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Kommt der Mindestlohn?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Kommt der Mindestlohn?
 

Brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn?
Nein
47%
 47%  [ 29 ]
Ja (~4€)
9%
 9%  [ 6 ]
Ja (~7€)
21%
 21%  [ 13 ]
Ja (~10€)
21%
 21%  [ 13 ]
Stimmen insgesamt : 61

Autor Nachricht
joschie99
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Anmeldungsdatum: 03.08.2009
Beiträge: 269
Wohnort: Kölleda

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2009 - 19:40:13    Titel:

Ich brings mal in Form einer chemischen Formel:

Schlechtes Elternhaus + negatives zersplittertes Schulsystem + mangelnde Werteerziehung + soziale Verarmung + Gewalt in Schule und Medien reagiert zu Bundes- (Chaos) Republik Deutschland Wink
Terrismus
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Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 395

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2009 - 08:11:17    Titel:

Diese ewigen Diskussionen um einen Mindestlohn sind nur ein Rumeiern um das wirkliche Problem.

Denn es wird nie mehr für alle genügend bezahlte Arbeit (auch mit Mindestlohn), von der man leben kann, geben.
Die übernimmt die Technik.

Hilfsaktionen wie verschiedene Subventionen, Kindergeld, Arbeitslosengeld, Harz 4, und verschiedene Sozialleistungen sind nicht anderes als ein leistungsfreies Einkommen das die Produktion (Subventionen), die Nachfrage und ein Überleben garantierendes minimales Niveau erhalten sollen.

Selbstverständlich auch eine Beschäftigungsmaßnahme für ein Heer der verschiedenen Sachbearbeitern.

Die Lösung (Grundeinkommen) ist bekannt aber von vielen (noch) abgelehnt.


Zuletzt bearbeitet von Terrismus am 12 Aug 2009 - 07:11:49, insgesamt einmal bearbeitet
joschie99
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Anmeldungsdatum: 03.08.2009
Beiträge: 269
Wohnort: Kölleda

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2009 - 15:18:07    Titel:

Ein weiteres Problem ist:

Das die Arbeiterinnen und Arbeiter immer mehr vereinsamen müssen. Möglichst immer mehr und immer besser "malochen" sollen. Und immer weniger Freunde haben sollen!

Alles auf Befehl der herrschenden Klasse über Unternehmen, die ohnehin schon reich genug sind.

Ich habe es heute wieder mal life erlebt.

"Chef mit Heiligenschein"! Twisted Evil
können.of.what
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 161

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2009 - 21:28:53    Titel:

ich bin gegen den mindstlohn weil die meisten ihr geld sowiso nicht verdient haben.

Und ich meine damit ganz besonders meine Landsleute die Deutschen. Die meisten Emigranten arbeiten besser als deustche und fleissiger, zumindestens an der kundenfront.

Sorry kein mindestlohn
idontthinkso
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Anmeldungsdatum: 13.08.2009
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2009 - 01:24:59    Titel:

Ich denke ein Mindestlohn kann sich sehr positiv auf die Wirtschaft auswirken, denn nur der konsumiert, der auch Geld zum ausgeben hat.

Wieso müsste ein Betrieb Arbeitsnehmer entlassen, wenn gleichzeitig die Nachfrage steigt?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11588
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2009 - 06:59:24    Titel:

idontthinkso hat folgendes geschrieben:
Ich denke ein Mindestlohn kann sich sehr positiv auf die Wirtschaft auswirken, denn nur der konsumiert, der auch Geld zum ausgeben hat.

Wieso müsste ein Betrieb Arbeitsnehmer entlassen, wenn gleichzeitig die Nachfrage steigt?


Also wenn wir von einem Mindestlohn von 7,50 Euro die Stunde reden wäre der Effekt auf die Wirtschaft gleich null, weil damit lediglich die Lohnobergrenze erreicht wird, die sowieso schon durch einen Kombilohn garanntiert wird, heißt an den Einkommensverhältnissen dieser Arbeitnehmer ändert sich gar nichts.

