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Studium abbrechen ... und dann?
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Amber87
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 19:55:55    Titel: Studium abbrechen ... und dann?

Hallo!

Ich habe zur Zeit folgendes Problem: und zwar habe ich mit einem Biologie-Studium angefangen, jedoch nach 2 Semestern gemerkt, dass es doch nichts für mich ist.
Ich komme mit dem enormen Leistungsdruck nicht klar und was noch viel wichtiger ist: es ist einfach nicht das, was mich wirklich interessiert und auch nicht das, was ich später beruflich machen möchte.
Ich schaffe es auch nicht mir Chemie und Physik selbst anzueignen (hatte dies kaum in der Schule).
Klar, hätte ich das früher wissen müssen, aber es war eine Erfahrung, die ich wohl machen musste.

Nun meine Frage. Ich würde trotzdem gerne weiter studieren, weil das doch eine Sache ist die mir Spaß macht. Also eine Ausbildung käme eher nicht in Frage. Gerne würde ich eher etwas im sozialen Bereich machen. Also keine Naturwissenschaft.
Habt ihr eine Idee? Klar, ist Leistungsdruck überall vorhanden. Jedoch denke ich, muss das Maß auch stimmen.
Ich dachte an Erziehungswissenschaften, aber habe natürlich auch Angst, dass ich damit keine berufliche Perspektive habt.

Würde mich über ein paar Meinungen freuen.

LG

Amber
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 20:13:35    Titel: Re: Studium abbrechen ... und dann?

Amber87 hat folgendes geschrieben:
Habt ihr eine Idee? Klar, ist Leistungsdruck überall vorhanden. Jedoch denke ich, muss das Maß auch stimmen.

Man kann Studiengänge nicht anhand von Leistungsdruck beurteilen - Leistungsdruck hängt in erster Linie von der persönlichen Eignung des Studenten ab (auch ein Studiengang mit dem Ruf geringer Leistungsanforderungen wird zum Horror, wenn sich der Student nicht für die Thematik interessiert).



Amber87 hat folgendes geschrieben:
Ich dachte an Erziehungswissenschaften, aber habe natürlich auch Angst, dass ich damit keine berufliche Perspektive habt.

Die berufliche Perspektive ist ein schlechter Ratgeber für die Studienauswahl, da sie nicht selten in Studiengänge führt, für die man sich nicht begeistern kann. Studiere das, was dich wirklich interessiert - dann bist du auch gut darin und hast eine gute berufliche Perspektive.
fraeuleinwunder
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 20:36:29    Titel:

Dem kann ich zustimmen. Was auch wichtig ist: Versuche, Deine Situation objektiv einzuschätzen. Gib Dir ein wenig Ruhe mit der Entscheidung (wobei die Fristen ja gerade fast vorbei sein dürften, oder? Also kannst Du entweder ganz lange oder sehr kurz überlegen Wink). Aber versuche den Fehler zu vermeiden, Dich jetzt auf etwas "leichteres" zu stürzen, weil Du überfordert bist. Es kann auch durchaus sein, dass Du das zwar jetzt, in dieser Situation, so willst, weil Dir gerade *alles* zu viel wird, aber auf lange Sicht doch unterfordert wärst. Ich wär selbst fast in diese Falle getappt, daher wollte ich das mal in den Raum werfen. Wink

Was interessiert Dich denn an Erziehungswissenschaften? Was gäbe es noch für Alternativen?

Viel Erfolg bei der Entscheidung!
Amber87
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 20:43:21    Titel:

Hallo!

Erstmal danke für die schnellen Antworten Smile
Ja, also es ist nicht nur der Leistungsdruck (und ja, das liegt wohl auch an meiner Persönlichkeit und ich sollte da meine Anforderungen etwas zurückschrauben).
Es liegt zumal auch am Zeitaufwand. Wir haben fast nur Pflichtveranstaltungen und Übungen die 7 Stunden am Stück laufen. Dazu kommen etliche Vor- und Nachbereitungen (zum Großteil auch wieder verpflichtend, wird also überprüft) usw. Mir fehlt ein Leben neben der Uni und da das eben nicht mein mein Traum-Studienfach ist, fällt es mir auch schwer, mich dafür einzusetzen und andere Bedürfnisse zurückzustellen.

