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Umfrage an Examenskandidaten - Freischuss ja oder nein?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Umfrage an Examenskandidaten - Freischuss ja oder nein?
 
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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 - 10:23:36    Titel:

MarenK hat folgendes geschrieben:
und die Lernzeit wird durch die Feiertage etc auch unterbrochen - was ja auch verständlich ist.


Nicht wirklich... Ich lerne vielleicht nicht Heiligabend abends, aber sonst werde ich das tun (hab ich bisher auch eh immer so gemacht). Ok, Silvester dann auch nicht... logisch, aber das sind 2 Abende bzw. 2 Tage Wink.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 - 10:28:59    Titel:

Ach, und eines ist hier auch falsch rübergekommen... Ich melde mich nicht an, wenn ich weiß, dass ich evtl. nur 4 P. schaffe... Nur bisher waren meine Probeklausuren alle besser als 4 P. (bis auf eine Smile ). Und wie gesagt, ich gehe zwar zum Rep, aber lerne auch jetzt drumherum, und in 12 Monaten ist man weiter als einige hier denken... Ohne Rep schafft man es auch in 12 Monaten, habe sogar mal von einem 8 Monate gelesen... Aber es ist müßig, darüber zu spekulieren, denn es hängt immer auch schon von den Vorkenntnissen ab und wieviel man früher schon immer weiderholt hat. Und ich habe immer viel wiederholt, weil ich ja auch oft an Übungen teilgenommen hab; und mein ganzer Schwerpunkt war Vertiefung des zivilrechtlichen Pflichtfachstoffs.

Naja, ich werde sehen...
MarenK
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Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 222

BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 - 11:29:27    Titel:

Ja, ist halt alles sehr individuelle.

Ich würde wirklich einfach abwarten wie du dich im Januar fühlst und wie der Stand der Dinge dann ist. Wenn du es dann möchtest und sagst "jop ich schreib im April": meld dich an, ansonsten warte ab. Leztlich ist beides kein Beinbruch - und bis Januar kann noch viel passieren. Am Besten dann einfach sehen wie es läuft.

Viel Erfolg - so oder so! Very Happy
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2009 - 11:59:27    Titel:

Danke Very Happy , dir auch Wink. Aber man liest sich ja noch Laughing .
Meddy50
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Anmeldungsdatum: 09.11.2008
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2009 - 21:58:10    Titel:

Wenn ich zu dem GEsagten auch noch meine Erfahrungen beisteuern darf....

Ich persönlich habe den Freischuß mitgeschrieben und im zweiten Termin den Verbesserungsversuch (dessen Benotung noch aussteht). Ich würde diesen Weg wieder gehen.

Auch ich sah den Freischuß anfangs als "Probeexamen" mit der Maßgabe dann für den eigentlichen Versuch weiterzulernen, bin aber in der Examensvorbereitung zu der Erkenntnis gereift, den Freischuß als Haupttermin zu sehen, den Verbesserungsversuch nur als Rettungsanker in Betracht zu ziehen. Dabei wurden auch an unserer Uni tatsächlich Probeexamen gestellt, die auch realitätsnah abgehalten wurden und die ich vor dem ersten Versuch zweimal mitschrieb.

Aus jetztiger Sicht kann ich sagen, es war richtig so, denn:

1. Das Probeexamen, so realitätsnah wie es sein mag, kommt der tatsächlichen Examenssituation nicht nahe genug.
2. In meinem Fall (und ich denke ich bin da kein Ausnahmefall) war ein Weiterlernen auch nach den Klausuren nicht möglich, was auch mit Punkt 1 zu tun hatte.

Die tatsächliche Examenssituation ist viel "anstrengender" als man glaubt. Das fängt damit an, daß sämtliche Sachen (Gesetze, Schreibmaterial, etc.) zum Prüfungsort geschleppt werden muß. Besser zweimal kontrollieren, ob alles dabei ist, als daß nachher in der Klausur etwas fehlt, was im Probeexamen von mir noch lascher gehandhabt wurde. In der Klausur selbst sind es dann tatsächlich 5 Stunden Konzentration (bis in die Haarspitzen), was beim Probeexamen, welches ja fast wie eine Probeklausur erscheint, evtl. mal nicht der Fall ist bzw. man bei unbekannten Aufgaben ("ist ja nur zur Probe...") eher zum Aufgeben / nachschauen geneigt ist. Der Erschöpfungsgrad im Examen ist ungleich höher demnach, und das spürt man vor allem in den letzten Klausuren, je nachdem wie sie eben auch fallen.

