und ihrer Familien ab. Wo sind die Lösungen?


Ja, wo sind sie denn nun? Dein Vorschlag, Minijobs zugunsten von Vollzeitarbeitslosigkeit aufzugeben, halte ich jedenfalls nicht für sehr produktiv.


Ein gesetzlicher Mindestlohn wäre ein geeigneter Lösungsschritt. Ein Anheben der Entlohnung bei Leih- und Zeitarbeit auf die jeweiligen Tariflohn ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Ein zurückfahren der atypischen Beschäftigung ein dritter Schritt.


Ich sagte doch bereits, dass die Beförderung der Arbeitslosigkeit, um die Kaufkraft der Konsumenten zu erhöhen, eine unproduktiver Lösungsvorschlag ist.


Zumindest über die Zeitarbeit muss man reden, die jetzige Umsetzung ist einfach nicht tragbar. Entweder man setzt equal pay durch wie es auch in unseren Nachbarländern ist, oder man macht etwas am Kündigungsschutz.


wiing701823 hat folgendes geschrieben:
Sybilla hat folgendes geschrieben:
Die Stimmung steigt - Weltbank rechnet mit dramatischem Konjunktureinbruch

Was ist zuverlässiger die IFO - Stimmungs/Meinungsumfrage oder die Weltbankstudie?

Geschäftsklima in Deutschland hellt sich auf

Weltbank rechnet mit dramatischem Konjunktureinbruch


Prinzip Hoffnung - Optimismus oder Faktenanalyse und Realismus.

Natürlich ersehnen viele das Ende der Krise, .....vor allem die Wahlkämpfern neoliberalen Parteien.

Insolvenzen im Einzelhandel...1. Quartal 2009: Reallöhne sinken um 0,4% .... GfK: Stimmung der Verbraucher hellt sich überraschend auf

Woolworth, Schiesser, Hertie, Karstadt, Quelle .... haben Insolvenz angemeldet, obwohl die GfK Monat für Monat bei stetig sinkenden Einzelhandelumsätzen eine positive Verbraucher Stimmung ermittelte.

Was ist die Ermittlung der Stimmung der Verbraucher wert, wenn in der Realität, eine Einzelhandelskette nach der anderen Insolvenz anmelden muss?

Ich vermute den Konsumenten soll dadurch suggeriert werden, dass vor der Bundestagswahl aufgrund der politischen Konjunkturprogramme der starke Konjunktureinbruch nach und nach gestoppt werden kann.

Aber was ist wenn nicht die Psychologie sondern die Fakten das Kaufverhalten der Konsumenten bestimmen?
Folgen dann trotz aufgehellter Kaufstimmung der Verbraucher weitere Insolvenzen?

Fragen über Fragen???

Mich würde es nicht überraschen, wenn die BA im Mai ein sinken der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit vermelden würde.

Aber ich fürchte das viele der sich widersprechenden Meldungen, die eine positive Stimmung den negativen Fakten gegenüberstellen, einen manipulativen Charakter besitzen.

... wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt....


Naja die Medien manipulieren halt. Das ist doch das selbe mit dem ewigen Fachkräftemangel und wenn man dann sowas studiert hat verdient man auch nur ein Durchschnittseinkommen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkr%C3%A4ftemangel
Zitat:

Wie in jedem anderen Markt wird auch auf dem Arbeitsmarkt die Preisbildung durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Bei einem Fachkräftemangel müssten also die Gehälter der entsprechenden Fachkräfte ansteigen. Laut Spiegel [1] liegt für 2006 das Einstiegsgehalt pro Jahr von Ingenieuren zwischen 40.000 und 45.000 Euro. Dies entspricht ungefähr dem Durschnittsgehalt von männlichen Vollzeitbeschäftigten (Statistisches Landesamt Baden-Württemberg [2]). Der oftmals genannte Ingenieurmangel ist deshalb nur ein politisches Schlagwort und entspricht nicht der Realität.




Es gibt ein Unterschied zwischen Einstiegsgehalt und Durschnittsgehalt. Der Vergleich macht so keinen Sinn, wenn dann müsste man das Einstiegsgehalt von Ingenieuren, mit dem durschnittlichen Einstiegsgehalt von anderen Akademikern vergleichen.
Terrismus
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 395

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2009 - 19:26:43    Titel: Re: IWF sieht Rezession noch nicht überwunden

Sybilla hat folgendes geschrieben:

Ein gesetzlicher Mindestlohn wäre ein geeigneter Lösungsschritt. Ein Anheben der Entlohnung bei Leih- und Zeitarbeit auf die jeweiligen Tariflohn ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Ein zurückfahren der atypischen Beschäftigung ein dritter Schritt.


Und wenn du uns verräts was willst du produzieren wirst und wer wird es kaufen dann hast du das Problem gelöst.
Mat86
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 01.12.2007
Beiträge: 1105

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2009 - 20:47:09    Titel:

@xmisterDx

Zitat:
Ich bezweifle, dass wir "Eliteuniversitäten" wirklich brauchen. Würde man tatsächlich auf das Level entsprechender ausländischer Universitäten wollen, so müsste man dafür auch erheblich mehr Geld lockermachen, als die paar Millionen Euro pro Jahr, die man jetzt einigen wenigen Fakultäten zukommen lässt.


Ein paar Millionen? Der durchschnittliche Student kostet den Staat 10.000 Euro pro Jahr. Wink

Solche Unis finanzieren sich in der Regel weitestgehend selber, hauptsächlich durch hohe Studienbgebühren die Kredit finanziert werden können. Bei Spitzenbildung gilt für mich Privat vor Staat.

Und wenn man die Spitzensteuern auch senkt (und nicht nur die anderen) finden sich da bei mehr Angebot auch Leute die bereit sind für ein Top Studium zu zahlen und einen Kredit zu nehmen (Eigentlich finden sich jetzt auch schon genug, trotz zigtausend € Gebühren pro Semester hat man mit 2,x und ohne guten Aufnahmetest keinerlei Chance, ausser man hat besondere Qualifikationen zu bieten die zum gewünschten Studium passen, dann ist die Abi Note mitunter "verhandelbar")...

Zitat:
Interessieren würde mich, wie du einen Fachkräfteüberschuss wirksam verhindern möchtest. Dazu müsste der Staat ja massiv in das Studienangebot an Hochschulen eingreifen...


Das sollte er auch tun, es gibt immer noch viel zu viele Plätze in Studiengängen die am Arbeitsmarkt nicht gefragt sind. Es sind größtenteils solche Studiengänge die "Generation Praktikum" erklären (ja es gibt auch Ausnahmen, aber in der Regel sind es weniger nachgefragte Studiengänge wo es so läuft, was oft noch dadurch gekrönt wird das die Durchschnittsnote bei 1,x liegt, ohne das vorher eine besondere Auwahl der Studenten vorgenommen wurde).

Aber das sollte bzw muss natürlich nicht die Regel sein, ich sagte ja bereits das mehr Mittelstands und Unternehmensgründungsförderung betrieben werden sollte, da Arbeitnehmer, und das sind ja auch Hochschulabgänger, ersteinmal einen Arbeitsplatz benötigen, und nicht allein durch ihre blosse Existenz zum Wirtschaftswachstum beitragen können.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die Stimmung steigt/Weltbank dramatischer Konjunktureinbruch
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Seite 2 von 4

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum