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HA Große Übung BGB Uni Mainz (Mülbert)
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HA Große Übung BGB Uni Mainz (Mülbert)
 
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Woda
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Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2009 - 10:12:30    Titel:

Meiner Meinung nach ist hier " 812 I 1 I alt. anwendbar. Bei der Zweckverfehlung müssen sich die beiden Parteien über den Zweck der Leistung (wenigstens stillschweigend) verständigt haben (da A hier nichts darüber wusste, ist zweckverfehlungskondiktion nicht anwendbar).

Oder sehe ich alles falsch?
Apoll
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2009 - 17:10:16    Titel:

hallo Leute,
ich meld mich auch mal wieder zu Wort,
ehrlich gesagt kann ich mich mit der Prüfung des 812 nicht so recht anfreunden.
ja ok, er geht auch bei euch nicht durch, aber warum prüfe ich ihn überhaupt an?
und wieso sollte der Ausschlussgrund des 814 hier gelten?
überlegt doch mal:
da V das aus reiner Gefälligkeit tut, hätte A doch überhaupt keinen Anspruch gegen ihn in der Hand, könnte ihn nicht darauf verklagen, Transport und Unterhalt zu zahlen.
Also ist das, was V macht, keine " verbindlichkeit, wie von 814 gefordert.

ich habe aber selbst leider momentan keine idee, wie ich diese Kosten ersetzt verlangen kann.
hoffe, dass ich mit oben Gesagtem richtig liege und helfen kann.

Kann es sein, dass das zerrissene Zaumzeug auch unter Mangelfolgeschaden zählt???

grüße


Zuletzt bearbeitet von Apoll am 23 Sep 2009 - 19:36:18, insgesamt einmal bearbeitet
Siniver
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Anmeldungsdatum: 15.05.2006
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2009 - 19:55:30    Titel:

Apoll hat folgendes geschrieben:

ehrlich gesagt kann ich mich mit der Prüfung des 812 nicht so recht anfreunden.
ja ok, er geht auch bei euch nicht durch, aber warum prüfe ich ihn überhaupt an?
und wieso sollte der Ausschlussgrund des 814 hier gelten?
überlegt doch mal:
da V das aus reiner Gefälligkeit tut, hätte A doch überhaupt keinen Anspruch gegen ihn in der Hand, könnte ihn nicht darauf verklagen, Transport und Unterhalt zu zahlen.
Also ist das, was V macht, keine " verbindlichkeit, wie von 814 gefordert.


Du hast Recht. Diese Prüfung ist irgendwie komisch und will nicht so wirklich "passen". Eine andere Möglichkeit, diesen Anspruch zu "greifen", sehe ich auch nicht.

Apoll hat folgendes geschrieben:

Kann es sein, dass das zerrissene Zaumzeug auch unter Mangelfolgeschaden zählt???


Streng genommen ja. Allerdings würde ich den Schaden verneinen, wenn er den Vertrag mit D wirksam widerrufen kann. Denn in diesem Fall kriegt er ja den Kaufpreis für das Zaumzeug zurück.

Prüft ihr eigentlich Aufwendungsersatz des A gegen V wegen Zaumzeug/Sattel aus §284?
Apoll
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2009 - 14:54:05    Titel:

Ja, aber dann musst du ja auch erstmal einen Schadensersatz bejahen.
Wieso geht der Widerruf bei dir durch?
Mir fällt gerade auf, dass D im Sachverhalt von " Verträgen" spricht ( ist ja auch logisch, da Waren auf verschiedene Arten gekauft wurde), aber muss ich demzufolge auch den Widerruf für Zaumzeug und Sattel jeweils getrennt prüfen, also 2mal?
Apoll
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2009 - 17:18:15    Titel:

schade übrigens, dass von den über 5000 views immer nur so wenige was dazu zu sagen haben.
Siniver
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Anmeldungsdatum: 15.05.2006
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2009 - 18:07:29    Titel:

Apoll hat folgendes geschrieben:
Ja, aber dann musst du ja auch erstmal einen Schadensersatz bejahen.


Hinsichtlich des Zaumzeugs werde ich jetzt auch Schadenersatz nach §437 Nr.3, 280 I prüfen. Beim Sattel bleibt es beim Aufwendungsersatz (der Posten "Schaden" ist da ja nicht erforderlich).

Apoll hat folgendes geschrieben:

Wieso geht der Widerruf bei dir durch?


Weil eine deutlich sichtbare Verlinkung auf externe Seiten nicht als Widerrufsbelehrung ausreicht und eine Frist demnach nie zu laufen beginnt. So mein abgekürztes Ergebnis.

Apoll hat folgendes geschrieben:

Mir fällt gerade auf, dass D im Sachverhalt von " Verträgen" spricht ( ist ja auch logisch, da Waren auf verschiedene Arten gekauft wurde), aber muss ich demzufolge auch den Widerruf für Zaumzeug und Sattel jeweils getrennt prüfen, also 2mal?


Eine getrennte Prüfung empfiehlt sich. Erstens wegen dem Unterschied Auktion/Sofortkauf, zweitens weil Rückgabe Zaumzeug unmöglich. Meine Meinung.
Apoll
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2009 - 22:09:36    Titel:

ja soweit stimme ich mit dir überein, obwohl ich das mit dem widerruf ( verlinkung nicht ausreichend) so noch nicht gelesen hab.
kannst du eine quelle nennen?
das ist doch ganz üblich so,oder?
gut zu wissen,dass wir ähnliche wege haben.
fortissimo
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Anmeldungsdatum: 15.09.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2009 - 11:14:42    Titel:

[siehe unten]

Zuletzt bearbeitet von fortissimo am 23 Sep 2009 - 20:56:02, insgesamt einmal bearbeitet
fortissimo
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Anmeldungsdatum: 15.09.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2009 - 11:17:59    Titel:

Wenn man in der Abwandlung über § 285 I BGB zur Drittschadensliquidation gelangen will stößt man ja auf folgendes Problem:

Anspruch des A gegen V auf Abtretung seines Schadensersatzanspruchs gegen T

Anspruchsgrundlage ist § 285 I. Dann müsste der Schuldner infolge § 275 I einen Ersatzanspruch erlangt haben. Hier hat V nur ein Anspruch infolge der Beschädigung erlangt.

Wie seid ihr damit umgegangen? Oder habt ihr doch eine Bringschuld angenommen?
Apoll
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2009 - 14:50:28    Titel:

prüft Ihr auch den Ersatz der Reitstunden-Kosten iHv 100 €?
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