Weiterhin hatte Emnid in einer Umfrage festgestellt, dass bis zu 70% der Bevölkerung nicht bereit die mit einem Mindestlohn verbundenen Preiserhöhungen zu akzeptieren, heißt hier also ebenfalls keinen positiven sondern negatioven Effekt auf die Wirtschaft.

Drittens wenn Mindestlöhne nur positive Effekte haben, warum nicht einen Mindestlohn von 50 oder sagen wir doch gleich 100 Euro die Stunde? Wir würden alle reich, würden viel mehr konsumieren und unsere Wirtschaft würde explodieren und da eine gewerkschaftsnahe Studie vor kurzem feststellte das durch einen Mindestllohn Arbeitsplätze entstehen, angeblich, würden wir Vollbeschäftigung erreichen. Wie das genau funktionieren soll, könnten mir vielleicht mal die Befürworter eines Mindestlohnes erklären!
Elzéard B.
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2009 - 09:01:25    Titel:

Wie soll es denn durch einen Mindestlohn zu Nachfrageerhöhungen kommen, wenn die Leute vorher ihren Job verlieren?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11588
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2009 - 09:02:13    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Wie soll es denn durch einen Mindestlohn zu Nachfrageerhöhungen kommen, wenn die Leute vorher ihren Job verlieren?


Das frag ich mich ja auch, nur konnte das bisher noch keiner beantworten.
aloa5
Moderator
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1971

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 13:21:25    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Wie soll es denn durch einen Mindestlohn zu Nachfrageerhöhungen kommen, wenn die Leute vorher ihren Job verlieren?

Sie können erst hinterher Ihren Job verlieren. Razz

Es könnte eine Nachfrageerhöhung eintreten. Aber nur in einem Korridor wo das "mehr" an Lohn noch von der Kaufkraft einer wesentlich größeren Masse an Käufern leicht aufgefangen werden kann.

Es wäre bei uns sicher unschädlich 6 Euro/h an Mindestlohn einzuführen. Das hätte keinen relevanten Effekt für Käufer (da sind 3% MwSt-Erhöhung wesentlich schlimmer). Betroffen wären davon nur vielleicht 1-2% der Arbeitnehmer.

In höheren Prozentsätzen wie in Frankreich zum Beispiel sieht es anders aus. Wenn Mal jeder 6te einen Mindestlohn verdient (16%) wirkt sich jede Erhöhung aus. Die Gruppe welche mehr als den ML verdient schwindet und somit auch diejenigen welche den höheren Verdienst ohne weiteres zahlen können.


Das Problem ist, das es wohl i.d.R. längerfristig nicht bei 1-2% der Arbeitnehmer bleibt welche man vor Dumping schützt.


Grüße
ALOA
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 14:09:42    Titel:

Hm, die Linke hat sich ja leider von ihrer Marke, die sie bisher an der Pfändungsgrenze von knapp 1000€/Monat festgemacht hat, entfernt und fordert nun einen Satz, der sich aus dem französischen Mindestlohn ableitet (was deutlich mehr ist)...

Ich meine, es gibt unabhängige Kontrollinstitutionen, die die Höhe für die Grundsicherung bestimmen (was dann aber noch vom Bundestag verabschiedet werden muss), die juristisch festlegen, wie viel eine Person von ihrem Einkommen (z.B. eben bei einer Pfändung, oder aber z.B. auch bei Alimenten) abgeben können usw.

Sollte man sich auf die Formel "von eigener Hände Arbeit leben können" einigen, so könnte man einen Mindestlohn eben an z.B. eben die Pfändungsgrenze koppeln. Dann gäbe es auch keinen Grund, dass die entsprechende Höhe des Mindestlohns immer Wahlkampfgegenstand sei.

Und 1000€/Monat netto für eine Vollzeitarbeit entspricht eben ungefähr den 7-7,50€/h brutto, welches die ursprüngliche Foderung der Linken, und jetzige Forderung der SPD ist...

Cyrix
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