Dennoch war es nicht falsch, den Freischuß mitzuschreiben, denn obwohl ich im zweiten Probeexamen gerade so bestanden hatte, lief der Freischuß dagegen ungeahnt erfolgreich (Trotz der Gewißheit, nichts gelernt zu haben, überall Lücken zu vermuten, etc). Das aber führte zu Punkt 2:

Auf Grund des erhöhten Erschöpfungsgrades war an ein Weiterlernen nicht zu denken. Im inneren macht sich dann so ein "ich habs hinter mir"- Gefühl breit. Ein Erleichterungsgefühl, obwohl natürlich ein Bestehen oder Nichtbestehen nicht feststand. Nach dem PRobeexamen gibt es das Gefühl eben nicht, die Disziplin weiterzulernen muß also um ein mehrfaches größer sein. (Auch auf das mündliche zu Lernen viel mir schwer).
Da sollte man sich keinen Illusionen hingeben.

Der Verbesserungsversuch (verschenkt wird nichts, jeder Punkt zählt)schrieb sich dann wesentlich "leichter" weil das Procedere bekannt und auch der innere Ablauf gefestigt ist. Weniger anstrengend ist es aber nicht.
Das ist m.E. der für den Freischuß sprechende Punkt.
Ob das allerdings auch dann beruhigt, wenn der Freischuß schlecht lief, kann ich schlecht beurteilen.
In Anbetracht dessen sollte man m.E., wenn man ihn wahrnimmt, den Freischuß nicht als "PRobeexamen" ansehen, sondern wirklich alles geben, auch wenn eine Klausur vermeintlich schlecht lief. Der zweite Versuch sollte gedanklich wirklich nur als Auffangnetz für den Notfall dienen.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 17 Nov 2009 - 08:25:31    Titel:

Vielen Dank für diesen sehr sehr hilfreichen Beitrag! Anscheinend kann man die tatsächliche Examenssituation wahrscheinlich nur beurteilen, wenn man selbst schon Examen geschrieben hat. Ich denke, dass das also bei den meisten so sein wird.
Nur eine Rednerin oben meinte, dass sie durchaus weiterlernen konnte.

Wie dem auch sei, es sind jetzt noch 5 Monate bis zum Examen und ich habe einfach das Gefühl, dass ich mitschreiben muss, nicht nur wegen der genannten obj. Aspekte, sondern es ist einfach das Gefühl, dass jetzt der Zeitpunkt ist. Ich habe nämlich die Befürchtung, dass es sich bei mir bis Oktober 2010 noch um einiges zu lange hinzieht, ich dann wieder viel vergessen habe, in das übliche Sommerloch bei mir gerate usw. (bin ja auch schon im 9. Semester, also bei uns gibt es ein Semester mehr für den Freiversuch bei vorher bestandenem Schwerpunkt).

Außerdem merke ich, seit ich mich ziemlich sicher für den Apriltermin entschieden habe, dass ich meinen Perfektionismus (der mir immer sehr hinderlich war) etwas abgelegt habe, eben weil ich weiß, dass es evtl. noch nicht mein letzter Versuch ist. Ich denke auch, dass ich allein durch diese Tatsache nervlig besser rangehe.
Ich weiß es nicht, es ist einfach ein Gefühl, das mir jetzt sagt: Schreib jetzt. Natürlich werde ich diesen Versuch als echten Versuch nehmen, aber ich gehe eben (aufgrund meiner jetzt noch vorhandenen Lücken) davon aus, dass ich den Verbesserungsversuch mitschreiben muss/will.

Eine Frage: Im März 2010 wäre bei uns Probeexamen, im April dann der Freiversuch. Sollte man innerhalb so kurzer Zeit vom Probeexamen lieber die Finger lassen?
Meddy50
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Anmeldungsdatum: 09.11.2008
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2009 - 17:44:58    Titel:

Ich habe meinen ersten Termin in den letzten zwei Februarwochen gehabt. Probeklausuren habe ich ab Januar nicht mehr mitgeschrieben. Einerseits deswegen, weil die Rückgabe (wohl) nicht mehr oder nur sehr kurz vor den Examensterminen erfolgten.

Meine Strategie war aber auch kurz zuvor einen Gang runter zu schalten. Daher schrieb ich 1,5 Monate vor dem Termin keine Klausuren mehr mit.

Ich befolgte auch einen alten Rat eines alten Professors: "Kurz vor den Prüfungen sollte man Pilze sammeln gehen"
Im Februar gibts zwar keine Pilze, aber ich habe einen Tag vor Beginn der Klausuren eine kleine Städtereise gemacht.
Das hat wahnsinnig beruhigt und der Kopf war am nächsten Tag wesentlich freier.

Ich kann es nur empfehlen.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 17 Nov 2009 - 19:12:38    Titel:

Ok, danke soweit... Allerdings wollte ich Probeexamen schon mitschreiben Confused - na, mal sehen.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2009 - 21:07:35    Titel:

Marina ich muss deinen Thread mal ein wenig für meine Zwecke missbrauchen. Aber vll interessiert dich das auch oder du weißt es und kannst es mir sagen.

Es geht mir um die Berechnung der Vorpunkte im ersten Examen.
Das ist wohl unterschiedlich je nach Bundesland- mich betrifft NRW.

Wie viele Klausuren müssen bestanden werden und mit welcher Note damit man zur Mündlichen zugelassen wird??
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