Ursprünglich wollte ich Psychologie studieren, jedoch reichte mein Abischnitt nicht dafür. Aber ich würde gerne was im sozialen Bereich arbeiten. Also nicht in einem Labor sondern Kontakt zu anderen haben.

Klar, sollte man nicht nur an berufliche Chancen denken, aber es schon so, dass ich später nicht auf der Straße sitzen möchte. Zwar kann einem das im Prinzip überall so ergehen, aber ich denke ein Chemiker wird weniger Problem haben als ein Philosoph (ok, etwas übertrieben, aber ich denke ihr wisst, was ich meine).
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 21:13:10    Titel:

Amber87 hat folgendes geschrieben:
Wir haben fast nur Pflichtveranstaltungen und Übungen die 7 Stunden am Stück laufen. Dazu kommen etliche Vor- und Nachbereitungen (zum Großteil auch wieder verpflichtend, wird also überprüft) usw. Mir fehlt ein Leben neben der Uni

Ein (Studenten-)Leben wie man es aus Erzählungen von früheren Studentengenerationen immer wieder hört, gibt es seit dem Bachelor nicht mehr. 7h Pflichtveranstaltung täglich hat mittlerweile nahezu jeder Studiengang (und manche mehr, viel mehr).
Amber87
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 21:19:01    Titel:

Amber87 hat folgendes geschrieben:
7h Pflichtveranstaltung täglich hat mittlerweile nahezu jeder Studiengang (und manche mehr, viel mehr).

Nicht falsch verstehen: das ist ist ja nicht das einzige am Tag. Dazu kommen z.B. noch Vorlesung und andere Übungen.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 21:24:28    Titel:

7h Pflichtveranstaltungen JEDEN Tag? Das wären 35h pro Woche und damit 46 SWS !?!?

Klingt nicht sehr realistisch. Schon 30SWS sind für ein Universitätsstudium ziemlich viel...
Amber87
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 21:36:58    Titel:

Ja nicht jeden Tag, 2 mal die Woche. Aber auch sonst siehts nicht besser aus.
Aber darum geht es ja auch nicht in der Hauptsache. Es macht mir einfach nicht wirklich Spaß und ich fühle mich dem nicht gewachsen. Vor allem was Chemie angeht.
Natürlich habe ich Angst, dass es in einem anderen Studiengang nicht besser sein wird. Aber soll ich wirklich ein Studium mit Bauchschmerzen versuchen zu bewältigen, nur um nicht abzubrechen?
Hm, bin ja selbst nicht sicher, was ich tun soll, daher frage ich ja. Ich finde es gut, andere Meinungen zu hören Wink
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 21:44:55    Titel:

ok, ich frag mal so: bei bio dachtest du vorher das es dich interessiert, jetzt merkst du das es mist ist - was sagt dir denn, das es bei "was sozialem" nicht genaus sein wird? du scheinst nicht wirklich zu wissen, wohin die reise gehen soll.

mach ein halbes jahr pause vom studium (auch sinnvoll mit hinsicht auf bafoeg, falls du darauf angewiesen bist), mach praktika, schau dir an, was man im sozialen bereich so macht, guck auch mal in die wirtschaft etc.

an deiner stelle wuerde ich nciht so in die studiengaenge reinspringen, ohne zu wissen, was dich erwartet, wirst du wieder abbrechen.

und das man 7h an der uni sein muss, nun ja, uni ist ein full time job, darueber sollte man sich nicht beschweren.
psycho2009
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 21:59:40    Titel:

an den Unis gibts doch studienberatung oder sowas.. lass dich professionel beraten, hier kennt dich ja keiner und kann deine Situation schlecht beurteilen, das lässt sich allgemein nicht beantworten.Wenn die Zeit zum wechseln nicht mehr reichen sollte schau doch in ander Vorlesungen Sozialpädagogig oä rein..
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